Run, Fatboy, Run (1353)

Heute war mein erster Tag nach meinem dreiwöchigen Urlaub bzw. meiner zweiwöchigen Corona-Familienauszeit plus einer Woche Heimurlaub. Ich war noch nicht wirklich bereit, wieder einzusteigen und entsprechend anstrengend hat sich der Tag auch gestaltet. Abends hatte ich dann das dringende Bedürfnis nach einem Feierabendlauf. Auch wenn es schon spät war. 🏃‍♂️

Nötiger Feierabendlauf

Nötiger Feierabendlauf

Distanz: 10.33 km
Zeit: 01:00:02
Anstieg: 93 m
Ø Pace: 5:49 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 163 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 25.0 °C
Kalorien: 838 kcal

2022: 2029 km
September: 52 km
KW 36: 10 km

Ich habe die untergehende Sonne genossen. Der Lauf selbst war eher anstrengend. Damit muss ich erst wieder umgehen lernen. Aber nun gut. Waren dieses Mal eben besondere Umstände und der Einstieg nach dem Urlaub fällt mir ohnehin nie leicht.

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 282: Show must go on!
Im zweiten Ohr: Frank Turner, Skye Wallace, Alkaline Trio

Media Monday #584

Drei Wochen Urlaub sind vorbei. Zwei davon waren wir in den Niederlanden (die Reiseberichte stehen noch aus) und genau diese zwei hatte die gesamte Familie, zwar versetzt aber durchgehend, Corona. Wirklich fit waren alle erst wieder in der letzten Woche und diese haben wir zu Hause noch einmal ausgiebig genutzt: Mit den Kindern haben wir an einer Stadt-Rätsel-Rallye teilgenommen, die ich geschenkt bekam, und waren mit Freund*innen in einem Live-Escape-Room. Zudem habe ich die 2.000 km Laufen in diesem Jahr geknackt. Somit gehen nun auch die letzten Urlaubsstunden zu Ende und ich fühle mich nicht annähernd so erholt, wie ich es gebraucht hätte. Aber nun gut, ist eben so. Dann auch auf zu den Fragen des Medienjournals und euch eine schöne Woche! 🙂

Media Monday #584

  1. Das letzte Drittel des Jahres hat gerade erst begonnen und schon fühle ich mich vom Endjahreswahnsinn gestresst. Der Sommerurlaub ist, wenn ihr das lest, erst ein paar Minuten vorbei. Sollte so nicht sein oder?
  2. „Pirates of the Caribbean: Fluch der Karibik 2“ mag sehr kreativ sein, aber in der Kritik wurde der Film leider größtenteils verrissen.
  3. Die lang erwartete Der-Herr-der-Ringe-Serie ist gestartet und ich freue mich schon darauf, werde sie aber erst sehen, wenn sie komplett verfügbar ist.
  4. „Prey“ ist am Ende auch nur ein recht typischer „Predator“-Film, doch konnte er mich gerade mit seiner Geradlinigkeit und seinem Setting erfreuen.
  5. Ein*e wirklich herausragende*r Darsteller*in dieser Tage findet sich auf der Liste „Die besten Filmrollen meiner 5 liebsten Darstellerinnen“.
  6. Es schürt schon durchaus Vorurteile, wie man sein Leben gestaltet (z.B. sich vegetarisch ernährt oder Laufen bzw. Radfahren dem Autofahren vorzieht und eben auch andersrum).
  7. Zuletzt habe ich die famosen Geschenke zu meinem Geburtstag dokumentiert und das war ein Vergnügen, weil ich diesen Blogartikel jedes Jahr wieder sehr gerne schreibe (siehe auch Foto unten).

So viele tolle Geschenke gab es zu meinem Geburtstag (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Prey (2022)

Das letzte Urlaubswochenende, die Kinder sind aus dem Haus. So richtig aufraffen, etwas zu unternehmen (das hatten wir schon am Freitag mit einem Live-Escape-Room), konnte ich mich nicht. Also ein Filmabend und „Prey“ wollte ich schon seit Wochen sehen. Somit habe ich mich ins Jahr 1719 gestürzt und endlich das „Predator“-Prequel gesichtet. 🪓

Prey (2022) | © 20th Century Studios

Prey (2022) | © 20th Century Studios

Stilsicher, geradlinig und unterhaltsam

Als ich den Trailer sah, war ich zunächst skeptisch, ob das Konzept aufgeht. Der Clou bei den bisherigen Filmen war ja stets, dass der Predator gegen extrem bewaffnete Sonderkommandos usw. angetreten ist und selbst diese nichts gegen ihn ausrichten konnten. Nun also junge Komantschin, bewaffnet mit einem Beil? Doch meine Vorbehalte sollten sich schnell zerstreuen, denn Dan Trachtenberg (bekannt u.a. für „10 Cloverfield Lane“) baut eine schlüssige Welt auf und nimmt sich Zeit, die Figuren zu etablieren. So gibt es wunderschöne Landschaftsbilder zu sehen und wir lernen Narus Leben und ihr Bestreben, eine Jägerin zu werden, bis ins Detail kennen.

Der Predator wirkt zu Beginn wie ein Fremdkörper in dieser Welt, doch das ist er ja auch. Am stärksten ist „Prey“ immer dann, wenn er zuvor eingeführte Elemente aufgreift und sie im weiteren Verlauf der Geschichte aufgreift. Setup und Payoff weiß Trachtenberg wahrlich gekonnt einzusetzen. Das liebe ich sehr. Da fällt es auch gar nicht groß ins Gewicht, dass die Handlung natürlich sehr geradlinig ist und es auch keine inhaltlichen Überraschungen gibt. Damit ist „Prey“ quasi die Antithese zu Shane Blacks „The Predator“ aus dem Jahr 2018, der versucht hat, die Machismen aus dem Original wieder aufleben zu lassen und mit unzähligen Wendungen zu verknüpfen. Hier gibt es nur den geradlinigen Überlebenskampf einer jungen Frau. Obwohl ich Shane Blacks vielgescholtenen Film durchaus auf trashige Art und Weise unterhaltsam fand, so funktioniert „Prey“ doch so viel besser. In meinem Ranking (ohne die „Alien vs. Predator“-Filme) steht er somit gar an zweiter Stelle:

  1. „Predator“ (1987) | 9/10 Punkte
  2. „Prey“ (2022) | 8/10 Punkte
  3. „Predator 2“ (1990) | 7/10 Punkte
  4. „Predators“ (2010) | 7/10 Punkte
  5. „Predator: Upgrade“ (2018) | 7/10 Punkte

Fazit

Fast schon schade, dass „Prey“ nur eine weitere Streaming-Veröffentlichung ist. Andererseits hätte ich ihn wohl auch nicht im Kino gesehen. Schade eigentlich. Auf jeden Fall hatte ich extrem viel Spaß mit dem Film und kann noch ergänzen, dass er Gewalt so zelebriert, wie man es von einem „Predator“-Film erwarten würde. Fans des Franchises sollten definitiv reinschauen: 8/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (1352)

Der letzte Urlaubslauf. Ab morgen muss ich mir wieder Zeit freischaufeln. Ganz in der früh oder abends. Ab und zu bestimmt auch in der Mittagspause. 🏃‍♂️

Letzter Urlaubslauf und die 2.000 km im Jahr sind geknackt

Letzter Urlaubslauf und die 2.000 km im Jahr sind geknackt

Distanz: 11.09 km
Zeit: 01:05:43
Anstieg: 65 m
Ø Pace: 5:56 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 159 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 17.8 °C
Kalorien: 886 kcal

2022: 2019 km
September: 41 km
KW 35: 70 km

Die Laufwoche beende ich mit stolzen 70 km und eigentlich schon gestern hatte ich die 2.000 km im Jahr geknackt. Auf der Spur zu den 3.000 km bin ich damit zwar nicht mehr ganz, aber zumindest läuft es wieder.

Im Ohr: Sneakpod #741 – Frau im Dunkeln / Einer wie Keiner

Run, Fatboy, Run (1351)

Der vorletzte Urlaubstag. Trotz oder gerade weil er ganz anders verlief als geplant, bin ich durchaus wehmütig. Da hätte mehr Erholung drin sein müssen. Vielleicht bin ich heute auch deshalb die gleiche Strecke gelaufen, wie beim letzten Lauf zu Hause vor dem Urlaub? So oder so ging mir das alles zu schnell. 😕

Noch ein paar letzte Urlaubskilometer

Noch ein paar letzte Urlaubskilometer

Distanz: 10.46 km
Zeit: 01:00:50
Anstieg: 87 m
Ø Pace: 5:49 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 162 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 18.9 °C
Kalorien: 844 kcal

2022: 2007 km
September: 30 km
KW 35: 59 km

Der Lauf selbst war okay. Ich habe wieder knapp die 6:00 min/km geknackt und fühle mich dabei, nunja, okay. Mal sehen, ob ich mich morgen noch zu einer längeren Runde aufraffen kann. Danach beginnt wieder die harte Zeit mit wenig Zeit. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #741 – Frau im Dunkeln / Einer wie Keiner
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, The Weakerthans, Alkaline Trio

Run, Fatboy, Run (1350)

So langsam stellt sich wieder eine Laufroutine ein. Auch wenn ich immer noch merke, dass ich deutlich müder bin als vor Corona, so hatte ich doch das Gefühl, dass ich heute besser vorankam. Bei der Hälfte der Runde hatte ich eine Pace unter 6 min/km und das war dann auch der Zeitpunkt, an dem ich beschlossen habe, es durchzuziehen.

Der erste Lauf nach Corona mit einer Pace unter 6 min/km

Der erste Lauf nach Corona mit einer Pace unter 6 min/km

Distanz: 10.23 km
Zeit: 00:59:08
Anstieg: 79 m
Ø Pace: 5:47 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 162 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 20.0 °C
Kalorien: 829 kcal

2022: 1997 km
September: 20 km
KW 35: 48 km

Letztendlich hat es gut funktioniert und ich konnte das Tempo gegen Ende sogar noch ein wenig steigern. Dafür hat mich dann ein zu hoher Puls abgestraft. Da ich eh ein Hoch-Puls-Läufer bin, ist das nicht außergewöhnlich. Ich habe mich auch gut gefühlt. Somit steht zum ersten Mal seit Corona wieder eine fünf in der Pace-Zeile und das ist doch keine schlechte Ausgangssituation. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #741 – Frau im Dunkeln / Einer wie Keiner
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner

Run, Fatboy, Run (1349)

Der erste Lauf im September und noch immer schaffe ich es nicht, eine 6er Pace zu laufen. Es sind zwar ein paar Kilometer um die 5:50 min/km dabei, doch sobald eine größere Steigung kommt, ist es aus. Bin wirklich gespannt, wie lange dieser Zustand noch anhalten wird. 🏃‍♂️

Langsamer Start in den September

Langsamer Start in den September

Distanz: 10.14 km
Zeit: 01:03:19
Anstieg: 88 m
Ø Pace: 6:15 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 147 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 20.0 °C
Kalorien: 766 kcal

2022: 1987 km
September: 10 km
KW 35: 38 km

Die nächsten Tage versuche ich noch ein paar Kilometer zu machen, da danach die Arbeit wieder auf mich wartet. Den eigentlich geplanten Halbmarathon muss ich jedoch nach hinten schieben. Das würde noch nicht funktionieren. 😕

Im ersten Ohr: Sneakpod #741 – Frau im Dunkeln / Einer wie Keiner
Im zweiten Ohr: Donots, Frank Turner, Skye Wallace

Die besten Filmrollen meiner 5 liebsten Darstellerinnen

Nach den besten besten Filmrollen der Männer, sind heute bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG natürlich die Frauen dran und zwar mit den besten Filmrollen meiner fünf liebsten Darstellerinnen. Da musste ich tatsächlich ein wenig überlegen, da viele meiner liebsten Darstellerinnen eher in Serien spielen. Doch letztendlich war auch das eine leichte Wahl, da es einfach so viele fantastische Schauspielerinnen gibt. 😍

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #275 | © Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #275 | © Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Das Thema für Ausgabe #275 lautet:

Die besten Filmrollen meiner 5 liebsten Darstellerinnen

  1. Amy Adams als Luise Banks in „Arrival“ (2016) – In Denis Villeneuves Sci-Fi-Drama spielt sich Amy Adams wahrlich die Seele aus dem Leib. Unfassbar eindringlich und intensiv. Davor hatte ich sie zwar schon auf dem Radar und stets gerne gesehen, doch hier hat sich mich umgehauen.
  2. Jodie Foster als Eleanor Arroway „Contact“ (1997) – Der zweite Film um eine Kontaktaufnahme mit außerirdischen Wesen auf dieser Liste. Natürlich hat Jodie Foster ein unfassbar breites Repertpoire zu bieten, doch Eleanor ist einfach meine Lieblingsrolle von ihr.
  3. Julie Delpy als Celine in „Before Sunrise“ (1995), „Before Sunset“ (2004) und „Before Midnight“ (2013) – Kaum eine Figur habe ich so lange begleitet, wie Celine. Julie Delpy gelingt es famos, ihr stets neue Facetten abzugewinnen und ihre neu gewonnene Erfahrung glaubhaft zu transportieren. Gerade im letzten Teil schmerzhaft intensiv gespielt.
  4. Natalie Portman als Evey in „V wie Vendetta“ (2006) – Auch von Natalie Portman hätte ich unzählige Rollen wählen können. Da habe ich mich für eine entschieden, die leider häufig übersehen wird. Eine unfassbare Performance in einem großartigen Film.
  5. Sigourney Weaver als Ellen Ripley in „Alien“ (1979), „Aliens“ (1986), „Alien 3“ (1991) und „Alien: Die Wiedergeburt“ (1997) – Natürlich darf Ellen Ripley nicht auf dieser Liste fehlen. Sigourney Weaver hat mit dieser Rolle einem ganz neuen Frauentyp im Film den Weg bereitet. Extrem wichtig für das moderne Kino und stets auf den Punkt gespielt.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und/oder Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.