Run, Fatboy, Run (1156)

Heute habe ich beinahe eine Regenpause erwischt. Auf den letzten zwei Kilometern gab es dann einen Wolkenbruch und ich war am Ende des Laufs nass bis auf die Knochen. Aber immerhin ein wenig schneller als noch davor. 😅

Kurz vor dem Wolkenbruch

Kurz vor dem Wolkenbruch

Distanz: 10.06 km
Zeit: 00:55:34
Anstieg: 75 m
Ø Pace: 5:31 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.9 km/h
Ø Herzfrequenz: 155 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 8.9 °C
Kalorien: 730 kcal

2022: 33 km
Januar: 33 km
KW 1: 10 km

Morgen dann noch ein 10er, vermutlich wieder im Regen, und Mittwoch ist es dann hoffentlich ein wenig trockener, damit ich den ersten Halbmarathon des Jahres angehen kann. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #710 – James Bond 007: Keine Zeit zu sterben
Im zweiten Ohr: Feeder, blink-182

Media Monday #549

Da ist es nun, das Jahr 2022. In der letzten Woche des alten Jahres habe ich nicht viel gemacht und das war gut so. Das heißt, ich habe Dinge gemacht, die sonst zu kurz kommen: Mit den Kindern gespielt (EXIT- und Adventure-Games), Jahresrückblicke geschrieben und Filme gesehen. Laufen war ich natürlich auch. Nun heißt es also zum ersten Mal die Fragen des Medienjournals im Jahr 2022 beantworten. In diesem Sinne hoffe ich, dass ihr gut rübergekommen seid und wünsche euch ein gesundes Neues! 🎉

Media Monday #549

  1. Wäre ja schon klasse, wenn im noch jungen Jahr all die famosen Weihnachtsgeschenke in Benutzung kämen, die sich unter dem Baum befunden haben (siehe auch Foto unten).
  2. Überhaupt erhoffe ich mir ja schon, dass 2022 ein wenig mehr Freizeit bringt. Und was bleibt uns schon, außer der Hoffnung?
  3. Tja, und was die obligatorischen guten Vorsätze angeht, so belasse ich es bei den Vorhaben, die ich im läuferischen Jahresrückblick festgehalten habe.
  4. Was ich in nächster Zeit absolut nicht mehr sehen möchte sind querdenkende Idioten, dann lieber den thematisch passenden Netflix-Film „Don’t Look Up“ schauen, den ich trotz seiner Fehler überraschend gelungen fand.
  5. „A Quiet Place 2“ macht ja schon ein wenig neugierig, was mit den Figuren aus „A Quiet Place“ geschehen wird und somit werde ich mir wohl auch noch den dritten Teil anschauen.
  6. Wenn dann in den nächsten Wochen und Monaten das Jahr 2022 fortgeschritten ist, schaut doch mal in meinen Jahresrückblick zum Filmjahr 2021 rein. Vielleicht ist ja was für euch dabei?
  7. Zuletzt habe ich „Nachts im Museum: Das geheimnisvolle Grabmal“ gesehen und das war erstaunlich witzige Unterhaltung, weil ich nicht viel erwartet hatte und positiv überrascht wurde.

Viele tolle Weihnachtsgeschenke lagen unter dem Baum (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Don’t Look Up (2021)

So langsam habe ich mich an den Urlaub gewöhnt: Lange ausschlafen, laufen, mit den Kids spielen, einen Film schauen, bloggen – und das Ganze von vorne. Auf Dauer vielleicht langweilig, doch noch ein paar Tage werde ich das locker durchhalten. Heute stand „Don’t Look Up“ auf dem Programm, von dem ich viel Gutes und Schlechtes gehört habe. Zeit also, mir eine eigene Meinung zu bilden… ☄

Don't Look Up (2021) | © Netflix

Don’t Look Up (2021) | © Netflix

Weit nicht perfekt, aber verdammt unterhaltsam

Normalerweise schaue ich lieber Filme von meinem physikalischen Stapel, als der neuesten Streaming-Produktion hinterherzurennen. Die Prämisse von „Don’t Look Up“ hat sich aber so aktuell und zeitgemäß angehört, dass mein Interesse geweckt war. Auch weil ich befürchtete, dass er in ein paar Jahren an Relevanz einbüßen wird bzw. man das nur hoffen kann. Bisher fand ich Adam McKays Filme („Anchorman: Die Legende von Ron Burgundy“ und „The Big Short“) recht unterhaltsam, was für mich auch auf „Don’t Look Up“ zutrifft. Dabei ist er alles andere als ein perfekter Film, was für mich jedoch den Unterhaltungswert enorm gesteigert hat.

„Don’t Look Up“ ist sehr unausgewogen im Ton. Teils wirkt er völlig überzogen, wie ein „Saturday Night Live“-Sketch, teils ist er emotional und fast schon anrührend. Dies zeigt sich auch am Schauspiel, das oft eher dramatisch ist, andererseits auch absurd satirisch (z.B. Maryl Streep als Präsidentin). Auch ist der Film viel zu lang und hätte locker um 30 Minuten gekürzt werden können. Dennoch war ich zu keiner Sekunde gelangweilt. Am Ende haben es auch diese Holprigkeiten ausgemacht, dass ich „Don’t Look Up“ so unterhaltsam fand. Alleine die völlig alberne Mid-Credit-Szene (Stichwort: Bronteroc). Herrlich!

Auch wir schauen seit Jahren nicht hoch

Die Botschaft des Films ist überaus platt und wird mit dem Holzhammer vorgetragen. Bei mir hat sie jedoch Wirkung gezeigt. Mehr als noch vor zwei Jahren, als die Klimakrise uns auch schon bedroht hat, wir aber noch vor der Pandemie standen. Eben weil sich heute zeigt, wie ignorant, opportunistisch und dumm Politiker*innen, Geschäftsleute und die Bevölkerung in einer Krise agieren können. Das ist das eigentlich Bittere an dieser Satire: Sie ist näher an der Realität als man sich vor Trump, dem Sturm aufs Kapitol und der Corona-Pandemie hätte ausmalen wollen. Auch für die Klimakrise gibt es unzählige Beweise, doch opfern wir unsere Zukunft schon seit Jahren sehenden Auges für Rohstoffe, die Wirtschaft, Jobversprechungen und dem Wohlstand. Hauptsache das Steak brutzelt auf dem Weber-Grill und der Flug nach Mallorca ist schön günstig. Fotos gibt es dann mit dem jährlich neuen iPhone. Klick.

Fazit

Adam McKay hat mit „Don’t Look Up“ einen seltsamen Film geschaffen, der objektiv betrachtet viel zu viele Fehler hat, um funktionieren zu können. Aber für mich hat er wunderbar funktioniert. Ich wurde bestens unterhalten und mochte ihn auch trotz oder gerade wegen all seiner Unzulänglichkeiten: 8/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (1155)

Der zweite Lauf des Jahres wäre mir bestimmt leichter gefallen, wenn ich nicht erst wieder gegen 2 Uhr morgens ins Bett gekommen wäre und auf den einen oder anderen Whisky verzichtet hätte. Aber ist ja immerhin noch Urlaub. 🤗

Heute mal wieder querfeldein gelaufen

Heute mal wieder querfeldein gelaufen

Distanz: 11.05 km
Zeit: 01:02:08
Anstieg: 103 m
Ø Pace: 5:37 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 155 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 7.2 °C
Kalorien: 804 kcal

2022: 23 km
Januar: 23 km
KW 52: 60 km

Heute hatte ich mich einmal wieder für eine Trail-Strecke entschieden, welche teils doch ziemlich rutschig und matschig war. Aber bin dennoch gut vorangekommen. Für kommende Woche plane ich den ersten Halbmarathon des Jahres. Mal sehen, ob ich mich tatsächlich dazu aufraffen kann. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #710 – James Bond 007: Keine Zeit zu sterben
Im zweiten Ohr: Alkaline Trio, Jimmy Eat World, Feeder

Nachts im Museum: Das geheimnisvolle Grabmal – OT: Night at the Museum: Secret of the Tomb (2014)

Neujahr 2022. Der Tag mit einem ersten Lauf, weiteren Jahresrückblicken (zum Filmjahr  2021 geht es hier), Switch spielen mit dem Zwergofanten und sonst nicht viel, ging mit einem Filmabend zu Ende: Auf dem Plan stand „Nachts im Museum: Das geheimnisvolle Grabmal“, von dem ich mir nicht viel erwartete und vielleicht auch deshalb positiv überrascht wurde… ⚔🦖

Nachts im Museum: Das geheimnisvolle Grabmal (2014) | © 20th Century Fox

Nachts im Museum: Das geheimnisvolle Grabmal (2014) | © 20th Century Fox

Ein überraschend witziger und runder Abschluss

Den Vorgänger „Nachts im Museum 2“ fand ich ganz nett, doch insgesamt schwächer als den ersten Teil der Reihe. Umso erstaunter war ich, dass „Nachts im Museum: Das geheimnisvolle Grabmal“ nicht nur ungemein witziger war, sondern auch eine recht schlüssige Geschichte erzählt. Schon alleine den Prolog fand ich schön anzusehen, hat er mich doch an „Jäger des verlorenen Schatzes“ und noch mehr an „Die Mumie“ erinnert. Das Highlight war für mich wohl Dan Stevens (bekannt aus „Downton Abbey“ und „The Guest“), der als Lancelot einen herrlichen Fish-out-of-Water-Charakter übernehmen darf. Im Originalton bestimmt noch witziger.

Neben all den Gags, und wieder einmal übertriebenen CGI-Effekten, mochte ich tatsächlich, dass die Geschichte zu einem finalen Abschluss kommt. Selbst die völlig überzeichneten Figuren hatten ihre emotionalen Momente und als dann im Abspann die Widmung an Robin Williams kommt, hat mich das wirklich erwischt. Mir war nicht bewusst, dass „Nachts im Museum: Das geheimnisvolle Grabmal“ sein letzter Film (Sprechrollen ausgenommen) war.

Fazit

Auch wenn „Nachts im Museum: Das geheimnisvolle Grabmal“ nichts neu erfindet, so war ich doch positiv überrascht, dass sich die Reihe gegen Ende noch einmal steigern konnte. Ich hatte viel Spaß mit dem Film und die Kids waren auch begeistert. Was will man mehr vom ersten Filmabend des Jahres? 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte;  Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1154)

Nach einem Silvesterabend mit viel zu viel Raclette (und immerhin einem kurzen Spaziergang kurz vor Mitternacht) habe ich mich heute morgen nicht sonderlich fit gefühlt. Aber nach dem Laufjahr 2021 ist bekanntlich vor dem Laufjahr 2022 und somit habe ich mich zu einer Neujahrsrunde aufgemacht… 🏃‍♂️

Ein träger Post-Raclette-Neujahrslauf

Ein träger Post-Raclette-Neujahrslauf

Distanz: 12.10 km
Zeit: 01:07:23
Anstieg: 85 m
Ø Pace: 5:35 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.8 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 12.2 °C
Kalorien: 893 kcal

2022: 12 km
Januar: 12 km
KW 52: 48 km

Ich habe mich recht träge gefühlt, kam aber dafür ganz gut voran. Die Zahlen sind wieder auf null gesetzt, was beinahe ein wenig unbefriedigend wirkt. Aber so ist das ja jedes Jahr. Die ersten 12 km sind auf jeden Fall gemacht. 🥳

Im ersten Ohr: Fortsetzung folgt S11E22 – Zwei Nasen tanken Super
Im zweiten Ohr: Alkaline Trio

Mein Laufjahr 2021: 2.887 km in 271 Stunden und 301 Läufen

Nach dem filmischen Jahresrückblick wird es sportlich und ich blicke auf mein Laufjahr 2021 zurück. Zwar bin ich auch dieses Jahr geradelt, geschwommen und gewandert, doch wie bereits letztes Jahr habe ich mich auch 2021 größtenteils auf das Laufen konzentriert. Hier kommt also der Rückblick auf mein Laufjahr 2021… 🏃‍♂️

Für mich war es erneut ein Rekordjahr und ich habe es auf 2.887 km gebracht. Auch wenn ich wieder häufiger im Büro war, so war ich dennoch konsequent und auch an diesen Tagen laufen (meist morgens). Somit hatte ich mein Laufziel von 2.021 km schon im September geknackt und mein bisheriges Rekordjahr 2020 noch einmal überholt (RUNALYZE zeigt hier übrigens einen km mehr an, warum auch immer):

Meine gelaufenen Kilometer im Jahresvergleich (Quelle: RUNALYZE)

Meine gelaufenen Kilometer im Jahresvergleich (Quelle: RUNALYZE)

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Run, Fatboy, Run (1153)

Der letzte Lauf des Jahres. Das Wetter war herrlich. Fast schon frühlingshaft. Somit habe ich mich gerne noch einmal zu einem Genusslauf aufgemacht. 🏃‍♂️

Herrlichster Sonnenschein für den Abschlusslauf 2021

Herrlichster Sonnenschein für den Abschlusslauf 2021

Distanz: 5.41 km
Zeit: 00:29:05
Anstieg: 34 m
Ø Pace: 5:23 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 12.8 °C
Kalorien: 375 kcal

2021: 2887 km
Dezember: 226 km
KW 52: 36 km

Letztendlich bin ich bei 2.887 km gelandet. Damit bin ich sehr zufrieden. Demnächst folgt noch der detaillierte Blick auf mein Laufjahr 2021 und morgen geht ja auch schon das Laufjahr 2022 los. 🥳

Im ersten Ohr: Sneakpod #709 – tick,tick… Boom!
Im zweiten Ohr: blink-182

Mein Filmjahr 2021

Gestern habe ich mit „A Quiet Place 2“ den letzten Film des Jahres gesehen. Zeit also, auf mein Filmjahr 2021 zurückzublicken. Teils hatte es so ausgesehen, als würde ich zum ersten Mal seit 2007 die 100 Filme im Jahr knacken. Doch gegen Ende des Jahres habe ich ein wenig geschwächelt und es sind doch nur 94 Filme geworden. Ganze zwei Filme mehr als im Filmjahr 2020. Nun also viel Vergnügen mit meinem filmischen Jahresrückblick! 🎥

Freigabe im Jahr 2021

Wie bereits im Vorjahr überwiegen auch 2021 Filme mit  geringeren Freigaben, da ich ganze 49 Filme zusammen mit meinen Kindern gesehen habe. Somit führen FSK 0 (29%) und FSK 6 (28%) vor FSK 12 (19%) und FSK 16 (18%). Einzig FSK 18 (6%) fällt deutlich ab. Der Schnitt ist um ein Jahr gesunken: ∅ = exakt FSK 8 (2020: exakt FSK 9)

Freigabe 2021

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Run, Fatboy, Run (1152)

Da heute noch eine Geburtstagsfeier ansteht, und ich vermutlich wieder viel zu viel essen und trinken werde, habe ich mich trotz eigentlich schon abgeschlossenen Laufjahres früh aufgemacht. Erneut im Regen. 🌧

Warm und nass

Warm und nass

Distanz: 6.06 km
Zeit: 00:32:46
Anstieg: 37 m
Ø Pace: 5:24 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 153 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 12.2 °C
Kalorien: 437 kcal

2021: 2882 km
Dezember: 221 km
KW 52: 31 km

Ich habe es allerdings bei einer kurzen Runde belassen. War eh viel zu warm. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #709 – tick,tick… Boom!
Im zweiten Ohr: Alkaline Trio, Daft Punk, Jimmy Eat World