Media Monday #704 – Letzte Reiseberichte, Weihnachtsurlaub und Weihnachtsfilme

Der vorweihnachtliche Countdown ist zu Ende. Die Ferien haben begonnen und auch ich habe endlich Urlaub. Kaum zu glauben. Die vergangene Woche war noch einmal richtig anstrengend und auch mental fordernd. Viel zu sehr. Somit bin ich auch heute noch nicht komplett im Entspannungsmodus angekommen, doch ich arbeite daran. Der endlich aufgestellte und geschmückte Weihnachtsbaum trägt schon einen großen Teil zur Weihnachtsstimmung bei. Ansonsten waren wir am Freitagabend auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt, wo die Kinder auch dieses Jahr mit ihrem Chor aufgetreten sind. Die Nachricht am nächsten Tag vom Terroranschlag in Magdeburg hat mich danach umso betroffener gemacht. Ansonsten war das Wochenende bis auf die üblichen Arbeiten im Haushalt und Weihnachtsvorbereitungen eher ruhig. Ich möchte noch nicht sagen besinnlich, denn dafür fehlt uns allen noch die Ruhe. Aber diese wird nun bestimmt kommen. An Weihnachten. Nun jedoch erst einmal zu den Fragen des Medienjournals und euch eine schöne Weihnachtswoche! 🕯️🕯️🕯️🕯️

Media Monday #704

  1. Ich wünsche mir dieses Jahr nur noch Entspannung, Ruhe und wieder zu mir selbst zu finden.
  2. Weihnachtsfilme zu schauen hat ja schon eine gewisse Tradition und bei mir muss es mindestens immer „Schöne Bescherung“ sein, denn ohne diesen Klassiker kommt bei mir einfach keine Weihnachtsstimmung auf.
  3. Im Windschatten der nahenden Festtage werde ich versuchen noch 50 km zu laufen, um mein erweitertes Laufziel von 2.524 km zu erreichen (außerdem kann es bei den Schlemmereien an Weihnachten nicht schaden, sich auch ein wenig zu bewegen).
  4. „Red One: Alarmstufe Weihnachten“ steht nicht auf meiner Liste, aber ich habe den Film dennoch gesehen, was ich in den kommenden Jahren allerdings nicht wiederholen werde.
  5. Es gehört an den Feiertagen dazu, dass ich noch mehr ungesundes Zeug in mich reinstopfe, als in normalen Zeiten (kaum vorstellbar, aber siehe Frage 3).
  6. Die vergangene Woche hat es wahrlich geschafft, dass ich mit „Sonnenuntergänge am Strand von Callantsoog“ und „Unser Ferienhaus in Callantsoog“ meine letzten beiden Reiseberichte über unseren Sommerurlaub in Nordholland veröffentlicht habe.
  7. Zuletzt habe ich über die fünf besten Cyberpunk-Filme geschrieben und das war wunderbar, weil ich das Genre sehr mag und dabei wieder an fantastische Filme erinnert wurde.

Meine Top-5-Podcasts aus dem noch nicht ganz vergangenen Jahr (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Die 5 besten Cyberpunk-Filme

Am besten lassen wir die besten Filme der 1930er Jahre ganz schnell hinter uns, so wenig ich bei dieser Aufgabe beizutragen wusste. Heute bewegen wir uns bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG in die Zukunft und wenden uns den besten Cyberpunk-Filmen zu. Ein nicht immer eindeutig zu definierendes Genre, das mir als „Shadowrun“-Pen-and-Paper-Spieler jedoch sehr am Herzen liegt. 💻

Das Thema für Ausgabe #390 lautet:

Die 5 besten Cyberpunk-Filme

  1. „Alita: Battle Angel“ (2019) – Als ich 2019 ins Kino gegangen bin, wusste ich noch nichts von der Cyberpunk-Welt, in der die Geschichte spielt. Ich war jedoch begeistert davon. So sehr, dass ich mir die Manga-Vorlage „Battle Angel Alita“ gekauft und verschlungen habe. Eine fantastische Reihe und eine fantastische Welt. Schade, dass es bisher zu keiner filmischen Fortsetzung gekommen ist.
  2. „Blade Runner“ (1982) & „Blade Runner 2049“ (2017) – Auf „Blade Runner“ bin ich in meiner Jugend tatsächlich gestoßen, da ich aktiv auf der Suche nach Cyberpunk-Filmen war. Damals habe ich das Pen-and-Paper-Rollenspiel „Shadowrun“ gespielt und wollte das als Film umgesetzt sehen. Natürlich bot „Blader Runner“ das nicht, doch über die Jahre hat er sich zu einem meiner Lieblingsfilme entwickelt. Denis Villeneuves späte Fortsetzung fängt den Geist wunderbar ein und kann der Welt dennoch etliche neue Aspekte abgewinnen. Beide Filme sind fantastisch!
  3. „Ghost in the Shell“ (2017) – Eigentlich müsste hier das Anime-Original aus dem Jahr 1995 stehen. Oder auch „Akira“. Beide Filme habe ich jedoch viel zu lange schon nicht mehr gesehen und zugleich fand ich auch die Realfilmadaption deutlich besser als ihren Ruf. Diese ist visuell famos gelungen und ich habe auch starke Cyberpunk-Vibes gespürt. Wenn ich so darüber schreibe, bekomme ich direkt wieder Lust auf den Film.
  4. Die „Matrix“-Reihe (1999 bis 2021) – Der erste „Matrix“ hat 1999 die Filmwelt erschüttert. Alles was danach kam, war leider nur noch eine Randnotiz. Dennoch mag ich zumindest den zweiten Teil auch noch recht gerne. Schon alleine die Ästhetik war bahnbrechend. Hinzu kommt auch ein inhaltlich starker Cyberpunk-Bezug, der so ausgeprägt im westlichen Mainstream bisher noch nicht vorhanden war. Definitiv stilbildend.
  5. „Vernetzt: Johnny Mnemonic“ (1995) – In meiner „Shadowrun“-Phase habe ich auch diese William-Gibson-Adaption entdeckt, welche Keanu Reeves wohl für die „Matrix“-Filme empfohlen hat. Der Film ist oft eher trashig und wusste mich dennoch bestens zu Unterhalten. Habe richtig Lust, den jetzt einmal wieder zu schauen.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Media Monday #703 – Sternstunden-Gala 2024, „Die Legende von Sleepy Hollow“ und Filmnachmittag mit Xenomorph

Der berufliche Jahresendspurt steht an: Noch eine Woche, dann beginnen endlich die Weihnachtsferien und auch mein Weihnachtsurlaub. Zwei Wochen frei. Ich kann es noch gar nicht fassen. Doch davor liegt noch eine anstrengende Woche vor uns mit etlichen beruflichen und privaten Terminen. Auch das vergangene Wochenende war voll: Freitagabend stand ganz im Zeichen der „Sternstunden-Gala 2024“, bei der die Kinder ihren großen Chorauftritt im Fernsehen hatten. Frau bullion und ich waren bei den Nachbarn zum Pizzaessen und Public Viewing eingeladen. Was für eine Aufregung! Kurz vor 22 Uhr waren die Kinder auch wieder zu Hause und wir haben den Abend ausklingen lassen. Am Samstag haben der Zwergofant und ich den Weihnachtsbaum gekauft, ich habe den endgültigen Umzug auf den neuen PC vollzogen sowie das NAS auseinandergebaut und von Staub befreit. War dringend nötig. Abends ging es nach Nürnberg ins Theater, wo wir uns „Die Legende von Sleepy Hollow“ angeschaut haben, was ein tolles Erlebnis war. Am Sonntag waren die Kids auf dem Kindergeburtstag der Cousine eingeladen und ich habe mit „Alien: Romulus“ nachmittags einen Film geschaut. Kann gar nicht sagen, wann das zuletzt vorgekommen ist. Was sonst noch bleibt für die Fragen des Medienjournals? Das könnt ihr hier lesen… 🕯️🕯️🕯️

Media Monday #703

  1. Es hat definitiv Vorzüge, wenn man gesund ist und jede Woche über 40 km laufen kann.
  2. Die Aufgabe „Die 5 besten Filme aus den 1930er Jahren“ wäre nicht meine erste Wahl gewesen, wobei es doch interessant war, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
  3. Um wenig wird soviel Aufhebens gemacht wie Weihnachten (und ja, in Teilen kann ich das durchaus nachvollziehen).
  4. Christian Convery als Gus in der Serie „Sweet Tooth“ war ein ziemlicher Besetzungs-Coup, denn der Kinderdarsteller schafft es mühelos die komplexe Figur darzustellen und die Serie damit zu tragen.
  5. Es bereitet mir richtig Freude, zu sehen wie meine Reiseberichte Form annehmen, so wie vergangene Woche „Ausflug nach Texel & Besuch des Ecomare“, mein achter Artikel zu unserem Sommerurlaub.
  6. „Die Legende von Sleepy Hollow“ spielt zwar mit so manchem Klischee, aber das so innovativ inszeniert im Theater umgesetzt zu sehen, war eine reine Freude.
  7. Zuletzt habe ich den Nachmittag auf dem Sofa verbracht und „Alien: Romulus“ gesehen und das war ein großartiges Erlebnis, weil ich den Film schon gerne im Kino gesehen hätte und ewig keinen Erwachsenenfilm mehr geschaut habe.

Ein lohnenswerter Theaterbesuch mit der ganzen Familie (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Die 5 besten Filme aus den 1930er Jahren

Wir ziehen von meinen liebsten Darstellerinnen und ihre besten Rollen weiter: Heute stehen bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG die fünf besten Filme aus den 1930er Jahren auf dem Aufgabenblatt. Bisher wohl eines der schwierigsten Themen für mich, da ich so weit in der Filmgeschichte nur äußerst selten zurückgehe und in den letzten Jahren schon gar nicht mehr. Deshalb musste ich die Aufgabe ein wenig umdeuten und habe auch Filme reingenommen, die ich gerne noch sehen möchte. 🎬

Das Thema für Ausgabe #389 lautet:

Die 5 besten Filme aus den 1930er Jahren

  1. „Der Zauberer von Oz“ (1939) – Der einzige Film auf dieser Liste, den ich auch 100% sicher gesehen habe. Ich fand ihn großartig! Die Songs des Musicals sind unfassbar eingängig, die Geschichte ist packend und die Ausstattung unfassbar. Definitiv ein Tipp für alle Filmfans.
  2. „Im Westen nichts Neues“ (1930) – Ich habe weder die Neuverfilmung noch die ursprüngliche Adaption aus dem Jahr 1930 gesehen. Dennoch reizt mich auch diese sehr. Ein Vergleich wäre vermutlich spannend.
  3. „King Kong und die weiße Frau“ (1933) – Hier kann ich nicht mit Sicherheit sagen, ob ich nur Ausschnitte kenne oder doch den gesamten Film. Was ich gesehen habe ist unfassbar beeindruckend. Kein Wunder, dass Peter Jackson dem Film mit seinem „King Kong“ ein Denkmal gesetzt hat.
  4. „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ (1931) – Die Mörderhatz von Fritz Lang habe ich bisher auch noch nicht gesehen. Im Studium war der Film einmal Thema, doch an mehr als Ausschnitte kann ich mich nicht erinnern. Auch er ist ganz oben auf der Liste der Filme aus den 1930ern, die ich nachholen will.
  5. „Moderne Zeiten“ (1936) – Auch den Charlie-Chaplin-Klassiker kenne ich vermutlich nur in Ausschnitten. Dennoch gehört er zu den Filmen der 1930er Jahre, die ich noch einmal komplett sehen möchte. Irgendwann, wenn mich die Muße küsst, einmal wieder in längst vergangene Zeiten zurückzukehren.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Media Monday #702 – Zahnarzt, Chorauftritte und Virtual Reality

Was für eine Woche das schon wieder war: Zahnarztbesuch mit rausgebohrter Füllung und Haarriss im Zahn, in der Arbeit war ein internationales Team vor Ort, was etliche Workshops mit sich gebracht hat. Von ersten Mitarbeitergesprächen gar nicht zu reden. Freitagabend stand dann noch die Firmenweihnachtsfeier an. Auch privat gab es etliche Vorweihnachtstermine, die sich bis ins Wochenende erstreckt haben: Zwei Chorauftritte (der erste der Kinder und der erste der Frau) sowie ein spontaner Adventskaffee. So richtig viel Zeit ist für nichts und das wird die kommenden zwei Wochen noch in exakt diesem Tempo weitergehen. Dann beginnt endlich der Weihnachtsurlaub und das wird höchste Zeit. Der Energielevel ist jetzt schon im einstelligen Bereich. Nun jedoch erst einmal zu den Fragen des Medienjournals und euch damit eine schöne zweite Adventswoche! 🕯️🕯️

Media Monday #702

  1. Bei dem Output an Neuerscheinungen habe ich mich inzwischen damit abgefunden, dass ich diese frühestens in einigen Jahren sehen werde.
  2. Virtual und Mixed Reality macht richtiggehend Spaß, denn es ist ein ganz neues Erlebnis und mit klassischen Videospielen kaum vergleichbar. In diesem Artikel habe ich über meine Erfahrungen mit der Meta Quest 3 in Bezug auf meine persönliche Videospielhistorie geschrieben.
  3. Die Vorstellung ist reizvoll, dass man sich komplett immersiv in virtuelle Welten begeben kann und das funktioniert schon erstaunlich gut.
  4. Die Weihnachtsstimmung kommt leider nie so richtig in die Gänge weil der Stresslevel einfach zu hoch ist.
  5. Ich wünschte, es gäbe mehr innovative Projekte wie den Media Monday oder Die 5 BESTEN am DONNERSTAG, welche uns Filmfreund:innen zusammenbringen (wobei ich für noch mehr regelmäßigen Blog-Projekte gar keine Zeit hätte).
  6. Glühwein trinken ist auch so ein Vorweihnachts- oder Adventsding, das ich nun wieder regelmäßiger mache.
  7. Zuletzt habe ich mit dem Rest der Familie „Jurassic World“ gesehen und das war ein großes Vergnügen, weil ich den Film inzwischen sehr gerne mag und diese Woche nicht mit einem Filmabend gerechnet hatte.

Ein Teaser-Bild zu meinem Artikel über Virtual Reality mit der Meta Quest 3 (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Meine 5 liebsten Darstellerinnen und ihre besten Rollen

Nach meinen liebsten Romanfiguren springen wir bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG mit meinen liebsten Darstellerinnen und ihre besten Rollen auch schon in den Dezember. Wir hatten diese Aufgabe schon mehrfach und doch konnte ich ihr auch dieses Mal neue Aspekte abgewinnen. Viel Spaß damit! 👩👩‍🦰👩‍🦳

Das Thema für Ausgabe #388 lautet:

Meine 5 liebsten Darstellerinnen und ihre besten Rollen

  1. Frances McDormand – Ich freue mich immer, wenn ich Frances McDormand sehe. Am meisten wird sie für mich jedoch stets mit Marge Gunderson aus „Fargo“ verknüpft sein. Darin liebe ich sie wirklich. Dennoch muss ich auch zugeben, dass sie in „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ ganz großartig war. Von unzähligen kleineren Auftritten gar nicht zu sprechen.
  2. Julia Louis-Dreyfus – Eine der lustigsten Frauen ist für mich eindeutig Julia Louis-Dreyfus: Schon als Elaine in „Seinfeld“ hat sie sich ihren Platz in der Hall-of-Fame der Comedy-Schauspielerinnen gesichert. Spätestens mit „Veep“ jedoch konnte sie auch dramatischere Aspekte herausarbeiten, um im nächsten Moment wieder schreiend komisch zu sein. Ich liebe sie. Natürlich darf auch ihre fantastische Nebenrolle in „Schöne  Bescherung“ nicht vergessen werden.
  3. Natalie Portman – Schon als Mathilda in „Léon: Der Profi“ hat Natalie Portman eine beeindruckende Performance hingelegt. Weiterhin konnte sie in „Beautiful Girls“ überzeugeb, bevor sie mit „Mars Attacks!“ und „Star Wars: Die dunkle Bedrohung“ kurzzeitig ins Blockbuster-Fach gewechselt ist. Ich liebe sie auch als Sam in „Garden State“ und ihre Darstellung in „V for Vendetta“ hat mir auch extrem gut gefallen. Sympathisch finde ich, dass sie sich selbst für Fantasy-Quatsch wie „Your Highness“ nicht zu schade ist.
  4. Sigourney Weaver – Natürlich fällt mir bei Sigourney Weaver als erstes Ellen Ripley ein, die sie in „Alien“, „Aliens“, „Alien 3“ und „Alien: Die Wiedergeburt“ famos verkörpert hat. Allerdings möchte ich auch ihre Rolle in „Galaxy Quest“ nicht unerwähnt lassen, in der sie ihre komödiantischen Fähigkeiten voll auszuspielen weiß. Von „Ghostbusters“ samt Fortsetzung und unzähligen anderen Auftritten einmal ganz abgesehen.
  5. Zoe Saldana – Wenn ich an neuere Filme denke, dann springt mir direkt Zoe Saldana in den Kopf, die mit Neytiri in „Avatar“ und „Avatar: The Way of Water“ sowie als Gamora in den „Guardians of the Galaxy“-Filmen zwei große Franchises geprägt hat. Damit hat sie zwei meiner Lieblingsfiguren der letzten Jahre zum Leben erweckt und ich freue mich schon auf alles weitere, das noch von ihr kommen wird.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Media Monday #701 – Adventszeit, Theaterbesuch und Christkindlesmarkt

Das Wochenende ist vorbei. Eine mega anstrengende Woche steht vor der Tür. Doch zunächst zum Vorweihnachtscountdown: Drei Wochen gilt es noch durchzuhalten. Wird hart, aber es geht vorwärts. Wie war mein Wochenende? Freitagabend stand wieder im Zeichen von Karate. Am Samstag habe ich mit dem Zwergofanten zusammen die Außenbeleuchtung im Garten angebracht, was jedes Jahr eine schöne Tradition ist. Viel besser als das Abhängen im Januar. Danach hat sich der Rest der Familie in alle Himmelsrichtungen verkrümelt, nur ich bin zu Hause geblieben. Zunächst ging es zu einem sonnigen, langen Lauf und danach habe ich Garten und Terrasse endgültig winterfest gemacht, sprich Gartenmöbel geputzt und im Keller verstaut. Schon war es abends. Am Sonntag stand ein kurzer Lauf auf dem Plan und danach sind wir mit der Großfamilie nach Nürnberg ins Theater gefahren, um das Nikolausgeschenk der fünf Kinder („Ronja Räubertochter“ im Theater Pfütze; sehr empfehlenswert!) einzulösen. Danach ging es noch kurz auf den Christkindlesmarkt (siehe Foto unten) und anschließen nach Hause. Die Beantwortung der aktuellen Fragen des Medienjournals ist die letzte Aktion für heute. Euch einen guten Wochenstart in die Adventszeit! 🕯️

Media Monday #701

  1. Wo jetzt offiziell die Vorweihnachtszeit gestartet ist fangen auch die vorweihnachtlichen Konzerte, Auftritte und Feierlichkeiten an, was bedeutet dass so gut wie jeder Abend bis Weihnachten verplant ist.
  2. Die Politik arbeitet sich leider immer wieder an denselben Themen ab und versäumt es wirklich in die Zukunft zu schauen und tatsächlichen Herausforderungen, wie der Klimakrise, sinnvoll zu begegnen.
  3. Wenn es nicht in letzter Zeit immer öfter passiert wäre dass wir uns als Menschheit rückwärts entwickeln (siehe nur diverse Wahlergebnisse), dann hätte ich durchaus Hoffnung für die Zukunft gehabt.
  4. Mein Energielevel dürfte den Zenit längst überschritten haben, spätestens in den Weihnachtsferien werde ich daran arbeiten, ihn wieder aufzufüllen.
  5. Ich will ja nichts heraufbeschwören, aber ich fürchte ein wenig dass ich dieses Jahr nicht mehr mit meinen Urlaubsberichten aus Nordholland fertig werde und „Strandspaziergänge rund um Callantsoog“ einer der letzten in diesem Jahr bleiben wird.
  6. Jeder der verantwortlichen Autor:innen ist wirklich begnadet, wenn es darum geht meinen fünf liebsten Romanfiguren Leben einzuhauchen.
  7. Zuletzt habe ich „Vergessene Welt: Jurassic Park“ und „Jurassic Park III“ gesehen und das war bester Eskapismus, weil Dinos einfach immer gehen.

Der obligatorische Besuch auf dem Christkindlesmarkt war wieder sehr schön (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Meine 5 liebsten Romanfiguren

Mit dieser Ausgabe sind wir schon bei der letzten im November angekommen. Völlig verrückt, wie schnell die Zeit rennt. Nach den besten Sci-Fi-Filmen ohne Franchise begeben wir uns bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG in die Welt der Bücher. Gefragt sind unsere fünf liebsten Romanfiguren. Eine ähnliche Aufgabe hatten wir zwar schon einmal, doch immerhin konnte ich zwei Plätze neu besetzen. Wie sieht die Top 5 eurer liebsten Romanfiguren aus? 📚

Das Thema für Ausgabe #387 lautet:

Meine 5 liebsten Romanfiguren

  1. Bilbo Beutlin aus „Der Hobbit“ (J. R. R. Tolkien, 1937) – Ich komme nicht umhin, auch dieses Mal Bilbo zu nennen. Tolkiens Ansatz, dass selbst die Kleinsten von uns uns etwas verändern können und den Mächtigen die Stirn bieten, ist heute relevanter denn je. Zudem ist das Auenland ein stets erstrebenswertes Ziel nach diversen Abenteuern in der Welt da draußen.
  2. Chrisjen Avasarala aus der „The Expanse“-Reihe (James S. A. Corey, 2011 bis 2022) – Die Sci-Fi-Buchreiche bietet so viele fantastische Figuren, doch die stets fluchende Erdenpolitikerin Crisjen Avasarala ist definitiv eine meiner Favorit:innen. Sehr erfrischend und trotz ihrer rauen Schale stets bemüht, eine gute Lösung für unser Sonnensystem (und die Welten dahinter) zu finden.
  3. Essun, Damaya & Syenite aus der „Broken Earth“-Reihe (N. K. Jemisin, 2015 bis 2017) – Warum ich hier drei Figuren nenne, kann und möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Alle sind auf ihre Art und Weise großartig und sehr spannend erzählt. Überhaupt kann ich die Buchreihe nur dringend empfehlen, denn sie gehört zum besten, was ich über die vergangenen Jahre gelesen habe.
  4. Katniss Everdeen aus der „Die Tribute von Panem“-Reihe (Suzanne Collins, 2008 bis 2010) – Es mag ausgelutscht klingen, hier erneut Katniss Everdeen zu nennen, doch nachdem ich die Filmreihe noch einmal mit den Kindern gesehen habe, ist mehr als deutlich geworden, wie diese Figur auch heute noch mitreißt. Das Zappelinchen fand auch die Bücher ganz toll, was etwas heißen mag.
  5. Lyra Belacqua aus der „His Dark Materials“-Reihe (Philip Pullman, 1995 bis 2000) – Die letzte Romanfigur ist auch eine meiner Allzeitlieblinge und zwar Lyra Belacqua. Zuletzt habe ich sie in der famosen Serienadaption wieder in mein Leben geholt und der Abschied war so emotional, wie damals in den Büchern. Philip Pullman hat mit Lyra eine wahrlich fantastische und zutiefst menschliche Heldin geschrieben.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Media Monday #700 – Sci-Fi-EXIT-Game, Besuch aus der Vergangenheit und Black Friday

Ich führe den Vorweihnachtscountdown weiter: Vier Wochen sind es noch bis zu den Weihnachtferien. Vier Wochen voller Berufs- und Freizeitstress. Augen zu und durch. Doch erst einmal blicke ich auf das vergangene Wochenende zurück, in das ich mit letzter Kraft hineingeschlittert bin. Da die Tage allesamt verplant waren, ist unser Filmabend ins Wasser gefallen. Freitagabend stand Karate-Training und Sololist:innen-Casting auf dem Programm. Am Samstag habe ich recht spontan die zweite Hälfte des Gartens geschnitten und abends ging es dann zur Patin des Zwergofanten, um das EXIT-Game „Das Tor zwischen den Welten“ zu spielen (siehe Foto unten). Am Sonntag bekamen wir Besuch von einem langjährigen Freund der Familie, den meine damals schon knapp 80-jährige Oma im Online-Forum ihrer Heimatstadt kennengelernt hatte. Nach über 12 Jahren ist er aus den USA einmal wieder nach Europa gereist und hat auch bei uns Station gemacht. Das war sehr schön und emotional. Speziell der Besuch am Grab meiner Oma. Ein gelungener Tag. Weiterhin habe ich letzte Woche beim Black Friday zugeschlagen und endlich einen neuen PC gekauft, den ich schon länger im Auge hatte. Erstmals ist es ein Laptop geworden und ich kann nun meinen 14 Jahre alten Desktop-Rechner in Rente schicken. Auch wenn das etwas weh tut. Doch nun erst einmal zu dem Fragen des Medienjournals und euch einen guten Wochenstart! 🙂

Media Monday #700

  1. Faszinierend am Hobby Film ist, dass es für mich nie langweilig wird, weil es immer neue und alte Filme zu entdecken gibt und ich auch liebend gerne zu bereits bekannten Werken zurückkehre.
  2. Der Media Monday begeistert mich wie eh und je, denn Wulf schafft es jede Woche aufs Neue, die Film-Blogging-Community zu aktivieren. Vielen Dank dafür!
  3. Ich komme ja regelmäßig ins Schwärmen bei Sci-Fi-Filmen und wenn diese noch ohne Franchise für sich stehen, finde ich das umso bemerkenswerter.
  4. Die Serie „The Expanse“ ist sicherlich hauptverantwortlich, dass ich auch die Buchreihe lese, bei der ich inzwischen den sechsten Band „Babylon’s Ashes“ beendet habe.
  5. Andere staunen ja immer wieder, wenn ich regelmäßig laufen gehe, doch für mich ist das fast schon überlebenswichtig. Diese Woche habe ich es auf 44 km gebracht und war einmal sogar im Schnee laufen.
  6. Unsere Generation ist in vielerlei Hinsicht einzigartig, denn wir gehören zu den letzten, die ohne Smartphone und digitale Medien aufgewachsen sind.
  7. Zuletzt habe ich über unseren „Besuch des Marinemuseum Den Helder“ geschrieben und das war erst der sechste Teil meines Urlaubsberichts, weil ich dieses Jahr ganz schön hinterherhänge.

Mit einer Freundin haben wir „Das Tor zwischen den Welten“ erfolgreich gemeistert (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Top 5 Sci-Fi-Filme ohne Franchise (alleinstehende Filme)

Bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG springen wir heute von den besten (animierten) Kurzfilmen weiter zu den Top 5 Sci-Fi-Filmen ohne Franchise. Gibt es diese überhaupt noch in Zeiten der Reboots und Remakes? Aber hallo! Mir wären sogar noch mehr Filme eingefallen, doch letztendlich habe ich mich auf die folgende Top 5 beschränkt. Wie steht ihr zu meiner Auswahl? 🚀

Das Thema für Ausgabe #386 lautet:

Top 5 Sci-Fi-Filme ohne Franchise (alleinstehende Filme)

  1. „Contact“ (1997) – Diesen Hard-Sci-Fi-Klassiker von Robert Zemeckis liebe ich sehr. Er strahlt für mich eine große Faszination aus und ist doch geerdet in seiner Erzählung. Gerade die emotionale Komponente erwischt mich jedes Mal aufs Neue. Ein fantastsicher Film, den ich euch nur dringend ans Herz legen kann, auch wenn heute kaum noch über ihn gesprochen wird.
  2. „E.T. – Der Außerirdische“ (1982) – Aus heutiger Sicht, sprich in einer Zeit in der es gefühlt nur noch Fortsetzungen, Remakes und Reboots gibt, ist es schier unvorstellbar, dass es bei diesem einen Auftritt von E.T. blieb (sieht man vom Cameo in „Star Wars: Die dunkle Bedrohung“ ab). Immer noch ein herausragendes und ikonisches Sci-Fi-Jugendabenteuer.
  3. „Galaxy Quest“ (1999) – Ironischerweise geht es in dieser Sci-Fi-Komödie um ein Franchise, ohne dass jedoch ein Franchise um den Film gebastelt wurde. In jeder Hinsicht ein fantastischer Film, der unfassbar witzig ist und dennoch eine emotionale Geschichte erzählt. Kann ich gerade allen Trekkies und sonstigen Sci-Fi-Fans nur ans Herz legen.
  4. „The Abyss“ (1989) – Jahrelang mussten Fans auf eine würdige Heimkinoumsetzung von James Camerons Unterwasserabenteuer warten, doch dieses Jahr war es endlich soweit. Der Sci-Fi-Klassiker hat auch nie ein Franchise nach sich gezogen, was auch gut ist. Gerade in der längeren Special Edition ein Meisterwerk, in das es sich abzutauchen lohnt.
  5. „Titan A.E.“ (2000) – Um hier auch einen Animationsfilm zu nennen, habe ich mich für die letzte Don-Bluth-Produktion entschieden. Leider war diese ein ziemlicher Flop, obwohl der Film viele Elemente enthält, welche andere Reihen erfolgreich gemacht haben. Somit ist es bei diesem einen Film geblieben, der jedoch auch heute noch zu überzeugen weiß.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und/oder Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.