Black Panther: Wakanda Forever (2022)

Nach einem trägen Regentag war es abends Zeit für einen Filmabend. Nachdem ich mich recht spontan gegen Grippe hatte impfen lassen, fühlte ich mich doch etwas angeschlagen. Vielleicht war es auch einfach das Wetter? Auf jeden Fall war es gut, dass wir unsere Sichtung von „Black Panther: Wakanda Forever“ zeitig begonnen hatten. So habe ich trotz der langen Laufzeit durchgehalten. Ob sich das gelohnt hat? Das lest ihr in der heute schon zweiten MCU-Besprechung nach „Hawkeye“… 🐈‍⬛

Black Panther: Wakanda Forever (2022) | © Walt Disney

Black Panther: Wakanda Forever (2022) | © Walt Disney

Fast schon „Black Panther: The Way of Water“

Nach dem tragischen Tod von Chadwick Boseman konnte ich mir nicht so recht vorstellen, wie „Black Panther“ fortgesetzt werden sollte. Seinen Verlust merkt man „Black Panther: Wakanda Forever“ auch in jeder einzelnen Szene an. Regisseur Ryan Coogler, der zuletzt mit „Blood & Sinners“ überzeugen konnte, hat versucht, Boseman ein Denkmal zu setzen und zugleich eine neue Black Panther einzuführen. Keine leichte Aufgabe. Hinzu kommt das neue Volk der Talokanil, das auf den ersten Blick wie nahe Verwandte der Na’vi aus „Avatar: The Way of Water“ wirken. Das war zu Beginn ein wenig befremdlich, doch Coogler hat sich das recht gut ausgedacht und beide Welten miteinander verknüpft.

Alles zusammen war jedoch beinahe zu viel des Guten: Mit 162 Minuten läuft „Black Panther: Wakanda Forever“ einfach zu lange. Der Film hat zu viele Baustellen, und dennoch kann er die Lücke, die Chadwick Boseman hinterlassen hat, nicht schließen. Das möchte ich Ryan Coogler und seinen Mitstreiter:innen gar nicht zum Vorwurf machen, denn sie haben eindeutig das Beste aus der traurigen Prämisse herausgeholt. Der Film geht ans Herz und kann doch nicht komplett überzeugen. Für mich ist er dennoch einer der gelungeneren Beiträge der vierten Phase des MCU.

Marvel Cinematic Universe: Phase 4

Fast auf den Tag genau zwei Jahre nach Abschluss der dritten Phase sind wir nun auch mit der vierten Phase des MCU durch. Dabei finden die Serien, die wir teils auch gesehen haben, hier noch gar keine Berücksichtigung. Deshalb folgt hier nur das Ranking aller Filme:

  1. „Eternals“ (8/10 Punkte)
  2. „Spider-Man: No Way Home“ (8/10 Punkte)
  3. „Black Panther: Wakanda Forever“ (7/10 Punkte)
  4. „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“ (7/10 Punkte)
  5. „Thor: Love and Thunder“ (7/10 Punkte)
  6. „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“ (7/10 Punkte)
  7. „Black Widow“ (7/10 Punkte)

Fazit

„Black Panther: Wakanda Forever“ hatte es nicht leicht. Dennoch hat Ryan Coogler das Beste aus dem Film herausgeholt. Ich mochte viele Aspekte: das neue Volk, teilweise die Action und besonders die emotionalen Momente. Insgesamt war mir der Film dennoch zu lang und unausgegoren. In vielerlei Hinsicht auf jeden Fall sehenswert: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

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