Run, Fatboy, Run (732)

Für heute hatte ich mir vorgenommen eine neue Runde zu laufen, die wir vor ein paar Wochen bei einer Wanderung entdeckt haben. Diese ist ca. 15 km lang und bietet so einige fiese Anstiege. Da ich heute eher langsam laufen wollte, schien mir das perfekt für einen langen Lauf am Wochenende. 🌄

Eine herrliche Runde inklusive ein paar Kilometer entlang des Alten Kanals

Eine herrliche Runde inklusive ein paar Kilometer entlang des Alten Kanals

Distanz: 18.05 km
Zeit: 01:46:18
Anstieg: 193 m
Ø Pace: 5:53 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 147 spm
Ø Temperatur: 24.0 °C
Kalorien: 1465 kcal

2020: 803 km
Juli: 73 km

Die Strecke ist nicht nur zum Wandern herrlich, sondern auch zum Laufen. Es geht durch Wälder, an Bächen entlang und letztendlich hoch zum Alten Kanal. Danach wieder runter und wieder hoch und runter und hoch usw. Die Steigungen waren wirklich fies, aber durchaus machbar. Am Ende habe ich die Runde sogar noch um drei Kilometer erweitert. Fast schon ein Halbmarathon, doch da ich gestern erst 10 km laufen war, wollte ich es heute nicht übertreiben… 😅

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 210: Ostpaket
Im zweiten Ohr: blink-182, Alkaline Trio

Crawl (2019)

Da das Wetter heute leicht am kippen ist und es keine Geburtstagsvorbereitungen zu treffen gilt, habe ich die Gelegenheit genutzt und zum ersten Mal seit drei Wochen einen Film geschaut. Die Wahl ist auf „Crawl“ gefallen, der schon länger auf der Liste stand. Mit 88 Minuten war er auch angenehm kurz,  so dass es nicht schlimm war, dass wir doch erst wieder kurz vor 21 Uhr auf das Sofa gekommen sind… 🐊

Crawl (2019) | © Paramount Pictures (Universal Pictures)

Crawl (2019) | © Paramount Pictures (Universal Pictures)

Wunderbar kompromissloser Tierhorror

Bei Alexandre Aja horchen Horror-Fans natürlich auf. Der Franzose hatte mit „High Tension“ 2003 einen ultrabrutalen Überraschungshit gelandet, der sich unter Genrefans größter Beliebtheit erfreute. Mit seinem Wechsel nach Hollywood standen etliche Remakes auf dem Programm, die seinen Ruf als Horror-Regisseur festigten, wenngleich nach „The Hills Have Eyes“ auch keines mehr diese kompromisslose Wucht seines Debüts besaß. Nun hat sich Aja mit „Crawl“ dem Tierhorror zugewandt und ja, der Film läuft ziemlich genauso ab, wie man es von ihm erwarten würde: Die Inszenierung ist sehr stilsicher und die Kamera hält ordentlich drauf. Die gesamte Atmosphäre ist unglaublich dicht und man leidet wahrlich mit den Figuren.

Dabei ist das Setting (ein Kriechkeller während eines Hurrikans) durchaus frisch und unverbraucht. Der Rest der Geschichte hangelt sich dagegen von Genre-Konvention zu Genre-Konvention. Nett fand ich, dass man tatsächlich versucht hat, den Charakteren eine einigermaßen ausgearbeitete Hintergrundgeschichte zu geben. Diese ist zwar nicht sonderlich tiefschürfend, lässt uns aber doch stärker mit ihnen mitfiebern. Ansonsten spult der Film jedes Klischee ab, was dank der gelungenen Inszenierung dennoch unterhaltsam anzusehen ist. Ich mochte auch, dass er wunderbar ökonomisch erzählt wird und selbst keine Sekunde mehr für die Rettung der Protagonisten verschwendet. Auch hier merkt man Ajas Ankommen im System Hollywoods: Der positive Ausgang der Geschichte hat mich überrascht.

Fazit

Auch wenn „Crawl“ kein Film für die Ewigkeit ist, so bietet er für Tierhorror-Fans doch knapp 90 Minuten beste Unterhaltung. Vielleicht auch weil er Humor komplett ausspart, an dem der verwandte „Bait: Haie im Supermarkt“ gescheitert ist. Ein gelungener Film-Snack, nicht nur für die Alligatoren: 7/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (731)

Wie schon vor zwei Wochen bin ich heute mit dem Zwergofanten zusammen gelaufen. Immer wieder die gleiche Runde mit ca. 1,3 km Länge. Insgesamt wollte ich auf 10 km kommen, sprich ich musste acht Runden laufen, von denen mich der Zwergofant zwei begleitet hat. 🏃‍♂️

Heute einmal wieder Rundenlauf mit dem Zwergofanten

Heute einmal wieder Rundenlauf mit dem Zwergofanten

Distanz: 10.05 km
Zeit: 00:56:48
Anstieg: 70 m
Ø Pace: 5:39 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 161 bpm
Ø Schrittfrequenz: 147 spm
Ø Temperatur: 30.7 °C
Kalorien: 820 kcal

2020: 785 km
Juli: 55 km

Mit 30 °C war es viel zu warm und die Monotonie der ewig gleichen Runde war der Motivation nicht zuträglich. Mit dem Zwergofanten war ich mit ca. 6:30er Pace unterwegs (beeindruckend schnell für ihn!) und alleine dann entsprechend schneller. Gerade die letzten Runden hätte ich mir am liebsten gespart und ich bin fast schon froh, wenn es morgen ein wenig kühler wird. Also zumindest was das Laufen angeht.

Im ersten Ohr: Radio Nukular – Episode 120: Die Xbox 360 Teil 2
Im zweiten Ohr: Johnossi, Mando Diao

Weissensee – Die komplette Serie (Staffel 1 bis 4)

Da ich in den letzten Jahren ein paar deutsche Serien gesehen habe, die ich durchaus spannend fand, wollte ich auch einmal in „Weissensee“ reinschauen. Was mich genau dabei erwarten würde, wusste ich im Vorfeld noch nicht. Nur dass die Serie in der DDR spielt und es eine zentrale Liebesbeziehung gibt. Ob Thriller, Familienserie oder sonstiges? Da ließ ich mich überraschen… 🧱

Weissensee | © Das Erste

Weissensee | © Das Erste

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Die 5 besten Historienfilme

Heute dreht sich bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG alles um Historienfilme. Um die Auswahl noch weiter einzuschränken, habe ich mich größtenteils auf historische Epen konzentriert. Für mich ein stets sehenswertes Genre, auch wenn man aufgrund der Laufzeit Sitzfleisch mitbringen sollte… ⚔🏰🐎

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #182 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Vera Holera (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #182 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Vera Holera (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #182 lautet:

Die 5 besten Historienfilme

  1. „12 Years a Slave“ (2013) – Einer der großen erschütternden Filme. Steht für mich in einer Linie mit „Schindlers Liste“ und ist gerade heute ein immens wichtiger Film. Schmerzhaft zum Ansehen und gerade deshalb Pflicht.
  2. „Braveheart“ (1995) – Aus historischer Sicht vermutlich grober Unfug und Mel Gibson ist inzwischen auch durch. Doch „Braveheart“ ist einfach eine Wucht von einem Film. Die Kämpfe gehören bis heute zum Besten, was ich je auf der Leinwand gesehen habe. Der Score ist phänomenal und ich muss am Ende jedes Mal heulen. Liebe den.
  3. „Königreich der Himmel“ (2005) – Einer von Ridley Scotts großen Historienfilmen. Ich kenne nur den Director’s Cut, der auch die definitive Version des Films sein soll. Bis auf die zu ausführliche Schlacht am Ende ein extrem imposanter und atmosphärischer Film.
  4. „Master and Commander: Bis ans Ende der Welt“ (2003) – Wohl die Antithese zu „Fluch der Karibik“ (interessanterweise im gleichen Jahr erschienen), wirkt dieses Schiffsabenteuer historisch sehr korrekt und ist zudem mitreißend erzählt.
  5. „Troja“ (2004) – Ganz ähnlich wie „Königreich der Himmel“ hat auch „Troja“ einen Director’s Cut spendiert bekommen, der den Film noch einmal deutlich aufwertet. Sicherlich historisch auch bedingt korrekt, bietet Wolfgang Petersens Film doch famose Unterhaltung.

Run, Fatboy, Run (730)

Heute Mittag habe ich mich einmal wieder zu einer kurzen Runde aufgemacht. Eigentlich wollte ich Intervalle laufen, doch dann habe ich die Einstellungen auf der Uhr irgendwie verbummelt. Bin die Intervalle dann dennoch gelaufen. Eben nach Gefühl. Mit einer detaillierten Auswertung kann ich dieses Mal jedoch nicht dienen.

Heute eher grau in grau als Sonnenschein: gut für Intervalle

Heute eher grau in grau als Sonnenschein: gut für Intervalle

Distanz: 8.16 km
Zeit: 00:41:58
Anstieg: 57 m
Ø Pace: 5:08 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 163 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Ø Temperatur: 23.5 °C
Kalorien: 614 kcal

2020: 775 km
Juli: 45 km

Die Gesamtzeit ist auf jeden Fall eine Wucht. Also für mich lahme Ente. Einmal pro Woche Intervalle sollten also schon drin sein. Dann bekomme ich bestimmt auch die Einstellungen auf der Uhr hin. 😅

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 209: Langsam geht es wieder los

Abenteuer Kind #38: Ein Jahrzehnt Zappelinchen

Eigentlich hätte ich den Artikel auch „Geburtstag in Zeiten von Corona“ nennen können. Aber das wäre diesem Tag nicht gerecht geworden. Selbst wenn die Feierlichkeiten davon durchaus beeinflusst wurden. Aber hier geht es um das Zappelinchen und dass es nun bereits seit 10 Jahren Teil unserer Familie ist. Ein Jahrzehnt Zappelinchen. Das ist einfach unfassbar. Wenn ich an dieses einschneidende Ereignis vor zehn Jahren zurückdenke, dann werde ich wehmütig. Zehn Jahre sind seitdem vergangen. Wo ist die Zeit nur hin? ⏲

Der Geburtstagstisch am Morgen mit obligatorischer Krone

Der Geburtstagstisch am Morgen mit obligatorischer Krone

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Run, Fatboy, Run (729)

Nach einem anstrengenden Geburtstagswochenende bin ich heute eigentlich nur noch müde. Heute Nachmittag wartet noch ein langer und wichtiger Termin, so dass ich meinen Kopf mittags noch schnell frei laufen wollte. Wenigstens eine kurze Runde.

Heute nur ein kurzer Lauf durch das Städtchen

Heute nur ein kurzer Lauf durch das Städtchen

Distanz: 7.16 km
Zeit: 00:40:11
Anstieg: 42 m
Ø Pace: 5:37 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 153 bpm
Ø Schrittfrequenz: 148 spm
Ø Temperatur: 24.7 °C
Kalorien: 536 kcal

2020: 767 km
Juli: 37 km

Es gibt über den Lauf nur wenig zu berichten. Höchstens dass ich momentan meinen Fuß wieder stärker spüre. Sprich er schmerzt beim Laufen. Noch nicht dramatisch, aber so dass ich ihm wieder mehr Aufmerksamkeit schenke. Mal sehen, was die nächsten Läufe so bringen… 😬

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 209: Langsam geht es wieder los

Media Monday #471

Eigentlich habe ich gerade kaum Energie für den Media Monday. Ein Wochenende voller Feierlichkeiten anlässlich des 10. Geburtstags des Zappelinchens liegt hinter uns. Aufgrund von Corona haben wir die Familien aufgeteilt und sowohl Samstag als auch Sonntag recht ausführlich gefeiert. Nun bräuchte ich noch ein Wochenende zur Erholung. Aber daraus wird wohl nichts. Der Bericht zu den Geburtstagsfeiern folgt noch. Nun stehen erst einmal die Fragen des Medienjournals auf dem Programm. Viel Spaß damit! 🥳

Media Monday #471

  1. Von Podcasts gibt es ja mittlerweile auch ein gewisses Übermaß, schließlich komme ich kaum noch zum Hören und greife somit auf meine langjährigen Begleiter zurück. Glücklicherweise laufe ich momentan recht viel, sonst würde noch viel mehr ungehört bleiben.
  2. Ich kann und will es nicht mehr hören, wenn jemand wegen Maskenpflicht oder sinnvollen Abstandsregeln jammert.
  3. Rachel Brosnahan hat mich in der Rolle der „The Marvelous Mrs. Maisel“ völlig verzaubert, denn sie ist darin so unfassbar schlagfertig und bezaubernd, dass es eine wahre Freude ist.
  4. Natürlich spiegeln Filme und Serien mitnichten das wahre Leben. Ziemlich deutlich wird das eigentlich immer, wenn im wahren Leben repetitive und dennoch nötige Tätigkeiten (Aufräumen, Wäsche waschen, Zähneputzen usw.) anstehen.
  5. Von all den neuen, für die nächsten Monate angekündigten Serienstaffeln ist mir noch keine untergekommen, die ich sofort bei Erscheinen sehen muss.
  6. Besonders schön in geselliger Runde ist es, sich über ein gemeinsames Hobby auszutauschen.
  7. Zuletzt habe ich mir zwei neue Sammlerstücke für mein Filmregal gekauft und das war „Rollerball“ (siehe Foto unten) und „Parasite“ von Capelight, weil beide Filme in wundervollen Editionen erschienen sind.

Mit „Rollerball“ von Capelight ist ein neues Schmuckstück in meine Sammlung eingezogen (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (728)

Gestern haben wir den 10. Geburtstag unseres Zappelinchens gefeiert. Somit wurde es eher spät und der ein oder andere Bourbon hat auch den Weg in meinen Bauch gefunden. Heute früh war ich somit eher nicht sonderlich fit, aber da am Nachmittag der zweite Teil der Feierlichkeiten beginnt (wir haben die Familie aufgrund von Corona dieses Jahr getrennt), bin ich gleich morgens los… 🏃‍♂️

Heute mal eine eher industriell geprägte Laufstrecke

Heute mal eine eher industriell geprägte Laufstrecke

Distanz: 10.37 km
Zeit: 00:58:17
Anstieg: 65 m
Ø Pace: 5:37 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 158 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Ø Temperatur: 26.3 °C
Kalorien: 814 kcal

2020: 760 km
Juli: 30 km

Nachdem ich erst einmal unterwegs war, ging es eigentlich. Leider hatte ich mich zu warm angezogen und als die Sonne raus kam, bin ich fast eingegangen. Aber das war ja auch meine eigene Schuld. Davon abgesehen bin ich in Anbetracht der Umstände ganz zufrieden mit meinem Lauf. Immerhin habe ich es durchgezogen. 💪

Im Ohr: Sneakpod #636 – Zombieland 2: Doppelt hält besser