Run, Fatboy, Run (920)

Heute hatte ich mir vorgenommen wirklich langsam zu laufen und nur auf meinen Puls zu achten. Ich wollte bei maximal 149 bpm im Schnitt bleiben. Das war wirklich, wirklich anstrengend. Teils hat es sich mehr nach einem Spaziergang angefühlt. Und am Ende hat es doch nicht geklappt und ich kam bei 150 bpm raus, obwohl ich über eine Minute pro km langsamer war als bei meinem Wohlfühltempo. 😕

Heute war ich mal wieder eher trailig unterwegs

Heute war ich mal wieder eher trailig unterwegs

Distanz: 11.34 km
Zeit: 01:14:53
Anstieg: 114 m
Ø Pace: 6:36 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 145 spm
Temperatur: -1.1 °C
Kalorien: 946 kcal

2021: 650 km
März: 178 km
KW 11: 56 km

Auch wenn das heute kein läuferischer Erfolg war, so war es landschaftlich umso schöner. Ich war einmal wieder auf einer von mir eher selten gelaufenen Strecke unterwegs und das war herrlich, wenn auch ziemlich kalt. 🥶

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 580 – Filmgewordene Comfortzone
Im zweiten Ohr: Alkaline Trio, The Wohlstandskinder, blink-182

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen – OT: Cloudy with a Chance of Meatballs (2009)

Eine weitere Woche ist zu Ende. Jeden Freitag das gleiche. Puh. Die Entscheidungen der Politik werden immer dämlicher. So langsam ist es zum Verzweifeln. Aber uns bleibt ja immer noch der wöchentliche Filmabend, bei dem wir uns heute für „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“ entschieden haben… 🍔🥓🥞

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen (2009) | © Sony Pictures Home Entertainment GmbH

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen (2009) | © Sony Pictures Home Entertainment GmbH

Ein wirklich abgefahrenes Abenteuer

Ich weiß noch genau, dass ich den Trailer damals im Kino gesehen habe und dachte ‚Wow, was für ein unfassbarer Mist!‘ Tatsächlich ist die Geschichte, runtergedampft auf das Wesentliche, auch ziemlich dämlich. All das sah mir zu sehr nach einem 40-minütigen IMAX-Special aus, als nach einem abendfüllenden Animationsfilm. Dann allerdings habe ich erfahren, dass die Macher hinter „The LEGO Movie“ auch die kreativen Köpfe hinter „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“ sind. Meine Neugier war geweckt.

Tatsächlich lässt sich die Handlung auf einem halben Blatt Papier skizzieren, doch ist der Film nur so vollgestopft mit visuellen Gags, haarsträubenden Actionszenen und generell einem unfassbaren Einfallsreichtum. Das Tempo ist wahnwitzig hoch und speziell im letzten Drittel driftet die Handlung dann auch noch in (ja, in was eigentlich?) etwas wie ein Food-Horror-Abenteuer ab. Die Animation besitzt einen ganz eigenen Stil und ich war auch vom epischen Score ziemlich beeindruckt. Da steckt definitiv mehr Geschmack drin, als man nach dem ersten Bissen vermuten würde.

Fazit

Noch kann ich nicht ganz beurteilen, ob „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“ wirklich lange satt macht. Für den schnellen Freitagsfilmhunger war er auf jeden Fall eine exzellente Wahl, speziell in 3D, das hier wirklich bombastisch war: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Die Besprechung ist Teil des CMARCH, der Blogaktion für Kinderfilme des Sneakfilm-Blogs.

Run, Fatboy, Run (919)

Nachdem die letzten beiden Läufe richtig gut waren, haben sich meine Beine heute angefühlt wie Blei. Zudem hat es geschneit und war noch einmal kälter als gestern. Somit bin ich heute nur eine kurze Runde gelaufen… 🏃‍♂️

Beim heutigen Lauf hat es tatsächlich geschneit!

Beim heutigen Lauf hat es tatsächlich geschneit!

Distanz: 8.40 km
Zeit: 00:47:30
Anstieg: 57 m
Ø Pace: 5:39 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 157 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 1.7 °C
Kalorien: 661 kcal

2021: 639 km
März: 167 km
KW 11: 44 km

Nee, das war heute nix. Aber ich war laufen und darum geht es ja schließlich. 😅

Im ersten Ohr: Sneakpod #672 – The Map of Tiny Perfect Things
Im zweiten Ohr: Alkaline Trio, blink-182

Run, Fatboy, Run (918)

Heute wollte ich eigentlich nur die üblichen 8 km über die Felder laufen, doch dann war ich gut dabei und hatte auch noch ein paar Minuten, so dass ich die Runde spontan auf 10 km erweitert habe. 🏃‍♂️

Ein schneller Lauf unter dramatischen Wolken

Ein schneller Lauf unter dramatischen Wolken

Distanz: 10.05 km
Zeit: 00:53:18
Anstieg: 73 m
Ø Pace: 5:18 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 2.8 °C
Kalorien: 717 kcal

2021: 631 km
März: 158 km
KW 11: 36 km

Es war wieder ziemlich kalt und windig, aber zumindest hat es nicht geregnet. 😅

Im ersten Ohr: Sneakpod #672 – The Map of Tiny Perfect Things
Im zweiten Ohr: Feeder, blink-182, The Wohlstandskinder

Die 5 schlechtesten Filme, die ich 2020 gesehen habe

Nachdem ich letzte Woche aufgrund eines bereits bekannten Themas ausgesetzt habe, geht es heute mit Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter: Nachdem bereits meine liebsten Filme an der Reihe waren, geht es heute um die schlechtesten Filme, die ich 2020 gesehen habe. Spaß hatte ich größtenteils dennoch mit den Filmen! 🎬🤪

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #210 | © Passion of Arts, Gorana Guiboud, Vera Holera (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #210 | © Passion of Arts, Gorana Guiboud, Vera Holera (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #210 lautet:

Die 5 schlechtesten Filme, die ich 2020 gesehen habe

  1. „Die Miami Cops“ (1985) – Leider reicht dieser Film nicht mehr an die Hochphase von Bud Spencer und Terence Hill heran. Dennoch hatte ich durchaus Spaß damit und muss auch zugeben, dass ich schon vor der Sichtung ziemlich müde war. Die bessere Besprechung hätte wohl ohnehin der Zwergofant schreiben können. (Gesehen am 13. August 2020)
  2. „Hui Buh: Das Schlossgespenst“ (2006) – Insgesamt ist der Film durchaus nett, fällt aber vor allem durch eine falsche Designentscheidung negativ auf. Davon abgesehen hatten die Kinder viel Spaß und das ist schließlich die Hauptsache. (Gesehen am 30. Oktober 2020)
  3. „Liliane Susewind: Ein tierisches Abenteuer“ (2018) – Unter den vielen deutschen Kinderfilmen, die ich mit den Kindern in den letzten Jahren gesehen habe, ist dieser hier zweifellos der schwächste. Schade drum. (Gesehen am 13. August 2020)
  4. „Playmobil: Der Film“ (2019) – Ich hätte es der Marke Playmobil wirklich gewünscht, einen guten Film abzuliefern. Auch wenn LEGO einfach größer und populärer ist, so hege ich für Plastikfiguren aus der Nachbarschaft doch immer noch große Sympathien. Leider jedoch ist die filmische Adaption dieser Welt einfach nicht sonderlich gelungen. (Gesehen am 17. April 2020)
  5. „Tremors 5: Blutlinien“ (2015) & „Tremors 6: Ein kalter Tag in der Hölle“ – Trotz meiner Kritikpunkte machen die Filme immer noch Spaß. Ich mag dieses Franchise einfach und habe mich gefreut, dass es damit weitergeht. Richtig gut ist das alles nicht mehr, aber für Freunde der Graboiden kann sich ein Reinschauen durchaus lohnen. (Gesehen am 21. Februar 2020 & 4. April 2020)

Run, Fatboy, Run (917)

Heute bin ich bei Sonnenschein gestartet, dann kam Schnee und ein fieser Wind. Also typisch für diese Jahreszeit. Dennoch bin ich die 10 km angegangen und war dabei sogar deutlich schneller als ich eigentlich geplant hatte… 😅

Erst Sonne, dann Schnee – schon komplett Aprilwetter

Erst Sonne, dann Schnee – schon komplett Aprilwetter

Distanz: 10.15 km
Zeit: 00:53:54
Anstieg: 72 m
Ø Pace: 5:18 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 154 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 3.9 °C
Kalorien: 729 kcal

2021: 620 km
März: 148 km
KW 11: 26 km

Ansonsten gibt es heute nichts zu berichten. 🏃‍♂️

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 239: Philipps Laufabenteuer und Michas virtuelle Radfahrten

Run, Fatboy, Run (916)

Der Tag heute lässt sich viel besser an als gestern. Mal sehen, wie er sich gestaltet, wenn die Kids dann von der Schule berichten. Auch der Mittagslauf war deutlich angenehmer: Ich habe mich fitter gefühlt und es hat nicht geregnet. 😊

Kalt und bewölkt, aber kein Regen. Yeah!

Kalt und bewölkt, aber kein Regen. Yeah!

Distanz: 8.06 km
Zeit: 00:43:43
Anstieg: 59 m
Ø Pace: 5:25 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 157 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 3.9 °C
Kalorien: 610 kcal

2021: 610 km
März: 138 km
KW 11: 16 km

Da das Wetter insgesamt eher unbeständig war, bin ich noch einmal exakt die gleiche Strecke gelaufen, wie gestern. Das war zwar etwas eintönig, aber hat einen schönen Vergleich gebracht. Gut, dass es auch solche Tage gibt. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 239: Philipps Laufabenteuer und Michas virtuelle Radfahrten
Im zweiten Ohr: blink-182, Jimmy Eat World

Run, Fatboy, Run (915)

Was für ein besch$%#§er Tag. Nachdem wir am Wochenende schon unseren Corona-Scare hatten, kommen die Einschläge nun noch näher. Schnelltests sind bis Mittwoch ausgebucht, die Schulen starten morgen. Wunderbar. Aber ich drifte schon wieder ab, ob der unfassbaren Inkompetenz der verantwortlichen Politiker*innen. Trotz Regen bin ich also kurz raus, um einen kühleren Kopf zu bekommen… 🌧

Ein zäher Lauf im Regen...

Ein zäher Lauf im Regen…

Distanz: 8.05 km
Zeit: 00:47:23
Anstieg: 59 m
Ø Pace: 5:53 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 157 bpm
Ø Schrittfrequenz: 148 spm
Temperatur: 3.3 °C
Kalorien: 635 kcal

2021: 602 km
März: 130 km
KW 11: 8 km

Ich wollte es ganz bewusst langsam angehen, was mir größtenteils auch gelungen ist. Das hat meinem Fuß gut getan und auch sonst war ich heute bestimmt auf keinem Leistungshoch. Ich warte ja nur darauf, dass Corona durch die Schulen nun bei uns in die Familie eingeschleppt wird und dann ist eh erst einmal Schluss mit Laufen (nicht dass dieser Aspekt der wichtigste wäre). 😡

Im Ohr: Radio Nukular – Episode 136: Tom Hanks Teil 2

Media Monday #507

What a year, huh? Ein emotional viel zu turbulentes Wochenende geht zu Ende: Samstagmorgen war ich mit dem Zappelinchen für einen Schnelltest in der Schule. Aufgrund einer Verwechslung bekam ich zunächst die Nachricht, dass der Test positiv ausgefallen sei. In der knappen Minute bis zur Aufklärung der Verwechslung bin ich bestimmt um 20 Jahre gealtert. Da es dennoch erschreckend viele positive Tests gab, sehe ich dem Schulstart heute mit Besorgnis entgegen. Aber ich drifte schon wieder zu den unschönen Themen ab. Höchste Zeit, mit den Fragen des Medienjournals zu denn schönsten Nebensächlichkeiten des Lebens zurückzukehren. Bleibt gesund! 💚

Media Monday #507

  1. Derweil lässt der Frühling noch auf sich warten und auch das Wetter lädt nicht unbedingt zu Außer-Haus-Aktivitäten ein. Wie schön ist es da, sich mit der stets wachsenden Film- und Seriensammlung zu beschäftigen, in der ich letzte Woche „Twin Peaks: From Z to A“ (siehe Fotos unten) begrüßen durfte.
  2. Um sich ein bisschen Kino-Flair nach Hause zu holen veranstalten wir jede Woche einen Filmabend mit der ganzen Familie; zuletzt stand „Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft“ auf dem Plan.
  3. „Teenage Mutant Ninja Turtles: The Ultimate Visual History“ verspricht nicht nur spannende Lektüre, sondern auch ein wunderbar haptisches Erlebnis, da dem Buch famose Extras, wie der Nachdruck des ersten TMNT-Comics, beiliegen.
  4. Reguläres, lineares Fernsehen schaue ich nur noch, wenn die Kids gerade heiß auf eine Samstagabendshow à la „Frag doch mal die Maus“ sind (und das allerdings auch via App auf dem TV).
  5. Der Kampf der Streaming-Anbieter um die neuesten Produktionen oder verschobene/abgesagte Kinoveröffentlichungen wird die Branche und unseren Konsum von Filmen garantiert nachhaltig verändern.
  6. Die Veränderungen in den letzten Jahren, was unsere Freizeitaktivitäten angeht, gehen eindeutig mit dem steigenden Alter der Kinder einher. So konnten wir heute Nachmittag ganz entspannt das Exit-Game „Der versunkene Schatz“ zusammen spielen.
  7. Zuletzt habe ich den philippinischen Actionfilm „BuyBust“ gesehen und das war beeindruckend und anstrengend zugleich, weil die Atmosphäre unfassbar dicht ist, die Inszenierung der Actionszenen aber zu wünschen übrig lässt.

Endlich ist „Twin Peaks“ komplett in der Sammlung und dann noch auch in dieser wunderschönen Sammleredition (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

BuyBust (2018)

Was für ein Tag. Morgens in die Schule für einen Corona-Test gefahren, für einen kurzen Moment ein falsches Ergebnis bekommen, Panik und Erleichterung innerhalb nur einer Minute. Laufen gewesen und später am Tag erschreckende Zahlen der Testungen vernommen. Was für ein Tag. Sagte ich das schon? Mit „BuyBust“ wollte ich abends dann nur noch unterhaltsame Action genießen. Ob der Plan aufgegangen ist?

BuyBust (2018) | © Alive

BuyBust (2018) | © Alive

Anstrengend und doch faszinierend und packend

Ich muss gestehen, dass mich vor allem das schöne Mediabook (siehe Foto unten) zum Kauf verleitet hat. Doch auch die Aussicht auf einen philippinischen Actionfilm, der keine Gefangenen macht, schien vielversprechend. Im Vorfeld wurde Erik Mattis Film oft mit „The Raid: Redemption“ verglichen, der ja mehr als ein Achtungserfolg war. Letztendlich haben beide Filme, bis auf ihre grobe Prämisse (eine detailliert erzählte Razzia bzw. Verhaftung), aber gar nicht so viel gemein. „BuyBust“ beginnt erstaunlich ruhig und baut während seiner ersten halben Stunde eine enorme Spannung auf. Man lernt die Figuren kennen und die Atmosphäre ist zum Schneiden dicht. Die Inszenierung wirkt recht naturalistisch, was ich zu diesem Zeitpunkt noch mochte.

Als es letztendlich in die Slums von Gracia geht, scheitert der zuvor gefasste Plan natürlich und die Einsatzkräfte müssen aus einem Schmelztiegel von Armut und Gewalt fliehen. Ab diesem Zeitpunkt reiht sich eine Actionszene an die nächste, was zunächst einmal großartig klingt. Allerdings zeigt sich hier, dass Regisseur Erik Matti zwar Atmosphäre wunderbar einfangen kann, er aber kein Action-Regisseur ist. Bis auf eine durchaus imposante Plansequenz gegen Ende des Films, ist jede Actionszene komplett verwackelt und durch unzählige sowie unnötige Schnitte zerteilt. Als Zuschauer habe ich schnell die Orientierung verloren und konnte dem Geschehen nur schwer folgen. Wirklich sehr schade, da der Film an anderer Stelle viel richtig macht. Selbst die harte Gewalt wirkt seltsam entrückt, da das Schnittgewitter nicht wirklich zur Action passen will.

Fazit

Auch wenn „BuyBust“ audiovisuell teils unangenehm anstrengend ist, so konnte mich seine dichte Atmosphäre dennoch begeistern. Auch seine Aussage besitzt durchaus mehr Substanz als man zunächst vermuten würde. Letztendlich war mir der Kern des Films, der zu einer guten Stunde aus Non-Stop-Action besteht, aber zu redundant und handwerklich zu schwach umgesetzt. Dennoch eine interessante Erfahrung abseits des klassischen Hollywood-Kinos: 6/10 Punkte.