Der Super Mario Bros. Film – OT: The Super Mario Bros. Movie (2023)

Aktualisierung: Ich habe „Der Super Mario Bros. Film“ am 9. November 2024 zum zweiten Mal mit dem Zwergofanten gesehen und eine aktualisierte Besprechung veröffentlicht.

Man sagt mir gerne nach, dass ich nicht sonderlich spontan wäre. Heute jedoch habe ich eine gute Stunde vor Kinostart beschlossen, den Zwergofanten einzupacken und mit ihm in „Der Super Mario Bros. Film“ zu gehen. Er war schon heiß auf den Film, seit er den ersten Trailer gesehen hat. Der Rest der Familie hatte keine Lust und so haben sich die Männer des Hauses alleine auf den Weg ins Pilzkönigreich gemacht. 🍄

Der Super Mario Bros. Film (2023) | © Universal Pictures

Der Super Mario Bros. Film (2023) | © Universal Pictures

Meine persönliche Geschichte mit Mario

Der Videospiel-Klempner aus dem Hause Nintendo begleitet mich schon seit ich denken kann. Ja, selbst weit vor meiner ersten Konsole. Es dürfte 1986 gewesen, dass ich bei Freunden erstmals das originale „Super Mario Bros.“ auf dem NES gespielt habe. Da wir kurz danach in eine andere Stadt gezogen sind, sollte das eine kurze Begegnung bleiben. Mit dem Game Boy kam ein paar Jahre später „Super Mario Land“ und damit mein erstes eigenes Mario-Spiel. Der richtige Durchbruch stellte sich jedoch erst mit „Super Mario World“ auf dem SNES ein. Dieses Spiel habe ich unglaublich intensiv gespielt. Auch heute packe ich es mit dem SNES Classic Mini teilweise noch an und bin erstaunt, wie sehr sich manche Level und Musikstücke in mein Gedächtnis gebrannt haben. Nun mit den Kindern, speziell dem Zwergofanten, bin ich mit „Mario Kart 8 Deluxe“, „Super Mario Odyssey“  und „Super Mario 3D World“ auch wieder mit dem Klempner konfrontiert. Die Spiele sind auch heute noch einfach großartig.

Der (fast schon zu) perfekte Super-Mario-Film

Natürlich habe ich irgendwann auch den berüchtigten „Super Mario Bros.“-Film aus dem Jahr 1993 gesehen. Hängen geblieben ist bis auf die Absurdität des Werkes nicht viel. Inzwischen sind seitdem exakt 30 Jahre vergangen und Nintendo hat ihre Marke offensichtlich perfekt im Griff. Perfekt ist auch der neue „Der Super Mario Bros. Film“ geworden: Er sieht fantastisch aus und klingt noch besser. Er funktioniert für kleine Kinder und drückt bei Erwachsenen so manchen Nostalgieknopf. Die Geschichte ist einfach, doch irgendwie schlüssig im Rahmen der Vorlage. Das Tempo ist extrem hoch und es gibt kaum Zeit zum Durchschnaufen. Braucht es auch nicht, denn das Gameplay flutscht. Um bei diesem Vergleich zu bleiben: Der Film wirft seinen Zuschauer*innen keine wirklichen Hindernisse in den Weg. Es kommt kein Frust auf, ist aber für geübte Kinogänger*innen vermutlich zu einfach und glatt.

Nintendo geht mit „Der Super Mario Bros. Film“ auf Nummer sicher und wer könnte es ihnen verdenken? Ich habe mich mehrfach gefragt, warum man keinen Meta-Ansatz, wie bei „The LEGO Movie“, gewagt hat. Sprich eben die unzähligen Videospiele als Medium aufzugreifen, doch vermutlich ist ihnen da Disney mit „Ralph reichts“ über 10 Jahre zuvorgekommen. Somit erzählt „Der Super Mario Bros. Film“ eine Geschichte, wie man sie erwarten würden. Viel Humor ergibt sich aus Slapstick-Szenen und dem Wissen um die Mario-Historie. Da könnte man jetzt viel drüber schimpfen, doch ich habe den Ritt einfach genossen. Schon alleine der orchestral interpretierten Mario-Musik hätte ich noch stundenlang lauschen können (beim Abspann lohnt sich also das Sitzenbleiben). Wer hier keine Innovation erwartet, kann für 90 Minuten eine wirklich gute Zeit haben.

Fazit

Der Erfolg gibt Nintendo und Illumination mit ihrem Ansatz für „Der Super Mario Bros. Film“ recht. Der Zwergofant war sehr angetan und auch ich hatte eine tolle Zeit. Allerdings ist uns beiden auch klar, dass hier eher die Figuren und die Referenzen auf die Spiele im Vordergrund stehen und wir keinen neuen Klassiker gesehen haben. Auf jeden Fall war es ein gelungener Kinonachmittag, an den ich mich noch gerne zurückerinnern werde: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: leider kein Interesse an dem Film; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1480)

Heute endet die erste Hälfte meines Urlaubs, bevor es morgen für einen Tag ins Büro geht. Folglich wollte ich die freie Zeit noch für einen Lauf nutzen, auch wenn das Wetter erneut mehr als bescheiden ist. Immerhin hat es nicht durchgeregnet. 🌧

Ein leicht verregneter Zehner

Ein leicht verregneter Zehner

Distanz: 10.06 km
Zeit: 00:59:07
Anstieg: 77 m
Ø Pace: 5:53 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 154 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 8.9 °C
Kalorien: 796 kcal

2023: 658 km
April: 94 km
KW 15: 20 km

Ab Donnerstag habe ich wieder frei. Die Tage sind eigentlich schon ziemlich verplant, doch befürchte ich momentan, dass uns das Wetter einen Strich durch die Pläne machen wird. Wann kommt noch einmal der Frühling?

Im ersten Ohr: Sneakpod #766 – Bullet Train
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Run, Fatboy, Run (1479)

Nach der Schlemmerei am Ostersonntag, an dem ich ich mich zudem kaum bewegt habe, war ich vor der Schlemmerei am Ostermontag noch eine kurze Runde laufen. 🐰

Schneller Osterlauf bevor das Schlemmen weitergeht

Schneller Osterlauf bevor das Schlemmen weitergeht

Distanz: 10.24 km
Zeit: 00:59:32
Anstieg: 88 m
Ø Pace: 5:49 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 151 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: 7.8 °C
Kalorien: 785 kcal

2023: 648 km
April: 84 km
KW 15: 10 km

Das Wetter war, im Gegensatz zum letzten Lauf, herrlich. Am Anfang gegen 9 Uhr noch knackig kalt, doch gegen Ende wurde es immer wärmer. Ein guter Start in den Tag! 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 304: Tanja Schönenborn
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Millencolin

Media Monday #615 – Frohe Ostern, Retrokino und verregneter Halbmarathon

Zunächst einmal wünsche ich euch hiermit ein schönes Osterfest. Hoffentlich genießt ihr das schöne Wetter, gute Gesellschaft und kulinarische Ausgefallenheiten. So wie ich an den beiden Osterfeiertagen. Ich präsentiere Beweisstück A:

Ansonsten ist meine Laune momentan eher bescheiden, woran ich aber arbeiten möchte. Die nächsten Tage werden turbulent und ich hoffe, dass uns das Wetter keinen Strich durch den einzigen konkreten Plan während der Osterferien macht. Doch nun erst einmal zu den Fragen des Medienjournals. Viel Spaß damit! 🐰

Media Monday #615

  1. So ein langes Wochenende ist ja immer auch eine Chance, um einen Halbmarathon zu laufen, auch wenn es dieses Mal viel zu viel geregnet hat.
  2. „Die Häschenschule: Jagd nach dem Goldenen Ei“ ist ja quasi schon ein Klassiker zu Ostern, schließlich war es der erste Film, den ich jemals mit der gesamten Familie gesehen habe. Kein Wunder also, dass dieses Ostern der zweite Teil „Die Häschenschule 2: Der große Eierklau“ auf dem Plan stand.
  3. Wenn es der Terminkalender erlaubt, würde ich ja gerne etwas mehr Zeit draußen verbringen. So war ich dieses Jahr noch kein einziges Mal wandern.
  4. Eine gute Serie (oder gut gemachter YouTube-Content) lässt mich zuverlässig jegliches Zeitgefühl vergessen, denn dadurch komme ich regelmäßig viel zu spät ins Bett.
  5. Ich glaube, mit schönen Editionen wie von „2046“ (siehe Foto unten) ließe ich mich leicht ködern, um meine Filmsammlung zu erweitern.
  6. Keri Russell mag ich eigentlich in jeder ihrer/seiner Rollen, denn sie überzeugt mich stets durch ihr authentisches Schauspiel, wie momentan als russische Spionin in „The Americans“.
  7. Zuletzt habe ich im Kino „Terminator 2: Tag der Abrechnung“ gesehen und das war wundervoll, weil James Camerons Action-Kracher auch heute noch bestens funktioniert.

„2046“ von Wong Kar-Wai ist der jüngste Neuzugang in meiner Filmsammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1478)

Die Familie ist heute in die ca. 20 km entfernte Stadt gefahren, um einzukaufen. Also habe ich mich mitnehmen lassen, um einen Halbmarathon nach Hause zu laufen. Leider hat es 90% der Zeit geregnet, was extrem nervig war. Der Regenradar war frei und ich hatte folglich keine Regenjacke dabei. Ich laufe ja bei jedem Wetter, doch bei gerade einmal 6°C hätte ich mir das nicht auf diese Distanz ausgesucht. 🌧🙄

Genervt vom komplett verregneten Halbmarathon

Genervt vom komplett verregneten Halbmarathon

Distanz: 21.25 km
Zeit: 02:10:23
Anstieg: 97 m
Ø Pace: 6:08 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.8 km/h
Ø Herzfrequenz: 155 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 6.1 °C
Kalorien: 1590 kcal

2023: 638 km
April: 74 km
KW 14: 52 km

Normalerweise kann ich gerade aus längeren Läufen etwas herausziehen, auch wenn sie anstrengend und die Bedingungen nicht ideal sind. Heute jedoch war ich nur noch genervt. Von allem. Die nächsten zwei Tage sollen wettertechnisch top werden, doch leider wird die Zeit zum Laufen Mangelware sein. Vermutlich dann Dienstag wieder. Im Regen. Schon wieder. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #765 – Amsterdam
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Die Häschenschule 2: Der große Eierklau (2022)

Ziemlich genau vor fünf Jahren haben wir den ersten gemeinsamen Familienfilmabend veranstaltet. Der Film hieß „Die Häschenschule: Jagd nach dem Goldenen Ei“ und es war der Start einer großartigen Tradition. Der Zwergofant war damals fünf Jahre und das Zappelinchen sieben Jahre alt. Seitdem sind nicht nur viele Jahre, sondern auch viele Filmabende ins Land gezogen. Heute haben wir mit „Die Häschenschule 2: Der große Eierklau“ die Fortsetzung dieses besonderen, ersten Films angeschaut. Und auch hier hat sich gezeigt, dass die Zeit nicht stillsteht… 🐰🥚🥕

Die Häschenschule 2: Der große Eierklau (2022) | © LEONINE

Die Häschenschule 2: Der große Eierklau (2022) | © LEONINE

Ein kindgerechter Kinderfilm für die ganz Kleinen

Wie es zu erwarten ist, hat der erste Teil einen besonderen Stellenwert in unserer Familie. In den letzten Tagen vor Ostern hat speziell der Zwergofant den Wunsch geäußert, einmal wieder einen Osterfilm zu schauen. Da die Fortsetzung von „Peter Hase“ nicht greifbar war, lag es nahe „Die Häschenschule 2: Der große Eierklau“ einzuschalten. Ich hatte im Vorfeld schon die Vermutung, dass unsere Kinder inzwischen zu alt dafür sind, doch waren alle Familienmitglieder durchaus angetan von der Idee, dem Film eine Chance zu geben. Vermutlich auch aufgrund unserer sehr persönlichen Geschichte mit der Filmreihe.

Tatsächlich hat sich letztendlich das zu erwartende Ergebnis eingestellt: Der Film war nett, doch eher für ganz junge Filmfans gemacht. Die Geschichte ist simpel, die Animation ebenso und auch Spannung sowie Humor sind sehr kindgerecht. Bei mir hat sich vor allem eine ziemliche Wehmut breitgemacht, denn mir ist klargeworden, dass die letzten fünf Jahre unglaublich schnell vergangen sind. In weiteren fünf Jahren ist das Zappelinchen quasi volljährig und Familienfilmabende werden sich wohl deutlich reduzieren. Schon alleine für diese Erkenntnis werde ich auch den zweiten Teil der Häschenschule stets als signifikant für uns im Gedächtnis behalten.

Fazit

„Die Häschenschule 2: Der große Eierklau“ ist die zu erwartende Fortsetzung des ersten Teils. Der Zwergofant hat am Schluss ziemlich mit sich gerungen und gemeint, dass er als jüngeres Kind einen Punkt mehr gegeben hätte. Das Zappelinchen war dagegen recht abgeklärt und hat klargemacht, dass sie eigentlich zu alt für den Film war. Und ich? Ich kann beide Positionen verstehen und gebe wehmütig 6/10 Punkte. (Zappelinchen: 5/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1477)

Heute haben wir den Geburtstag meiner Nichte gefeiert und meine Schwester hat einen umfangreichen Brunch aufgefahren. Somit hatte ich um 15 Uhr nur ca. 500 Schritte und dafür drölftausend Kalorien auf der Uhr. Somit stand außer Frage, dass ich mich noch ein wenig bewegen musste. 🏃‍♂️

Langsamer Lauf nach viel zu umfangreichem Brunch

Langsamer Lauf nach viel zu umfangreichem Brunch

Distanz: 10.35 km
Zeit: 01:04:05
Anstieg: 122 m
Ø Pace: 6:12 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 147 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 11.1 °C
Kalorien: 774 kcal

2023: 617 km
April: 53 km
KW 14: 31 km

Zu Hause angekommen bin ich also direkt in meine Laufschuhe gesprungen und habe mir eine ungewöhnliche Runde mit vielen Anstiegen und trailigen Strecken ausgesucht. Das war fordernd, hat aber auch Spaß gemacht.

Im ersten Ohr: Sneakpod #765 – Amsterdam
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Fenix TX

Terminator 2: Tag der Abrechnung – OT: Terminator 2: Judgment Day – Kinofassung (1991) (WS1)

In letzter Zeit zieht es mich erstaunlicherweise immer dann ins Kino, wenn ein Klassiker wiederaufgeführt wird. Zuletzt war das bei „Der Pate“ der Fall. Diese Woche stand „Terminator 2: Tag der Abrechnung“ auf dem Programm. Wobei es eher der Hartnäckigkeit eines gewissen Herren zuzuschreiben ist, dass ich mich aufgerafft habe. Zum Glück, denn so haben wir in netter Runde über Filme philosophiert und mussten am Ende des Films gemeinsam gegen den Schlaf kämpfen. Wenn alte Menschen ins Kino gehen… 🤖

Terminator 2: Tag der Abrechnung (1991) | © Studiocanal

Terminator 2: Tag der Abrechnung (1991) | © Studiocanal

Einer der stilprägenden Blockbuster der 1990er

Meine letzte Sichtung von „Terminator 2: Tag der Abrechnung“ liegt bereits unfassbare 15 Jahre zurück. Das ist für mich kaum vorstellbar, habe ich den Film in meiner Jugend doch so häufig gesehen, dass ich mich noch an die meisten Details und Sprüche erinnern kann. Auch hätte ich gerne den ersten Teil „Der Terminator“ im Vorfeld aufgefrischt, der mir zuletzt sogar besser gefallen hatte, als die bombastischere Fortsetzung. Aber das hat nicht sein sollen. Wenn ich schon beim Vorgeplänkel bin, dann sollte ich zudem erwähnen, dass ich zum ersten Mal seit den Ausstrahlungen im Free-TV die Kinofassung gesehen habe und nicht die erweiterte Special Edition. Dennoch habe ich inhaltlich nichts vermisst. Es war auch erstmals die von James Cameron überarbeitete Fassung, in der Filmfehler ausgebessert wurden, welche aber an manchen Stellen unter sichtbarer DNR (Digital Noise Reduction) zu leiden hat.

Inhaltlich speist sich die Genialität von „Terminator 2: Tag der Abrechnung“ aus dem Bruch mit der Erwartungshaltung der Zuschauer*innen: Die Auflösung, dass der von Arnold Schwarzenegger gespielte T-800 plötzlich in die Beschützerrolle schlüpft und der unscheinbarere Robert Patrick als T-1000 die zurückgeschickte Tötungsmaschine mit ganz neuen Fähigkeiten portraitiert, dürfte 1991 für offene Münder gesorgt haben. Doch auch bei der wiederholten Sichtung funktioniert der Spannungsaufbau exzellent und das folgende Zusammenspiel zwischen Arnold Schwarzenegger und Edward Furlong macht einen Großteil des Charmes aus. Inhaltlich baut der Film einen enormen Druck auf und das Tempo ist stets am Anschlag. Einzig das Finale wirkt etwas ausgewalzt, was vermutlich auch meiner Müdigkeit nach einem langen Tag zuzuschreiben ist. Von ein paar Dialogen abgesehen, die man heute definitiv anders schreiben würde, wirkt der Film so frisch, als wäre er erst gestern gedreht worden. Aber ich blicke natürlich auch durch die rosarote Nostalgiebrille.

Ein Meilenstein des Effektkinos

Was zweifellos exzellent gealtert ist, sind die Actionszenen und ihre Inszenierung. Obwohl „Terminator 2: Tag der Abrechnung“ ein Meilenstein in Sachen CGI war, möchte ich jedoch speziell die praktischen Effekte bzw. die Kombination beider Technologien hervorheben, welche den Film auch nach 32 Jahren noch unglaublich beeindruckend wirken lassen. Ich denke hier z.B. an die Szenen im Sanatorium, in der nahezu übergangslos vom flüssigen Metall, dargestellt in CGI, zu einem durch Kugeln deformierten T-1000 umgeschnitten wird. In Kombination wirkt beides sehr realistisch und besitzt eine Haptik, die viele Blockbuster heute vermissen lassen. Ähnlich ging es mir mit den Verfolgungsszenen zwischen Motorrad und Truck. Man spürt einfach, dass hier tatsächlich gefahren wird und sich die Wucht der Karambolagen auf Stuntleute und Schauspieler*innen auswirkt. Bombastisch. Auch heute noch.

Fazit

Es war definitiv ein Erlebnis, „Terminator 2: Tag der Abrechnung“ im Kino sehen zu können. Allerdings weniger aufgrund des Kinobesuchs an sich, als aufgrund des gemeinschaftlichen Erlebnisses und der dadurch entstandenen Gespräche im Vorfeld und im Nachgang. Auch habe ich wieder einmal festgestellt, dass ich langsam zu alt bin, um mich unter der Woche bis Mitternacht herumzutreiben. Das Erlebnis war es dennoch wert: 10/10 Punkte.

Prädikat: Lieblingsfilm

Run, Fatboy, Run (1476)

Der letzte Arbeitstag vor dem zerstückelten Urlaub. Auch wenn ich danach kaum mehr Energie hatte, musste die verbleibende Energie dennoch freigesetzt werden. Kopf durchpusten. Somit war ich eine Runde laufen. Eine erstaunlich schnelle Runde. 🏃‍♂️

Erstaunlich schneller Feierabendlauf

Erstaunlich schneller Feierabendlauf

Distanz: 10.55 km
Zeit: 00:56:44
Anstieg: 85 m
Ø Pace: 5:23 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 151 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 12.2 °C
Kalorien: 727 kcal

2023: 607 km
März: 42 km
KW 14: 20 km

So schnell war ich schon lange nicht mehr unterwegs. Hat auch mit den Kopfdingen zu tun. Schon erstaunlich. Nun ein paar freie Tage, die allerdings schon recht voll mit Familienfeierlichkeiten sind.

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 303: Run Fiction Podcast
Im zweiten Ohr: Alkaline Trio, Skye Wallace, The Weakerthans

Die 5 besten Fantasy-Charaktere aus Serien

Nach Serienwelten, in denen wir leben möchten, verbleiben wir bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG bei Serien. Gina möchte von uns die besten Fantasy-Charaktere wissen und ich habe mir wirklich Mühe gegeben, nicht nur Figuren aus Fantasy-Serien zu nehmen, sondern Charaktere, die selbst fantastische Eigenschaften besitzen. Hier nun also meine Top 5 und ich bin gespannt, was ihr dazu sagt. 🧛

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #306 | © Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #306 | © Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Das Thema für Ausgabe #306 lautet:

Die 5 besten Fantasy-Charaktere aus Serien

  1. Daenerys Targaryen aus „Game of Thrones“ (2011 bis 2019) – Ich weiß schon: Wie kann man hier nur Daenerys wählen bei so vielen anderen, tollen Figuren? Ich habe mich ja auf Fantasy-Charaktere beschränkt und als Targaryen ist sie quasi übermenschlich. Zudem hat sie über die sieben Staffeln eine enorme Entwicklung hingelegt, auch wenn diese in den letzten Episoden zu gehetzt war.
  2. Zeddicus Zu’l Zorander aus „Legend of the Seeker“ (2008 bis 2010) – Ach, was habe ich Zedd gemocht. Der sympathische Magier aus dieser kurzlebigen, leicht trashigen Fantasy-Serie hat für mich einen Großteil des Reizes ausgemacht.
  3. Cassidy aus „Preacher“ (2016 bis 2019) – Auch wenn man es nicht glauben mag, Cassidy ist mir über die vier Staffeln richtig ans Herz gewachsen. Nicht dein üblicher Vampir, sondern eine wirklich gelungene Neuinterpretation.
  4. Eleven aus „Stranger Things“ (2016 bis heute) – Zwar gibt es in der Serie so einige übernatürliche Charaktere, doch sind das eher klassische Monster. Eleven dagegen ist wunderbar ausgearbeitet und hat eine starke Hintergrundgeschichte. Ich bin gespannt, was da noch kommt.
  5. Michael aus „The Good Place“ (2016 bis 2020) – Ich liebe es, wie Ted Danson den Architekten des Jenseits spielt. Einfach eine herrliche Rolle! Diese kindliche Neugier und Begeisterung für alles Menschliche. Hach, was vermisse ich diese Serie!

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und/oder Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.