Run, Fatboy, Run (1048)

Heute hatten wir geplant meine Mutter zu besuchen, Essen zu gehen und den Nachmittag miteinander zu verbringen. Daraus wurde dann ein ausgedehnter Spaziergang samt Minigolfspiel. Somit wurde es deutlich später als gedacht, was meinen Plan nach Hause zu laufen, und damit gleich den Halbmarathon im August abzuhaken, ziemlich weit nach nach hinten geschoben hat. Kurz vor halb sechs war ich dann aber auf der Strecke… 🏃‍♂️

Gegen Abend am Kanal entlang war es weitestgehend schön leer

Gegen Abend am Kanal entlang war es weitestgehend schön leer

Distanz: 21.32 km
Zeit: 02:04:59
Anstieg: 88 m
Ø Pace: 5:52 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 158 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 16.1 °C
Kalorien: 1620 kcal

2021: 1896 km
August: 150 km
KW 33: 31 km

Ich habe die gut 8.000 Schritte des Tages bereits in den Beinen gespürt. Auch ist abends laufen so gar nicht mehr meine Zeit. Zudem war es unangenehm windig und überhaupt. Ihr merkt schon: So wirklich zufrieden bin ich nicht. Dennoch bin ich froh, dass ich es durchgezogen habe. Immerhin war die Strecke schön leer und gegen halb acht war ich dann auch zu Hause. 😅

Im ersten Ohr: Sneakpod #693 – Boss Level
Im zweiten Ohr: Jimmy Eat World, Johnossi

Greenland (2020)

Nach einem entspannten Urlaubstag mit einem Lauf, einem Friseurbesuch, ein wenig Radfahren und Schwimmen, habe ich mich abends sehr auf einen Film gefreut. Der Regen war somit ganz willkommen, musste ich doch kein schlechtes Gewissen haben, mich drinnen vor den Fernseher zu setzen und „Greenland“ anzuschauen. Den Film hatte ich schon länger im Blick und mich sehr auf die Sichtung gefreut… ☄

Greenland (2020) © | Tobis (im Vertrieb von LEONINE)

Greenland (2020) © | Tobis (im Vertrieb von LEONINE)

Ein extrem packender Katastrophenfilm

Tatsächlich ist „Greenland“ nur auf meinem Radar gelandet, weil mich die Prämisse sehr an das Buch „The End of the World Running Club“ samt Fortsetzung erinnert hat. Im Grunde geht es um einen Kometen, welcher der Erde zu nahe kommt und die Folgen des drohenden Einschlags. Das hat man schon unzählige Male gesehen und doch konnte ich „Greenland“ einige neue Aspekte abgewinnen. Die Struktur des Films hat mich ein wenig an den Tsunami-Thriller „The Impossible“ erinnert, samt des Fokus auf die Familie, deren gewaltvolle Zerschlagung und Wiedervereinigung. Sehr emotional und wirklich mitreißend erzählt.

Wie realistisch der Umgang mit der drohenden Katastrophe ist, lässt sich natürlich schwer einschätzen, doch fand ich das Setting und die Bedrohungen, zumindest in der Welt des Films, stets nachvollziehbar. Überhaupt kein Vergleich zu „2012“ oder ähnlich gelagerten Filmen. Mit Gerard Butler und Morena Baccarin ist „Greenland“ absolut passend besetzt. Beiden habe ich ihre Rolle voll und ganz abgekauft. Zudem mochte ich es sehr, dass der Film kein Effektspektakel ist, sondern sich auf das Drama innerhalb der Familie konzentriert. Das ist alles zwar recht vorhersehbar, doch auch sehr befriedigend in seiner Ausführung. Selbst das cheesy Finale.

Fazit

Wer gerne Katastrophenfilme sieht und etwas dick aufgetragenem Familiendrama etwas abgewinnen kann, der ist bei „Greenland“ goldrichtig. Packende und unterhaltsame zwei Stunden sind garantiert: 8/10 Punkte.

Swim, Fatboy, Swim (044)

Heute war es ziemlich kalt. Keine Sonne, dafür sehr windig. Der Silber-Kurs beginnt  in den Ferien erst um 18 Uhr, so dass die Rahmenbedingungen nicht die besten waren. Dennoch hat sich der Zwergofant ins Bad begeben und ich habe ihn, zusammen mit dem Zappelinchen, natürlich begleitet. Gemeinsam schlottern. 🥶

Bahnen: 30 x 50 m
Distanz: 1.500 m
Zeit: 00:39:40
Züge insgesamt: 969
Ø Pace pro 100 m: 02:39
Ø Schlagrate: 24 Züge/min
Ø Swolf: 108
Ø Temperatur: 24 °C
Energie: 416 kcal

2021: 12,25 km
August: 1,5 km

Dieses Mal bin ich 10 Bahnen Freistiel geschwommen, was ein kleiner Fortschritt ist. Wenn der Ferienkurs vorbei ist, war es das auch mit der Freibadsaison dieses Jahr. Momentan bin ich recht zufrieden… 🏊‍♂️

Dinosaurier – OT: Dinosaur (2000)

Nach eine vollgestopften ersten Urlaubswochenende hat es zum Abschluss geregnet, so dass wir uns nach drinnen verzogen haben. Natürlich wurde sofort der Wunsch nach einem Filmabend laut. Kein Wunder, liegt der letzte mit „Die Unglaublichen 2“ doch bereits zwei Wochen zurück. Da es in der vorhergehenden Nacht sehr spät wurde, habe ich mich für einen kurzen Film entschieden und somit wanderte Disneys „Dinosaurier“ in den Player… 🦕🦖

Dinosaurier (2000) | © Walt Disney

Dinosaurier (2000) | © Walt Disney

Ein Experimentalfilm aus dem Hause Disney?

„Dinosaurier“ gehört zu den Disney-Filmen, über die heute kaum noch gesprochen wird. Kein Klassiker, sondern ein Exot. Auch ich hätte vermutlich keine große Erinnerungen an ihn, wäre er nicht einer der wenigen Filme gewesen, die ich damals als Video-CD besessen und somit alleine aufgrund des Mediums immer wieder gesehen habe. Inzwischen steht „Dinosaurier“ natürlich als Blu-ray im Regal und es war an der Zeit, dem Film einmal wieder einen Besuch abzustatten. Von damals war mir vor allem noch die unglaubliche Technik und der Fotorealismus im Kopf. Aus heutiger Sicht mag das lächerlich wirken, doch es war schon beeindruckend, was die Disney-Expert*innen aus der Kombination von Realfilmhintergründen mit CGI-Dinos gezaubert haben. Inzwischen wirkt die Technik in vielen Einstellungen recht angestaubt und das gesamte Bild seltsam weichgezeichnet. Für technisch Interessierte aber immer noch ein imposantes Erlebnis und eine Reise zurück zur Umbruchzeit durch CGI.

Inhaltlich ist „Dinosaurier“ weit weniger innovativ und man bekommt quasi eine Mischung aus „The Jungle Book“ und „In einem Land vor unserer Zeit“ präsentiert. Ich mag die Geschichte dennoch und es ist für mich nach wie vor eine Freude, die unzähligen Dinosaurier im Bild zu sehen. Gerade auch in den Szenen, die tatsächlich einen dokumentarischen Touch besitzen und die Dialoge in den Hintergrund treten. Letztendlich bestimmt nicht die durchdachteste Disney-Geschichte, aber teils überraschend hart und blutig sowie mitreißend und emotional erzählt.

Fazit

Mir hat dieser Sonderling unter den Disney-Filmen wieder viel Spaß gemacht. Die Kinder waren weniger begeistert, aber zumindest sehr involviert, da so manche Szene doch stark an der Spannungsschraube dreht. Reinschauen lohnt sich schon alleine für Filminteressierte: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 6/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1047)

Der heutige Urlaubstag ist noch nicht verplant. Deshalb habe ich die Gelegenheit genutzt und mich gleich morgens zu einem Lauf aufgemacht… 🏃‍♂️

Nach dem Regen kam die Sonne raus

Nach dem Regen kam die Sonne raus

Distanz: 10.20 km
Zeit: 00:58:16
Anstieg: 82 m
Ø Pace: 5:43 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 21.1 °C
Kalorien: 775 kcal

2021: 1875 km
August: 129 km
KW 33: 10 km

Zuvor hatte es geregnet und die Luft war sehr feucht. Danach kam die Sonne raus und es wurde richtig warm. Insgesamt ein guter Lauf. ☀

Im ersten Ohr: Fortsetzung folgt S11E14 – Bizarr…
Im zweiten Ohr: The Gaslight Anthem, blink-182

Media Monday #529

Nach zwei intensiven Wochen, in denen ich viel im Büro war und abends viel mit liebgewonnenen Kolleg*innen unternommen habe, ist nun endlich der Urlaub gekommen. Da wir nicht wegfahren, fühlt sich der Übergang ein wenig seltsam an. Doch mit Baden im See und einem Feuer im Garten (siehe Frage 7) haben wir am Wochenende bereits viel unternommen. Die kommenden Tage sind noch nicht verplant, aber ich werde bestimmt berichten. Vielleicht ist auch einmal wieder ein Film mit dabei? Nun aber erst einmal zu den Fragen des Medienjournals, deren Beantwortung viel politischer ausgefallen ist, als ich vorhatte… 😐

Media Monday #529

  1. Gerne würde ich von jetzt auf gleich in den Urlaubsmodus starten, doch gerade in diesem Jahr fällt mir das nicht leicht.
  2. Der populistische Wahlkampf gewisser Parteien kann mir gestohlen bleiben, denn diese Politik von alten weißen Männern für alte weiße Männer ist einfach ein Relikt aus der Vergangenheit.
  3. Zugegeben, es ist schon so, dass Veränderung schmerzhaft ist, doch die Augen bei Klimathemen zu verschließen, ist einfach keine Lösung.
  4. Wenn ich die freie Wahl hätte, ob ich die Wirtschaft stärke oder für die Sicherheit der Kinder sorge, dann liegt die Entscheidung auf der Hand und es ist unfassbar traurig, dass die Politik die Kinder am ausgestreckten Arm verhungern lassen (egal ob Klima oder Corona).
  5. Einzelne Leistungen engagierter Schulleiter*innen und Lehrer*innen muss man ja auch anerkennen, schließlich führen sie seit Monaten einen Kampf gegen Windmühlen.
  6. Es gäbe schon merklich Schlimmeres, als wenn wir uns alle noch ein wenig im Verzicht üben und z.B. ein wenig länger Masken tragen.
  7. Zuletzt habe ich mit der benachbarten Verwandtschaft ein Feuer im Garten veranstaltet und das war wirklich schön, weil es das erste Mal in diesem Jahr war und die Kids viel Freude mit Stockbrot und Marshmallows hatten.

Ein langer Abend mit viel Lachen und Leckereien (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1046)

Der erste Tag meines Sommerurlaubs! Mit lange ausschlafen war nicht, also bin ich gleich morgens laufen gegangen. War auch gut so, denn es war schon in der früh ordentlich warm. Ich habe es dann auch bei einer 10-km-Runde belassen… 🏃‍♂️

Kurz vor einer der fiesen, kleinen Steigungen

Kurz vor einer der fiesen, kleinen Steigungen

Distanz: 10.36 km
Zeit: 00:57:53
Anstieg: 94 m
Ø Pace: 5:35 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 159 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 22.2 °C
Kalorien: 783 kcal

2021: 1865 km
August: 118 km
KW 32: 55 km

Ich kam ganz gut voran, die Hitze war aber schon fies. Heute Nachmittag geht es dann noch an einen See, was hoffentlich das nötige Urlaubsgefühl bringt. Morgen ist auch schon verplant. Was will man mehr? 😅

Im ersten Ohr: Feuer und Brot #63: Friends – zeitlose Sitcom oder schlecht gealtert?
Im zweiten Ohr: Jimmy Eat World, Weezer, blink-182

Run, Fatboy, Run (1045)

Gestern Abend war ich mit netten Kolleg*innen thailändisch essen und heute morgen ist mein Bauch noch überfüllt. Da ist ein Morgenlauf doch eine exzellente Idee! Da heute mein letzter Arbeitstag vor dem Urlaub ist, will ich noch einmal ins Büro fahren. Ging also nicht anders. Denn auf einen Lauf verzichten, wo kämen wir denn da hin? 😅

Mal wieder ein Morgenlauf im Sonnenschein

Mal wieder ein Morgenlauf im Sonnenschein

Distanz: 8.04 km
Zeit: 00:43:07
Anstieg: 57 m
Ø Pace: 5:22 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 160 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 17.2 °C
Kalorien: 587 kcal

2021: 1854 km
August: 108 km
KW 32: 45 km

Tatsächlich kam ich erstaunlich gut voran und habe daher das Tempo angezogen. Mein Zeitplan ist für heute recht straff, deshalb belasse ich es nun auch dabei… 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 590 – Wow! Nice!
Im zweiten Ohr: Jimmy Eat World, blink-182

Run, Fatboy, Run (1044)

Heute stand ein weiterer Mittagslauf auf dem Programm, doch morgen muss ich wirklich früh raus. Das wird noch spannend… 😅

Es blühen die Blumen am Wegesrand

Es blühen die Blumen am Wegesrand

Distanz: 8.28 km
Zeit: 00:45:50
Anstieg: 58 m
Ø Pace: 5:32 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.8 km/h
Ø Herzfrequenz: 158 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 26.1 °C
Kalorien: 607 kcal

2021: 1846 km
August: 100 km
KW 32: 36 km

Es war ziemlich heiß und ich habe nach dem Laufen bestimmt noch 30 Minuten nachgeschwitzt. Das hätte meine Zeitplanung beinahe durcheinander gewürfelt, doch nun kann ich frisch geduscht ins nächste Meeting starten. War aber knapp. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 590 – Wow! Nice!
Im zweiten Ohr: Jimmy Eat World, Alkaline Trio

Die 5 besten Filme, die auf dem Land spielen

So schwer wie heute ist mir die Aufgabe von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG schon lange nicht mehr gefallen. Ich wollte keine Historienschinken, Roadmovies oder Endzeitfilme wählen. Das Ländliche sollte zudem irgendeine prominentere Rolle spielen. Letztendlich bin ich ganz zufrieden mit meiner Wahl. Wie seht ihr das? 👩‍🌾🚜

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #230 | Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #230 | Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Das Thema für Ausgabe #230 lautet:

Die 5 besten Filme, die auf dem Land spielen

  1. „Beste Zeit“ (2007) – Marcus H. Rosenmüllers Coming-of-Age-Geschichte ist wohl der Film, der für mich das klassische Aufwachsen auf dem Land am besten einfängt. Leider ist die sehenswerte Trilogie inzwischen fast komplett aus dem Bewusstsein verschwunden. Sehr schade.
  2. „Freies Land“ (2019) – Direkt der zweite deutsche Film auf dieser Liste, welcher jedoch die düstere Seite des Landlebens zeigt. Ein sehenswerter Kriminalfilm, der eine unfassbar dichte Atmosphäre besitzt.
  3. „Stand by Me“ (1986) – Wohl der Jugendabenteuerfilm überhaupt, zumindest wenn man von „Die Goonies“ absieht. Die wunderschön eingefangene Landschaft ist ein Teil der Geschichte. Liebe ich sehr.
  4. „Tucker and Dale vs. Evil“ (2010) – Das Horror-Landklischee auf die Spitze getrieben und deshalb ein unfassbar witziger Film, der mit einigen Härten aufwartet und das Herz am rechten Fleck hat.
  5. „Wo die wilden Menschen jagen“ (2016) – Das neuseeländische Land ist natürlich ganz anders als das unsere, doch gerade das macht diesen Film auch aus. Taika Waititi gelingt der Spagat zwischen Humor und Drama abermals perfekt.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme sind jeweils über den Titel verlinkt.