Run, Fatboy, Run (1735)

Letzte Nacht habe ich kaum Schlaf gefunden. Ich war zu lange wach und habe zu viel nachgedacht. Der Urlaub neigt sich eben dem Ende zu. Das famose Wetter hat mich dennoch nach draußen gelockt. Es war schon fast zu warm. ☀

Es war fast schon zu warm und die Erkältung steckt mir immer noch in den Knochen

Es war fast schon zu warm und die Erkältung steckt mir immer noch in den Knochen

Distanz: 10.23 km
Zeit: 01:04:40
Anstieg: 87 m
Ø Pace: 6:19 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 22.2 °C
Kalorien: 872 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 94%

2024: 662 km
April: 18 km
KW 14: 18 km

Ich bin nur sehr angestrengt vorangekommen. Die mistige Erkältung steckt mir immer noch in den Knochen. Dabei hätte ich heute gerne mehr gegeben. Ist momentan aber einfach noch nicht drin. Immerhin die 10 km habe ich gepackt. Ein Anfang. Der restliche Tag ist mit einem Besuch des Nürnberger Frühlingsfests schon verplant, auf den sich die Kinder unglaublich freuen. Morgen ist auch schon komplett dicht, doch ich plane früher aufzustehen, um wenigstens eine kurze Runde zu laufen. Dann ist der  lauftechnisch traurige Urlaub auch schon wieder vorbei. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 642 – Die Oscar-Sendung 2024
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182, Frank Turner

The Avengers (2012) (WS1)

Heute war es endlich soweit und nach der konzentrierten Vorarbeit der letzten Wochen, stand heute endlich „The Avengers“ auf dem Programm. Ich hatte mich schon sehr auf den Film gefreut und speziell der Zwergofant war völlig aus dem Häuschen. Ich verrate nicht zu viel wenn ich sage, dass dies unser bisheriger Höhepunkt des aktuellen MCU-Durchgangs war. Ein Brett  von einem Film! 🦸‍♂️🦸‍♀️

The Avengers (2012) | © Walt Disney

The Avengers (2012) | © Walt Disney

Ein Höhepunkt des Superheld:innen-Kinos

Bevor ich es vergesse, möchte ich vorab auf die 3D-Präsentation des Films eingehen: Mir haben schon die vorherigen zwei Filme in ihren 3D-Versionen gefallen, doch Joss Whedons Inszenierung im 16:9-Vollbild erweckt die Figuren noch einmal ganz neu zum Leben. Tatsächlich ein Highlight für 3D-Heimkino-Fans. Wenn wir schon bei der Optik sind, dann muss ich auch festhalten, dass „The Avengers“ selbst nach 12 Jahren immer noch unfassbar gut aussieht. Hier hat die Marvel-Qualität noch gestimmt. Speziell die Schlacht von New York City ist ein wahrer Augenschmaus. Vielleicht war das damals auch die stärkste VFX-Zeit als Studios noch etwas mehr Zeit hatten und sich Filme (und Serien!) noch nicht zu schlecht bezahlte Künstler:innen aufteilen mussten? Aber ich schweife ab (und damals war auch nicht alles Gold was glänzt).

Mit Joss Whedon hatte „The Avengers“ auch den perfekten Regisseur am Start, um ein großes Ensemble zu jonglieren. Der von „Buffy the Vampire Slayer“ und „Firefly“ bzw. „Serenity“ bekannte TV-Veteran war damals auch auf dem Höhepunkt seines Schaffens und hat sein Können hier perfekt eingesetzt. Auch sein Glanz ist inzwischen verblasst, doch in diesem Film gelingt ihm das Unmögliche: Jede einzelne Figur hat ausreichend Screentime und durchlebt ihre eigene Geschichte. Spannend wird es immer dann, wenn es zu Interaktionen zwischen den Held:innen kommt und am Ende hatte ich wirklich das Gefühl, dass die Avengers als Team zusammengefunden haben. Somit macht auch die Gruppe eine Entwicklung durch und das bei solch einem actiongeladenen Film hinzubekommen, niemanden hinten runterfallen zu lassen und wirklich jedem Charakter gerecht zu werden: Das ist einfach Kunst.

Marvel Cinematic Universe: Phase 1

Nun bin ich zum zweiten Mal durch mit der ersten Phase des MCU. Mir hat dieser Durchgang noch besser gefallen als der erste. Dies mag auch daran liegen, dass die Kinder komplett mitgehen und beide sehr begeistert sind. Somit ergibt sich eine leicht veränderte Rangliste im Vergleich zum ersten Durchgang:

  1. „The Avengers“ (9/10 Punkte)
  2. „Iron Man“ (8/10 Punkte)
  3. „Captain America: The First Avenger“ (8/10 Punkte)
  4. „Iron Man 2“ (7/10 Punkte)
  5. „Thor“ (7/10 Punkte)
  6. „Der unglaubliche Hulk“ (6/10 Punkte)

Fazit

Mich hat „The Avengers“ bei diesem zweite Durchgang komplett weggeblasen. Der Film macht nicht nur enorm viel Spaß, er ist großartig inszeniert und weiß seine Figuren richtig zu nutzen. Auch wenn mir bewusst ist, dass die Welt und die Action noch größer werden, so kann ich mir das nun gerade kaum vorstellen. Spätestens hier war klar, dass das MCU das Kino verändern würde. Was für ein Film: 9/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1734)

Der erste Lauf in dieser Woche, der erste Lauf in diesem Monat. Dabei wollte ich meine Urlaubswoche für viele lange Läufe nutzen. War wohl nichts, denn die Erkältung, gegen die ich schon seit Wochen kämpfe, ist natürlich im Urlaub ausgebrochen. Typisch. 🤧

Nach 5 Tagen Erkältungspause (natürlich während des Urlaubs) heute ein erster vorsichtiger Versuch

Nach 5 Tagen Erkältungspause (natürlich während des Urlaubs) heute ein erster vorsichtiger Versuch

Distanz: 8.59 km
Zeit: 00:56:42
Anstieg: 65 m
Ø Pace: 6:36 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 141 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Temperatur: 16.1 °C
Kalorien: 715 kcal

2024: 652 km
April: 8 km
KW 14: 8 km

Heute habe ich es wieder einmal gewagt. Ich kam noch etwas schwerfällig voran, doch insgesamt hat das schon gepasst. Bin ja auch bewusst langsam gelaufen und habe den Puls nicht nach oben getrieben. Nächste Woche wartet wieder die Arbeit und die Zeit zum Laufen schrumpft. Ärgerlich. Und einfach nur dumm, dass ich mich nicht krank gemeldet habe. 🙄

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 642 – Die Oscar-Sendung 2024
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182, Frank Turner

Captain America: The First Avenger (2011) (WS1)

Nachdem wir heute den ganzen Tag unterwegs waren (u.a. im Deutschen Museum Nürnberg), habe ich mich nach dem Reinfall gestern wieder auf einen gelungenen Filmabend gefreut. Mit „Captain America: The First Avenger“ sind wir nun auch fast schon durch mit der ersten Phase des MCU. Mir hatte der Film bereits bei der ersten Sichtung gefallen und heute war ich regelrecht begeistert. 🗽

Captain America: The First Avenger (2011) | © Walt Disney

Captain America: The First Avenger (2011) | © Walt Disney

Ein retrofuturistisches Kriegsabenteuer

Nachdem ich mir zuletzt einmal wieder Kritiken der ersten MCU-Phase durchgelesen habe, musste ich mich doch sehr wundern, dass „Captain America: The First Avenger“ häufig am unteren Ende der Skala zu finden ist. Ich musste heute für mich feststellen, dass es neben „Iron Man“ wohl meine liebste Origin-Geschichte ist. Mit Joe Johnston hatte Marvel auch einen Regisseur gefunden, der aus der klassischen Schule eines George Lucas und Steven Spielberg kommt und dabei bereits viel Erfahrung in Sachen Effektkino sammeln konnte (u.a. „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“, „Jumanji“ oder „Jurassic Park III“). Auch bei historischen Stoffen, wie „October Sky“, ist Johnston kein unbeschriebenes Blatt und so kommen hier einige Disziplinen zusammen, die einfach perfekt harmonieren. Ich erwähnte es bereits in meiner ersten Besprechung: „Captain America: The First Avenger“ erinnert stark an die „Indiana Jones“-Reihe oder den Retrofuturismus-Klassiker „Sky Captain and the World of Tomorrow“.

Im Gegensatz zur ersten Sichtung hat bei mir heute jedoch auch der emotionale Kern gezündet, sprich vor allem die Beziehung zu Bucky und speziell auch Peggy Carter (Hayley Atwell ist in dieser Rolle aber auch zum Verlieben). Die Bezüge zum restlichen MCU sind durchaus vorhanden und fügen sich wunderbar in diese Welt ein. Insgesamt mag ich den Look des Films, seine Figuren und das oftmals gemächliche Tempo. Die vielen Actionszenen sind zwar im Kriegssetting verortet, jedoch erinnern sie mich eher an oben genannte Abenteuerfilme, denn an Krieg. Wir befinden uns hier quasi schon in einem Marvel-Paralleluniversum zu unserer Welt und das ist gut so.

Fazit

Sowohl ich als auch die Kinder mochten „Captain America: The First Avenger“ wirklich sehr gerne. Das hätte ich so nicht erwartet. Nun sind wir alle heiß auf die erste große Zusammenkunft der Superheld:innen, welche wir hoffentlich noch in den nächsten Tagen schauen werden. Steve Rogers erster Auftritt wird von mir davor aber noch um einen Punkt aufgewertet: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Die 5 besten Kämpfe in Filmen

Es bleibt actionreich und nach den spektakulärsten Stunts geht es heute bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter zu den besten Kämpfen in Filmen. Da gibt es auch einige, wobei ich mich auf die Filme konzentriert habe, die mir vor allem aufgrund ihrer Kampfszenen im Kopf geblieben sind. Seid gespannt! 🥋

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #353 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #353 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #353 lautet:

Die 5 besten Kämpfe in Filmen

  1. „Braveheart“ (1995) – Ein Film, der von seinen Kampfszenen lebt und diese in eine mitreißende und emotionale Geschichte einbettet. Als Jugendlicher habe ich den Film oft nur aufgrund seiner brachial inszenierten Kämpfe gesehen. Bis heute sehr imposant.
  2. „John Wick“ (2014) – Vermutlich hätte ich hier jeden Teil der Reihe nehmen können, doch der Ursprung ist mir am stärksten im Kopf geblieben. Was das Stunt- und Regieteam rund um Keanu Reeves gestrickt hat, ist wahrlich beeindruckend.
  3. „Kill Bill: Vol. 1“ (2003) – Im ersten Teil von Quentin Tarantinos Epos gibt unzählige fantastische Kampfszenen. Ob ganz intim in der Wohnküche oder das große Geschnetzel in schwarz-weiß. Fantastisch inszeniert und auf den Punkt gespielt.
  4. „The Night Comes for Us“ (2018) – Auch wenn der Film in jeder Hinsicht völlig übertrieben ist, so hat mich speziell der Schlusskampf ziemlich beeindruckt. Ultrabrutal und doch packend. Dagegen sind alle anderen Filme auf dieser Liste harmlos. Ein im wahrsten Sinne des Wortes krasser Film mit krassen Kämpfen.
  5. „The Raid: Redemption“ (2011) – Gareth Evans Action-Kracher hat damals den Grundstein für diese Art von Film gelegt, ohne den es wohl auch „The Night Comes for Us“ nicht gegeben hätte. Nicht weniger imposant, doch deutlich besser verdaulich. Den Nachfolger will ich schon seit Jahren nachholen.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und/oder Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.

Die Nachbarn von oben (2023)

Heute Abend haben wir recht lange das Gesellschaftsspiel „Hitster“ gespielt, weshalb es am Ende zu spät für einen Filmabend mit den Kids war. Frau bullion und ich haben es dennoch aufs Sofa geschafft. Mit ihren Kolleginnen hatte sie im Kino den Trailer zu „Die Nachbarn von oben“ gesehen, den Film dann aber verpasst. Für uns gab es also einen Filmabend ohne Kinder. Ob sich der Film gelohnt hat? 🥂

Die Nachbarn von oben (2023) | © Ascot Elite Home Entertainment

Die Nachbarn von oben (2023) | © Ascot Elite Home Entertainment

Angestrengt zwischen Drama und Komödie

Das Setting erinnert an „Gott des Gemetzels“: Ein intimes Kammerspiel zwischen zwei Paaren, welches zu schmerzhaften Fragestellungen führt und in einer existenziellen Krise endet. Aufhänger ist, dass die titelgebenden Nachbarn beim nächtlichen Sex zu laut sind und ob man das, so rein nachbarschaftlich gesehen, ansprechen könne. Das Paar, dessen Perspektive wir einnehmen, ist in den Fünfzigern, die einzige Tochter ist Teenagerin und beide haben sich nicht mehr viel zu sagen. Das Nachbarpaar führt eine offene Beziehung und veranstaltet regelmäßig Orgien. Soweit, so vielversprechend anzüglich die Prämisse. Das hat anscheinend auch der Trailer versprochen.

Tatsächlich ist „Die Nachbarn von oben“ bis auf ein, zwei kurze Momente überhaupt nicht witzig. Wir wohnen eher einem Beziehungsdrama bei, das allerdings auch in nicht im Geringsten erhellend ist. Der ganze Film ist unfassbar dröge inszeniert und es kommt keine Spannung auf. Was hätte man alles daraus machen können? Beide Lebensentwürfe ins Extrem drehen und den Figuren ihren Spiegel vorhalten. Es tatsächlich anzüglich werden lassen oder zumindest eine Entwicklung der Charaktere vorantreiben. Doch da ist nichts. Die Schauspieler:innen machen ihre Sache gut, doch bekommen sie einfach zu wenig zu tun. Die Dialoge wirken unnatürlich und steif. Am Ende hat sich nichts zwischen den Figuren geändert. Die knapp 90 Minuten haben sich angefühlt wie drei Stunden.

Fazit

Wenn wir uns bei einem Film mehrfach überlegen auszuschalten, dann mag das etwas heißen. Hinter dem anzüglichen Thema verbirgt sich ein arthousig angehauchter Schnarcher, der mich leider so gar nicht überzeugen konnte. Schade um die nette Grundidee und die guten Schauspieler:innen. Leider wurde nichts daraus gemacht. Schade drum: 3/10 Punkte.

Leipzig 2024 #2: Zoo Leipzig 7 Jahre später

Nachdem wir am Morgen nach unserem Besuch der Buchmesse alle recht platt waren, haben wir uns zunächst eine Bäckerei gesucht, die auch am Sonntag geöffnet hat, um erst einmal ausgiebig zu frühstücken. Das war ein famoser Start in den Tag! Danach haben wir uns direkt zum Leipziger Zoo aufgemacht, wo wir praktischerweise im dedizierten Parkhaus einen Stellplatz gefunden haben. Gegen 10 Uhr sind wir bereits in unser Zoo-Abenteuer gestartet. 🐘🦧

Ein Blick über das imposante Gondwanaland

Ein Blick über das imposante Gondwanaland

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Thor (2011) (WS1)

Nach einem recht drögen Urlaubstag, an dem sich meine schleichende Erkältung so weit in den Vordergrund gespielt hat, dass ich mir tatsächlich überlege, zum Arzt zu gehen, stand abends mit „Thor“ ein weiterer Filmabend auf dem Programm. Ich konnte mich noch recht gut an meine erste Sichtung des Films erinnern und habe mich auf den Einzug des Fantastischen ins MCU gefreut. 🔨

Thor (2011) | © Walt Disney

Thor (2011) | © Walt Disney

Fantastische Welten halten Einzug ins MCU

Ich sage es gleich zu Beginn: Nach dem eher geerdeten „Iron Man 2“ ist der doch recht ausgeprägte Fantasy-Einschlag nicht bei allen Zuschauenden gut angekommen. Speziell das Zappelinchen konnte damit leider nicht so viel anfangen. Ein interessanter Punkt und ich weiß noch, dass mich dieser seltsame Wandel damals auch überrascht hatte. Kenneth Branagh passt wie die Faust aufs Auge, um die Asgard-Szenen völlig abgedreht und übersteigert zu inszenieren. Dem gegenüber steht die Kleinstadtidylle und ein sehr persönliches Kennenlernen zwischen Jane und Thor. Das alles mag nicht so recht zusammenpassen und besitzt doch unglaublich viel Charme.

Gerade wenn man an die Fortführung des MCU denkt, dann ist „Thor“ auch stilprägend für die kommenden außerirdischen Welten, in die wir Einblick erhalten werden. Der Film hat das damals noch junge MCU ziemlich auf den Kopf gestellt und wichtige Elemente eingeführt, die später noch extrem wichtig werden sollten. Auch S.H.I.E.L.D. bekommt endlich eine größere Rolle und mir ist erst heute aufgefallen, dass Hawkeye in „Thor“ bereits einen Auftritt hat. Das hat mir doch sehr gut gefallen. Auch fand ich es witzig, Joshua Dallas als einen von Thors Weggefährten zu sehen, den ich erst kürzlich über vier Staffeln in der Serie „Manifest“ begleitet habe.

Fazit

Ich mag „Thor“ immer noch, wenngleich ich ihn auch mit den jüngeren Filmen des MCU vergleichen muss. Gegen diese kann er nicht vollständig punkten, zumal auch gerade die Figur des Thor in den späteren Iterationen deutlich mehr an Profil gewinnt. Der Zwergofant war recht angetan, das Zappelinchen eher verwirrt ob der Richtung, die hier eingeschlagen wird. Mit „Captain America: The First Avenger“ wird es demnächst wieder geerdeter werden. Für „Thor“ zücke ich auch heute 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 5/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)

Iron Man 2 (2010) (WS1)

Der zweite Osterfeiertag liegt hinter uns und auch diesen haben wir größtenteils mit Schlemmen verbracht. Da es kalt war und den ganzen Tag geregnet hat, sind wir nicht einmal dem obligatorischen Osterspaziergang nachgekommen. Viel essen und wenig Bewegung ist keine gute Kombination. Abends ging es dann mit „Iron Man 2“ auch noch für einen Filmabend aufs Sofa. Was für ein Leben! 🤖

Iron Man 2 (2010) | © Walt Disney

Iron Man 2 (2010) | © Walt Disney

Die Blaupause für eine MCU-Fortsetzung

Nach meiner kürzlichen Sichtung von „Der unglaubliche Hulk“ habe ich versucht mich daran zu erinnern, wie mir denn „Iron Man 2“ beim ersten Mal gefallen hat. Viele Details hatte ich tatsächlich nicht mehr im Kopf. Am ehesten waren mir noch die Szenen beim Grand Prix von Monaco präsent und der generische Schlusskampf mit den Roboter-Drohnen. „Iron Man 2“ wird weithin als einer der schwächsten MCU-Filme betrachtet, was ich zwar nachvollziehen kann, aber dem nicht komplett zustimme. Für mich macht diese Fortsetzung überhaupt erst einen großen Schritt in Richtung Marvel Cinematic Universe, das bisher nur grob angedeutet wurde. Nick Fury und Black Widow bekommen größere Auftritte und ich hatte erstmals das Gefühl, nicht nur einen Einzelfilm zu sehen. Zumindest aus der heutigen Perspektive.

Die eigentliche Filmhandlung ist natürlich sehr plakativ in all seinen Versatzstücken: Tony Starks Zusammenbruch, Whiplash als 08/15-Bösewicht und militärische Ränkespiele. Alles aus dem typischen MCU-Baukasten und nicht einmal sonderlich innovativ zusammengeschraubt, doch stets unterhaltsam. Gerade die Kinder hatten mindestens ebenso viel Freude mit dieser Fortsetzung, wie mit dem originalen „Iron Man“. Selbst Frau bullion ist den kompletten Film über wach geblieben, was schon eine Kunst ist. Hier zeigt sich, dass das MCU damals einfach unfassbar massentauglich war und die ganz breite Schicht erreichen konnte. Wohl auch der Grund für den Erfolg: Superheld:innen waren plötzlich kein Nerd-Kram mehr, sondern Mainstream. „Iron Man 2“ hatte die Formel schon ziemlich perfekt drauf.

Fazit

Ich hatte wieder viel Spaß mit „Iron Man 2“. Für mich kommt die MCU-Formel hier erstmals zusammen, zumindest bevor es dann mit den nächsten beiden Filmen hart auf „The Avengers“ zugeht. Kaum zu glauben, dass der Film schon 14 Jahre auf dem Buckel hat. Die Kids waren begeistert und ich freue mich schon auf unsere weitere Reise: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Media Monday #666 – Geisterjagd im Kino, Kunst im Panometer und frohe Ostern!

Der Ostersonntag liegt hinter uns und ich verdaue gerade noch das ausführliche Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen. Schon fast anstrengend, nach der Fastenzeit wieder so viel zu schlemmen. Gesundheitlich bin ich leider immer noch angeschlagen (klar, habe jetzt ja auch Urlaub 🙄), was wohl auch daran liegt, dass ich gestern gut fünf Stunden lang unsere Pergola gereinigt habe. Das war körperlich doch anstrengender als gedacht und am Ende wurde es auch ganz schön frisch auf der Leiter. Am morgigen Ostermontag steht dann schon wieder großes Schlemmen an und ich wünsche mir, spätestens am Dienstag wieder fit zu sein, um meine Urlaubstage zu genießen. Doch nun erst einmal zu den aktuellen Fragen des Medienjournals, mit denen ich auf eine popkulturell ereignisreiche Woche zurückschaue. In diesem Sinne: Frohe Ostern! 🐰

Media Monday #666

  1. Was mir immer wieder gefällt an den alljährlichen Feiertagen ist das Zusammensein mit der erweiterten Familie. So häufig findet man im Alltag dafür leider keine Zeit und die Feiertage sind für mich deshalb die Ankerpunkte des Jahres in dieser Hinsicht.
  2. Es wäre nicht wirklich verwunderlich, würde man nach dem Lesen des Artikels „Mein erstes Mal Leipziger Buchmesse“ vermuten, dass ich keinen Spaß auf der Messe gehabt hätte. Aber lest am besten selbst…
  3. Die Kunst im Panometer in Leipzig (siehe Foto unten) hat ein zeitlose Botschaft, die ich in einem dedizierten Artikel noch beschreiben werde.
  4. Berücksichtigt man, dass „Der unglaubliche Hulk“ erst der zweite MCU-Film war, dann überrascht es mich umso mehr, wie groß dieses filmische Franchise letztendlich geworden ist.
  5. Meine Liste mit den 5 besten Action-Filmen mit spektakulären Stunts hält so manche Überraschung parat, aber es haben nur drei Regisseure darauf Platz gefunden.
  6. Am Laufen schätze ich ja immer besonders, wenn ich meine Kilometerziele erreiche. Im März habe ich nur knapp die 202 km erreicht.
  7. Zuletzt habe ich „Ghostbusters: Frozen Empire“ mit der Familie im Kino gesehen und das war ein großes Vergnügen, weil ich den Film deutlich gelungener fand als viele andere Zuschauer:innen.

Eine Impression des beeindruckenden Panometers in Leipzig (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):