Media Monday #529

Nach zwei intensiven Wochen, in denen ich viel im Büro war und abends viel mit liebgewonnenen Kolleg*innen unternommen habe, ist nun endlich der Urlaub gekommen. Da wir nicht wegfahren, fühlt sich der Übergang ein wenig seltsam an. Doch mit Baden im See und einem Feuer im Garten (siehe Frage 7) haben wir am Wochenende bereits viel unternommen. Die kommenden Tage sind noch nicht verplant, aber ich werde bestimmt berichten. Vielleicht ist auch einmal wieder ein Film mit dabei? Nun aber erst einmal zu den Fragen des Medienjournals, deren Beantwortung viel politischer ausgefallen ist, als ich vorhatte… 😐

Media Monday #529

  1. Gerne würde ich von jetzt auf gleich in den Urlaubsmodus starten, doch gerade in diesem Jahr fällt mir das nicht leicht.
  2. Der populistische Wahlkampf gewisser Parteien kann mir gestohlen bleiben, denn diese Politik von alten weißen Männern für alte weiße Männer ist einfach ein Relikt aus der Vergangenheit.
  3. Zugegeben, es ist schon so, dass Veränderung schmerzhaft ist, doch die Augen bei Klimathemen zu verschließen, ist einfach keine Lösung.
  4. Wenn ich die freie Wahl hätte, ob ich die Wirtschaft stärke oder für die Sicherheit der Kinder sorge, dann liegt die Entscheidung auf der Hand und es ist unfassbar traurig, dass die Politik die Kinder am ausgestreckten Arm verhungern lassen (egal ob Klima oder Corona).
  5. Einzelne Leistungen engagierter Schulleiter*innen und Lehrer*innen muss man ja auch anerkennen, schließlich führen sie seit Monaten einen Kampf gegen Windmühlen.
  6. Es gäbe schon merklich Schlimmeres, als wenn wir uns alle noch ein wenig im Verzicht üben und z.B. ein wenig länger Masken tragen.
  7. Zuletzt habe ich mit der benachbarten Verwandtschaft ein Feuer im Garten veranstaltet und das war wirklich schön, weil es das erste Mal in diesem Jahr war und die Kids viel Freude mit Stockbrot und Marshmallows hatten.

Ein langer Abend mit viel Lachen und Leckereien (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

21 Gedanken zu “Media Monday #529

    • Ich bin überzeugt, dass die Welt eine bessere wäre, wenn mehr 23-jährige Studentinnen in der Politik eine Stimme hätten. Nach meinem Gefühl wird der Großteil noch für den 63-jährigen Mercedes-Fahrer entschieden, der sich mehr um den nächsten Bonus als seine Nachkommen schert.

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      • Ich bin überzeugt, dass die Welt besser wäre, wenn zumindest Politiker die notwendige Empathie besitzen, sich in andere Lebensbedingungen als eigene hineinzuversetzen. Daran hapert es meiner Meinung nach oft gewaltig, die Blasebildung sich nur mit ähnlichen Menschen zu umgeben, halte ich für schädlich. Nach meinem Gefühl wird das aber nur besser, wenn der Kanzlerwahlverein in die Opposition geschickt wird. Seit Kohl stehen die nur noch für Stillstand und abgesehen von der einen Merkelsternstunde für Politik für Alte und Reiche

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      • Da kann ich dir nur zustimmen. Leider hat sich die SPD in der großen Koalition immer mehr angenähert, anstelle von eigene Impulse einzubringen. Würde höchste Zeit, dass sich hier etwas ändert. Leider bin ich wenig hoffnungsvoll, auch wenn ich überhaupt nicht nachvollziehen kann, dass man jemanden wie Laschet überhaupt ernsthaft in Erwägung zieht.

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      • Die SPD hat das Talent sich aus Verantwortung in sowas reinzwängen zu lassen. Hätten sie den Koalitionsvertrag umgesetzt, wäre es eine solide Regierung in den letzten vier Jahren gewesen. So waren es vertane vier Jahre.
        Ich war schon schockiert, dass der Hampelmann Ministerpräsident geworden ist, aber dafür hat er ja einiges an Schmutz aufgeworfen, wundert mich, dass er das bisher noch nicht versucht hat bei Baerbock und Scholz.

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      • Ja, vertane vier Jahre trifft es leider ganz gut. Gerade in der heutigen Zeit, in der es auf jeden Tag ankommt, absolut fahrlässig. Das Schlimme ist ja: Wenn kein Wunder mehr passiert, wird es eher noch schlimmer.

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    • Das freut mich! Bin ja selbst schon eher im, ähm, fortgeschrittenen Alter, aber für mich ist keine Frage, welches die wirklich relevanten Themen der Zukunft sind bzw. schon seit Jahren sein sollten. Und einmal positives Feedback zum Gendern ist auch schön. Ich schaffe es nicht immer, doch versuche ich, daran zu denken. 🙂

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  1. Zu 2. Leider nimmt der Wahlkampf mittlerweile auch hierzulande bedenkliche „amerikanische“ Züge an, wenn eine Partei die andere verunglimpft, siehe die Plakate der AfD-Nazis gegen die Grünen in einigen Großstädten.
    Was kommt als nächstes? Dass man vor der SPD warnt, weil das Kommunisten seien?

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    • Ja, das stimmt wohl. Wobei ich von gewissen Parteien nichts anderes erwarte als Schmierkampagnen ohne jegliche Substanz. Das kann ich nicht ernst nehmen. Mich sorgt da der bestehende Erfolg der großen Parteien mehr mit ihrem verzweifelten Versuch, den Status quo aufrecht zu erhalten. Komme was wolle.

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