Die 5 besten Filme aus den Jahren 1981-1985

Weiter geht es mit den besten Filmen aus den vergangenen Jahrzehnten. Heute stehen mit den 80ern meine prägenden Jahre an bzw. zumindest der erste Teil, denn Gorana hat dieses Thema für Die 5 BESTEN am DONNERSTAG glücklicherweise aufgeteilt. Ansonsten wäre es mir auch nahezu unmöglich gewesen, mich auf nur fünf Filme festzulegen. Wie sieht es bei euch aus? Was sind eure Favoriten aus den 80ern?

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #93

Das Thema für Ausgabe #93 lautet:

Die 5 besten Filme aus den Jahren 1981-1985

  1. „Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes“ (1981) – Bei Indy kann kaum ein anderer Leinwandheld mithalten. Die Geschichte enthält genau die richtige Mischung aus Mystery, Action und historische Fiktion – einfach perfekt für dieses Genre. George Lucas und Steven Spielberg haben hier wahrlich Großes geschaffen: 10/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im Mai 2008)
  2. „Blade Runner“ (1982) – Ridley Scotts „Blade Runner“ ist für mich immer noch einer der besten Filme aller Zeiten. Besonders herausragend ist die Inszenierung. Man merkt hier deutlich Scotts Ursprünge als Art Director und sein Talent für visuelle Gestaltung.  Einer der wenigen Filme, der die Bezeichnung Meisterwerk auch wirklich verdient: 10/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im Dezember 2007)
  3. „The Terminator“ (1984) – Der Film spricht für sich. Gedreht mit dem Budget und, oberflächlich betrachtet, der Handlung eines B-Movies, überzeugt „The Terminator“ auch heute noch in allen Belangen und zeigt bereits das große Talent eines wichtigen Regisseurs. Zurecht ein Klassiker der Actionkinos: 10/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im April 2008)
  4. „Zurück in die Zukunft“ (1985) – Trotz seiner Leichtigkeit ist es ein wahres Vergnügen mitzuverfolgen, wie perfekt Robert Zemeckis und Bob Gale das Drehbuch gestaltet haben. Jede einzelne noch so nebensächlich wirkende Szene hat ihren Platz in der Geschichte. Jede Aktion in einer Zeitebene wirkt sich auf die andere aus. Es ist eines dieser seltenen Werke voller Magie, die Hollywood nur alle Jubeljahre hervorbringt und an denen ich keinen, aber wirklich auch keinen Kritikpunkt finden kann: 10/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im März 2012)
  5. „Die Goonies“ (1985) – Mit „Die Goonies“ haben Spielberg, Columbus und Donner wohl den ultimativen Jugendfilm meiner Generation geschaffen. Selbst heute hat er absolut nichts von seiner Faszination eingebüßt. Ein nostalgischer Blick auf die Zeit unbeschwerter Abenteuer. Naiv, ehrlich, ergreifend und herrlich albern. Ein Film, wie ein Nachmittag mit den Freunden aus der eigenen Kindheit: 10/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im Juli 2009)

Media Monday #358

Viel zu schnell ist das Wochenende vorbeigezogen. Wir waren größtenteils draußen, haben im Garten gewerkelt oder uns sonstwie körperlich betätigt. Deshalb komme ich auch ohne weitere Umschweife zum Punkt, sprich den Fragen des Medienjournals. Viel Spaß mit meinen Antworten:

Media Monday #358

  1. An einem so sonnigen Sonntag ist es ja wohl am schönsten, mit der Familie einen Auflug zu machen (siehe Foto unten).
  2. Charisma ist wohl als SchauspielerIn wahnsinnig wichtig. Vielleicht auch der Grund, warum ich so für Natalie Portman schwärme, schließlich ist sie sehr charismatisch und wirkt dabei doch auf dem Boden geblieben (obwohl sie jeden Grund hätte anzugeben).
  3. Selten hat mich die Absetzung einer Serie so berührt wie bei „Firefly“ (und ja, mir ist bewusst, dass dies die zu erwartende Antwort ist).
  4. Das letzte Mal, das ich wirklich begeistert aus dem Kino gekommen bin war erst kürzlich bei „Ready Player One“.
  5. Sylvester Stallone habe ich ja schon in einigen Rollen erlebt, aber in „Rambo 2: Der Auftrag“ tritt er genauso auf, wie man ihn sich immer vorstellt.
  6. Cliffhanger schön und gut, aber bei „Sons of Anarchy“ (aktuell habe ich die 5. Staffel gesehen) übertreiben sie es doch zuweilen, immerhin scheinen die Autoren rund um Kurt Sutter ihre Figuren und uns Zuschauer quälen zu wollen.
  7. Zuletzt habe ich mich zum ersten Lauf seit drei Wochen aufgemacht und das war extrem hart, weil ich immer noch nicht 100%ig auf dem Damm bin und ich die lange Trainingspause merke.

Unsere erste Radtour in diesem Jahr (mehr davon auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (494)

Nachdem mich erneut eine Erkältung außer Gefecht gesetzt hatte, kam ich nicht umhin, eine dreiwöchige Laufpause einzulegen. Dabei war ich der festen Überzeugung, dass wir für dieses Jahr mit den Erkältungen durch sind. Aber nein. Heute habe ich mich zum ersten Mal wieder besser gefühlt, so dass ich nach der 22-km-Radtour von heute morgen gleich noch einen abendlichen Lauf eingeschoben habe:

Bestes Laufwetter! Fast schon zu warm...

Bestes Laufwetter! Fast schon zu warm…

Distance: 8.24 km
Duration: 00:50:51
Elevation: 82 m
Avg Pace: 6:10 min/km
Avg Speed: 9.72 km/h
Heart Rate: 171 bpm
Stride Frequency: 148 spm
Energy: 728 kcal

Wie zu erwarten war es extrem hart. Ich wollte den Puls noch nicht zu sehr nach oben treiben und bin langsam gestartet. Langsam blieb ich auch am Ende, doch aufgrund der fiesen Steigungen, ist mein Plan mit dem niedrigen Puls nicht aufgegangen. Ich hoffe nur, dass ich mein Schicksal bzw. meine Gesundheit nicht zu früh herausgefordert habe. Die kommende Woche ist schon wieder extrem dicht, doch vielleicht bringe ich am Dienstagabend noch einen Lauf unter.

Im ersten Ohr:  FatBoysRun – Episode 118: Interview Sebastian Gonschorek
Im zweiten Ohr: Jimmy Eat World

Sons of Anarchy – Season 5

Nachdem ich mir für die vierte Staffel ein wenig mehr Zeit gelassen hatte, habe ich „Sons of Anarchy – Season 5“ wieder im Rekordtempo verschlungen. Wozu so eine Erkältung doch gut sein kann. Am Sofa sitzen, zu müde für einen Film, doch ein Besuch in Charming ist immer drin. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum sich die Serie in ihrem fünften Jahr teils wie ein Fiebertraum anfühlt…

Sons of Anarchy – Season 5 | © Twentieth Century Fox

Sons of Anarchy – Season 5 | © Twentieth Century Fox

Hopeless in Charming

Was für eine Tortur. Wurde schon in den vorhergehenden Staffeln nicht gerade zimperlich mit den Charakteren umgesprungen, treiben es die Autoren rund um Kurt Sutter im fünften Jahr auf die Spitze. Mit dem Machtwechsel innerhalb von SAMCRO prasselt es nun von allen Seiten auf Jax ein. Er kann größtenteils nur noch reagieren und spielt Feuerwehr. Dabei bleibt viel von ihm auf der Strecke und er handelt plötzlich so, wie man es zuvor nicht für möglich gehalten hätte. Dabei ist es weniger die Macht, die ihn korrumpiert, als sein Verantwortungsgefühl und die sich überschlagenden Ereignisse. Dieses Spannungsfeld ist das zentrale Element der Staffel – und es macht sie auch so gut und mitreißend. Selbst wenn es manchmal hart war, die jüngsten Entwicklungen zu verdauen, so waren sie doch so eng mit den zentralen Figuren – und dem seit der ersten Staffel schwelenden Konflikt – verwoben, dass man als Zuschauer gar nicht umhin kommt, als emotional komplett involviert zu sein.

Die Serie wird, so zumindest mein Eindruck, brutaler und kompromissloser. Sobald ein Hoffnungsschimmer am Horizont auftaucht, wird dieser durch plötzlich einsetzende, neue Entwicklungen wieder zunichte gemacht. Und es gibt Todesfälle zu beklagen, die nicht nur die Sons ziemlich aus der Bahn werfen. Auch ein paar Neuzugänge gibt es zu vermelden: So betritt Jimmy Smits, den ich in „The West Wing“ zu schätzen gelernt habe, als neuer Spieler das Feld und Harold Perrineau, u.a. bekannt aus „Lost“, ist als großer Gegenspieler zu sehen. Den besten Auftritt hat jedoch Walton Goggins („The Shield“ und „The Hateful Eight“), bei dem man auch wirklich zweimal hinschauen muss. Herrlich!

Fazit

Auch wenn das Staffelfinale in diesem Jahr nicht mit einem großen Knall endet, so befindet sich jedoch alles in der Schwebe: Jax hat sich immer mehr in eine Richtung entwickelt, die er in den ersten Staffeln noch unbedingt vermeiden wollte. Nun ist er einmal mehr alleine verantwortlich für seine Familie und muss die richtigen Entscheidungen treffen. Das wird nicht einfach werden und ich blicke jetzt schon mit einem bangen Blick auf die verbleibenden zwei Staffeln. Ob eine weitere Steigerung drin ist? Das fünfte Jahr war für mich bisher das stärkste: 10/10 (9.5) Punkte.

Rambo 2: Der Auftrag – OT: Rambo: First Blood Part 2 (1985)

Eine kurze, aber knackige und anstrengende Woche liegt hinter mir. Während sich meine Frau auswärts vergnügt, habe ich mir mit „Rambo 2: Der Auftrag“ die passende Unterhaltung ins Wohnzimmer geholt. Zumindest konnte ich damit, nach dem immer noch imposanten ersten Teil, eine weitere filmische Lücke schließen…

Rambo 2: Der Auftrag (1985) | © STUDIOCANAL

Rambo 2: Der Auftrag (1985) | © STUDIOCANAL

„To survive a war, you gotta become war.“

Ich wusste schon im Vorfeld, dass ich hier eine ganz andere Art von Film zu sehen bekomme, als es noch der Vorgänger aus dem Jahr 1982 war. War dieser eher ein dramatischer Überlebenskampf mit durchaus kritischen Tönen, präsentiert sich die Fortsetzung als stumpfer Actionfilm – mit so ziemlich genau dem Rambo, den man auch immer im Kopf hat, wenn man an die Filmreihe denkt. Das Drehbuch, spannenderweise von Sylvester Stallone und James Cameron(!) geschrieben, hält sich nicht lang mit Logik oder Charakteren auf, sondern setzt voll und ganz auf kernige Sprüche, die Inszenierung John Rambos als Einzelkämpfer und übertriebene Action.

Aus heutiger Sicht ist der Film kaum noch ernst zu nehmen: Die stereotype Darstellung der vietnamesischen und russischen Gegenspieler grenzt schon an Karikatur und die Kritik am System bleibt, bis auf ein paar platte Sprüche, beinahe völlig auf der Strecke. Nein, ein objektiv guter Film ist „Rambo 2: Der Auftrag“ wahrlich nicht. Allerdings besitzt er einen gewissen 80er-Jahre-Charme und so manche unterhaltsame Actionszene. Wenn man damit aufgewachsen ist, mag „Rambo: First Blood Part 2“ durchaus Kultstatus besitzen. Für neue Zuschauer ist er zumindest immer noch ein unterhaltsames Zeitdokument.

Fazit

Auch wenn „Rambo 2: Der Auftrag“ speziell inhaltlich ziemlich versagt, so ist er doch kompetent inszeniert und bietet über 90 Minuten beinahe schon nostalgische 80er-Jahre-Action. Kann und sollte man heute nicht mehr ernst nehmen, doch als Blick in die Vergangenheit des Actionkinos macht er selbst 33 Jahre nach dem Erscheinen noch eine gute Figur: 6/10 Punkte.

Die 5 besten Filme aus den Jahren 1971-1980

Weiter geht der Countdown mit Goranas Die 5 BESTEN am DONNERSTAG: Dieses Mal nähern wir uns mit den 70ern einem Filmjahrzehnt, das ich sehr liebe und bei dem es mir tatsächlich schwer gefallen ist, mich nur auf fünf Filme zu beschränken. Umso gespannter bin ich, was sich auf den Listen der anderen Teilnehmer befindet…

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #92

Das Thema für Ausgabe #92 lautet:

Die 5 besten Filme aus den Jahren 1971-1980

  1. „Duell“ (1971) – Die dichte Atmosphäre und die auf den Punkt inszenierte Bedrohung braucht selbst 47 Jahre nach Veröffentlichung keinen Vergleich zu anderen Genre-Klassikern zu scheuen. „Der Weiße Hai“ war vier Jahre später nur der nächste, konsequente Schritt. Immer noch großartig: 9/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im April 2018)
  2. „Der Pate“ (1972) – Über die an Perfektion grenzende Inszenierung, den erstklassigen Schnitt, die famosen Schauspieler oder den herrlichen Score könnte ich seitenweise schreiben. Jedoch wird es hier wohl kaum einen Leser geben, der sich nicht schon selbst ein Bild von Coppolas Epos gemacht hat. Für mich hält der Film seinen Status völlig zurecht: Wohl der Filmklassiker überhaupt. Ein Film, den man einfach gesehen haben muss:  10/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im Januar 2010)
  3. „Westworld“ (1973) – Rein formal mag „Westworld“ heute ein wenig angestaubt wirken, wenngleich dies auch gerade den Charme des Films ausmacht. Die Cinemascope-Bilder sind, wie die der meisten Western auch, zeitlos und bilden einen schönen Kontrast zu den unterirdischen Laboren, die in ihrer Darstellung an andere Sci-Fi-Klassiker der 1970er Jahre erinnern. Ein Film, der wahrlich Maßstäbe gesetzt hat und leider oft vergessen wird, wenn es um die großen Genreklassiker geht: 9/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im Mai 2016)
  4. „Alien: Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ (1979) – Ich liebe Jerry Goldsmiths eindringlichen Score, die prägnanten Soundeffekte, das zeitlose Set- und Kreaturendesign sowie die schauspielerischen Glanzleistungen (insbesondere von Sigourney Weaver). Ein Filmerlebnis, das ich nie vergessen werde: 10/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im Dezember 2010)
  5. „Mad Max“ (1979) – „Mad Max“ ist weniger überdrehte Endzeitaction, als ein recht schnörkelloses Actiondrama. Hier steht der erste Teil der Trilogie wohl stets etwas im Schatten seines krachigen Nachfolgers „The Road Warrior“. Dennoch ist der Film Kult. Zwar etwas angestaubt und ganz sicher nicht perfekt, doch gerade deshalb immer noch eine wilde und mitreißende Fahrt. Sollte man gesehen haben: 8/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im Mai 2009)