Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings (2021) (WS1)

Auch heute haben wir den Filmabend wieder viel zu spät begonnen. Das Zappelinchen hatte eine Freundin zu Besuch und diese ist spontan noch zum Abendessen geblieben. Danach war es schon Richtung 21 Uhr, bevor wir mit „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“ den nächsten Schritt in der Phase 4 des MCU unternommen haben. Damit sind wir auch beim letzten Marvel-Film angekommen, den ich bereits gesehen habe. Nun wird es für uns alle spannend… 🐉

Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings (2021) | © Walt Disney

Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings (2021) | © Walt Disney

Knackige Kampfkunst im Marvel-Universum

Schon beim Prolog ist mir wieder aufgefallen, wie schlecht die CGI gealtert sind bzw. wie schlecht diese einfach aussehen. Die virtuellen Umgebungen sind klar als solche zu erkennen und die Schauspieler:innen wirken wie in der Anfangszeit von Bluescreen-Effekten wie ausgestanzt. Man merkt, dass hier nicht mit Liebe am Detail an den VFX gearbeitet wurde, sondern dass eine überhetzte Produktions-Timeline im Hintergrund stand. Wirklich sehr schade für so viel Geld (Budget: 1,5 Millionen USD). Später wird es dann glücklicherweise besser und gerade die Kampfszenen, z.B. im Bus in San Francisco oder am Hochhaus in Macau, machen wirklich Spaß. Hier wirkt es als würde frischer Wind ins MCU kommen. Auch die Figuren haben mir erneut ausgesprochen gut gefallen, gerade Awkwafina im Zusammenspiel mit Simu Liu. Auch die intimeren Szenen in der Familie fand ich wunderbar.

Als es dann gegen Ende regelrecht fantastisch wird, hatte mich der Film wieder etwas verloren. Zu übertrieben wirkt der Endkampf. Die übliche Marvel-Krankheit eben. Die Verknüpfung von „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“ zum Rest des MCU ist eher gering, was ich auch nicht schlimm fand. Der Zwergofant meinte sogar, dass dies gar kein Marvel-Film hätte sein müssen. Da hat er durchaus einen Punkt und vielleicht wäre dies, ohne die üblichen Marvel-Krankheiten, auch ein besserer Film geworden. So bleibt am Ende eine weitere Origin-Geschichte, die leider etwas hinter ihrem Potenzial zurückbleibt. Sympathisch fand ich all das dennoch.

Fazit

Insgesamt hatte ich wieder viel Spaß mit „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“. Die relativ späte Uhrzeit hat alle Zuschauer:innen immer mal wieder gähnen lassen, doch konnte uns der Film bis zum Schluss bei der Stange halten. Kein MCU-Highlight, aber eine nette Ergänzung. Nun beginnt für uns Marvel-Neuland und darauf freue ich mich schon sehr: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)

3 Gedanken zu “Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings (2021) (WS1)

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