Shameless (US) – Season 10

Nachdem ich in letzter Zeit vor allem (abgeschlossene) Serien mit mehreren Staffeln geschaut habe, stand nun wieder ein aktuelleres Werk auf dem Programm und zwar „Shameless – Season 10“. Inzwischen nun also schon das zehnte Jahr mit den Gallaghers und damit auch das erste ohne Fiona. Wie sich ihre Abwesenheit auf die Serie auswirkt? 🍺🥃

Shameless – Season 10 | © Warner Home Video

Shameless – Season 10 | © Warner Home Video

Die Geschichten um die Gallaghers schrumpfen

Man merkt tatsächlich, dass Fiona fehlt. Die Serie versucht ihre Abwesenheit auf  Lip und vor allem Debbie aufzuteilen, was nur bedingt funktioniert. Beide Figuren sind einfach noch nicht so weit im Leben, als dass sie in Fionas Fußstapfen treten könnten. Somit gibt es ein gewisses Vakuum, was die Serie versucht durch viele kleinere Geschichten auszufüllen. Waren die Erzählstränge in „Shameless“ schon immer ein wenig fragmentiert, so fällt dieser Aspekt in der zehnten Staffel besonders auf. Auch gibt es kaum noch Interaktion zwischen Kevin und Veronica sowie den Gallaghers. Große Geschichten, die sich über die gesamte Staffel ziehen, rücken immer mehr in den Hintergrund, dafür gibt es etliche kleinere, die zwar unterhaltsam sind, aber doch nicht wirklich prägend für die Figuren.

Gegen Ende der Staffel fokussiert sich die Handlung etwas und speziell die Ereignisse in Ians und Lips Leben bilden einen runden Abschluss. Mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht verraten. Das Finale ist dann auch wunderbar emotional und lässt an die Höhepunkte vergangener „Shameless“-Staffeln denken. Auch Franks Geschichte fand ich sehr unterhaltsam, speziell den ersten Teil rund um seine Freundschaft zu Mikey mochte ich sehr gerne. Alle anderen Figuren driften dagegen etwas durch die Staffel und gerade Kevin und Veronica sind oft zu sehr zu Lachnummern verkommen. Dennoch war ich erneut beeindruckt, wie gut die Serie auch im zehnten Jahr noch funktioniert – und das unter erschwerten Bedingungen.

Fazit

Nein, „Shameless“ ist in ihrem zehnten Jahr nicht mir diese verrückte, dramatische und emotionale Ausnahmeserie, wie zu Beginn ihrer Ausstrahlung. Dennoch ist noch viel vom ursprünglichen Geist vorhanden und man kann weiterhin viel Freude mit den Abenteuern der Gallaghers haben. Auch in die finale elfte Staffel werde ich bestimmt wieder reinschauen: 8/10 (8.0) Punkte.

Archive (2020)

Heute merke ich, dass meine Laune ziemlich im Keller ist. Alles ist zu viel und doch zu wenig. Auf den heutigen Filmabend habe ich mich dennoch gefreut und „Archive“ in den Blu-ray-Player geschoben. Ein Film, den ich ohne die schöne Mediabook-Veröffentlichung von Capelight Pictures (siehe Foto unten) wohl nie gesehen hätte. Traurig eigentlich. 🤖

Archive (2020) | © EuroVideo Medien GmbH

Archive (2020) | © EuroVideo Medien GmbH

Ein Film für Freunde von „Moon“

Filme wie „Archive“ sind aus unserem kollektiven Filmbewusstsein verschwunden. Da gibt es nur noch die großen Blockbuster, basierend auf bereits bekannten Marken, sowie kurzlebige Netflix-Eigenproduktionen. Der Rest geht vollkommen unter. Vor ein paar Jahren war das noch anders. Da konnten Filme wie „Moon“ einen gewissen Bekanntheitsgrad erreichen. Tatsächlich hat mich „Archive“ stark an Duncan Jones‘ Sci-Fi-Hit erinnert. Speziell was das Produktionsdesign angeht, das auch der Welt von „Alien“ oder „Blade Runner“ hätte entspringen können, aber auch aufgrund der ruhigen und angenehm unaufgeregten Erzählweise samt dem Gefühl der Isolation. Kein Wunder, hat Regisseur Gavin Rothery doch im Designteam von „Moon“ mitgearbeitet.

Aufgrund der Roboterthematik musste ich auch an Alex Garlands „Ex Machina“ denken, der jedoch deutlich wuchtiger daherkommt. Gavin Rotherys Regiedebüt ist dagegen sehr zurückhaltend erzählt und bietet wundervolle handgemachte Effekte. Die Welt von „Archive“ ist zwar klein, doch so liebevoll gestaltet, dass sie einfach echt wirkt. Mich hat der Film wirklich sehr begeistert. Einzig die finale Wendung, die ich während des letzten Drittels bereits häufiger vermutet hatte, hätte es in meinen Augen nicht gebraucht. Sie funktioniert und ist emotional, doch wäre die Aussage des Films ohne stärker gewesen. Dennoch definitiv ein Ergebnis, das sich kein Sci-Fi-Fan entgehen lassen sollte.

Fazit

Wie bereits festgestellt, hat es ein kleines Sci-Fi-Drama, wie „Archive“, heute schwer sein Publikum zu finden. Deshalb sei euch die Sichtung dringend ans Herz gelegt. Wer nicht in die empfehlenswerte Blu-ray investieren will, kann den Film momentan auch kostenlos auf Prime Video sehen. Falls ihr reinschaut, lasst doch einmal hören, wie er euch gefallen hat. Eine dicke Empfehlung: 8/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (920)

Heute hatte ich mir vorgenommen wirklich langsam zu laufen und nur auf meinen Puls zu achten. Ich wollte bei maximal 149 bpm im Schnitt bleiben. Das war wirklich, wirklich anstrengend. Teils hat es sich mehr nach einem Spaziergang angefühlt. Und am Ende hat es doch nicht geklappt und ich kam bei 150 bpm raus, obwohl ich über eine Minute pro km langsamer war als bei meinem Wohlfühltempo. 😕

Heute war ich mal wieder eher trailig unterwegs

Heute war ich mal wieder eher trailig unterwegs

Distanz: 11.34 km
Zeit: 01:14:53
Anstieg: 114 m
Ø Pace: 6:36 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 145 spm
Temperatur: -1.1 °C
Kalorien: 946 kcal

2021: 650 km
März: 178 km
KW 11: 56 km

Auch wenn das heute kein läuferischer Erfolg war, so war es landschaftlich umso schöner. Ich war einmal wieder auf einer von mir eher selten gelaufenen Strecke unterwegs und das war herrlich, wenn auch ziemlich kalt. 🥶

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 580 – Filmgewordene Comfortzone
Im zweiten Ohr: Alkaline Trio, The Wohlstandskinder, blink-182

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen – OT: Cloudy with a Chance of Meatballs (2009)

Eine weitere Woche ist zu Ende. Jeden Freitag das gleiche. Puh. Die Entscheidungen der Politik werden immer dämlicher. So langsam ist es zum Verzweifeln. Aber uns bleibt ja immer noch der wöchentliche Filmabend, bei dem wir uns heute für „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“ entschieden haben… 🍔🥓🥞

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen (2009) | © Sony Pictures Home Entertainment GmbH

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen (2009) | © Sony Pictures Home Entertainment GmbH

Ein wirklich abgefahrenes Abenteuer

Ich weiß noch genau, dass ich den Trailer damals im Kino gesehen habe und dachte ‚Wow, was für ein unfassbarer Mist!‘ Tatsächlich ist die Geschichte, runtergedampft auf das Wesentliche, auch ziemlich dämlich. All das sah mir zu sehr nach einem 40-minütigen IMAX-Special aus, als nach einem abendfüllenden Animationsfilm. Dann allerdings habe ich erfahren, dass die Macher hinter „The LEGO Movie“ auch die kreativen Köpfe hinter „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“ sind. Meine Neugier war geweckt.

Tatsächlich lässt sich die Handlung auf einem halben Blatt Papier skizzieren, doch ist der Film nur so vollgestopft mit visuellen Gags, haarsträubenden Actionszenen und generell einem unfassbaren Einfallsreichtum. Das Tempo ist wahnwitzig hoch und speziell im letzten Drittel driftet die Handlung dann auch noch in (ja, in was eigentlich?) etwas wie ein Food-Horror-Abenteuer ab. Die Animation besitzt einen ganz eigenen Stil und ich war auch vom epischen Score ziemlich beeindruckt. Da steckt definitiv mehr Geschmack drin, als man nach dem ersten Bissen vermuten würde.

Fazit

Noch kann ich nicht ganz beurteilen, ob „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“ wirklich lange satt macht. Für den schnellen Freitagsfilmhunger war er auf jeden Fall eine exzellente Wahl, speziell in 3D, das hier wirklich bombastisch war: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Die Besprechung ist Teil des CMARCH, der Blogaktion für Kinderfilme des Sneakfilm-Blogs.

Run, Fatboy, Run (919)

Nachdem die letzten beiden Läufe richtig gut waren, haben sich meine Beine heute angefühlt wie Blei. Zudem hat es geschneit und war noch einmal kälter als gestern. Somit bin ich heute nur eine kurze Runde gelaufen… 🏃‍♂️

Beim heutigen Lauf hat es tatsächlich geschneit!

Beim heutigen Lauf hat es tatsächlich geschneit!

Distanz: 8.40 km
Zeit: 00:47:30
Anstieg: 57 m
Ø Pace: 5:39 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 157 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 1.7 °C
Kalorien: 661 kcal

2021: 639 km
März: 167 km
KW 11: 44 km

Nee, das war heute nix. Aber ich war laufen und darum geht es ja schließlich. 😅

Im ersten Ohr: Sneakpod #672 – The Map of Tiny Perfect Things
Im zweiten Ohr: Alkaline Trio, blink-182

Run, Fatboy, Run (918)

Heute wollte ich eigentlich nur die üblichen 8 km über die Felder laufen, doch dann war ich gut dabei und hatte auch noch ein paar Minuten, so dass ich die Runde spontan auf 10 km erweitert habe. 🏃‍♂️

Ein schneller Lauf unter dramatischen Wolken

Ein schneller Lauf unter dramatischen Wolken

Distanz: 10.05 km
Zeit: 00:53:18
Anstieg: 73 m
Ø Pace: 5:18 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 2.8 °C
Kalorien: 717 kcal

2021: 631 km
März: 158 km
KW 11: 36 km

Es war wieder ziemlich kalt und windig, aber zumindest hat es nicht geregnet. 😅

Im ersten Ohr: Sneakpod #672 – The Map of Tiny Perfect Things
Im zweiten Ohr: Feeder, blink-182, The Wohlstandskinder

Die 5 schlechtesten Filme, die ich 2020 gesehen habe

Nachdem ich letzte Woche aufgrund eines bereits bekannten Themas ausgesetzt habe, geht es heute mit Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter: Nachdem bereits meine liebsten Filme an der Reihe waren, geht es heute um die schlechtesten Filme, die ich 2020 gesehen habe. Spaß hatte ich größtenteils dennoch mit den Filmen! 🎬🤪

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #210 | © Passion of Arts, Gorana Guiboud, Vera Holera (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #210 | © Passion of Arts, Gorana Guiboud, Vera Holera (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #210 lautet:

Die 5 schlechtesten Filme, die ich 2020 gesehen habe

  1. „Die Miami Cops“ (1985) – Leider reicht dieser Film nicht mehr an die Hochphase von Bud Spencer und Terence Hill heran. Dennoch hatte ich durchaus Spaß damit und muss auch zugeben, dass ich schon vor der Sichtung ziemlich müde war. Die bessere Besprechung hätte wohl ohnehin der Zwergofant schreiben können. (Gesehen am 13. August 2020)
  2. „Hui Buh: Das Schlossgespenst“ (2006) – Insgesamt ist der Film durchaus nett, fällt aber vor allem durch eine falsche Designentscheidung negativ auf. Davon abgesehen hatten die Kinder viel Spaß und das ist schließlich die Hauptsache. (Gesehen am 30. Oktober 2020)
  3. „Liliane Susewind: Ein tierisches Abenteuer“ (2018) – Unter den vielen deutschen Kinderfilmen, die ich mit den Kindern in den letzten Jahren gesehen habe, ist dieser hier zweifellos der schwächste. Schade drum. (Gesehen am 13. August 2020)
  4. „Playmobil: Der Film“ (2019) – Ich hätte es der Marke Playmobil wirklich gewünscht, einen guten Film abzuliefern. Auch wenn LEGO einfach größer und populärer ist, so hege ich für Plastikfiguren aus der Nachbarschaft doch immer noch große Sympathien. Leider jedoch ist die filmische Adaption dieser Welt einfach nicht sonderlich gelungen. (Gesehen am 17. April 2020)
  5. „Tremors 5: Blutlinien“ (2015) & „Tremors 6: Ein kalter Tag in der Hölle“ – Trotz meiner Kritikpunkte machen die Filme immer noch Spaß. Ich mag dieses Franchise einfach und habe mich gefreut, dass es damit weitergeht. Richtig gut ist das alles nicht mehr, aber für Freunde der Graboiden kann sich ein Reinschauen durchaus lohnen. (Gesehen am 21. Februar 2020 & 4. April 2020)

Run, Fatboy, Run (917)

Heute bin ich bei Sonnenschein gestartet, dann kam Schnee und ein fieser Wind. Also typisch für diese Jahreszeit. Dennoch bin ich die 10 km angegangen und war dabei sogar deutlich schneller als ich eigentlich geplant hatte… 😅

Erst Sonne, dann Schnee – schon komplett Aprilwetter

Erst Sonne, dann Schnee – schon komplett Aprilwetter

Distanz: 10.15 km
Zeit: 00:53:54
Anstieg: 72 m
Ø Pace: 5:18 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 154 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 3.9 °C
Kalorien: 729 kcal

2021: 620 km
März: 148 km
KW 11: 26 km

Ansonsten gibt es heute nichts zu berichten. 🏃‍♂️

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 239: Philipps Laufabenteuer und Michas virtuelle Radfahrten

Run, Fatboy, Run (916)

Der Tag heute lässt sich viel besser an als gestern. Mal sehen, wie er sich gestaltet, wenn die Kids dann von der Schule berichten. Auch der Mittagslauf war deutlich angenehmer: Ich habe mich fitter gefühlt und es hat nicht geregnet. 😊

Kalt und bewölkt, aber kein Regen. Yeah!

Kalt und bewölkt, aber kein Regen. Yeah!

Distanz: 8.06 km
Zeit: 00:43:43
Anstieg: 59 m
Ø Pace: 5:25 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 157 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 3.9 °C
Kalorien: 610 kcal

2021: 610 km
März: 138 km
KW 11: 16 km

Da das Wetter insgesamt eher unbeständig war, bin ich noch einmal exakt die gleiche Strecke gelaufen, wie gestern. Das war zwar etwas eintönig, aber hat einen schönen Vergleich gebracht. Gut, dass es auch solche Tage gibt. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 239: Philipps Laufabenteuer und Michas virtuelle Radfahrten
Im zweiten Ohr: blink-182, Jimmy Eat World

Run, Fatboy, Run (915)

Was für ein besch$%#§er Tag. Nachdem wir am Wochenende schon unseren Corona-Scare hatten, kommen die Einschläge nun noch näher. Schnelltests sind bis Mittwoch ausgebucht, die Schulen starten morgen. Wunderbar. Aber ich drifte schon wieder ab, ob der unfassbaren Inkompetenz der verantwortlichen Politiker*innen. Trotz Regen bin ich also kurz raus, um einen kühleren Kopf zu bekommen… 🌧

Ein zäher Lauf im Regen...

Ein zäher Lauf im Regen…

Distanz: 8.05 km
Zeit: 00:47:23
Anstieg: 59 m
Ø Pace: 5:53 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 157 bpm
Ø Schrittfrequenz: 148 spm
Temperatur: 3.3 °C
Kalorien: 635 kcal

2021: 602 km
März: 130 km
KW 11: 8 km

Ich wollte es ganz bewusst langsam angehen, was mir größtenteils auch gelungen ist. Das hat meinem Fuß gut getan und auch sonst war ich heute bestimmt auf keinem Leistungshoch. Ich warte ja nur darauf, dass Corona durch die Schulen nun bei uns in die Familie eingeschleppt wird und dann ist eh erst einmal Schluss mit Laufen (nicht dass dieser Aspekt der wichtigste wäre). 😡

Im Ohr: Radio Nukular – Episode 136: Tom Hanks Teil 2