Die 5 besten Coming-of-Age-Filme

Von den besten Justiz- und Gerichtsfilmen geht es heute bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter zu einem meiner liebsten Genres, denn gesucht werden die besten Coming-of-Age-Filme. Es war nicht leicht, mich auf nur fünf Filme zu beschränken und ich habe versucht, einen breiten Mix zu finden. Zwei meiner Favoriten musste ich jedoch unbedingt unterbringen. Viel Spaß mit meiner Liste! 🚸

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 466 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 466 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 466 lautet:

Die 5 besten Coming-of-Age-Filme

  1. „Aftersun“ (2022) – Ganz vorne steht einer der ernsthaftesten Vertreter des Genres. Ein Film, der mich komplett umgehauen hat. Er ist so naturalistisch inszeniert und gespielt, dass man sich der Immersion kaum entziehen kann. Als Vater sowieso nicht. Trotz der tragischen Geschichte besitzt Charlotte Wells‘ Film auch so viel Liebe für seine Figuren, dass es eine Freude ist. Mir kommen beim Schreiben jetzt schon wieder die Tränen.
  2. „Alles steht Kopf“ (2015) & „Alles steht Kopf 2“ (2024) – Nanu, animierte Coming-of-Age-Filme? Ja, tatsächlich und mit die besten ihrer Art. Auch die „Toy Story“-Trilogie hätte hier gut gepasst, doch Rileys Geschichte zeigt das Aufwachsen noch einmal viel eindrucksvoller. Der Kniff, Emotionen zu vermenschlichen und Einfluss auf Rileys Leben nehmen zu lassen, ist nach wie vor famos. Ich wünschte mir wirklich einen dritten Teil, der Rileys Sprung ins Erwachsenenalter zeigt.
  3. „Boyhood“ (2014) – Wenn man an „Boyhood“ denkt, dann steht natürlich sofort der Zeitraum der Dreharbeiten im Vordergrund: Richard Linklater hat seinen Film über 12 Jahre gedreht, um damit das Heranwachsen seines Protagonisten möglichst realistisch abzubilden. Doch der Film ist weit mehr als dieses Gimmick, sprich einer der besten Coming-of-Age-Filme, die man sich anschauen kann. Kann ich wirklich nur empfehlen.
  4. „Die Goonies“ (1985) – Es geht zurück in meine eigene Kindheit bzw. Jugend und damit den Filmen, mit denen ich aufgewachsen bin. Auch wenn „Die Goonies“ eher ein albernes Jugendabenteuer ist, so ist jedoch auch der Coming-of-Age-Aspekt nicht zu verachten. Zudem ist der Film mit so viel Herz erzählt, dass es eine wahre Freude ist. Liebe ich auch heute noch.
  5. „Stand by Me: Das Geheimnis eines Sommers“ (1986) – Zusammen mit „Die Goonies“ und vielleicht „The Lost Boys“ gehört „Stand by Me“ zur inoffiziellen Coming-of-Age-Trilogie der 1980er Jahre. Gerade dieses Werk, nach einer Kurzgeschichte von Stephen King, besitzt so viele wunderbare Wahrheiten, dass man sich auch als Erwachsener in diese nostalgisch geprägte Geschichte fallen lassen kann.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Media Monday #780 – Radtour, Schwimmbad und fünf Filme

Die Pfingstferien sind vorbei und somit auch mein Urlaub. Die letzte Woche war stark geprägt von Besuchen bei meiner Mama, was auch Teil des Plans war. Am Montag war ich gleich morgens mit ihr beim Arzt, was keine neuen Erkenntnisse brachte bzw. nur die Diagnose bestätigte. Bis zum nächsten großen Termin heißt es also abwarten. Am Dienstag habe ich mit dem Zwergofanten eine größere Radtour unternommen und natürlich haben wir einen Zwischenstopp bei meiner Mama eingelegt. Am Mittwoch waren wir alle zusammen im Kino und haben uns den wundervollen „Glennkill: Ein Schafskrimi“ angeschaut. Der Donnerstag lockte uns ins Schwimmbad, nicht ohne davor und danach noch bei meiner Mama vorbeizuschauen. Der Zwergofant und ich waren vier Stunden lang komplett im Wasser, was einfach wundervoll war. Die perfekte Ablenkung. Am Freitag begann der Alltag zurückzukehren und es gab Karate-Training und Pizza. Das Wochenende bestand aus einer Mischung aus Vorbereitungen und letzter Erholung. Zudem hat mein Blog seinen 20. Geburtstag gefeiert. Unfassbar, wie die Zeit vergeht. Durchaus ein Meilenstein. Noch mehr freut mich aber, dass wir in der letzten Woche ganze fünf Filme gesehen haben. Das war schon ewig nicht mehr der Fall. Alle weiteren Details dazu findet ihr in meinen Antworten auf die aktuellen Fragen des Medienjournals. Steht bei euch auch wieder Alltag an? Ich wünsche euch auf jeden Fall einen guten Start in die neue Woche! ☀️

Media Monday #780

  1. Der Gärtner war’s! Da denke ich spontan an „Glennkill: Ein Schafskrimi“, obwohl es dort nicht der Gärtner war. Die die Vermutung passt jedoch sehr gut zum sehr unterhaltsamen Rätselraten dieses ungewöhnlichen Krimis.
  2. „Das Glück hat acht Arme“ geizt nicht mit Twists und Wendungen, die dem Dama durchaus gut zu Gesicht stehen, irgendwann aber auch recht einfach zu durchschauen sind.
  3. Werke mit kulinarischem Überbau/Einschlag können äußerst gelungen sein, wie die besten Filme zum Thema „Essen“ zeigen.
  4. Der Sylvester-Stallone-Klassiker „Cliffhanger: Nur die Starken überleben“ entwickelt eine ganz eigene Faszination, die vor allem dem Schauplatz in den Bergen sowie dem von John Lithgow gespielten Böseweicht entspringt.
  5. Ein moderner (Serien-)Klassiker ist „Stranger Thing“ jetzt schon. Kaum eine zweite Serie der jüngsten Vergangenheit hatte solche einen popkulturellen Einfluss.
  6. Gemütlich ist zwar gut, aber ungemütlich habe ich dennoch als Thema für mein aktuelles „Projekt 52“-Foto gewählt.
  7. Zuletzt habe ich zum zweiten Mal die MCU-Phase-4-Filme „Black Widow“ und „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“ gesehen und das war jeweils gute Unterhaltung, weil die Filme durchaus Stärken besitzen, auch wenn sie weit nicht perfekt sind.

Das schöne Mediabook von „Dream Scenario“ ist neu in meiner Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Projekt 52 – 2026 #23: (Un-)gemütlich

Projekt 52 LogoMit der heutigen Aufgabe starten wir mit dem Projekt 52 in den Juni. Das Thema ist (un-)gemütlich und lässt somit einen gewissen Interpretationsspielraum zu. Ich habe Saris Artikel mit den neuen Themen am letzten Urlaubstag gelesen, als wir bereits mit dem Packen begonnen hatten, um am nächsten Morgen bereit für die Abreise zu sein. Das Zimmer stand also voller Koffer und Taschen. Die Gemütlichkeit der letzten Tage war wie weggeblasen. Folglich habe ich mich für die ungemütliche Variante entschieden. Kein sonderlich stilvoll inszeniertes Foto, aber eben eines, das die Ungemütlichkeit eines letzten Urlaubstags unterstreicht. Gemütliche Einblicke bekommt ihr hoffentlich bald im Rahmen eines ausführlichen Urlaubsrückblicks:

Taschen und Rucksäcke im Hotelzimmer am Tag vor der Abreise

Taschen und Rucksäcke im Hotelzimmer am Tag vor der Abreise

Motiv: Taschen und Rucksäcke im Hotelzimmer am Tag vor der Abreise
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

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Die 5 besten Justiz- & Gerichtsfilme

Wir verlassen die besten Queer-Cinema-Serien und springen bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter zu den fünf besten Justiz- & Gerichtsfilmen. Zwar habe ich von diesen einige gesehen, doch wirklich Eindruck hinterlassen haben nur die wenigsten. Gerade die John-Grisham-Thriller verschwimmen in meiner Erinnerung zu einem Brei. Deshalb sieht meine Top 5 nun folgendermaßen aus… 🧑‍⚖️

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 465 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 465 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 465 lautet:

Die 5 besten Justiz- & Gerichtsfilme

  1. „Die Fremde in dir“ (2008) – In Ermangelung an Alternativen hat es auch dieser Selbstjustiz-Thriller auf meine Liste geschafft, den ich als sehr packend in Erinnerung habe. Er spielt weniger im Gericht, stellt sich die Frage der Justiz aber durchaus. Dabei ist er durchaus kontrovers und ich weiß nicht, wie ich ihn heute wahrnehmen würde. Er hat auf jeden Fall Eindruck bei mir hinterlassen, so dass ich mich auch nach 18 Jahren noch an das bedrückende Gefühl der Sichtung erinnern kann.
  2. „Eine Frage der Ehre“ (1992) – Zweifellos einer der großen Klassiker des Genres. Vom leider viel zu früh verstorbenen Rob Reiner famos inszeniert und herausragend gespielt. Die Kernsätze des Films kennt man aus unzähligen Parodien. Habe ich selbst viel zu spät entdeckt und kann das prägende Gerichtsdrama doch nur empfehlen.
  3. „‚JFK: Tatort Dallas“ (1991) – Ich weiß noch genau, wie sehr mich das Mammutwerk von Oliver Stone damals zu packen wusste. Völlig egal, wer tatsächlich hinter dem Anschlag auf JFK steckte, Oliver Stone verkauft seine Version so immersiv, dass man sich ihr für die Laufzeit des Films kaum entziehen kann. Die Frage ist nur: Welche Fassung ist besser? Diese oder die Parodie in der „Seinfeld“-Episode „The Boyfriend“ (ebenfalls mit Wayne Knight)?
  4. „Sleepers“ (1996) – Einer dieser Filme, die ich damals häufiger im TV gesehen habe. So wie auch die John-Grisham-Verfilmungen, welche ich seltsamerweise komplett für diese Liste ignoriert habe. Gerade die Jahrzehnte umspannende Geschichte hatte es mir angetan. Bedrückend und sehenswert zugleich.
  5. „Zwielicht“ (1996) – Ich kann mich ehrlich gesagt nicht mehr großartig an diesen Film erinnern. Nur noch an die Darsteller:innen und dass es am Ende einen ziemlichen Twist gab. Sollte ich definitiv einmal wieder schauen, denn ich habe den Film als sehenswert abgespeichert.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Media Monday #779 – Wanderurlaub, schwere Gedanken und Trail-Running

Ihr habt es vielleicht gemerkt, dass ich letzte Woche weniger Artikel geschrieben habe und weniger oft laufen war. Die Ereignisse haben sich überschlagen und nachdem wir die Ferien zwischen Urlaub und Betreuung mit meiner Schwester aufgeteilt hatten, waren wir auch sofort mit Urlaub an der Reihe. Es blieb nur noch das Wochenende, um das Wichtigste zu klären und schon ging es ab nach Österreich, genauer gesagt ins Alpendorf bei St. Johann im Pongau. Viel vorgeplant hatten wir also nicht, doch momentan ist es für mich ohnehin hilfreich, Spontanität zu lernen. Da bin ich nämlich eher schlecht drin. Mehr Details gibt es in den nächsten Wochen im Rahmen von Urlaubsberichten. Kurz gesagt: Wir waren viel wandern (siehe Foto unten) und habe die Zeit in der Natur sehr genossen. Zwischendurch gab es Rückmeldung von meiner Mama, dass sich die befürchtete Diagnose bestätigt hat. Morgen Vormittag begleite ich sie zum Arzt und hoffe auf etwas mehr Klarheit, doch vermutlich wird diese erst im Verlauf des Monats kommen. Momentan fühlt sich alles noch recht unwirklich an: Der sehr erholsame, aber auch überstürzt wirkende Urlaub, nun schon wieder zurück zu sein und die Diagnose, die wie eine dunkle Wolke über allem schwebt. Ich bin froh, noch eine Woche frei zu haben, dann parallel noch 40-45 Stunden arbeiten? Das kann ich mir noch gar nicht so recht vorstellen. Nun erst einmal zu den aktuellen Fragen des Medienjournals und euch eine gute Woche! ☀️

Media Monday #779

  1. Es wäre ein Versäumnis, den Urlaub trotz teils schwerer Gedanken, nicht angetreten zu haben.
  2. Zeitschleifen als erzählerisches Konzept sind seit „Und täglich grüßt das Murmeltier“ bei mir äußerst populär.
  3. Viel zu lange habe ich Queer-Cinema-Serien schmählich ignoriert und musste feststellen, dass ich doch schon einige kannte und es noch weit mehr zu entdecken gibt, auch wenn das queere Element nicht an erster Stelle steht.
  4. Geschichten aus den Augen von Kindern bzw. Jugendlichen zu erzählen ist ein wirklich gekonnter, stilistischer Kniff, der meiner Meinung nach auch für den Erfolg von „Stranger Things“ verantwortlich ist.
  5. Ich habe mir ja schon länger gewünscht, dass ich in den Bergen laufen kann und Trail-Running macht wirklich Spaß, ist aber auch sehr anstrengend, weshalb ich es bei zwei Läufen belassen habe.
  6. Menschengemachte Kunst ist deutlich kreativer als jegliche Art von KI-Slop.
  7. Zuletzt habe ich den Artikel zum Thema Sehnsucht im Rahmen des „Projekt 52“ veröffentlicht und das war nötig, weil ab morgen schon der Juni mit neuen Themen wartet.

Ein paar Eindrücke von unserer schönsten Wanderung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Projekt 52 – 2026 #22: Sehnsucht

Projekt 52 LogoHeute steht schon die letzte Ausgabe des Projekt 52 im Mai an. Ich hatte mich bereits vor den unschönen Entwicklungen der letzten Tage für dieses Motiv entschieden, um das Thema Sehnsucht abzubilden. Irgendwie passt es immer noch sehr gut. Weil es für die Sehnsucht nach einfacheren Zeiten steht, die sorgenfreie Kindheit der 1980er Jahre, eingeschworene Freunde und fantastische Abenteuer. Also alles Gründe, warum „Stranger Things“ solch eine populäre Serie ist. Natürlich war damals nicht alles besser und Nostalgie ist eben meist positiv verklärt. Doch genau dieses Gefühl löst das Motiv bei mir aus. Die Kinder haben mir zum Vatertag thematische passende Geschenke gemacht: Vom Zwergofant bekam ich das Drehbuch der ersten Staffel und vom Zappelinchen das T-Shirt zur fünften Staffel. Gerade in der momentanen Situation sind dies Nebensächlichkeiten, über die ich mich stets freue. Popkultureller Eskapismus hilft doch irgendwie immer:

Das Drehbuch zur 1. Staffel und das T-Shirt zur 5. Staffel von "Stranger Things"

Das Drehbuch zur 1. Staffel und das T-Shirt zur 5. Staffel von „Stranger Things“

Motiv: Das Drehbuch zur 1. Staffel und das T-Shirt zur 5. Staffel von „Stranger Things“
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

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Die 5 besten Queer-Cinema-Serien

Wir lassen das Weltall und die kreativsten außerirdischen Wesen hinter uns und wenden uns bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG den fünf besten Queer-Cinema-Serien zu. Im Gegensatz zu Queer-Cinema-Filmen, waren meine Wahlmöglichkeiten deutlich größer. Viele populäre Serien sind inzwischen einfach diverser erzählt, was absolut positiv zu bewerten ist. Hier nun also zu meiner Top 5… 💏

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 464 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 464 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 464 lautet:

Die 5 besten Queer-Cinema-Serien

  1. „Brooklyn-Nine-Nine“ (2013 bis 2021) – Nanu, dies soll eine Queer-Cinema-Serie sein? Für mich zählt sie dazu, denn es ist für mich eines der wichtigsten Elemente, wie wunderbar Captain Raymond Holt geschrieben ist und vom leider bereits verstorbenen Andre Braugher gespielt wird. Hier gibt es kein Klischee und seine Homosexualität ist völlig normal und akzeptiert. Nur ein Aspekt, den ich an dieser famosen Comedy-Serie wirklich schätze.
  2. „Modern Family“ (2009 bis 2020) – Wir bleiben bei Comedy-Serien und auch wenn ich gerne noch „Schitt’s Creek“ auf die Liste genommen hätte, so ist es letztendlich doch dieser Klassiker geworden. Im Vergleich zu „Brooklyn Nine-Nine“ wird die schwule Beziehung viel klischeehafter erzählt und dabei doch mit unfassbar viel Herz und Witz. Dabei wird die sexuelle Orientierung von Cameron und Mitchell nie der Lächerlichkeit Preis gegeben, sondern sie ist nur ein Lebensmodell unter vielen.
  3. „Sex Education“ (2019 bis 2023) – Kommen wir nun zu der Serie, weshalb ich überhaupt auf die Idee für diese Liste gekommen bin. „Sex Education“ ist so wundervoll erzählt und ist in meinen Augen eines der größten Plädoyers für queere und diverse Figuren in Geschichten. Eric Effiong ist eine unfassbar offen und laut geschriebene schwule Figur. Auf den ersten Blick klischeehaft, doch mit so viel Tiefe und Herz, dass es einfach famos ist. Ganz anders die Figur Cal Bowman, welche ganz leise den Schmerz der nicht-binären Identität durchleben muss. Wohl die Serie, die ich in all ihrem Drama und ihrem Humor empfehlen würden, wenn es um Queer-Cinema-Serien geht.
  4. „Shameless (US)“ (2011 bis 2021) – In „Shameless“ ist das queere Element nur eines von vielen und wird doch sehr offensiv ausgespielt. Die Beziehung zwischen Ian und Mickey ist, gerade zu Beginn, roh und ungestüm. Queerer Sex wird hier sehr explizit gezeigt und gegen Ende wird es sogar romantisch. Dabei wird Ian nicht auf seine Homosexualität reduziert, sondern er ist ein komplett dreidimensionaler Charakter. Das macht „Shameless“ in meinen Augen zu einer wunderbaren Queer-Cinema-Serie.
  5. „What We Do In the Shadows“ (2019 bis 2024) – Diese Vampir-Mockumentary auf Basis des gleichnamigen Films, ist mir also wunderbar queer-positiv aufgefallen. Geschlechter scheinen keine große Rolle zu spielen, jede:r hat Beziehungen zu jedem Geschlecht und es wird als das Normalste der Welt dargestellt. Auch wenn dieser Aspekt nicht das größte Thema der Serie ist, so schwingt er doch stets mit. Das fand ich wirklich äußerst sympathisch. Auch davon abgesehen eine fantastische und unglaublich witzige Serie!

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Media Monday #778 – Internet-Ausfall, quälende Ungewissheit und Urlaubsverschiebung

Die vergangene Woche war eine der anstrengendsten, die ich je erlebt habe. Begonnen hat alles, dass bei uns das Internet ausgefallen ist. Eigentlich nicht zu dramatisch, doch wenn man, wie ich, oft im Home Office arbeitet, dann fühlt es sich schon wie eine mittelgroße Katastrophe an. Meine Arbeitswoche war übervoll und ich wollte mir die tägliche Stunde Pendeln eigentlich sparen. Einen Tag konnte ich bei der Nachbarin unterschlüpfen und am zweiten Tag des Ausfalls bin ich dann doch ins Büro gefahren. Sehr nervig und eigentlich genug Aufregung für diese Woche. Doch es sollte anders kommen: Mittwochabend ist mir ein verpasster Anruf meiner Schwester aufgefallen. Sie müsste dringend mit mir sprechen. Normalerweise schreiben wir uns eher, also hatte ich schon ein ungutes Gefühl. Dieses sollte sich leider bewahrheiten: Bei meiner Mama sind, nach starken Rückenschmerzen, Metastasen in der Wirbelsäule festgestellt worden. Danach war die Woche erst einmal für mich bzw. uns gelaufen. Donnerstagmorgen habe ich, nach einer schlaflosen Nacht, alles liegen und stehen lassen und mich mit meiner Mama und meiner Schwester zusammengesetzt. Die kommenden Wochen stehen noch einige Untersuchungen aus und erst dann kann es eine Prognose und einen weiteren Plan geben. Ich bin sehr schlecht darin, diese quälende Ungewissheit auszuhalten. Meine Mama ist da deutlich optimistischer bzw. auch pragmatischer. Ein weiterer Grund, warum ich sie so bewundere. Als nächstes haben wir unseren Urlaub verschoben, da meine Schwester und ich uns einig waren, dass wir nicht beide parallel weg sein können bzw. wollen. Es gibt noch einige Arztbesuche in den nächsten beiden Wochen und bei diesen kann jetzt immer jemand von uns Kindern dabei sein. Nun sind wir etwas kürzer unterwegs und zahlen mehr, haben aber ein gutes Gefühl dabei (soweit es die momentane Situation eben zulässt). Meine Mama hätte uns auch parallel losgeschickt, denn momentan ginge es ihr ja mit Schmerzmitteln ganz gut und wir bräuchten unsere Urlaube ja. Typisch Mama! Ich mache mir Sorgen, was die nächsten Wochen und Untersuchungen mit sich bringen, und versuche dennoch optimistisch zu sein. Lange Vorrede zu unschönen Dingen, doch nun zu den Fragen des Medienjournals. Ich hoffe eure Woche war besser! ☀️

Media Monday #778

  1. Ich würde alles für ein Happy End in dieser Situation geben.
  2. Es hat mich überrascht, wie stark mein Körper auf den emotionalen Stress reagiert: Schlaf-, Stress- und Erholungswerte sowie Leistung beim Laufen waren komplett neben der Spur. Vom Körpergefühl einmal ganz zu schweigen. Dafür dass ich ich diese Woche jeden Tag unterwegs war, sind nur 55 km zusammengekommen.
  3. Es ist, als wäre ich in einem schlechten Film.
  4. Jedes einzelne dieser kreativen außerirdischen Wesen begeistert mich immer wieder aufs Neue.
  5. Es könnte gut sein, dass ich das Thema LED im Rahmen des „Projekt 52“ visuell sehr anstrengend umgesetzt habe.
  6. Die kommende Zeit verspricht nun wirklich emotional anstrengend zu werden; ich bleibe dennoch optimistisch.
  7. Zuletzt habe ich meine alten Handys ausgegraben und das war nötig, weil ich diese für das „Projekt 52“ in Szene gesetzt habe.

Das 4K-Steelbook von „The Long Walk“ ist neu in der Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Projekt 52 – 2026 #21: Handy

Projekt 52 LogoDie Umsetzung des heutigen Themas des Projekt 52 ist mir wieder einmal recht leicht gefallen. Vielleicht auch, weil ich die naheliegendste Option gewählt habe? Beim Thema Handy fällt mir natürlich sofort ein Handy ein. Naheliegend. Mir scheint jedoch, dass man heutzutage auch im Deutschen eher vom Smartphone oder auch ganz stumpf Telefon spricht, wenn man ein Handy meint. Den Begriff Handy verbinde ich eher mit den späten 1990er bzw. frühen 2000er Jahren. Also habe ich den Keller nach meinen ersten Handys durchsucht und folgende Modelle gefunden: Das Siemens C35 war mein allererstes Handy, danach folgte das Siemens M55 (besaß schon einen Farbbildschirm) und das T-Mobile SDA II war die Brücke zum Smartphone, denn man konnte damit schon ins Internet gehen, was jedoch nicht sonderlich intuitiv oder schnell war (kein Touchscreen und Joystick-Steuerung). Danach ging es auch bei mir mit Touchscreen-Smartphones los. Das Nokia 5800 Music war mein erstes und hatte noch einen drucksensitiven und keinen kapazitiven Touchscreen. Eine Generation später befanden wir uns mitten in der beständigen Erreichbarkeit. Davor kostete jede einzelne SMS noch Geld und man musste sie mit T9 tippen. Heute nicht mehr vorstellbar. Was waren eure ersten Handys?

Vom Handy zum Smartphone: Siemens C35, Siemens M55 und T-Mobile SDA II

Vom Handy zum Smartphone: Siemens C35, Siemens M55 und T-Mobile SDA II

Motiv: Vom Handy zum Smartphone: Siemens C35, Siemens M55 und T-Mobile SDA II
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

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Die 5 kreativsten außerirdischen Wesen

Es bleibt außerirdisch und wir springen bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG von den liebenswertesten Aliens aus Filmen und Serien weiter zu den fünf kreativsten außerirdischen Wesen. Auch hier bestand die Gefahr, mich festlegen zu müssen, ob das Design der Wesen besonders kreativ sein soll, oder ob die Wesen selbst eine gewisse Kreativität an den Tag legen müssen. Letztendlich habe ich mich für eine Kombination aus beiden Elementen entschieden, was das Füllen der Liste zu einer herrlichen Herausforderung gemacht hat. Ich hoffe, ihr habt auch viel Spaß damit! 👽

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 463 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 463 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 463 lautet:

Die 5 kreativsten außerirdischen Wesen

  1. Die Arachniden aus „Starship Troopers“ (1997) – Das Design der Arachniden in Paul Verhoevens Sci-Fi-Actioner ist wahrlich ikonisch. Ich kann mich noch gut an die erste Angriffswelle erinnern und wie weggeblasen ich damals im Kino war. Auch wenn es nur außerirdische Spinnentiere sind, so sind die unterschiedlichen Iterationen, bis hin zum Brain Bug, doch absolut beeindruckend und sehr kreativ umgesetzt. Vielleicht sollte ich auch mal die Fortsetzungen schauen? Vielleicht aber auch besser nicht.
  2. Das Ding aus „Das Ding aus einer anderen Welt“ (1982) – John Carpenters Remake des 1951er Sci-Fi-Klassikers bietet eines der kreativsten außerirdischen Monster überhaupt, denn es kann quasi jede Form annehmen. Zumindest jegliche äußerst eklige Form. Die praktischen Effekte sind bis heute unerreicht, was es umso unverständlicher macht, dass im Prequel auf CGI gesetzt wurde. Kein Wunder, dass dieses wohl nie auf einer Liste wie dieser auftauchen wird.
  3. Die Ringbauer aus „The Expanse“ (James S. A. Corey) – Bekannterweise liebe ich diese Sci-Fi-Reihe, gerade auch weil das außerirdische Element so wunderbar anders ist, als man es kennt. Die Aliens sind hier keine Monster, sondern tatsächlich Wesen, die mit dem Protomolekül eine unfassbare  und gefährliche Technik entwickelt haben. Schon in der fantastischen Serienfassung sehr beeindruckend, doch in den Büchern gibt es noch einen viel tieferen Einblick in die Welt bzw. Historie der Ringbauer.
  4. Die Trisolarier aus der „The Three-Body Problem“ (Cixin Liu) – Ebenso wie die Ringbauer sind auch die Trisolarier sehr kreativ ausgedacht und ihrerseits auch sehr kreativ, was ihre Welteroberungspläne angeht. Ich war mehrfach erstaunt, wie komplex Cixin Liu die Welt rund um Trisolaris aufbaut. All das hier wiederzugeben, würde nicht nur meinen Kopf sprengen. Wer eine verdichtete Version davon sehen möchte, kann ja einmal in die Netflix-Adaption „3 Body Problem“ reinschauen. Dort bekommt man ein ganz gutes Gefühl dafür.
  5. Das Xenomorph aus „Alien: Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ (1979) – Natürlich darf auf dieser Liste nun das Xenomorph nicht fehlen. Das Design von HR Giger ist bis heute unerreicht kreativ und auch der Lebenszyklus dieses außerirdischen Wesens sucht seinesgleichen. Kein Wunder, dass die Filmreihe selbst heute nach knapp 50 Jahren immer noch neue Werke und sogar eine Serie hervorbringt. Am faszinierendsten ist jedoch, wie kreativ und frisch der ursprüngliche Film samt seines Aliens heute immer noch wirkt.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.