DuckTales: Jäger der verlorenen Lampe – OT: DuckTales: Treasure of the Lost Lamp (1990) (WS1)

Nach einer anstrengenden Woche gab es heute Abend einen Film, auf den sich der Zwergofant schon seit Woche gefreut hat und zwar „DuckTales: Jäger der verlorenen Lampe“. Der Grund dafür ist einfach: Er liebt Disney-Comics und liest bereits seit Jahren immer wieder in den über 200 Lustigen Taschenbücher, die noch aus meiner eigenen Kindheit stammen. Oder „Onkel Dagobert: Sein Leben, seine Milliarden“, welches sein liebstes Comic ist. Wie er nun den Film fand? 🪔

DuckTales: Jäger der verlorenen Lampe (1990) | © Walt Disney

DuckTales: Jäger der verlorenen Lampe (1990) | © Walt Disney

Ein nostalgischer Trip in die eigene Kindheit

Wie bereits in meiner letzten Besprechung von vor 12 Jahren geschrieben, war „DuckTales: Jäger der verlorenen Lampe“ einer der wenigen Filme, die ich damals auf VHS-Kassette besessen habe. Entsprechend häufig habe ich den Film gesehen. Meist Sonntagnachmittag, weshalb ich mit ihm auch immer eine etwas wehmütige Morgen-ist-wieder-Schule-Stimmung verbinde. Auch bei der heutigen Sichtung ist dieses Gefühl wieder latent aufgekommen. Schon seltsam, wie das so ist mit Erinnerungen an die Erlebnisse der Kindheit. Insofern war auch die heutige Sichtung für mich ein zutiefst nostalgisches Erlebnis.

Die Geschichte rund um die Zauberlampe und den Dschinn ist auch heute immer noch nett und bietet kinderfreundliche Abenteuerunterhaltung. Dem Zwergofanten ist es heute übrigens genauso gegangen, wie mir damals bei meinen ersten Ausflügen ins animierte Entenhausen: Ihn hat die Diskrepanz zu den Comics gestört und er hat Donald vermisst. Es ist eben „DuckTales“ und nicht die klassischen Abenteuer, wie man sie aus den Comics kennt. Dennoch hatte er auch viel Spaß damit.

Fazit

Ich habe mich gefreut, einmal wieder nach Entenhausen zurückzukehren. Ich hätte fast jede Dialogzeile noch mitsprechen können und fand es spannend, wie viel von damals hängengeblieben ist. Gerade auf der Gefühlsebene. Der Zwergofant war zwar nicht begeistert, aber doch bestens unterhalten. Das Zappelinchen dagegen war von der Filmwahl von Anfang an nicht angetan. Insgesamt dennoch ein gelungener Filmabend: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 5/10 Punkte;  Zwergofant:  8/10 Punkte.)

17 Gedanken zu “DuckTales: Jäger der verlorenen Lampe – OT: DuckTales: Treasure of the Lost Lamp (1990) (WS1)

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  2. Deine Tochter enttäuscht hier sehr 😉
    Mir fällt gerade auf, ich hab den Film gar nicht. Die Serie wollte ich auch mal kaufen…
    Kann deinem Sohn auch die anderen Comics aus der Don Rosa Library empfehlen. Gibt’s seit einer Weile in schicken Neuauflagen.

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    • Die Serie wollte ich mir auch mal holen. Aber da ist inzwischen wohl der Griff zu Disney+ günstiger. Mal sehen, irgendwann vielleicht…

      Etliche Don-Rosa-Comics habe ich auch bereits. Die schönen Hardcover-Neuauflagen haben aber durchaus ihren Reiz, das stimmt.

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  3. Den habe ich tatsächlich noch nie gesehen. Ich hatte früher aber das Hörspiel und kenne den Film eigentlich. Nur halt die Bilder nicht dazu 🤣 muss ich auf jeden Fall mal gucken

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  4. Das ist auch einer der Filme meiner Kindheit. Ich war tatsächlich nie ein allzu großer Fan der ursprünglichen DuckTales-Serie, „Treasure of the Lost Lamp“ war für mich im Grunde der beste Teil der Serie. Ich habe ihn vor etwa zwei Jahren das letzte Mal gesehen, als er gerade auf Netflix war, noch bevor es Disney Plus gab. Apropos, vom DuckTales-Reboot auf Disney Plus bin ich tatsächlich sehr angetan, dieser gehört inzwischen zu meinen liebsten Interpretationen des Duck-Kosmos. Carl Barks und Don Rosa sind natürlich ohnehin über jeden Zweifel erhaben, tatsächlich hat mich Don Rosa für die meisten anderen Duck-Geschichten, die nicht von ihm oder Barks sind, regelrecht verdorben. Der Reboot ist das erste, das mich diesbezüglich seit vielen Jahren überzeugen konnte.

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    • Oh, das klingt fantastisch! Mit der alten „DuckTales“-Serie wurde ich auch nie so richtig warm. War mir zu weit von den Comics weg. Was du über das Reboot schreibst, klingt famos. Werde ich bestimmt einmal reinschauen, wenn Disney+ doch mal den Weg auf unseren Fernseher findet.

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      • Beim Reboot muss man sich allerdings darauf einstellen, dass er sein eigenes Ding macht. Die Autoren sind sich des Vermächtnisses der ursprünglichen Serie und gerade der Comics von Barks und Rosa sehr bewusst (und bauen auch immer wieder Anspielungen ein), gleichzeitig ist es aber auch eine sehr eigene und spezielle Interpretation des Duck-Universums, auf die man sich einlassen muss. Die Sprecherriege ist aber wirklich grandios, vor allem mit David Tennant als Dagobert. Und in jedem Fall: Donald ist deutlich präsenter als in der Originalserie.

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      • Donalds Abwesenheit war tatsächlich einer der größten Kritikpunkte, die ich an der Originalserie hatte. Wenn, dann wäre das eh eine Serie, die ich wohl in der Synchro zusammen mit den Kids schauen würde. Aber momentan sind wir mit Netflix und Prime noch gut ausgelastet. Den Film hier hatte ich glücklicherweise noch auf DVD im Regal. 🙂

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