Ride, Fatboy, Ride (032): Abenteuer Arbeitsweg

Obwohl es heute Nachmittag regnen sollte, habe ich mich in das #AbenteuerArbeitsweg gestürzt. Viele Gelegenheiten dazu habe ich in den kommenden Wochen aufgrund von Urlaub ja nicht mehr… 🚴‍♀️😄

Flott unterwegs auf dem Hinweg

Lustigerweise war ich heute exakt genauso schnell unterwegs, wie bei der letzten Fahrt. Heute fehlen mir nur die letzten paar hundert Meter auf der Strecke, da ich vergessen hatte, die Pause aufzuheben. Macht aber nix.

Heute mit Schatten-Selfie: Hallo! 😎

Heute mit Schatten-Selfie: Hallo! 😎

Weiterlesen

Yesterday (2019)

Normalerweise planen Eltern freie Abende ohne Kinder ja recht gewissenhaft. Weil sie nicht so oft vorkommen und die kostbare Zeit dementsprechend genutzt werden will. Nun hat es sich gestern spontan ergeben, dass unsere Kids zwei unterschiedliche Übernachtungsmöglichkeiten aufgetan hatten. Von Sonntag auf Montag nicht wirklich ideal, doch wir wollten die Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen. So hat es sich ergeben, dass ich doch noch in den Genuss kam, Danny Boyles „Yesterday“ im Kino zu sehen… 🎵🎺🎸

Yesterday (2019) | © Universal Pictures Germany GmbH

Yesterday (2019) | © Universal Pictures Germany GmbH

„Yesterday, all my troubles seemed so far away…“

Die Kollaboration zwischen Danny Boyle und Richard Curtis ist schon recht früh auf meinem Radar aufgetaucht. Ich bin inzwischen selten begeistert von Trailern, doch „Yesterday“ war eine Ausnahme. Noch bevor ich wusste, wer die kreativen Köpfe hinter dem Projekt waren, hatte mich die Prämisse des Films gepackt: Nach einem undefinierten Ereignis, erleben wir eine Welt, in der es die Beatles nie gegeben hat. Nur unsere Hauptfigur Jack Malik kann sich an die berühmten Songs der vier Pilzköpfe erinnern – und er macht sich dieses Wissen zunutze. Schnell steigt er mit Songs wie „Yesterday“, „Let It Be“ oder „She Loves You“ zu internationalem Ruhm auf und muss dabei feststellen, dass Erfolg alleine nicht alles ist. Schon gar nicht, wenn man sich dabei mit fremden Federn schmückt.

Für eine romantische Komödie ist diese Prämisse schon sehr high concept, doch das war der ebenfalls von Richard Curtis geschriebene und inszenierte „Alles eine Frage der Zeit“ auch schon – und den fand ich wirklich großartig. Hinzu kommt, dass ich Filme liebe, die Musik ins Zentrum ihrer Geschichte stellen, sprich alles von John Carney („Once“ oder „Sing Street“) zum Beispiel. Die Voraussetzungen waren also ziemlich gut. Dass wir zudem noch ein Kino gefunden haben, in dem tatsächlich die Originalfassung lief, war die Krönung glücklicher Umstände. Außerdem passt solch ein klassisches Kneipenkino viel besser zu einem Film wie „Yesterday“ als ein doch eher unpersönliches Multiplex-Kino.

„Hey Dude, don’t let me down…“

Man merkt dem Film die Beteiligung der beiden britischen Filmemacher an. Das Drehbuch ist typisch für Richard Curtis und eher formelhaft in seinen größeren Handlungsbögen, speziell was den romantischen Teil der Geschichte angeht. Dafür kann es in den kleinen Details überzeugen und wird dem Witz, den es aus seiner Prämisse zieht, gerecht. Zudem muss ich es dem erfahrenen Autor anrechnen, dass er der Geschichte keine Erklärung à la Jack erwacht aus dem Koma aufgezwungen hat. Zusammen mit Danny Boyles verspielter Inszenierung und der zeitlosen Musik der Beatles ergibt sich daraus wunderbar leichtes RomCom-Popcornkino. Perfekt für den Sommer. Perfekt für ein Date. Perfekt zum Abschalten und Genießen.

Fazit

Auch wenn „Yesterday“ kein stilbildender Film für die Ewigkeit ist, der die Bedeutung von Popkultur für die Menschheit ausdiskutiert (auch wenn diese Aspekte durchaus vorkommen), so bietet er perfekte Unterhaltung für Musikfreunde. In letzter Konsequenz vielleicht ein wenig zu formelhaft und bequem, schaffen es Boyle, Curtis und die beiden Hauptdarsteller Himesh Patel und Lily James jedoch uns Zuschauer für knapp zwei Stunden perfekt zu unterhalten. Was will man mehr? 8/10 Punkte.

Swim, Fatboy, Swim (032)

Heute lohnt es sich fast nicht den Eintrag zu schreiben, denn wir sind eigentlich nur kurz ins Bad, um das Bronze-Abzeichen vom letzten Mal zu bezahlen. Zum Schwimmen war es eigentlich zu kühl, doch da wir eh schon im Bad waren… 🏊‍♂️

Bahnen: 20 x 50 m
Distanz: 1000 m
Zeit: 00:25:05
min/Bahn: 01:16
Züge: 27 Züge/min
Geschw.: 2,38 km/h
Energie: 270 kcal

Der Zwergofant ist zwei Bahnen geschwommen und ein wenig vom Dreier gesprungen. Ich habe mich unterdessen an meine Bahnen gemacht und schon nach einer Viertelstunde saß der Zwergofant schlotternd am Rand. Also habe ich ihn Umziehen geschickt und noch die 20 Bahnen vollgemacht. Kurz und schmerzlos. Wer weiß, wann ich nach dem abgeschlossenen Schwimmkurs das nächste Mal zum Schwimmen komme? Beim Kurs zum Silber-Abzeichen? 🥈😉

Media Monday #423

Schon wieder ist das Wochenende vorbei. Viel zu schnell. Der Urlaub rückt näher, ist aber noch nicht ganz da. Dennoch haben wir uns die letzten Tage so perfekt gestaltet, wie nur möglich. Es gab leckeres Essen, Entspannung auf der Terrasse und einen spontanen Kinobesuch (mehr Details zu all dem unten). Deshalb gibt es die Antworten auf die aktuellen Fragen des Medienjournals auch leicht verspätet… 😅

Media Monday #423

  1. Natürlich bilden Filme/Serien in den seltensten Fällen die Realität ab, aber die Art und Weise, in der Software oder generell IT oder Computer-Technik ein ums andere Mal inszeniert werden, lässt mich schier verzweifeln. Eine positive Ausnahme ist hier die großartige Serie „Halt and Catch Fire“.
  2. In den Sommermonaten (oder speziell den Ferien) merke ich ja immer wieder, dass wir immer seltener vor dem Fernseher sitzen. Dennoch gab es am Samstag mit Disneys „Hercules“ einen Filmabend im Kreise der Familie.
  3. Die letzte große – positive oder negative – Überraschung ist für mich ja gewesen, dass ich trotz einer Laufpause von beinahe einem halben Jahr immer noch mit einem guten Tempo unterwegs bin (auch wenn der Fuß nach wie vor schmerzt).
  4. Beim Thema Streaming-Dienst(e) würde – oder hat – mich ja schwach werden lassen, dass die Produktionen auch weiterhin auf DVD/Blu-ray veröffentlicht werden.
  5. Meinen nächsten Film oder meine nächste Serie suche ich ja meist danach aus, ob ich und meine Mitschauer gerade Lust auf das Thema haben.
  6. Der mir mit Abstand liebste Platz (in Wohnung/Haus oder anderswo) im Moment (beispielsweise zum Lesen, Entspannen) ist die Terrasse.
  7. Zuletzt habe ich mit meiner Frau recht spontan „Yesterday“ im Kino gesehen und das war wunderbar, weil der Film perfekt für eine Date-Night ist (die detaillierte Besprechung folgt noch ist da).

Am Wochenende haben wir es uns mit selbstgemachten Burgern gut gehen lassen (mehr Einblicke dieser Art finden sich auf meinem Instagram-Account):

Hercules (1997)

Nachdem wir den Wunsch der Kinder nach einem Filmabend schon mehrfach ausgeschlagen hatten (das Wetter war einfach zu gut, um sich vor den Fernseher zu setzen), war es heute endlich soweit: Mit „Hercules“ wanderte dann auch ein Disney-Film in den Blu-ray-Player, den ich bisher noch nicht kannte. Wie dieser letztendlich bei uns ankam, erfahrt ihr in der folgenden Besprechung…

Hercules (1997) | © Walt Disney

Hercules (1997) | © Walt Disney

Disneyfizierung griechischer Mythologie

„Hercules“ zählt zu den letzten Filmen des Studios, bevor sie sich Anfang der 2000er Jahre an 3D-Animation versucht hatten. Viele Filme dieser Ära gelten als nicht besonders gelungen, doch ich finde gerade Werke wie „Ein Königreich für ein Lama“, „Der Schatzplanet“ oder den erst jüngst gesehenen „Lilo & Stitch“ durchaus sehenswert. Im Gegensatz zu den genannten Filmen ist „Hercules“ jedoch ein überaus klassischer Disney-Film geworden, auch wenn er sich nicht an Märchen, sondern der griechischen Mythologie bedient. Ansonsten haben wir aber alles, was wir bereits dutzendfach gesehen haben: Eine bekannte, disneyfizierte Geschichte, eine typische Heldenreise, lustige Sidekicks und schmissige Musical-Szenen. Alles in „Hercules“ wirkt einfach viel zu bekannt.

Audiovisuell ist „Hercules“ eine wahre Freude: knallbunt und verspielt. Mit skurrilen Figuren durchsetzt und tollen visuellen Einfällen. Die Songs machen Spaß, auch wenn mir keiner so wirklich im Gedächtnis geblieben ist. Einzig die frühen CGI-Effekte wirken ein wenig wie Fremdkörper im Film. Insgesamt hatte ich meinen Spaß mit der Geschichte, auch wenn die große Begeisterung ausblieb. Die Kids waren da deutlich begeisterter und gerade der Zwergofant hat trotz der teils wirklich düsteren Szenen in der Unterwelt gut durchgehalten. Vermutlich wird einfach groß. Schnief.

Fazit

Auch wenn ich „Hercules“ mochte und froh bin, ihn endlich gesehen zu haben, so mochte sich die übliche Disney-Begeisterung nicht so recht einstellen. Zweifellos ein extrem hochwertiger Animationsfilm mit vielen witzigen Ideen, aber inhaltlich doch zu sehr Schema F. Keiner meiner persönlichen Disney-Klassiker: 7/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (608)

Nachdem ich letzte Woche zum ersten Mal nach 5 Monaten Verletzungspause gelaufen bin, habe ich heute einen weiteren Versuch gestartet. Zuvor habe ich bereits ca. 45 Minuten Krafttraining absolviert und hätte sowieso duschen müssen. Warum also nicht noch raus und laufen?

Ein Laufversuch nach dem Unwetter...

Ein Laufversuch nach dem Unwetter…

Distance: 5.36 km
Duration: 00:31:18
Elevation: 29 m
Avg Pace: 5:49 min/km
Avg Speed: 10.27 km/h
Heart Rate: 164 bpm
Stride Frequency: 153 spm
Energy: 460 kcal

2019: 120 km
August: 5 km

Im Gegensatz zum letzten Lauf hat mein Sprunggelenk dieses Mal schon am Anfang rumgezickt. Die ersten zwei Kilometer war ich mit Schmerzen unterwegs, danach ging es recht gut. Zwar nicht perfekt, aber immerhin so, dass ich mich wieder einmal an die 5 km wagen konnte. Es ist schon erstaunlich: Normalerweise ist meine Ausdauer schon nach drei Wochen Pause im Keller. Und nun muss ich mich nach 5 Monaten Pause schon einbremsen (ich bin trotzdem viel zu schnell gelaufen). Schon toll, wie fit mich die Kombination aus Radfahren und Kraftsport gehalten hat. 🚴‍♀️💪

Im Ohr: blink-182, Alkaline Trio

Ride, Fatboy, Ride (031): Abenteuer Arbeitsweg

Heute habe ich mich zum zweiten und letzten Mal in dieser Woche auf das #AbenteuerArbeitsweg eingelassen. Was ich dabei erlebt habe, lest ihr hier… 🚴‍♀️

Endlich wieder 25 km/h auf dem Hinweg

Nachdem ich auf der letzten Fahrt eher langsam unterwegs war, habe ich heute einmal wieder die 25 km/h geknackt. Das ist zwar nichts Besonderes, aber ich bin dennoch froh, wieder einmal flotter unterwegs gewesen zu sein. Speziell, da ich letzte Nacht nur wenig Schlaf bekommen habe. Aber Schlaf wird ja eh überbewertet… 😴

Vermutlich mein Lieblingsabschnitt: immer gerade aus und fernab der Straße

Vermutlich mein Lieblingsabschnitt: immer gerade aus und fernab der Straße

Weiterlesen