Run, Fatboy, Run (842)

Auch heute war ich wieder laufen. Eigentlich hatte ich keine Lust, aber es musste sein, da ich momentan drölftausend Sachen im Kopf habe. Und trotz Podcast im Ohr sind meine Gedanken immer wieder zur Arbeit zurückgekehrt. Es wird wirklich Zeit für eine Pause… ⏸

Heute mal wieder quer durch Wald und Flur

Heute mal wieder quer durch Wald und Flur

Distanz: 8.70 km
Zeit: 00:47:10
Anstieg: 62 m
Ø Pace: 5:25 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 148 spm
Temperatur: 5.0 °C
Kalorien: 638 kcal

2020: 1920 km
Dezember: 133 km
KW 51: 25 km

Im Gegensatz zu gestern kam ich heute bedeutend flotter voran und habe mich auch besser gefühlt. Immerhin etwas. Nun auf zu den letzten 80 km! 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #658 – The Boys in the Band
Im zweiten Ohr: Sum 41, Billy Talent, Bright Eyes

Designated Survivor – Die komplette Serie (Staffel 1 bis 3)

Auch seit ich ein Netflix-Abo habe, hat sich mein Serienkonsum nicht verändert. Immer noch kein Binge-Watching, nur die Quelle ist eben eine andere geworden. Nachdem ich mit „Dark“ in die Welt der Netflix-Eigenproduktionen eingestiegen bin, stand mit „Designated Survivor“ eine (zumindest zunächst) klassische Network-Serie auf dem Programm. Das bedeutet auch deutlich längere Staffeln, weshalb sich die Sichtung beinahe zwei Monate hingezogen hat. Warum es sich durchaus lohnen kann, der Serie eine Chance zu geben, lest ihr in der folgenden Besprechung… 🗳

Designated Survivor | © ABC & Netflix

Designated Survivor | © ABC & Netflix

Weiterlesen

Run, Fatboy, Run (841)

Es muss ein ungeschriebenes Gesetz sein: Für jedes Thema, das man in seiner letzten Arbeitswoche des Jahres abarbeitet, poppen zwei neue hoch. Freitagabend mache ich wirklich drei Kreuze und nehme mir fest vor, die beruflichen digitalen Kanäle abzuschalten. Mal sehen, ob das klappen wird. 🤞

Heute hat sich tatsächlich einmal wieder die Sonne blicken lassen

Heute hat sich tatsächlich einmal wieder die Sonne blicken lassen

Distanz: 8.13 km
Zeit: 00:45:35
Anstieg: 60 m
Ø Pace: 5:36 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 162 bpm
Ø Schrittfrequenz: 147 spm
Temperatur: 3.9 °C
Kalorien: 645 kcal

2020: 1912 km
Dezember: 124 km
KW 51: 16 km

Ich war heute schon vor dem Lauf ziemlich platt, habe mich aber dennoch aufgerafft. Wirklich entspannt war es nicht, aber die letzten 88 km des Jahres wollen ja schließlich gelaufen werden… 🏃‍♂️

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 229: Mineralstoffe mit Caroline Rauscher

Run, Fatboy, Run (840)

Die neue Arbeitswoche ist erwartungsgemäß voll gestartet, weshalb ich mich trotz schwerer Beine vom Halbmarathon am Wochenende auf den Weg gemacht habe. Außerdem fehlen mir ja noch ein paar Kilometer bis Ende des Jahres… 😬

Ein kurzer Abstecher in den winterlichen Wald

Ein kurzer Abstecher in den winterlichen Wald

Distanz: 8.47 km
Zeit: 00:47:31
Anstieg: 60 m
Ø Pace: 5:37 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 155 bpm
Ø Schrittfrequenz: 147 spm
Temperatur: 3.9 °C
Kalorien: 641 kcal

2020: 1904 km
Dezember: 116 km
KW 51: 8 km

Im Grunde bin ich heute ganz gut vorangekommen. So langsam werden meine kurzen Laufstrecken hier in der Nähe ein wenig eintönig, aber so muss das wohl sein, wenn man sechsmal pro Woche läuft. Immerhin hat das Wetter einen kurzen Abstecher in den Wald erlaubt, auch wenn es dort ziemlich matschig war. 🌳🌲🌳

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 229: Mineralstoffe mit Caroline Rauscher

Media Monday #494

Der dritte Advent. Vor ein paar Stunden wurde der harte Lockdown beschlossen. Endlich. Auch wenn die kommende Woche dadurch noch anstrengender werden wird, bin ich doch froh, dass nun zumindest die Möglichkeit besteht, die steigenden Zahlen einzudämmen. Denn Eigenverantwortung funktioniert nicht, wie die letzten Wochen leider erbarmungslos gezeigt haben. Doch nun erst einmal zu den aktuellen Fragen des Medienjournals, mit denen uns Wulf stets an die schönsten Nebensächlichkeiten des Lebens erinnert. In diesem Sinne: Bitte bleibt gesund! 💚

Media Monday #494

  1. Derweil die Vorweihnachtszeit langsam in ihre heiße Phase geht habe ich endlich meinen letzten Bericht zu meinem Urlaub zu Hause mit der „Wanderung rund um den Habsberg am Jurasteig“ veröffentlicht.
  2. Kitsch und Pomp gehen in der filmischen Betrachtung der Festtage Hand in Hand. Für mein Empfinden ist „Kevin: Allein zu Haus“, den ich zum ersten Mal gemeinsam mit meinen Kindern gesehen habe, ein Paradebeispiel dafür.
  3. Nachdem Disney höchst hochtrabende Pläne für das Star-Wars-Franchise formuliert hat bleibt mir nur zu sagen: lieber Qualität (was das angeht konnte Disney zuletzt leider nicht überzeugen) als Quantität.
  4. Kaum zu glauben, dass sich das Jahr schon beinahe wieder dem Ende neigt und ich es auch diesmal nicht geschafft habe komplett entspannt die Vorweihnachtszeit zu genießen, was in diesem Jahr, wie wir alle wissen, ganz spezielle Gründe hat.
  5. Womit man mir persönlich in diesem Jahr noch eine riesige Freude machen könnte, wäre Vernunft, Empathie und Rücksichtnahme.
  6. Erfreulich immerhin, dass ich meinen Halbmarathon im Dezember am Samstag bereits gelaufen bin.
  7. Zuletzt habe ich das deutsche Bergsteigerdrama „Nordwand“ gesehen und das war eindringliche Unterhaltung, weil mich gut inszenierte Bergfilme einfach immer kriegen.

Momentan wandern wieder etliche neue Filme in meine Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Nordwand (2008)

Nach meinem Halbmarathon war ich heute ziemlich ausgefroren. Davon wurde auch die Filmwahl beeinflusst und ich habe mit „Nordwand“ zu einem Bergsteigerfilm gegriffen, der die Protagonisten ebenfalls in eisige Kälte versetzen sollte. Ob die deutsche Produktion mit historischem Hintergrund zu überzeugen wusste? 🏔

Nordwand (2008) | © Majestic

Nordwand (2008) | © Majestic

Es muss nicht immer der Everest sein

Ich liebe Bergsteigergeschichten. Besonders „Everest“ ist mir positiv in Erinnerung geblieben, doch auch Dokumentarfilme, wie „The Summit“, wissen mich zu begeistern. Nun also die deutsche Variante, die ihren US-Pendants in Sachen Inszenierung in nichts nachsteht. Ich konnte die eisige Kälte beinahe spüren und habe mit den Figuren mitgelitten. Regisseur Philipp Stölzl hat sich anscheinend stark von Kevin Macdonald beeinflussen lassen, da er dessen Dokudrama „Sturz ins Leere“ so beeindruckend fand. Und das sieht man: „Nordwand“ hat alles, was ein Bergfilm braucht und stellt die eisigen Szenen an der Eiger-Norwand wunderbar in Kontrast mit dem sicheren und gemütlich wirkenden Hotel, von dessen Terrasse aus die Gäste das Drama verfolgen.

Auch inhaltlich konnte mich „Nordwand“ überzeugen: Ein Bergsteigerdrama in der NS-Zeit zu inszenieren birgt so ganz eigene Herausforderungen und Stölzl ist sichtlich bemüht, Toni Kurz (Benno Fürmann) und Andreas Hinterstoißer (Florian Lukas, u.a. „Weissensee“) nicht als Helden oder Marionetten des Nazi-Regimes darzustellen. Auch fand ich es eine interessante Wahl, eben keine erfolgreiche und gefeierte Besteigung zu inszenieren, sondern sich bewusst für die Katastrophe zu entscheiden. Ja, das ist auch in Filmen wie „Everest“ der Fall,  doch entspinnt sich in diesen die Katastrophe erst nach dem erfolgreichen Gipfelsturm. Im Kontrast dazu wird hier die Nordwand nur bis zur Hälfte bestiegen und auch die Todesfälle sind weniger spektakulär als tragisch. Der Film wirkt dadurch eher klein und persönlich. Einzig die etwas forciert wirkende Liebesgeschichte hätte Stölzl ein wenig straffen können.

Fazit

„Nordwand“ überzeugt als historisches Bergsteigerdrama aus deutschem Lande. Inszenatorisch beeindruckend und wirklich packend erzählt. Freunde des Genres sollten auf jeden Fall einen Blick riskieren: 8/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (839)

Heute hatte ich mir vorgenommen, 14 km zu laufen, um die 100 km im Dezember zu erreichen. Dann wurden es doch 15 km und da mir noch der Halbmarathon in diesem Monat fehlte, habe ich noch spontan eine Schleife von gut 6 km drangehängt.

Meine spontane Halbmarathonstrecke

Meine spontane Halbmarathonstrecke

Distanz: 21.21 km
Zeit: 01:54:59
Anstieg: 150 m
Ø Pace: 5:25 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 160 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Temperatur: 2.8 °C
Kalorien: 1573 kcal

2020: 1895 km
Dezember: 107 km
KW 50: 63 km

Für einen spontanen Halbmarathon bin ich extrem zufrieden mit mir. Ich bin sogar meine zweitbeste Zeit auf die Distanz gelaufen. Und das einfach so. Vor ein paar Jahren wäre das noch unvorstellbar gewesen. Morgen werde ich guten Gewissens die Beine hochlegen… 😅

Im ersten Ohr: Radio Nukular – Episode 132: Body Shaming
Im zweiten Ohr: Sum 42, Billy Talent, Feeder

Kevin: Allein zu Haus – OT: Home Alone (1990) (WS1)

Nicht einmal mehr zwei Wochen bis Weihnachten. Eine turbulente Zeit. Gerade in diesem Jahr. Deshalb ist es umso wichtiger, kleine Highlights in den Alltag zu integrieren und unsere Filmabende sind zweifellos Highlights. Heute habe ich meine Kinder mit einem der Klassiker meiner eigenen Kindheit vertraut gemacht und war gespannt, wie „Kevin: Allein zu Haus“ auf die neue Generation wirken würde… 🏠

Kevin: Allein zu Haus (1990) | © 20th Century Fox

Kevin: Allein zu Haus (1990) | © 20th Century Fox

Ein wahrhaftiger Weihnachtsklassiker

In den letzten Wochen haben wir schon immer mal wieder den Trailer geschaut, was die Vorfreude bei den Kids nur gesteigert hat. Für mich auch um zu testen, ob sie den immerhin erst ab 12 Jahren freigegebenen Film auch vertragen würden. Aufgrund der unzähligen Slapstick-Einlagen wurde die Bedrohung durch die Einbrecher relativiert, was mich in meinem Plan bestätigte. Tatsächlich fanden die Kinder den Film auch famos und haben so viel gelacht, wie selten zuvor. Ein wenig gruselig fanden sie zu Beginn den mysteriösen Nachbarn und vor allem die Vogelspinne, was lustig ist, denn auch ich habe mir als Kind am meisten Sorgen gemacht, wo sich diese den Film über versteckt hält. Die feuchten Banditen sind dagegen so überzogen gezeichnet, dass man sie in keiner Szene als wirkliche Bedrohung wahrnimmt.

Auch wenn ich dies bereits bei meiner letzten Sichtung vor 8 Jahren festgestellt hatte, so war ich doch wieder überrascht, wie kurz die eigentliche Belagerungssituation doch eigentlich ist. Knappe 20 Minuten muss sich Kevin mit den Banditen herumschlagen. Davor erleben wir pures Familienchaos, was ein großartiger Kontrast zur ruhigen Einsamkeit danach ist, pure kindliche Freude und emotionale Momente. Die Szene zwischen Marley und Kevin in der Kirche ist wirklich herzerwärmend und für mich auch der Kern des Films. Doch auch das finale Slapstick-Feuerwerk ist immer noch ein großer Spaß. Am erstaunlichsten ist jedoch, dass trotz all dem Trubel die Weihnachtsatmosphäre nicht zu kurz kommt. Natürlich die sehr amerikanisierte Weihnachtsatmosphäre, aber da ich mit diesen Filmen aufgewachsen bin, verbinde ich damit auch unser Weihnachten. Gerade dieses Jahr ein schönes Gefühl.

Fazit

Die heutige Sichtung war für mich etwas Besonderes. Obwohl der Tag davor stressig und angespannt war, haben wir uns alle sehr auf den Film gefreut und konnten dabei wunderbar abschalten. Chris Columbus, John Hughes, John Williams und Macaulay Culkin haben damit einen echten Klassiker geschaffen, der bestimmt nicht zum letzten Mal über den Bildschirm geflimmert ist. Doch nun geht es erst einmal nach New York. Beste Unterhaltung zur Weihnachtseinstimmung: 10/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Prädikat: Lieblingsfilm

Run, Fatboy, Run (838)

War das kalt heute! Zwar knapp über 0 °C, aber der Wind war wirklich schneidend. Brrrr. Dennoch habe ich mich an eine 10-km-Runde gewagt, denn ich wollte heute die 42 km in der Woche knacken, um am Wochenende pure Bonuskilometer sammeln zu können. Die 2.000 Jahreskilometer reizen mich doch sehr… 😅

Bitterkalt war es heute

Bitterkalt war es heute

Distanz: 10.03 km
Zeit: 00:54:35
Anstieg: 76 m
Ø Pace: 5:27 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 1.1 °C
Kalorien: 732 kcal

2020: 1874 km
Dezember: 86 km
KW 50: 42 km

Ansonsten bin ich heute gut vorangekommen und war auch einigermaßen flott unterwegs. Morgen werde ich erst einmal einen Weihnachtsbaum organisieren und danach hoffentlich noch die Zeit für einen Lauf finden. Idealerweise noch im Hellen.

Im ersten Ohr: Radio Nukular – Episode 132: Body Shaming
Im zweiten Ohr: Sum 42, Billy Talent, Feeder

Run, Fatboy, Run (837)

In der vergangenen Nacht hat es wieder geschneit. Entsprechend matschig waren die Straßen heute wieder. Dennoch kam ich mit meinem Lauf gut voran. Einzig die Kälte und der Nebel waren nicht sonderlich motivierend. Es wird einfach nicht richtig hell.

Heute war es sehr neblig, nass und kalt

Heute war es sehr neblig, nass und kalt

Distanz: 8.20 km
Zeit: 00:45:46
Anstieg: 60 m
Ø Pace: 5:35 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 161 bpm
Ø Schrittfrequenz: 148 spm
Temperatur: 0.6 °C
Kalorien: 643 kcal

2020: 1864 km
Dezember: 76 km
KW 50: 32 km

Insgesamt bin ich recht zufrieden mit dem Lauf. Immerhin habe ich mich einmal wieder aufgerafft. Und ja, zurzeit ist es ein Aufraffen. Aber auch das gehört dazu. 🏃‍♂️

Im Ohr: Radio Nukular – Episode 132: Body Shaming