Die erste Arbeitswoche nach dem Sommerurlaub liegt hinter mir. Sie war teils erstaunlich ruhig, teils aber auch anstrengend. Schon alleine wieder über 8 Stunden am Tag vor dem Rechner zu sitzen war hart. Das ist wirklich mein Job? Da beginnt man doch sich und seine Karriere zu hinterfragen (und ich sitze eigentlich ganz gerne vor dem PC). Während ich gearbeitet habe, konnte der Rest der Familie noch die letzte komplette Ferienwoche genießen: Die Kinder waren beide, unabhängig voneinander, alleine mit Freund:innen in der großen Stadt und im Kino. Sie werden einfach immer selbstständiger. Mitte der Woche war ich mit meiner Mama bei der Onkologin, wo der weitere Fahrplan besprochen wurde. Chemotherapie wäre der Weg vorwärts und darüber ist niemand glücklich. Die Entscheidung steht noch aus. Zudem machen neue Metastasen Probleme. Mist. Eine schwierige Lage. Die nächsten Monate werden privat wohl eher fordernd. Gut, dass wir am Wochenende noch einmal durchschnaufen konnten, denn die Kinder haben mir ihren Cousins und ihrer Cousine bei den Großeltern übernachten. Sprich für Frau bullion und mich gab es einmal wieder eine Date Night mit Kino (siehe Frage 3) und leckerem Essen. Nun viel Spaß mit den aktuellen Fragen des Medienjournals und euch eine gute Woche! 🙂

- Während es bei Serien früher einmal 22-24 Episoden pro Staffel gab, und jedes Jahr eine neue Staffel, sind heute eher 6-10 Episoden pro Staffel Standard bei gut 2-3 Jahren Wartezeit zwischen zwei Staffeln.
- Mein Motiv zum Thema Kontrast im Rahmen des „Projekt 52“ braucht zwar eine Weile, um zu entstehen, doch danach sieht es umso imposanter aus.
- Ohne übertreiben zu wollen, hat mich Saoirse Ronan in der schwarzen Komödie „Bad Apples“ wirklich komplett umgehauen. Überhaupt ein fantastischer Film, den ihr euch unbedingt anschauen solltet!
- Unser Ferienhaus in Cadzand-Bad wusste mich schnell für sich einzunehmen, denn es hatte ein Boot, mit dem wir viel über die Gewässer geschippert sind.
- Ich hätte ja nicht gedacht, dass mich der Laufsport einmal so packen würde, dass ich bereits im September die 2.000 km geknackt habe.
- Die Vampir-Komödie „Renfield“ punktet ganz schnörkellos mit viel (CGI-)Blut.
- Zuletzt habe ich viel über die im Intro geschilderte Situation nachgedacht und das war anstrengend, weil die Zukunft einerseits zu gewiss und andererseits zu ungewiss ist, um konkret ins Handeln zu kommen.
Dieses sehr schicke 4K-Steelbook von „Footloose“ ist neu in der Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):
🫂
Vorrangig schau ich Serien aus meiner Watchlist mit 4 – 8 Folgen. Auf so lange Serienstaffeln habe ich gar nicht mehr so richtig Lust.
Ist der Krebs denn heilbar? Ansonsten bewegen sich die Zukunftspalnungen eher in einem engeren Rahmen… Sorry, klingt hart, ist aber leider so.
Es kommt halt immer ganz auf die Serie an. Ich habe das auch bewusst ohne Wertung formuliert. Gibt tolle Serien, die liefern über 24 Episoden ab, und auch solche, die haben Leerlauf bei nur 6 Episoden. Muss zur Geschichte passen. Kritischer sehe ich dagegen die lange Produktionszeit zwischen Staffeln.
Als geheilt gilt Krebs ja nur, wenn er durch eine OP komplett entfernt werden kann und sich keine Tumorzellen mehr im Körper befinden. Das ist hier natürlich nicht der Fall. Es macht aber einen Unterschied, ob man von Wochen/Monaten oder von Jahren spricht. Wir sehen das schon realistisch und der Hauptfaktor ist nicht Lebensdauer, sondern Lebensqualität.
Babylon 5, NCIS oder Miami Vice haben auch so viele Folgen und da guckt man gerne durch. 🙂 Aber das sind auch alte Sachen. Wie gesagt, ich schaue lieber kurze Staffeln. Die Wartezeiten sind teilweise schon recht heftig.
Dann hoffe ich mal, dass ihr in Jahren rechnet.
Ich mag es gerade bei Comedy-Serien à la „Scrubs“. Da waren erstaunlich viele Highlights dabei für 24 Episoden pro Staffel. Am besten funktionieren für mich wohl 12-13 Episoden. Das ist für mich eine super Länge.
Danke, hoffe ich auch.
Heute mag ich keine Sitcoms mehr. Früher alles mögliche geschaut. Auf schlimmer und ewig hab ich geliebt. Ebenso Die Nanny, Alf und den Prinz of Bel Air.
Die hatten ja auch alle 22+ Episoden pro Staffel. Waren halt andere Zeiten.
So schaut’s aus. 🙂
Chemo *seufz*… ja, das ist für alle doof… vor allem für deine Mama… oh man.
Bei all den Terminen… unabhängig davon. Wie geht es ihr eigentlich?
Ja, echt doof. Eigentlich hatte sie das für sich ausgeschlossen. Aber nun will sie es vielleicht doch versuchen. Gilt aber noch ein paar Rahmenbedingungen abzuklären für diese Entscheidung.
Hmm, es gibt solche und solche Tage. Mental ist es momentan sehr schwierig und es gibt Tage bzw. Nächte, da hat sie starke Schmerzen. Kann also sein, dass auch noch eine Bestrahlung dazukommt. Viel Ungewissheit immer noch.
Manno, das ist so doof und dann wird es erstmal noch doofer, bevor es vielleicht besser wird. Ich drücke die Daumen, dass die besseren Tage dann auch Tage für sie sind, die sie genießen kann und schöne Momente sammelt.
Die besseren Tage sind tatsächlich jene, an denen sie Ablenkung hat. Wenn jemand aus der Familie da ist oder eine Freundin oder so. Normalerweise kommt sie mit alleine leben ganz gut klar, und die Familie ist ja in der Nähe, aber momentan fällt ihr das schon schwer, verständlicherweise.
Ja, verständlich., Aber gut, dass immer jemand in der Nähe ist. Das ist schon viel wert und nicht selbstverständlich!
Bin auch echt froh, dass wir Kinder nicht weiter weggezogen sind. Sonst wäre das noch schwieriger zu managen. So können meine Schwester oder ich doch mal recht spontan rüberfahren.
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