Run, Fatboy, Run (1108)

Die letzten zwei Tage war ich im Büro und morgens konnte ich mich nicht zum Laufen aufraffen. Das war aber auch okay so, denn ich habe diese Woche bereits einige Kilometer gesammelt… 🏃‍♂️

Trüb, kaltes Herbstwetter

Trüb, kaltes Herbstwetter

Distanz: 13.27 km
Zeit: 01:14:20
Anstieg: 152 m
Ø Pace: 5:36 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 162 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 5.0 °C
Kalorien: 1031 kcal

2021: 2488 km
November: 55 km
KW 44: 55 km

Heute war das Wetter eher trüb und grau, eben typisch für den Herbst. Dennoch habe ich mich zu einer längeren Waldrunde mit ordentlich Höhenmetern aufgemacht. Morgen dann noch ein kurzer Lauf, um die 60 km vollzumachen und ich bin zufrieden.

Im ersten Ohr: Nerdtalk Top 5: Filme, die wir nie wieder sehen wollen
Im zweiten Ohr: Daft Punk, blink-182

Die 5 besten Serien, die in einer Kleinstadt spielen

Nach schaurigen Serienkillern wird es bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute idyllisch. Zumindest bei mir, denn wie Gina habe auch ich mich für eher lebenswerte Kleinstädte entschieden. Sorry, „Twin Peaks“, du bist mir auf Dauer einfach zu anstrengend. Was sagt ihr zu meiner Top 5? Welche Städte finden sich bei euch? 🏡

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #241 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #241 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #241 lautet:

Die 5 besten Serien, die in einer Kleinstadt spielen

  1. „Eureka“ (2006 bis 2012) – Wohl die Serie, die mich am meisten durch ihr Kleinstadt-Setting an sich gebunden hat: In Eureka ist einfach immer was los und trotz der stets präsenten Gefahr ist das Städtchen so sympathisch, dass es eine Freude ist.
  2. „Friday Night Lights“ (2006 bis 2011) – Auch wenn ich mit American Football nichts am Hut habe, so würde ich dennoch sofort nach Dillon ziehen. Okay, wäre vermutlich etwas schwierig, doch die Kleinstadtatmosphäre mochte ich in dieser Serie dennoch sehr.
  3. „Gilmore Girls“ (2000 bis 2007)Stars Hollow ist für mich wohl die Wohlfühlkleinstadt überhaupt. Und nicht nur für mich. Einfach eine heile Welt, in der immer Indian Summer zu sein scheint. Dann mit Lorelei und Rory auf einen Kaffee zu Luke. Kann es etwas Entspannteres geben?
  4. „Parks and Recreation“ (2009 bis 2015) – Erst jetzt, während ich diese Zeilen schreibe, merke ich, wie sehr ich Pawnee vermisse. Warum läuft diese Serie nirgends und warum sind die DVDs nur so unverschämt teuer? So oder so eine herrliche Kleinstadt!
  5. „Stranger Things“ (2016 bis heute)Hawkins ist zwar nicht (nur) idyllisch, doch ist es wohl die Stadt, aus der unsere 1980er-US-Jugendabenteuer-Träume gemacht sind. Liebe ich trotz des Upside Down.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme sind jeweils über den Titel verlinkt.

Midnight Mass (2021) – Besprechung der Miniserie

Zwar hatte ich schon viel Gutes über die Serie gelesen, doch ohne die vehemente Empfehlung von Dome wäre ich wohl nie auf die Idee gekommen, mir „Midnight Mass“ tatsächlich auch anzusehen. Schließlich ist es eine Geschichte von Mike Flanagan, der in den letzten Jahren mit den Gruselserien „Spuk in Hill House“ und „Spuk in Bly Manor“ große Erfolge feierte und der sich auch für die Verfilmung des „Shining“-Sequels „Doctor Sleeps Erwachen“ verantwortlich zeichnet. Ob die Serie für einen alten Angsthasen wie mich geeignet war? Spoiler sind zu erwarten. 👻

Midnight Mass (2021) | © Netflix

Midnight Mass (2021) | © Netflix

Die perfekte Symbiose aus Drama und Horror

Bereits nach der ersten Episode war ich geplättet und von der dichten Atmosphäre der kleinen Insel, auf der nahezu die gesamte Serie spielt, komplett vereinnahmt. Speziell zu Beginn wusste ich noch gar nicht, in welche Richtung sich die Serie entwickeln würde. Sie schien sich in Richtung Geistergrusel zu bewegen, was in Anbetracht des Prologs auch Sinn zu machen schien. Doch schon bald stellt sich die scheinbare Geistererscheinung als reine Visualisierung der Schuld unseres Protagonisten dar. Dieser wird übrigens von Zach Gilford gespielt, den Serienfreund*innen aus „Friday Night Lights“ kennen dürften. Ihm gegenüber spielt Hamish Linklater die zweite männliche Hauptperson, den Pfarrer Paul. Auch wenn sich Linklater in den letzten Jahren immer mehr dem dramatischen Fach zugewandt hat, so muss ich bei ihm stets an seine Rolle in „The New Adventures of Old Christine“ denken. Wahnsinn, was er seitdem für eine Wandlung durchgemacht hat.

Man of Science, Man of Faith

Inhaltlich macht Mike Flanagan mit „Midgnight Mass“ viele Türen auf: Es geht um Schuld, Sühne und Vergebung. Natürlich steht auch ganz offensichtlich Religion im Zentrum der Geschichte, bis hin zu religiösem Fanatismus. Dazwischen gibt es jedoch unzählige Schichten an Interpretationsmöglichkeiten. Ich warne an dieser Stelle noch einmal vor Spoilern! So kommt unser Pfarrer überhaupt nicht auf die Idee, dass es sich bei dem Wesen, das sich ihm annimmt, um etwas anderes handeln könne, als um einen Engel Gottes. Für uns Zuschauer ist es vom ersten Moment an offensichtlich, es hier mit einem Vampir zu tun zu haben. Vampire scheinen jedoch in der Serienwelt nicht zu existieren, denn kein(e) Protagonist*in spricht je diese Vermutung aus. Im Grunde geht es aber auch nicht um das monsterhafte Wesen, sondern wie Paul und seine Apostel es und seine Wunder auslegen. Wie diese vielleicht schon immer ausgelegt wurden. Für mich wohl der spannendste Aspekt der gesamten Serie.

„Midnight Mass“ ist offensichtlich eine religionskritische Serie, wobei Mike Flanagan seinen Figuren auch nicht abspricht, einen Sinn im Glauben (egal ob Christentum oder Islam) zu finden. Er stellt sich klar gegen extremistische Tendenzen, welche in der Serie erschreckend durch die Figur von Bev Keane (beeindruckend gespielt von Samantha Sloyan) zum Ausdruck gebracht werden. Es steckt jedoch noch so viel mehr in den nur sieben Episoden dieser Serie, dass ich in den nächsten Wochen bestimmt noch viel über sie nachdenken werde. Gerade auch, weil das Finale wunderbar abgeschlossen ist und es demnach bei dieser Miniserie bleiben wird. Eine Serie wie ein gutes Buch.

Fazit

Mich hat „Midnight Mass“ extrem beeindruckt: Die ruhige, bedächtige Erzählweise, die gezielt eingesetzten Schockmomente, die famosen Schauspieler*innen und vor allem der thematische Twist auf bekannte Horrorfiguren. Einfach fantastisch. Definitiv eine der besten Serien, die ich dieses Jahr gesehen habe. Eine dicke Empfehlung, auch wenn ihr sonst keine Horrorserien (ist auch keine) schaut: 9/10 (9.3) Punkte.

Run, Fatboy, Run (1107)

Heute haben wir endlich einen Ausflug unternommen. Der erste und einzige in diesen Herbstferien, denn für mich geht morgen die Arbeit schon wieder los. Wir waren im Wildpark Hundshaupten und haben dort einen schönen Tag verbracht (siehe Foto). Nach den dort gut sieben gewanderten Kilometern hatte ich noch nicht genug und habe mich zu Hause noch zu einem Lauf aufgerafft, während sich der Rest der Familie einen heißen Kakao bzw. Kaffee genehmigte. Läuferleben eben. 🏃‍♂️

Heute war ich eher auf befestigten Wegen unterwegs

Heute war ich eher auf befestigten Wegen unterwegs

Distanz: 10.12 km
Zeit: 00:56:49
Anstieg: 79 m
Ø Pace: 5:37 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 10.0 °C
Kalorien: 726 kcal

2021: 2475 km
November: 42 km
KW 44: 42 km

Ich habe in meinen Beinen gespürt, dass ich innerhalb von drei Tagen 42 km gelaufen bin plus eben die kurze Wanderung. Das ist schon recht ordentlich. Die nächsten zwei Tage werde ich pausieren und erst am Wochenende wieder durchstarten.

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 258: Spartathlon mit Diāna Džaviza

Run, Fatboy, Run (1106)

Nachdem mein Halbmarathon gestern wirklich anstrengend war und auch nicht sonderlich viel Spaß gemacht hat, wurde ich heute vom strahlenden Sonnenschein nach draußen gelockt. Eigentlich waren meine Beine noch schwer, doch davon habe ich mich nicht abhalten lassen… 🏃‍♂️

Heute wieder herrlichstes Herbstwetter für einen Lauf

Heute wieder herrlichstes Herbstwetter für einen Lauf

Distanz: 11.07 km
Zeit: 01:01:43
Anstieg: 79 m
Ø Pace: 5:35 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.8 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 7.8 °C
Kalorien: 808 kcal

2021: 2465 km
November: 32 km
KW 44: 32 km

Ich kam gut voran und habe meine Runde sogar noch etwas erweitert. Morgen wollen wir noch einen Ausflug machen, so dass ich vermutlich erst abends zum Laufen kommen werde. Mal sehen. ☀

Im Ohr: Fortsetzung folgt S11E18 – Hausmänner*inn

Run, Fatboy, Run (1105)

Irgendwann diese Woche wollten wir meine Mutter besuchen. Klar, dass ich dafür einen Halbmarathon eingeplant habe. Doch sie hatte nur heute Zeit. Leider waren die Voraussetzungen für einen so langen Lauf nicht die besten: Ich habe schon die x-te Nacht extrem schlecht geschlafen und es hat durchgehend geregnet. Aber was man sich vornimmt, muss man halt auch durchziehen. Gesagt, getan. 🌧

21 km durch den Dauerregen

21 km durch den Dauerregen

Distanz: 21.41 km
Zeit: 02:06:18
Anstieg: 124 m
Ø Pace: 5:54 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 157 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 10.0 °C
Kalorien: 1577 kcal

2021: 2454 km
November: 21 km
KW 44: 21 km

Normalerweise laufe ich lieber die Strecke zurück, doch seit der Zeitumstellung wird es zu früh dunkel. Also bin ich den Hinweg gelaufen und war schon nach 5 km komplett durchnässt. So richtig kalt wurde mir aber erst auf den letzten Kilometern. Danach habe ich mich auf die warme Dusche gefreut. Somit war dies bestimmt nicht mein angenehmster Halbmarathon, doch immerhin ein erfolgreicher Start in den #moep0rthon. Da ich Donnerstag und Freitag nicht zum Laufen komme, will ich die nächsten zwei Tage noch raus. Mal sehen, was meine Beine morgen dazu sagen… 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #702– Free Guy
Im zweiten Ohr: Fortsetzung folgt S11E18 – Hausmänner*inn

Media Monday #540

Heute ist nicht nur Halloween, nein, es ist auch Wulfs Geburtstag: Alles Gute lieber Wulf! Ich hoffe du hattest einen famosen Tag, hast dich schön feiern lassen und wurdest eifrig beschenkt. Und ihr anderen Leser*innen? Habt ihr euch auf Halloween-Partys rumgetrieben oder einen Horrorfilm-Marathon eingelegt? Bei uns stand ein Film auf dem Programm und die Kids durften auf dem Dachboden übernachten. Eher unspektakulär, doch da alle gesundheitlich ein wenig angeschlagen sind, auch ausreichend. Nun aber viel Vergnügen mit den Fragen des Medienjournals und einen schönen Feiertag (wenn der Montag denn für euch frei ist)! 🎃

Media Monday #540

  1. Was mich wirklich das Fürchten zu lehren vermag ist der Umgang von Politik und Gesellschaft mit unseren Kindern in der Pandemie.
  2. Von all den Traditionen, die mit Halloween einhergehen ist mir Horror- bzw. Gruselfilme zu schauen die liebste, wie dieses Jahr „Halloween“ (2018).
  3. Der Reiz, sich vorsätzlich zu gruseln, ist mir durchaus nicht fern, doch bin ich auch ein großer Angsthase und verfluche mich beim Schauen von gruseligen Filmen und Serien deshalb häufig selbst.
  4. Jack Skellington aus „Nightmare Before Christmas“ ist eine wirklich zeitlose Schauergestalt, schließlich ist er der Kürbiskönig von Halloween Town.
  5. Das Schöne an dem nun anbrechenden, letzten Teil des Jahres ist, dass nun wieder regelmäßiger Filmabende auf dem Programm stehen, so wie am Samstag mit „Liebling, jetzt haben wir uns geschrumpft“.
  6. Einen Halbmarathon zu laufen hat zwar den Ruf als Horrorschocker, aber ich versuche es dennoch einmal im Monat durchzuziehen.
  7. Zuletzt habe ich die Hype-Serie „Squid Game“ gesehen und das war ein intensives Erlebnis, weil ich zwar den Hype nicht nachvollziehen kann, die Serie aber dennoch sehr spannend und gelungen fand.

Ich habe vergangene Woche bei einem Gewinnspiel gewonnen – schaut doch auch mal beim Besucher-Tippspiel auf Nerdtalk vorbei (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Halloween (2018)

Welchen besseren Film kann es für Halloween geben, als die 2018er Fortsetzung von John Carpenters Original, welche ebenfalls den Titel „Halloween“ trägt? Richtig, natürlich John Carpenters Original. Aber ich greife voraus. Nachdem die Kids aus der Nachbarschaft bei uns ein paar Süßigkeiten abgegriffen haben, bin ich also nach Haddonfield zurückgekehrt…  🎃🔪

Halloween (2018) | © Universal Pictures Germany GmbH

Halloween (2018) | © Universal Pictures Germany GmbH

Eine unausgegorene Rückkehr Michael Myers

Meine letzte Begegnung mit „Halloween“ liegt bereits ein paar Jahre zurück: 2012 habe ich mir das Remake von Rob Zombie zu Gemüte geführt und fand es ziemlich schrecklich. Das Original habe ich bestimmt schon seit knapp 20 Jahren nicht mehr gesehen. Davor war es aber ein stets gerne gesehener Gast auf Videoabenden, gerade eben an Halloween. Ich mochte den Film schon immer, gerade weil er nicht auf Gore setzt, sondern sehr minimalistisch daherkommt und Michael Myers einfach eine ikonische Figur ist. An dieser Stelle möchte ich die zugehörige Episode aus der Netflix-Doku „The Movies That Made Us“ empfehlen. Nun also hat David Gordon Green eine weitere Fortsetzung mit neuer Zeitlinie ins Leben gerufen. Ich erinnere mich noch an „Halloween H20“, der 20 Jahre zuvor etwas Ähnliches versucht hat (und damals übrigens meine allererste DVD war). Auch in diesem Sequel kehrte Jamie Lee Curtis als Laurie Strode zurück, was ich immer recht gerne mochte. Die anderen Fortsetzungen waren für mich stets vernachlässigbar.

Doch zurück zum 2018er Film: Ich mochte den Score und den Look des Films sehr gerne. Nicht so übertrieben abgefuckt wie in Rob Zombies Version und doch schön intensiv. Hinzu kommt, dass das Ensemble zwar nicht sonderlich helle agiert, aber immerhin durchaus sympathisch ist. Zumindest größtenteils. Davon abgesehen ist das Drehbuch leider ziemlich schwach und die Figuren stolpern mehr schlecht als recht durch die dünne Geschichte. Manche Szenen haben auf mich auch unfreiwillig komisch gewirkt, was dem Spannungspotenzial wirklich geschadet hat. Eigentlich bin ich ein ziemlicher Angsthase, wenn es um Horrorfilme geht, doch hier habe ich mich weder erschreckt, an den Nägeln gekaut, noch gegruselt. Was David Gordon Green dabei geritten hat, Michael Myers zunächst ausführlich ohne Maske einzuführen, werde ich auch nie verstehen. Damit entmystifiziert er die Figur komplett und die Wirkung war für mich danach nicht mehr dieselbe.

Fazit

Ich hatte durchaus Spaß mit dem 2018er „Halloween“. Gerade die Halloween-Atmosphäre in Haddonfield hat es mir angetan. Auch Michael Myers in vollem Kostüm wiederzusehen, war mir eine schaurige Freude. Davon abgesehen bleibt leider nicht viel übrig. Insgesamt doch eine kleine Enttäuschung (auch wenn ich nicht viel erwartet hatte): 5/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (1104)

Nach einer weiteren recht schlaflosen Nacht, habe ich mich heute Morgen mit der Familie zu einem Spaziergang über 5 km aufgemacht. Da das Wetter so herrlich war, habe ich noch einen finalen Lauf im Oktober angeschlossen… 🏃‍♂️

Herrliches Herbstwetter lockt nach draußen

Herrliches Herbstwetter lockt nach draußen

Distanz: 5.34 km
Zeit: 00:25:31
Anstieg: 42 m
Ø Pace: 4:47 min/km
Ø Geschwindigkeit: 12.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 145 bpm
Ø Schrittfrequenz: 158 spm
Temperatur: 17.2 °C
Kalorien: 316 kcal

2021: 2433 km
Oktober: 232 km
KW 43: 50 km

Da ich meine geplanten Kilometer schon voll hatte, bin ich nur eine kurze Runde raus. Dafür war ich schnell unterwegs. Alles unter 5er Pace fordert mich doch ziemlich. Auf Dauer wäre das nichts für mich. Über 5 km war es aber eine nette Abwechslung. Somit beende ich den Oktober mit 232 km. 🎃

Im ersten Ohr: Sneakpod #702– Free Guy
Im zweiten Ohr: Sum 41

Liebling, jetzt haben wir uns geschrumpft – OT: Honey, We Shrunk Ourselves (1997)

Nachdem der gestrige Filmabend mit „Nightmare Before Christmas“ für die Kinder leider größtenteils ein Reinfall war, haben wir heute direkt einen weiteren Filmabend angeschlossen. Mit „Liebling, jetzt haben wir uns geschrumpft“ habe ich nichts dem Zufall überlassen, da bereits die beiden Vorgänger bestens bei den Kindern angekommen sind. Ob die Direct-to-Video-Fortsetzung überzeugen konnte? 🕷

Liebling, jetzt haben wir uns geschrumpft (1997) | © Walt Disney

Liebling, jetzt haben wir uns geschrumpft (1997) | © Walt Disney

Eine schöne Fortsetzung für den Heimkino-Markt

Zunächst einmal ist dem Zwergofanten das Bildformat aufgefallen. Warum denn da nun auf den Seiten schwarze Balken sind? Diese Frage konnte ich recht schnell klären und nach ein paar Minuten ist diese Tatsache nicht mehr groß ins Gewicht gefallen. Schon witzig, dass das 4:3-Format heute beinahe ausgestorben ist. Davon abgesehen merkt man dem Film das geringere Budget an und die riesenhaften Sets von „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“ mussten in vielen Szenen Greenscreen-Szenen weichen. Es gab aber auch ein paar gebaute Handlungsorte, was gleich viel wertiger wirkt. Selbst die günstig getricksten Szenen wurden mit viel Kreativität umgesetzt, so dass meine Sympathie für den Film deutlich überwiegt.

Die Geschichte ist erneut nicht sonderlich innovativ, doch fand ich sie etwas gelungener als von „Liebling, jetzt haben wir ein Riesenbaby“. Vermutlich weil ich geschrumpfte Menschen in einer gigantischen Welt spannender finde, als Babys die wie Godzilla durch Städte wüten. Hervorzuheben ist noch, dass Rick Moranis in „Liebling, jetzt haben wir uns geschrumpft“ seinen letzten Auftritt hatte, bevor er sich aus dem Schauspielgeschäft zurückzog. Für das Reboot steht er wieder als Wayne Szalinski in der IMDb. Würde ich mir anschauen. Ansonsten gibt es noch eine junge Mila Kunis (Jackie aus „That ’70s Show“) zu bewundern.

Fazit

Die Kinder waren von „Liebling, jetzt haben wir uns geschrumpft“ begeistert und ich tatsächlich auch. Für ein Direct-to-Video-Sequel hätte man sich nicht mehr wünschen dürfen. Nun ist auch diese Reihe abgeschlossen und ich werde sie in guter Erinnerung behalten. Herrlich altmodische Unterhaltung: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte;  Zwergofant: 8/10 Punkte.)