Blade Runner 2049 (2017)

Es ist unfassbar: Ich habe es dieses Jahr tatsächlich geschafft, die beiden Filme im Kino zu sehen, die ich auch unbedingt im Kino sehen wollte. Nach „Alien: Covenant“ im Mai, habe ich mich gestern mit „Blade Runner 2049“ in die nahe Zukunft begeben. Ob Denis Villeneuves Fortsetzung von Ridley Scotts Sci-Fi-Klassiker „Blade Runner“ tatsächlich so gut ist, wie die meisten Besprechungen behaupten?

Blade Runner 2049 (2017) | © Sony Pictures & Warner Bros. Pictures

Blade Runner 2049 (2017) | © Sony Pictures & Warner Bros. Pictures

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Media Monday #330

Habt ihr mich vermisst? Das Wochenende ist wie im Fluge vergangen, da ich es im Rahmen eines Firmenausflugs außer Haus verbracht habe (siehe Frage 7). Erholsam war es zwar nicht, doch es hat Spaß gemacht. Nun geht es direkt weiter in die neue Arbeitswoche, an deren Ende die Herbstferien und eine Woche Urlaub warten. Dann gibt es hoffentlich auch wieder mehr Inhalt hier im Blog. Bis dahin wünsche ich euch viel Spaß mit meinen Antworten auf die aktuellen Fragen des Medienjournals… 🙂

Media Monday #330

  1. Oktober ist ja nun einmal immer auch Horrorfilm-Zeit. Ich persönlich habe mich bisher nur mit den fünf besten Horrorfilmen und den fünf spektakulärsten Horrorfilmtoden beschäftigt.
  2. Wenn nur jemand genauso Film-verrückt wäre wie ich, wir würden pausenlos über Filme reden; so wie erst heute gut zweieinhalb Stunden mit einem neuen Kollegen.
  3. Müsste ich mich zwischen diesem und jenem Film entscheiden, ich würde immer die Tipps befolgen, die ich in dem Artikel „Die Qual der Wahl: Welchen Film soll ich mir heute anschauen?“ zusammengefasst habe.
  4. Die beiden Filmreihen „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ entführen mich ein ums andere Mal in eine andere Welt, denn Peter Jackson hat mit seinen Mittelerde-Filmen diesen magischen Ort gekonnt auf die Leinwand gebracht.
  5. Ist ein Buch über die Maßen umfangreich geraten, dann schreckt mich das meist eher ab: in der Kürze liegt die Würze.
  6. Die positiven Besprechungen zu „Blade Runner 2049“ lassen mein Fan-Herz höher schlagen, schließlich liebe ich das Original und werde die Fortsetzung in ein paar Tagen auch endlich sehen.
  7. Zuletzt habe ich mit meinen Kollegen ein paar Tage in den Bergen verbracht und das war gleichzeitig schön und anstrengend, weil es tolle Unternehmungen, nette Gespräche, viel Alkohol und zu wenig Schlaf gab.

Eine kleine Impression zur Untermalung von Frage 7:

Die 5 spektakulärsten Horrorfilmtode

Goranas Die 5 BESTEN am (HORROR-)DONNERSTAG gehen in die zweite Runde. Dieses Mal ist mir die Wahl nicht leicht gefallen, habe ich doch nicht alle möglichen Filmtode parat. Das war früher noch anders, als man sich im Freundeskreis so manchen Splatter-Kracher mehrfach angeschaut hat. Dennoch habe ich – nach ein wenig Recherche – eine illustre Liste, wenn man das in diesem Kontext überhaupt sagen kann, zusammengestellt…

Die 5 BESTEN am HORROR-DONNERSTAG #66

Das Thema für Ausgabe #66 lautet:

Die 5 spektakulärsten Horrorfilmtode

  1. Frank (Brendan Gleeson) in „28 Days Later“ (2002) – Eigentlich einer der unspektakulärsten Tode, doch mit Sicherheit einer der schockierendsten: Gerade der Horde entkommen, blickt Frank nach oben, um durch einen Tropfen Blut selbst infiziert zu werden.
  2. Kane (John Hurt) in „Alien: Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ (1979) – Schon wieder „Alien“? Auch für diese Liste ist Ridley Scotts bahnbrechender Space-Horror prädestiniert, hat er doch mit dem Chestburster einen der ikonischsten Filmtode etabliert, der zudem noch einen eigenen Namen bekommen hat.
  3. Menschen, Zombies, einfach jeder in „Braindead“ (1992)Ein spektakulärer Filmtod? Peter Jacksons Frühwerk enthält nur spektakuläre Filmtode. Im Sekundentakt. Den Höhepunkt bildet bestimmt immer noch die berühmt-berüchtigte Rasenmäher-Szene.
  4. Casey Becker (Drew Barrymore) in „Scream“ (1996) – Auch Wes Cravens Slasher-Parodie enthält etliche erwähnenswerte Filmtode. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir aber Drew Barrymores Ableben geblieben, das in über 10 Minuten unglaublich perfide inszeniert wurde.
  5. Nash (Jennifer Jason Leigh) in „Hitcher: Der Highway Killer“ (1986) – Was habe ich in diesem Film mit den Hauptfiguren gelitten! Gerade Jennifer Jason Leighs Filmtod ist mir hier in Erinnerung geblieben. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wird klar, dass Rutger Hauers Anhalter auf wirklich nichts und niemanden Rücksicht nimmt.

Run, Fatboy, Run (465)

Der Oktober steuert so langsam seinem Höhepunkt entgegen: Viel Arbeit, viel Sonstiges (z.B. Elternabende), viel Hektik, viel unterwegs sein. Mein Kopf fühlt sich übervoll an, was sich auch darin niederschlägt, dass ich jeden Tag ab 4:30 Uhr wach liege. Wird Zeit, dass der Monat vorbei ist. Auch wenn ich heute zu spät nach Hause gekommen bin, wollte ich unbedingt noch eine Runde laufen gehen. Da Frau bullion einen Auswärtstermin hat, blieben mir dafür maximal 40 Minuten:

Run, Fatboy, Run (465): Schnell, noch kurz vor der Dunkelheit nach Hause...

Schnell, noch kurz vor der Dunkelheit nach Hause…

Distance: 5.13 km
Duration: 00:28:27
Elevation: 28 m
Avg Pace: 5:32 min/km
Avg Speed: 10.82 km/h
Heart Rate: 164 bpm
Stride Frequency: 154 spm
Energy: 460 kcal

Da die Zeit ohnehin knapp war, habe ich mich für einen schnellen Lauf entschieden. Tatsächlich war dies auch meine schnellste Runde seit dem Firmenlauf im Juli. Mein Kopf ist nur bedingt freier, zumal ich ja auch den Zeitdruck im Rücken hatte, doch gut getan hat mir die Bewegung auf jeden Fall. Am Wochenende bin ich ausgebucht, d.h. dies wird auch mein einziger Lauf in dieser Woche bleiben.

Im Ohr: FatBoysRun – Runian #6

Media Monday #329

Der letzte entspannte Tag für die nächsten zwei Wochen geht zu Ende. Heute haben wir das famose Herbstwetter (22 °C und Sonnenschein!) genutzt und sind in einen Kletterwald gefahren. Na, wer von euch findet mich auf dem Foto?

Am Samstag habe ich zusammen mit dem Zappelinchen einen langen Lauf absolviert und bis in die frühen Abendstunden an einem Schutzgitter für unseren Lichtschacht gebastelt. Bevor es morgen wieder rund geht, bilden die Fragen des Medienjournals den Abschluss dieses schönen Wochenendes. Und was habt ihr erlebt?

Media Monday #329

  1. Die lang erwartete Fortsetzung von „Blade Runner“ werde ich mir aller Wahrscheinlichkeit nach in zwei Wochen endlich im Kino ansehen.
  2. Der Sci-Fi-Actioner „Repo Men“ ging ja in eine völlig andere Richtung als zunächst gedacht, schließlich besteht der Film zu 90% aus Geschnetzel.
  3. Um schon mal eine kurze Prognose zu wagen, war 2017 für mich „Arrival“ das bisherige Highlight, denn der Film hat mich wirklich bewegt (auch wenn er bereits 2016 im Kino lief).
  4. Wenn Sie jetzt aus „Der Herr der Ringe“ oder „Harry Potter“ auch noch eine Serie machen muss ich mir wohl ein neues Hobby suchen, denn dann würde mein popkulturelles Verständnis völlig implodieren.
  5. Analog zur Buchmesse in Frankfurt würde ich mir ja wünschen, dass ich es auch einmal zu einem für Filmblogger relevanten Event (z.B. der Berlinale) schaffe.
  6. Crowdfunding-Aktionen für Filme sind mir bereits seit „Veronica Mars“ oder „Wish I Was Here“ nicht mehr aufgefallen.
  7. Zuletzt habe ich einen ausführlichen Artikel zum Thema „Die Qual der Wahl: Welchen Film soll ich mir heute anschauen?“ geschrieben und das war eine Thema, das mir schon länger am Herzen liegt, weil ich das Gefühl habe, viele Filmfreunde schauen nur noch das, was ihnen per Stream vorgesetzt wird.

Repo Men (2010)

Nach unserer abenteuerlichen Lauf- und Fahrradrunde, war ich heute eigentlich zu platt für einen Film. Aber man will ja keinen Abend verschenken, weshalb ich „Repo Men“ in den Player geschoben habe. Der Film steht schon seit einer halben Ewigkeit auf meiner Liste und da ich die Blu-ray kürzlich für 2,99 Euro im Laden stehen sah, war es nun endlich an der Zeit. Ob der Preis für meine bis dato günstigste Blu-ray Disc dem Wert des Films entspricht?

Repo Men (2010) | © Universal Pictures Germany GmbH

Repo Men (2010) | © Universal Pictures Germany GmbH

Schnitzel, Schnetzel, Schabernack

Wie Stammleser inzwischen wissen sollten, liebe ich Dystopien. Egal ob „Soylent Green“ aus den 70ern oder „Gattaca“ aus den 90ern, das Genre hat es mir angetan. Auch die Rahmenhandlung von „Repo Men“ passt in diese Schiene, hält sie uns doch sozialkritisch einen Spiegel vor und reflektiert heutige Missstände durch überhöhte Sci-Fi-Elemente. Was soll da noch schiefgehen? Leider eine ganze Menge, denn Regisseur Miguel Sapochnik konzentriert sich leider auf ausgewalzte Actionszenen, die mit deftigen Gore-Einlagen angereichert sind. Dagegen habe ich normalerweise nichts, doch ist der Ton des Films so unfassbar zynisch und die Charaktere komplett verabscheuungswürdig, dass ich nicht wirklich am Fortgang der Geschichte interessiert war. Schade um die spannende Prämisse.

Mit Jude Law, Forest Whitaker und Liev Schreiber ist der Film exzellent besetzt und man merkt speziell Whitaker seine Spielfreude deutlich an. Wenn man sich doch nur etwas mehr auf die Handlung konzentriert hätte und weniger auf wildes Geschnetzel, dann hätte durchaus etwas daraus werden können. Die Optik der Welt ist nahezu 1:1 aus „Blade Runner“ übernommen (inklusive Werbe-Zeppelin mit Videotafel) und auch die anderen Sets wirken so, als hätte man sie schon dutzendfach gesehen. In einer unerträglich langen Montage inszeniert Sapochnik dann die Selbstverstümmelung unseres Liebespaares als Sexakt, was wohl unglaublich anspruchsvoll wirken soll, letztendlich aber nur anstrengend und gewollt ist. Spätestens beim darauffolgenden Happy Ende hatte ich mich schon darauf eingestellt, den Film komplett zu verreißen, doch das tatsächliche Finale hat dann doch wieder perfekt zum Rest des Filmes gepasst. Ziemlich gelungen, das muss ich leider zugeben.

Fazit

Es ist schwierig mit „Repo Men“. Die Prämisse finde ich nach wie vor faszinierend, es macht Spaß den Schauspielern zuzusehen und auch optisch hat der Film einiges zu bieten. Leider konnte ich mich mit dem zynisch-bösartigen Ton nicht so wirklich anfreunden und in nur wenigen Szenen funktionierten die satirischen Aspekte für mich. Das Ende fand ich dann aber doch wieder sehr gelungen, was die zuvor gesehene, ungare Mischung aus Blut, Action und fehlgeleitetem Humor aber auch höchstens auf Mittelmaß anhebt: 5/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (464)

Heute bin ich einmal wieder mit dem Zappelinchen laufen gegangen. Inzwischen hat es ja ein richtig großes Rad mit 21 Gängen und war auf den Geraden und bergab deutlich schneller als ich. Auf dem Bild kann man sie am Ende eines großen Gefälles auf mich warten und winken sehen. Der Papa ist einfach zu langsam.

Run, Fatboy, Run (464): Das Zappelinchen ist schneller als ich...

Das Zappelinchen ist schneller als ich…

Distance: 15.47 km
Duration: 01:37:57
Elevation: 111 m
Avg Pace: 6:20 min/km
Avg Speed: 9.48 km/h
Heart Rate: 165 bpm
Stride Frequency: 143 spm
Energy: 1365 kcal

Wenn es allerdings bergauf ging, dann hatte sie doch zu kämpfen und ich durfte sie öfter mal anschieben. Puh. Ansonsten haben wir deutlich mehr Pausen eingelegt als bei meinen Sololäufen. Auf dem letzten Kilometer wurde das Zappelinchen dann auch noch von einem Auto vom Rad gefahren. Glücklicherweise ist ihr nichts passiert, doch mein Puls war wortwörtlich auf 180 und die Fahrerin ist jetzt einen Kopf kleiner. Geht gar nicht sowas. Diese Aufregung hätte es wahrlich nicht gebraucht.

Im Ohr: „Papa, komm schneller!“ oder „Papa, warte und schieb mich an!“

Die Qual der Wahl: Welchen Film soll ich mir heute anschauen?

Könnt ihr euch noch an die Zeit erinnern, als man darauf angewiesen war, das zu schauen was gerade im Fernsehen lief? Als man, um neue Filme sehen zu können, in die Videothek gehen musste? Als es einfach nicht genug Material gab, um die Freizeit zu füllen? Heute ist das unvorstellbar. Heute leben wir im medialen Überfluss: Blu-ray, DVD, Streaming. Habt ihr manchmal auch das Problem euch für den einen Film zu entscheiden? Dann habe ich ein paar Tipps für euch…

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Run, Fatboy, Run (463)

Heute bin ich endlich zum Laufen gekommen. Die letzte Möglichkeit. Und aufgrund diverser Ereignisse auch bitter nötig. Leider bin ich doch eher spät losgekommen, weshalb ich die letzten paar Kilometer schon im Dunklen lief. Wird Zeit wieder die Stirnlampe fit zu machen. Wie ich das liebe…

Run, Fatboy, Run (463): Ein Lauf in die Dunkelheit...

Ein Lauf in die Dunkelheit…

Distance: 10.13 km
Duration: 01:00:04
Elevation: 76 m
Avg Pace: 5:55 min/km
Avg Speed: 10.12 km/h
Heart Rate: 172 bpm
Stride Frequency: 150 spm
Energy: 928 kcal

Da Frau bullion heute noch zu einem Babysitter-Einsatz musste, hatte ich maximal eine Stunde Zeit. Dennoch hatte ich mir 10 km vorgenommen, was die Geschwindigkeit dann auch vorgegeben hat. Und ich musste kämpfen. So richtig. Ob es daran liegt, dass ich die letzten drei Nächte im Schnitt nur vier Stunden geschlafen habe? Gegen Ende hat es dann auch Musik gebraucht – und dennoch war es sehr knapp. Puh.

Im ersten Ohr: Second Unit #232: Die Eiskönigin (Gast: Anne-Katrin Kiewitt)
Im zweiten Ohr: Fall Out Boy, Blink 182, Johnossi, The Weakerthans

Die 5 besten Horrorfilme

Mit dieser Spezialausgabe von Die 5 BESTEN am (HORROR-)DONNERSTAG möchte Gorana von uns die fünf besten Horrorfilme wissen. Gar nicht so einfach, da das Feld unglaublich groß ist. Ich habe deshalb versucht aus jedem der Subgenres einen Film zu nennen, auch wenn ich gerade merke den Slasher und damit auch „Scream“ vergessen zu haben. Aber dafür gibt es ja eure Listen… 🙂

Die 5 BESTEN am HORROR-DONNERSTAG #65

Das Thema für Ausgabe #65 lautet:

Die 5 besten Horrorfilme

  1. „Alien: Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ (1979) – Wenn ein Film in dieser Liste auftauchen muss, dann natürlich der beste Space-Horror überhaupt. Zurecht ein Klassiker über die Genre-Grenzen hinaus. Unglaublich kraftvoll und auch heute noch wirklich unheimlich.
  2. „From Dusk Till Dawn“ (1996) – Dieser Film deckt das Thema Splatter ab, das in meiner persönlichen Horror-Geschichte durchaus eine Rolle gespielt hat. Zumindest damals vor der Torture-Porn-Welle. Ich liebe Robert Rodriguez‘ und Quentin Tarantinos Genre-Mix, der bis heute zu meinen meistgesehenen Filmen gehört. Alternativ hätte hier auch Peter Jacksons „Braindead“ stehen können.
  3. „Shaun of the Dead“ (2004) – Die Mischung aus Horror und Comedy deckt dieser wunderbare Film von Edgar Wright ab. Es gibt nicht viele Filme, die diesen Mix gekonnt hinbekommen (evtl. noch „Tucker & Dale vs. Evil“), doch „Shaun of the Dead“ ist eindeutig die Krönung dieses Subgenres.
  4. „The Descent: Abgrund des Grauens“ (2005) – Weiter geht es Richtung Survival-Horror, den kaum ein zweiter Film so gekonnt einfängt, wie Neil Marshalls Höhlen-Horror. Die klaustrophobische Atmosphäre sucht ihresgleichen, die Gewalt ist hart und unmittelbar und die Schockeffekte sitzen. Eine echte Tour-de-Force.
  5. „The Sixth Sense“ (1999) – Was fehlt noch in dieser Auflistung? Na klar, der typische Geister-Horror. Es gibt ein paar Filme dieses Subgenres, die wirklich gut funktionieren (z.B. „The Others“), doch möchte ich an dieser Stelle bewusst Night M. Shyamalans Gruselfilm hervorheben, der so viel mehr zu bieten hat als nur seinen berühmten Twist.