This Is Us – Season 4

Nach dem Serienmarathon mit „Bosch“ hat sich nun eine der wenigen Serien, die ich Staffel für Staffel verfolge, in mein allabendliches Programm geschlichen. Die Rede ist von „This Is Us – Season 4“ und ich musste eineinhalb Jahre seit der dritten Staffel auf die Sichtung warten. Warum mir der Abschied auch nach dieser Staffel wieder schwer gefallen ist, lest ihr in der folgenden Besprechung… 😭

This Is Us – Season 4 | © NBC

This Is Us – Season 4 | © NBC

So viele Emotionen in nur 18 Episoden

Die erste Episode der vierten Staffel hat mich stark an die allererste Episode der Serie erinnert: Man lernt drei neue Figuren kennen und kann sie und ihren Bezug zu den bekannten Charakteren lange nicht einordnen. Erst am Ende fallen die Puzzle-Stücke an ihren Platz. Da hatte mich die Serie wieder komplett gepackt und es war auch ein guter Einstieg nach der langen Abwesenheit. Von diesem Punkt aus entspinnt sich erneut ein Geflecht aus unterschiedlichen Geschichten bzw. Handlungselementen, die jeweils durch Ereignisse aus der Vergangenheit (und manchmal auch Zukunft) der Großfamilie Pearson gespiegelt werden. Der narrative Aufbau ist dabei so kunstvoll, dass mir dieser wahrlich Respekt abringt. Und da spreche ich noch gar nicht von den absolut passend besetzten Schauspieler*innen auf allen Zeitebenen. Das ist schon ein kleines bis großes Kunstwerk.

Inhaltlich wird es wieder sehr dramatisch und ja, man kann dem Drehbuch der Serie bestimmt vorwerfen, dass es uns Zuschauer*innen manipuliert. Die Grenze zum Kitsch, und damit zum Tearjerker, ist fließend und ich hatte wirklich auch bei jeder einzelnen Episode Tränen in den Augen. Aber ich sehe das nicht als Negativpunkt, denn jede Serie verfolgt ja das Ziel irgendeine Art von Emotion zu erwecken. Hier ist es eben oft Mitgefühl und Trauer, aber auch Freude und Zuversicht. Ich mochte wirklich jede einzelne Episode. In der zweiten Hälfte der Staffel gab es mit der „A Hell of a Week“-Trilogie und dem Besuch einer alternativen Realität mit „After the Fire“ ein paar fast schon fast experimentell anmutende Episoden, welche aber immer noch sehr in der Handlung der Serie geerdet sind. Das Finale wird dann noch einmal sehr dramatisch, gibt aber erneut einen Ausblick in eine durchaus versöhnliche Zukunft. Ein schöner Schlussakkord, der mich jetzt schon auf die kommende Staffel hinfiebern lässt. Filmfreunde sollten übrigens speziell die Augen offen halten, denn M. Night Shyamalan (Regisseur von u.a. „The Sixth Sense“ oder „The Village“) hat einen Gastauftritt.

Fazit

Spätestens mit der vierten Staffel hat sich „This Is Us“ den Platz unter den besten Familienserien gesichert. Vermutlich ist es für mich sogar die beste Familienserie, da sie sehr aktuell und am Puls der Zeit ist und durch ihre Erzählstruktur doch zeitlos wirkt. Mir ist es wieder sehr schwer gefallen, Abschied zu nehmen. Nun beginnt das Warten auf die letzten beiden Staffeln: 10/10 (9.5) Punkte.

Prädikat: Lieblingsserie

Run, Fatboy, Run (1065)

Heute Mittag hatte ich ein wenig mehr Luft, so dass ich den 10-km-Lauf vom Freitag vorgezogen habe, da ich an diesem keine Zeit haben werde. Kaum arbeitet man wieder, muss man schon weit im Voraus planen. Verrückt. 😅

Heute war eine 10-km-Mittagsrunde dran

Heute war eine 10-km-Mittagsrunde dran

Distanz: 10.16 km
Zeit: 00:56:25
Anstieg: 90 m
Ø Pace: 5:33 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.8 km/h
Ø Herzfrequenz: 160 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 21.1 °C
Kalorien: 774 kcal

2021: 2060 km
September: 62 km
KW 36: 18 km

Ich kam ganz gut voran, auch wenn ich merke, dass ich nicht mehr so entspannt bin, wie im Urlaub. Aber das war zu erwarten. Muss sich eben erst wieder einpendeln… 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 592 – Fliegenschiss und Frittenfett
Im zweiten Ohr: The Gaslight Anthem, Mando Diao, blink-182

Swim, Fatboy, Swim (046)

Ich dachte eigentlich, heute wäre der letzte Kurs für das Silber-Abzeichen des Zwergofanten gewesen. Deshalb sind wir eine Stunde früher ins Bad, um noch einmal das Streckentauchen zu üben. Hat auch famos geklappt, doch nun ist nächste Woche noch ein letzter Termin, bei dem es dann (hoffentlich) das Abzeichen gibt. 🏊‍♂️

Bahnen: 22 x 50 m
Distanz: 1.100 m
Zeit: 00:29:53
Züge insgesamt: 710
Ø Pace pro 100 m: 02:43
Ø Schlagrate: 24 Züge/min
Ø Swolf: 114
Ø Temperatur: 23 °C
Energie: 272 kcal

2021: 14,85 km
September: 1,1 km

Nach der Verwirrung bin ich recht spät zum Schwimmen ins Wasser gekommen und habe es gerade einmal auf 22 Bahnen gebracht. Erneut die Hälfte im Freistil. War hart, weil es wirklich sehr kalt war, nachdem sich die Sonne verdrückt hatte. 🥶

Run, Fatboy, Run (1064)

Der Urlaub ist vorbei, d.h. die Mittagspause ist wieder zum Laufen da. Das hat sich gar nicht so anders als im Urlaub angefühlt, doch es wartet schon das erste richtige Meeting. Durch meine 1.000+ E-Mails bin ich noch nicht durch, aber die Woche ist ja noch lang… 😅

Endlich wieder Laufen in der Mittagspause

Endlich wieder Laufen in der Mittagspause

Distanz: 8.10 km
Zeit: 00:44:16
Anstieg: 58 m
Ø Pace: 5:28 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 159 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 22.2 °C
Kalorien: 608 kcal

2021: 2050 km
September: 51 km
KW 36: 8 km

Mit dem Lauf bin ich recht zufrieden. Mal sehen, ob ich diese Woche jeden Tag zum Laufen komme. Heute Abend steht erst noch einmal Schwimmen auf dem Programm.

Im Ohr: Sneakpod #694 – Prime Time / Jolt

Media Monday #532

Ich mag diesen Artikel nicht schreiben! Das bedeutet nämlich auch, dass mein Sommerurlaub vorbei ist. Also der „Sommerurlaub“, denn die meiste Zeit hatte es gerade einmal 15 °C und Dauerregen. Doch nächste Woche soll es 25 °C und Sonne geben. Ich weiß man sollte nicht über das Wetter jammern und wir hätten ja wegfahren können, sind aber Corona-Spießer, weshalb ich es bei diesem kurzen Rant belasse. Dafür war es die letzten vier Tage noch einmal schön, weshalb ich mit den Kids mehrfach im Freibad war, wo es dank 3G-Regel auch angenehm leer war. Morgen (für euch heute) ist Schluss mit lustig und der Alltag kehrt für mich zurück. So richtig bereit bin ich dafür noch nicht, doch die Fragen des Medienjournals helfen beim entspannten Übergang. Seid ihr noch im Urlaub oder schon längst wieder zurück? ☀

Media Monday #532

  1. Im direkten Vergleich zwischen „The End of the World Running Club“ und „The End of the World Survivors Club“ hat die Fortsetzung ein wenig schlechter abgeschnitten, war aber immer noch ein spannendes Buch.
  2. Der Film „Shadow in the Cloud“ wirkt schon ein wenig uninspiriert, wenn man bedenkt, wie vielversprechend eigentlich die Grundidee gewesen ist.
  3. Es könnte richtig spannend werden, zu sehen wie die Verantwortlichen es schaffen, trotz eines guten Jahres der Vorwarnungen und Erfahrungen, den Schulstart im bereits zweiten Corona-Jahr zu verkacken (ist aber nicht spannend, sondern einfach nur traurig).
  4. In Filmen sieht es immer so einfach aus, als würden Dinge zufällig passieren, dabei ist alles genau geplant. Mir wurde das erst wieder durch den grandiosen Pixar-Film „Soul“ deutlich, den ich euch hiermit noch einmal dringend ans Herz legen möchte.
  5. Kathleen Turner hat früher in „Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten“ und „Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil“ mitgespielt, und zwar an der Seite von Michael Douglas, und heute sind die beiden Schauspieler*innen in der Serie „The Kominsky Method“ wieder vereint, was schön zu sehen ist.
  6. In der Rückschau ist der Autor dieses Blogs wirklich kaum gealtert, wie der Artikel „This Is 41“ beweist, da dort Scooby-Doo auf seinem Geburtstagskuchen auftaucht.
  7. Zuletzt habe ich mich zum ersten Mal auf einen Klettersteig gewagt (siehe Fotos unten) und das war eine sehr spannende Erfahrung, weil das körperlich ganz schön herausfordernd war (ein extra Artikel folgt dazu in den nächsten Wochen).

Ein paar Impressionen von meinem Ausflug auf den Höhenglücksteig (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1063)

Eigentlich war ich heute kurz davor, meinen Lauf ausfallen zu lassen. Einfach weil die Kletterei von gestern meinen Körper extrem beansprucht hat. Ich spüre Muskeln, von denen wusste ich gar nicht, dass ich sie habe. Nach einem ausführlichen Frühstück hatte ich aber doch Lust auf eine kurze Runde… 🏃‍♂️

Heute nur ein kurzer Lauf durch den Wald

Heute nur ein kurzer Lauf durch den Wald

Distanz: 6.11 km
Zeit: 00:34:24
Anstieg: 66 m
Ø Pace: 5:38 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 155 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 21.1 °C
Kalorien: 462 kcal

2021: 2042 km
September: 43 km
KW 35: 62 km

Ich kam ganz gut voran und bin froh, dass ich doch laufen war. Nun geht es mit den Kids noch ins Freibad, bevor morgen wieder der Ernst des Lebens auf mich wartet. Bei dem famosen Wetter kann ich mich nur schwer motivieren. Naja, aber hilft ja nix. ☀

Im ersten Ohr: Sneakpod #694 – Prime Time / Jolt
Im zweiten Ohr: blink-182, Jimmy Eat World

Run, Fatboy, Run (1062)

Der letzte Urlaubstag! Und das Wetter ist gut. Folglich gehe ich gleich mit den Kids noch einmal ins Freibad und habe mich deshalb direkt morgens zu einem Lauf aufgemacht. War anfangs hart, aber schön. ☀

Sonnenschein am Morgen

Sonnenschein am Morgen

Distanz: 8.07 km
Zeit: 00:44:45
Anstieg: 57 m
Ø Pace: 5:33 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.8 km/h
Ø Herzfrequenz: 155 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: 17.2 °C
Kalorien: 593 kcal

2021: 2036 km
September: 37 km
KW 35: 55 km

Morgen ist Laufpause, da wir klettern gehen und vielleicht gibt es am Sonntag noch einen Abschlusslauf für diese Woche. Mal sehen. Bin auf jeden Fall sehr zufrieden, wie der September laufmäßig gestartet ist. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #694 – Prime Time / Jolt
Im zweiten Ohr: blink-182, Jimmy Eat World

Run, Fatboy, Run (1061)

Nach meinem Halbmarathon gestern, haben wir abends noch den Geburtstag meiner Mutter gefeiert. Danach bin ich noch viel zu lange wach geblieben und war heute früh nicht sonderlich fit. Aber ein kurzer Lauf musste dennoch sein. 🏃‍♂️

Bestes Laufwetter heute morgen

Bestes Laufwetter heute morgen

Distanz: 8.22 km
Zeit: 00:46:41
Anstieg: 59 m
Ø Pace: 5:41 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 145 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 17.8 °C
Kalorien: 569 kcal

2021: 2028 km
September: 29 km
KW 35: 47 km

Ich kam recht gut und entspannt voran. Der Fuß hat mal kurz gezwickt, aber das ging dann wieder vorbei. Und nun? Nun habe ich mein Jahresziel von 2.021 km schon erreicht. Anfang September! Damit ist 2021 jetzt schon mein bestes Laufjahr seit ich laufe. Wo cool ist das denn? ☀😎

Im ersten Ohr: Sneakpod #694 – Prime Time / Jolt
Im zweiten Ohr: Johnossi, blink-182, Jimmy Eat World

Die 5 besten Serien, die in der Wildnis spielen

Nach der Wüste geht es in die Wildnis. Mit dieser Aufgabe hat es mir Gina bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG ganz schön schwer gemacht. Tatsächlich ist mir keine klassische Serie eingefallen, die passen würde, weshalb ich mich komplett auf Doku-Serien verlagert habe. Was sagt ihr zu diesem Ansatz? 🌲🦍

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #233 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #233 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #233 lautet:

Die 5 besten Serien, die in der Wildnis spielen

  1. „An Idiot Abroad“ (2010 bis 2012) – In dieser Serie begleiten wir Karl Pilkington dabei, wie er von Ricky Gervais und Stephen Merchant um die Welt geschickt wird. Dabei geht es auch in die Wildnis. Eine andere Art von Reise-Show und extrem unterhaltsam.
  2. „Last Chance to See“ (2009) – Ursprünglich ein Buch von Douglas Adams, setzt die Serie mit Stephen Fry seinen Weg fort und gibt aussterbenden Arten eine Plattform. Erschütternd, humorvoll und stets sehenswert.
  3. „Long Way Round“ (2004) – Die erste Motorrad-Reise-Doku mit Ewan McGregor und Charley Boorman, welche sie auch durch abgelegene Gebiete und damit auch durch die Wildnis führt. Sollte man gesehen haben.
  4. „Planet Erde“ (2006) – Zweifellos die große BBC-Serie, welche einen neuen Hype um fantastisch gefilmte Naturdokumentationen entfacht hat. Unfassbare Bilder, die uns teils ein ganz neues Verständnis von der Natur vermittelt haben.
  5. „Tribe“ (2005 bis 2007) – Diese Dokumentarserie von Bruce Parry hat mich extrem beeindruckt. Nach ihr sollten mit „Amazon with Bruce Parry“ und „Arctic with Bruce Parry“ noch zwei weitere Serien folgen, welche allesamt extrem sehenswert sind und ein gutes Verständnis von der Wildnis und dem Zusammenleben mit ihr vermitteln.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (1060)

Auch wenn ich letzte Nacht wieder viel zu spät ins Bett gekommen bin und ich das eine oder andere Bier verköstigen musste, so wollte ich heute direkt den Halbmarathon im September laufen. Gesagt, getan. 🏃‍♂️

Endlich wieder ein wenig blauer Himmel beim Laufen!

Endlich wieder ein wenig blauer Himmel beim Laufen!

Distanz: 21.41 km
Zeit: 02:04:54
Anstieg: 170 m
Ø Pace: 5:50 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 155 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 12.8 °C
Kalorien: 1568 kcal

2021: 2019 km
September: 21 km
KW 35: 39 km

So richtig Lust hatte ich auf keine der üblichen Strecken, also habe ich mir eine zumindest teilweise neue gesucht. Hat mir ziemlich gut gefallen! Insgesamt kam ich auch ganz gut voran und bin mit der 5:50er Pace auch recht zufrieden. Nun neigt sich der Urlaub leider dem Ende entgegen, doch ein paar Läufe abseits der Mittagspause sind davor bestimmt noch drin. 😅

Achja, die 2.000 km für das Jahr habe ich mit diesem Lauf auch geknackt! 🎉

Im Ohr: Radio Nukular – Episode 148: Anekdoten mit Sammy von den Broilers