Run, Fatboy, Run (850): Spezialausgabe

Welch ein Zufall, dass diese Spezialausgabe gerade mit dem Erreichen meines (irgendwann im September neu entstandenen) Ziels für mein Laufjahr 2020 zusammenfällt. Nämlich die 2.000 km zu knacken. Mein ursprüngliches Laufziel waren übrigens konservative 840 km. Doch dazu im Jahresrückblick mehr. 🏃‍♂️

Huch, doch mehr Schnee auf den Höhen als gedacht...

Huch, doch mehr Schnee auf den Höhen als gedacht…

Distanz: 10.32 km
Zeit: 00:57:44
Anstieg: 115 m
Ø Pace: 5:35 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 157 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Temperatur: 0.0 °C
Kalorien: 769 kcal

2020: 2003 km
Dezember: 215 km
KW 52: 53 km

Da dies eine Spezialausgabe ist, sind wieder einmal 25 Läufe voll. Seit dem 825. Lauf ist exakt ein Monat vergangen. Somit war ich seitdem beinahe täglich laufen, um mein Ziel noch zu erreichen. Unten findet ihr, wie immer, eine Tabelle meiner Laufanstrengungen seit 2008:

2008 2009 2010 2011 2012
Distanz 130,60 143,53 382,31 426,62 291,15
Dauer 15:32:00 15:37:00 38:48:45 41:55:03 28:39:25
kCal 12.416 11.838 32.184 33.147 22.415
min/km 7:05 6:31 6:05 5:53 5:54
2013 2014 2015 2016 2017
Distanz 388,03 319,01 243,70 670,52 649,79
Dauer 39:02:57 31:23:04 24:24:25 63:12:58 64:56:12
kCal 29.878 24.563 18.930 54.316 53.696
min/km 6:02 5:54 06:00 05:39 5:59
2018 2019 2020 Gesamt
Distanz 1.132,30 451,9 2.003,26 7.232,72
Dauer 109:40:38 44:12:04 188:48:51 706:13:22
kCal 95.800 39.100 158.315 586.598
min/km 5:48 5:52 5:39 6:02

Da ich gerade in der Weihnachtszeit viel (zu viel) esse und trinke, lohnt sich ein Blick auf die Kalorienbilanz: Ich habe dieses Jahr 297 Tafeln Schokolade bzw. 673 Flaschen Bier runtergelaufen. Die freien Tage, und damit verbundenen langen Nächte, sind für mich wirklich gefährlich, was das angeht… 😬🍺🍫

Im ersten Ohr: Sneakpod #660 – Vice: Der zweite Mann
Im zweiten Ohr: Sum 41, Feeder, Billy Talent

Konsumrausch 2020

Wir befinden uns noch mitten in den weihnachtlichen Feiertagen im (ersten? 😬) Corona-Jahr. Den Heiligabend haben wir bei den Schwiegereltern verbracht, wo wir mit der Familie der Schwägerin gefeiert haben. Die Kinder gehen eh auf die gleiche Schule und teils sogar in die gleiche Klasse. Da ist der Kontakt ohnehin vorhanden. Dennoch haben wir mit Abstand, Lüften und ohne Gesang gefeiert. Und es hat sich teilweise recht normal angefühlt. Außer dass wir natürlich schon um 21 Uhr zu Hause waren. Am 1. Weihnachtsfeiertag steht normalerweise eine große Zusammenkunft mit meiner Seite der Familie an. Da dies aber keine ohnehin regelmäßigen Kontakte von uns sind, haben wir nur Geschenke ausgetauscht und waren eine Runde im kleinen Kreis spazieren. Das war nett und besser als nichts, aber eben nicht wie immer. Jedoch sind wir alle gesund und das ist die Hauptsache! 🎄💚

Doch es geht an dieser Stelle ja eigentlich um meine Geschenke, welche ich euch mit dem folgenden Bild präsentiere:

Die Serenity hat endlich Einzug bei mir gehalten!

Die Serenity hat endlich Einzug bei mir gehalten!

Nachdem es letztes Jahr mit einer neuen Gitarre ein Geschenk gab, das ich oft im Einsatz habe, ist mein Hauptgeschenk in diesem Jahr deutlich unpraktischer: Die wundervolle limitierte Edition der TV-Serie „Firefly“ hat endlich ihren Weg in meine Sammlung gefunden! Das Schmuckstück ist ein sehr detailliertes Modell der Serenity. Die Serie selbst ist in einem schön gestalteten Mediabook natürlich auch enthalten. Ich liebe es. Auch wenn das Modell nur im Regal stehen wird, so werde ich mich doch jedes Mal daran erfreuen, wenn ich es sehe. Ansonsten gab es ein weiteres Buch der „The Ultimate Visual History“-Reihe, dieses Mal zu „Unheimliche Begegnungen der dritten Art“ sowie leckeren Whisky, Rum und so allerlei für das leibliche Wohl. Inklusive einem elektronischen Nussspender von meinen Kindern, um meinen eh schon maßlosen Nusskonsum weiter zu fördern.

Morgen haben wir tatsächlich nichts vor und werden vermutlich einfach zu Hause rumgammeln. Die Kinder haben dieses Jahr eine Nintendo Switch von uns bekommen, was sie in schiere Glückseligkeit versetzt. Ich habe noch meine vier Jahresrückblicke (Serien, Filme, Sport und Blog) zu schreiben, welche ich aber vermutlich erst im neuen Jahr veröffentlichen werde. Nicht dass mir im Urlaub noch langweilig wird… 😅

Wie habt ihr dieses besondere Jahr eure Feiertage verbracht? Alleine oder im kleinen Kreis mit der Familie? Wie war das für euch? Was lag unter eurem Baum? Und habt ihr zwischen den Jahren auch noch frei oder müsst/dürft ihr schon wieder ran?

Run, Fatboy, Run (849)

Nach einem, den umständen entsprechenden, schönen Heiligabend, habe ich mich am 1. Weihnachtsfeiertag gleich morgens zu einem weiteren Lauf aufgemacht. Sehr zum Unverständnis meiner restlichen Familie. 🤷‍♂️

Es hat (zumindest ein wenig) geschneit!

Es hat (zumindest ein wenig) geschneit!

Distanz: 10.09 km
Zeit: 00:57:33
Anstieg: 74 m
Ø Pace: 5:42 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 161 bpm
Ø Schrittfrequenz: 147 spm
Temperatur: 1.1 °C
Kalorien: 806 kcal

2020: 1992 km
Dezember: 205 km
KW 52: 42 km

Es hatte über Nacht geschneit und dementsprechend rutschig war es draußen. Und kalt, so kalt. Gerade meine nassen Füße sind fast zu Eisklumpen erfroren. Ob ich das endlich zum Anlass nehmen werde, mich einmal nach Gore-Tex-Laufschuhen umzuschauen? Noch drei Läufe, dann ist mein Laufjahr abgeschlossen. 🏃‍♂️

Im Ohr: Fortsetzung folgt S10E21 – Late to the Party

Frohe und gesunde Weihnachten! (2020)

Es weihnachtet sehr. Selbst in diesem ungewöhnlichen Jahr. Ich möchte diesen Artikel auch nicht zum Anlass nehmen, um über 2020 zu meckern. Wir waren ja alle dabei. Außerdem wird es 2021 erst einmal so weitergehen, wie gehabt. COVID-19 wird weiterhin unser Leben bestimmen. Da mache ich mir keine Illusionen. Aber sehen wir die Feiertage und den Jahreswechsel doch zumindest als Auszeit, auch wenn es dieses Jahr anders werden wird. Seien wir dankbar für diese zwei Wochen Pause, denn wir haben zumindest eine. Ganz im Gegensatz zu Ärzt*innen, Pflegekräften und anderen anderen an der Front. Ich bin zudem froh, dass wir dieses Jahr keinen medizinischen Notfall kurz vor Weihnachten in der Familie hatten, so wie im letzten Jahr. Es geht uns gut. Machen wir also das Beste draus, ja? 🎅

So früh wie dieses Jahr haben wir den Weihnachtsbaum noch nie geschmückt

So früh wie dieses Jahr haben wir den Weihnachtsbaum noch nie geschmückt

Ein frohes und gesundes Weihnachtsfest! 🎄

Dieses Jahr haben wir den Weihnachtsbaum so früh (bereits am 19. Dezember) aufgestellt wie noch nie zuvor. Auch habe ich mehr Geld in die Hand genommen, um ihn auf dem Land direkt bei einem Anbieter zu kaufen und mich nicht ins Getümmel stürzen zu müssen. Auch das ist 2020. Ansonsten haben wir durch etliche Filmabende mit „Kevin: Allein zu Haus“, „Kevin: Allein in New York“, „Klaus“ und natürlich „Schöne Bescherung“ die nur zögerlich aufkommen wollende Weihnachtsstimmung heraufbeschworen. Zumindest so gut es eben ging, denn die kommenden Feiertage werden auch bei uns ganz anders werden, als wir es gewöhnt sind:

Heiligabend werden wir im kleinen Kreis und bereits nachmittags feiern. Eben mit der engsten Verwandtschaft, zu der durch gemeinsame Schulbesuche ohnehin bereits Kontakte bestehen. Die große Familienfeier am ersten Feiertag fällt dieses Jahr flach. Wir werden über den Zaun frohe Weihnachten wünschen und den Kindern die Geschenke überreichen. Sehr schade, aber mehr ist nicht drin. 😷

Vermutlich werden wir somit wohl tatsächlich ein paar mehr ruhige Tage haben in diesem besonderen Jahr. Und ich bin nicht unbedingt traurig darum. In diesem Sinne wünsche ich euch, meinen lieben Lesern, ein frohes und gesundes(!) Weihnachtsfest mit euren Liebsten. Passt auf euch auf und sammelt Kraft für 2021, denn ihr werdet sie sicher brauchen. Frohe und gesunde Weihnachten! 🎄🎁🥃

Euer bullion

Schöne Bescherung – OT: Christmas Vacation (1989) (WS11)

Ich sehe „Schöne Bescherung“ jedes Jahr und bespreche den Film danach auf meinem Blog. Du möchtest die komplette Dosis Griswolds? Du findest alle Besprechungen hier!

Wenn dieses Jahr auch vieles anders ist (oder gerade weil), so sind gewisse Traditionen umso wichtiger. Deshalb haben wir alle (also zumindest die Kinder und ich) uns auch sehr auf die diesjährige Sichtung von „Schöne Bescherung“ gefreut. Dies ist inzwischen schon meine zwölfte Besprechung des Films auf diesem Blog. Mal sehen, welch neue Aspekte ich ihm dieses Jahr abgewinnen konnte…

Schöne Bescherung (1989) | © Warner Home Video

Schöne Bescherung (1989) | © Warner Home Video

Ein wenig Normalität in der Weihnachtszeit 🎄🎅

Es ist wirklich erstaunlich, wie gut der Film immer noch funktioniert. Gerade für die Kinder. Auch wenn wir ihn erst seit ein paar Jahren zusammen schauen, so ist diese Tradition jedoch schon fest in ihren Köpfen verankert. Erneut wurde jedem Highlight des Films entgegengefiebert (und davon gibt es, wie wir wissen, ja so einige) und die einzelnen Szenen entsprechend kommentiert. So liebe ich das. Mir ist dagegen aufgefallen, dass „Schöne Bescherung“ auch wunderbar als Kommentar auf unsere Konsum- und Leistungsgesellschaft funktioniert. Speziell auch, was die Erwartungen an diese paar Tage im Jahr inklusive des familiären Zusammenseins angeht.

In diesem Corona-Jahr werden unsere Erwartungen an das Fest der Feste von vornherein gebrochen. Es ist klar, dass die kommenden Tage anders ablaufen werden als wir es gewohnt sind. Kleiner und vermutlich auch ruhiger. Vielleicht werden wir es nächstes Jahr dann wieder mehr zu schätzen wissen, was wir alles haben. Aber ich bezweifle es. Denn es ist eben doch irgendwie immer das gleiche. Quasi wie jedes Jahr Clarks Erwartungen gebrochen werden. „Schöne Bescherung“ in Dauerschleife.

Fazit

Auch wenn meine Besprechung dieses Jahr nicht so fröhlich ausgefallen ist, hatten wir doch wieder enorm viel Spaß mit dem bunten Treiben. Und soll ich euch etwas verraten? Ich freue mich jetzt schon wieder auf die Sichtung im nächsten Jahr. Denn wer weiß? Vielleicht wird ja doch alles besser: 10/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Prädikat: Lieblingsfilm

Run, Fatboy, Run (848)

Da ich morgen nicht zum Laufen kommen werde, habe ich heute noch einen 10er in Angriff genommen. Da das Wetter nicht wirklich besser war, bin ich noch einmal die gleiche Runde wie gestern gelaufen und habe mich somit rein auf befestigte Wege beschränkt. ☁

Immerhin hat es heute nicht geregnet

Immerhin hat es heute nicht geregnet

Distanz: 10.16 km
Zeit: 00:55:34
Anstieg: 71 m
Ø Pace: 5:28 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 157 bpm
Ø Schrittfrequenz: 148 spm
Temperatur: 10.6 °C
Kalorien: 756 kcal

2020: 1982 km
Dezember: 195 km
KW 52: 32 km

Im Gegensatz zu gestern kam ich aber deutlich flotter voran, worüber ich recht glücklich bin. Beim nächsten Lauf fallen die 200 km im Dezember, beim übernächsten die 2.000 km in meinem Laufjahr. Wer weiß? Vielleicht bekomme ich auch noch die 2.020 in 2020 voll? 😅

Im ersten Ohr: Sneakpod #659 – Das Damengambit
Im zweiten Ohr: Feeder, Sum 41

Warcraft: The Beginning (2016)

Weiter geht das filmische Vorweihnachtsprogramm: Nachdem ich gestern mit „Mortal Engines“ bereits einen Film nachgeholt habe, der schon viel zu lange ungesehen im Regal stand, holte ich heute mit „Warcraft: The Beginning“ ein weiteres Versäumnis nach. Ich hatte damals große Hoffnungen auf das Duncan-Jones-Werk gesetzt. Nachdem der Film floppte, sank jedoch meine Motivation, ihn zu sehen. Ob sich die heutige Sichtung dennoch gelohnt hat? ⚔

Warcraft: The Beginning (2016) | © Universal Pictures Germany GmbH

Warcraft: The Beginning (2016) | © Universal Pictures Germany GmbH

Erstaunlich unterhaltsame Big-Budget-Fantasy

Ich muss zu Beginn gestehen, dass ich „World of Warcraft“ nie gespielt habe. Allerdings bin ich sehr rudimentär mit der Welt vertraut, da die beiden Echtzeitstrategie-Klassiker „Warcraft: Orcs & Humans“ und dessen Nachfolger „Warcraft II: Tides of Darkness“ aus den 1990er Jahren durchaus gerne gesehene Gäste auf meinem Pentium 75 mit 16 MB Arbeitsspeicher waren. Insofern habe ich durchaus einen losen Bezug zur Reihe und kann Fantasy-Filmen ohnehin einiges abgewinnen. Dann noch Duncan Jones als Regisseur, der sich mit „Moon“ und „Source Code“ einen Namen im Sci-Fi-Genre gemacht hatte. Was konnte da noch schief gehen?

Ich könnte mir vorstellen, dass der Look den 08/15-Kinozuschauer ziemlich abgeschreckt hat. Duncan Jones hat versucht, die Anmutung der Vorlage zu treffen. Und diese sieht eben nicht aus wie „Der Herr der Ringe“, sondern ist deutlich comichafter und bunter. Umso erstaunlicher finde ich, wie gut sich der Film dem Look der Spiele annähert und dabei doch realistisch wirkt. Für mich hat das ziemlich perfekt funktioniert, was auch durch das famose 3D unterstützt wurde. Inhaltlich ist „Warcraft: The Beginning“ dagegen recht schwach auf der Brust, was für mich als Einstieg in eine Filmreihe noch funktioniert hätte, da die Charaktere dafür erstaunlich gut ausgearbeitet sind. Da man einen zweiten Teil wohl ziemlich sicher ausschließen kann, wirkt die Geschichte leider nur wie ein Fragment. Schade um das Potenzial.

Als lustige Randnotiz sei erwähnt, dass Dominic Cooper und Ruth Negga als Königsehepaar auftreten, die Serienfans als Jesse Custer und Tulip O’Hare aus „Preacher“ bekannt sind. Ein witziger Besetzungscoup.

Fazit

Mir hat „Warcraft: The Beginning“ deutlich besser gefallen, als sein Ruf vermuten lassen würde. Ich mochte den Look und die Figuren. Auch der vorhandene Gewaltlevel hat gut zur Atmosphäre des Films gepasst. Wie bereits gestern bei „Mortal Engines“ hätte ich gerne eine Fortsetzung gesehen. Schade drum: 7/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (847)

Nachdem ich mich gestern ein wenig durch meinen Lauf gequält hatte, war meine Motivation heute nicht besonders hoch. Allerdings war das Wetter so grauselig, dass ich mich ohne Laufen heute nicht nach draußen begeben hätte – und das wäre schlecht für meinen Rücken gewesen. Also eben doch aufgerafft. 🌧

So nass, da hätte ich heute gleich schwimmen können...

So nass, da hätte ich heute gleich schwimmen können…

Distanz: 10.02 km
Zeit: 00:57:28
Anstieg: 71 m
Ø Pace: 5:44 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 145 bpm
Ø Schrittfrequenz: 147 spm
Temperatur: 10.6 °C
Kalorien: 713 kcal

2020: 1972 km
Dezember: 184 km
KW 52: 22 km

Zwischendurch war der Regen so stark, dass ich fast nichts mehr gesehen habe. Sehr unangenehm. Allerdings wurde es ab ca. der Hälfte weniger. Letztendlich bin ich gut durchgekommen und habe gerade so die 10 km vollgemacht. Nun fehlen noch knapp 30 km bis zu meinem Ziel. Sollte trotz Rücken und Wetter machbar sein. 😅

Im Ohr: Sneakpod #659 – Das Damengambit

Mortal Engines: Krieg der Städte (2018)

Nachdem am ersten offiziellen Urlaubstag sogleich mein Körper zu streiken beginnt, war es gar nicht so einfach, eine bequeme Position auf dem Sofa zu finden. Dennoch wollte ich mir den Filmabend nicht nehmen lassen. In den Player ist „Mortal Engines: Krieg der Städte“ gewandert, den ich schon lange auf meiner Liste hatte. Natürlich in 3D, so dass ich schon nicht Gefahr laufen konnte, mich hinzulümmeln… 😎

Mortal Engines: Krieg der Städte (2018) | © Universal Pictures Germany GmbH

Mortal Engines: Krieg der Städte (2018) | © Universal Pictures Germany GmbH

Ein wahrer Augenschmaus von einem Film!

Die Prämisse der fahrenden Städte klingt erst einmal ziemlich verrückt. Da man mit der ersten Szene direkt in eine Verfolgung durch eine Predator City geworfen wird, ist es mir jedoch leicht gefallen, diese zu akzeptieren. Leider war der actionreiche Prolog auch die einzige Szene dieser Art und man bekommt im weiteren Verlauf nicht mehr viel vom Leben in dieser Gesellschaft mit. Dafür werden wir direkt auf ein episches Abenteuer entführt, das etliche Schauplätze zu bieten hat und für einen Wandel in der Welt der fahrenden Städte sorgen wird. Irgendwie logisch und typisch für einen Film dieser Art, jedoch auch schade, da die Besonderheit dieses wunderbaren Steampunk-Settings nicht wirklich genutzt wird.

„Mortal Engines“ sieht wirklich unfassbar gut aus. Ja, überall ist CGI, doch fügt sich dieses ziemlich gut mit den echten Sets und Schauspielern zu einem großen Ganzen zusammen. Ich hätte gerne noch viel mehr Zeit in dieser Welt verbracht und wäre nicht stets direkt zum nächsten Schauplatz gehetzt. Leider können die eigentliche Handlung und auch die Figuren nicht mit den audiovisuellen Werten des Films mithalten. Alles ist zwar unterhaltsam, doch wirkt die Geschichte doch sehr nach Schema F erzählt. Selbst Hugo Weaving schafft es kaum, seinen Bösewicht über das gängige Klischee zu heben. Von den etwas blassen Heldenfiguren einmal ganz zu schweigen.

Fazit

Auch wenn „Mortal Engines“ kein neuer Superhit aus dem Hause Peter Jackson ist, so bin ich doch ein wenig verliebt in die Welt und ihren Look. Vielleicht sollte ich mich einmal an die Buchreihe von Philip Reeve heranwagen. Bei den Punkten schwanke ich ein wenig, bleibe jedoch vorerst zurückhaltend und möchte dennoch eine Empfehlung für den Film aussprechen: 7/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (846)

Gestern hatte ich einen Pausentag eingelegt und war nur eine Runde spazieren. Somit stand heute wieder ein Lauf auf dem Programm. Da ich nicht mehr auf das Zeitfenster des Mittagspause angewiesen bin, wollte ich heute einmal wieder eine längere Runde laufen und habe mich Richtung Alter Kanal auf den Weg gemacht… 🏃‍♂️

Trostlos und anstrengend, der Weg hoch zum Alten Kanal

Trostlos und anstrengend, der Weg hoch zum Alten Kanal

Distanz: 12.44 km
Zeit: 01:11:19
Anstieg: 123 m
Ø Pace: 5:44 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 154 bpm
Ø Schrittfrequenz: 147 spm
Temperatur: 3.9 °C
Kalorien: 944 kcal

2020: 1962 km
Dezember: 174 km
KW 52: 12 km

Ich mag es gar nicht beschönigen: Es war wirklich hart heute. Schon seit gestern habe ich Schmerzen im unteren Rücken, was den Lauf nicht angenehmer gestaltet hat. Zudem habe ich mich heut, nach einer kurzen Nacht, ziemlich energielos gefühlt. Schon seltsam, wie der Körper immer kurz einknickt, wenn dann der Stress endlich vorbei ist. Zumindest meiner ist dafür leider recht anfällig. 😖

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 230: On Cloudventure