Der Hobbit: Eine unerwartete Reise – OT: The Hobbit: An Unexpected Journey (2012)

Seit ich Peter Peter Jacksons Verfilmung der „Der Herr der Ringe“-Trilogie kennen und lieben gelernt habe, war die Verfilmung von J. R. R. Tolkiens Vorgänger ein großer Wunsch von mir. Gestern war es – nach etlichen Startschwierigkeiten – endlich soweit und ich konnte mir „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ (OV, 3D mit 24 fps) auf der großen Leindwand ansehen. Die Erwartungen waren hoch, die Ängste aufgrund viel zu vieler bereits gelesener Rezensionen auch. Würde der Film an die alte Trilogie anschließen können oder würde ich bitter enttäuscht werden?

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Im Gegensatz zu meiner ersten Sichtung von „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ vor nun schon über 10 Jahren fehlte von Beginn an ganz klar die Magie. Seitdem hat sich das Marketing von Filmen extrem gewandelt und jeder noch so kleine Schnippsel wird bereits im Vorfeld breitgetreten und ausgiebig diskutiert. Ich selbst bin mit meinem Blog natürlich Teil dieser Maschinerie und freue mich auch stets über die aktuellsten Trailer und andere Neuigkeiten, doch manchmal wünschte ich mir die unschuldige Vorfreude von damals zurück. Zuviel Kalkül, zuviel Analyse, zuviel Meinung. Damals gab es ein paar wenige Filmseiten im Netz, ansonsten hat man sich auf Zeitschriften oder Mundpropaganda verlassen. Während der heutigen Sichtung spukte mir jedoch bereits die Kritik an einzelnen Szenen im Kopf herum, was dem Filmerlebnis sicher nicht zuträglich war.

Doch genug des Genörgels eines alten Mannes und zum lang erwarteten Film: Sobald die ersten Noten von Howard Shores abermals äußerst gelungenen Scores erklingen, erwacht Mittelerde zum Leben. Ich habe mich sofort wieder heimisch im Auenland gefühlt und der Kniff, die erzählerische Klammer parallel zu Bilbos Geburtstagsfeier in „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ zu inszenieren, hat bei mir sofort gezündet. Überhaupt habe ich den Prolog in Beutelsend sehr gemocht und fand die Einführung der Zwergenbande einfach nur unglaublich unterhaltsam. Genau so habe ich mir das beim Lesen der Vorlage vorgestellt. Herrlich!

Die meisten Kritiker – und auch das spukte mir während der Sichtung beständig im Kopf herum – scheinen den zweiten Teil des Films um einiges gelungener zu finden, als die recht langsame erste Häfte. Dies kann ich für meinen Teil so nicht nachvollziehen, finden sich meine Kritikpunkte doch hauptsächlich in der zweiten Filmhälfte wieder. Die Begegnung mit Gollum fand ich zwar famos in Szene gesetzt, doch die 3D-Achterbahnfahrten durch das Nebelgebirge samt comichaftem Goblin-König? Nein, so hatte ich mir das nicht ausgemalt. Dabei hatte ich größte Hoffnungen für diesen Teil der Erzählung, da die Reise durch die Minen von Moria nach wie vor meine Lieblingsszene der gesamten alten Trilogie ist. Hier gab es jedoch viel zu viel Gewusel samt überzogener Action, bei der die Atmosphäre leider ziemlich auf der Strecke geblieben ist. Von der Extended Edition erhoffe ich mir tatsächlich ein paar ruhigere Momente ohne CGI-Gekloppe.

Die vielkritisierten Ergänzungen sind mir dagegen nicht negativ aufgefallen. Für mich passten die Erweiterungen sehr gut in Peter Jacksons Mittelerde, die sich ohnehin von der J. R. R. Tolkiens unterscheidet. Selbst Radagast der Braune hatte nach einer gewissen Eingewöhnungsphase durchaus so seine Momente. Da hat mich die inszenatorische Anbiederung an die Originaltrilogie deutlich mehr gestört: ob nun die Flucht aus dem Nebelgebirge, das Rufen der Adler oder andere Szenen, die inhaltlich an „Der Herr der Ringe“ erinnern – Peter Jackson hat diese auch exakt so inszeniert, wie in seinem Mammutwerk, was ich oft zu gewollt fand.

Noch ein paar Worte zur Technik: Nachdem ich in den letzten Wochen mir einiges an nativem 48 fps- bzw. 50 fps-Material angesehen hatte stand für mich fest, dass mich die HFR-Version aufgrund ihres Looks nicht wirklich in die Welt Mittelerdes hätte eintauchen lassen. Selbst normales 3D war wieder ablenkend genug. Es funktioniert wunderbar in langsamen, mit Weitwinkel gedrehten Kamerafahrten oder in Szenen, in denen die Kamera eher stationär ist. Sobald jedoch Action gezeigt wird und es zu vielen Umschnitten kommt, hätte ich mir eine klassische 2D-Fassung gewünscht. Somit freue ich mich sowohl von technischer, als auch inhaltlicher Seite auf die entspannte Sichtung der Blu-ray in ca. einem dreiviertel Jahr.

Auch wenn „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ nicht sonderlich elegant erzählt war und Peter Jackson einige Szenen – vor allem die mit ausufernder Action – eher gewöhnungsbedürftig inszeniert hatte, so fand ich die Rückkehr nach Mittelerde doch enorm gelungen. Auch die angeprangerte Länge des Films empfand ich nicht als störend – anders als meine dank 3D trändenden Augen. Heute würde ich mir am liebsten sofort den zweiten Teil ansehen und ich bin mir sicher, dass auch dieser Beginn von Bilbo Beutlins Abenteuer in meiner Gunst noch wachsen wird: 8/10 Punkte.

43 Gedanken zu “Der Hobbit: Eine unerwartete Reise – OT: The Hobbit: An Unexpected Journey (2012)

  1. Wenn tatsächlich noch „Extended“-Fassungen dieser ohnehin schon aufgeblasenen Filme folgen, fall ich vermutlich vom Stuhl. Was kann da schon groß auf dem Schnitttisch liegen geblieben sein, wenn Mr. Jackson kurz vor knapp aus zwei Filmen plötzlich drei machen wollte?

    Zum Film selbst: da haben wir zwei unsere obligatorischen…5 Punkte Unterschied 🙂 Mir war das zu wenig originell und viel zu sehr 1:1 aus „Fellowship“ entlehnt. Der ist und bleibt der einzige brauchbare Tolkien-Film in meinen Augen.

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    • Deine Wertung wundert mich gar nicht, da ich deine Einstellung zu Peter Jacksons Adaption ja kenne. Davon abgesehen sind die Parallelen zu „Fellowship of the Ring“ natürlich überdeutlich, doch die gab es ja in der Vorlage auch schon – Jacksons inszenatorische Kopierwut ist mir aber auch negativ aufgefallen.

      Die Extended Editions kommen natürlich. Das Geschäft lässt sich Warner doch nicht engehen und für diesen Teil wurde bereits eine 20-25 Minuten längere Fassung angekündigt. Wenn die Szenen stimmen, dann kann das (für mich) durchaus funktionieren.

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  2. Da sind wir ja größtenteils einer Meinung. Ob der Film zu lang ist, werde ich heute in meiner Zweitsichtung mal versuchen festzustellen. Jedenfalls schafft es der Hobbit als erster Film, mich mehrfach ins Kino zu locken (wenn auch durch Freunde und Familie bedingt).
    Immerhin scheinst du Gefallen gefunden zu haben am jüngsten Ausflug nach Mittelerde – und wenn jetzt schon der zweite Teil lief, oh ich würde mich dumm und dämlich freuen! 😉

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    • Wenn ich die Zeit hätte, würde ich mir evtl. auch noch einmal die HFR-Fassung gönnen, um zu sehen, was denn tatsächlich dran ist und ob die höhere Framerate nur bei 2D so störend wirkt.

      Bei „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ war ich übrigens auch zweimal im Kino, was sonst auch so gut wie nie vorkommt.

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  3. Schönes Review. Ich fand den Film nach der ersten Sichtung im Kino gar nicht so toll. Einen Tag später habe ich mir das Buch gekauft und es in Rekordzeit verschlungen. Danach hatte ich eine ganz andere Sicht auf den Film. Als Einstieg in eine lange Reise, ist Der Hobbit wirklich ein gelungener Film, der Lust auf mehr macht.

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    • Danke! Ja, das Buch mag ich auch sehr, sehr gerne und gefällt mir sogar besser als der eigentliche „Der Herr der Ringe“ in Buchform. Nun liegt ja noch einiges vor unseren Helden und eigentlich ist der Film ja auch der Auftakt für alle sechs Filme… 😉

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  4. Hätte nach deinem Text mehr so mit 7/10 gerechnet, aber ok. Bin auch schon am überlegen, ob an meinen sechs Punkten die Spätvorstellung und die ewig lange Werbung vorweg mitbeteiligt waren, denn ich will das mittlerweile nicht mehr wahrhaben, dass ich den nicht besser fand…

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    • Für die Kritik bietet es sich natürlich eher an über die negativen Aspekte zu reden bzw. diese zu relativieren. Eigentlich wollte ich noch über Martin Freemans grandiose Leistung, das Gänsehaut verursachende MISTY MOUNTAINS uvm. schreiben, doch ist ja eh schon so lang geworden… 😉

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      • Und das zu Recht! Nur, die von dir angesprochenen negativen Aspekte nehmen für mich einen viel zu großen Teil ein – insbesondere mit der „Fluch der Karibik“-Actioneinlage in den Orkhöhlen hat Jackson für mich eine spannende Stelle des Buchs vermurkst. Und warum musste man den Part mit den Wargen und den Adlern und dem Feuer und all dem denn überhaupt ändern? Dürfen die Adler keine eigene Persönlichkeit haben? Aber bevor hier wieder einer ankommt wie die Experten, die mir schon bei moviepilot erklärt haben, das ich nichts kapiert habe: Es sind halt auch diese kleinen Dinge, die für mich den Film nicht ganz so gut wie erhofft erscheinen lassen.

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      • Ja, die Reise durch das Nebelgebirge ist auch mein größter Kritikpunkt, keine Frage. Aber immerhin war der wichtigste Teil (und das sind nun einmal Gollums Rätsel) gelungen inszeniert. Das Ende mit den Wargen, dem Feuer und den Adlern fand ich übrigens auch nicht sonderlich gelungen. Jackson hat hier eben noch einen Actionhöhepunkt reingebracht, was ich auch schade fand. Dennoch haben mir diese Aspekte den Filmgenuss kaum getrübt und ich fand andere, oft kritisierte Szenen (z.B. Beutelsend, Bruchtal) sehr gelungen.

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  5. Oh ja… das was du zu Beginn ansprichst, mit all den Filmschnipseln, kann ich gut verstehen. Gerade bei „The Hobbit“ hatte ich das Gefühl, die erste Hälfte schon gesehen zu haben… ständig „Hier gibt’s neun Minuten aus dem Film“, dann gibt’s da wieder neue Ausschnitte… blablabla… manchmal übertreibt man es wirklich und dadurch geht dann die ganze Spannung verloren.

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    • Normalerweise schaffe ich es ja gar nicht mir das alles für alle potentiell interessanten Filme reinzuziehen, doch bei diesem Film war das Interesse einfach zu groß und da ich die Handlung ja bereits durch die Vorlage kenne, habe ich mich dazu hinreißen lassen bereits im Vorfeld einige Kritiken zu lesen. Werde ich auch nicht mehr machen. Behaupte ich zumindest jetzt… 😉

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  6. Danke für das Review, ich werde mir den demnächst mit allem technischen Firlefanz (HFR, 3D, Zehenhaarfärben während der Vorstellung) ansehen. Da kenn ich ja nix, wenn ich einen Gutschein ausnutze. Ich gehe da vollkommen unbefangen rein, kenne weder Buch noch habe ich mir Vorabschnippsel angesehen.

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    • Immer gerne. Ich hoffe auch auf einen ausführlichen Bericht zum Thema HFR, 3D und Zehenhaarfärben. Bisher habe ich den Eindruck dieser Firlefanz kommt eher beim jungen Publikum (< 25 Jahre) an, die eh schon mit den ganzen digitalen Bildverschlimmbesserungen aufwachsen und schon die Krise bekommen, wenn der Film ein wenig körnig aussieht. Sehr pauschalisierend, ich weiß. Insofern bin ich gespannt, was denn ein Kinoveteran dazu sagt…

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  7. Muss man sich mal vorstellen: Wir waren dabei, als das Internet salonfähig wurde, damals, ’93… da waren die meisten der von dir beschriebenen Generation nicht mal geboren.
    So, zurück zum Thema. Der Hobbit, von 1937. (Da war ich auch noch nicht geboren!)

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  8. Lexi…was? 😀
    Nein, um himmels Willen, so jung bin ich ja dann (leider?!) doch nicht. Ich bin über 25 und war von dem ganzen Firlefanz begeistert. Zum ersten mal, dass mich 3D überzeugt hat. Aber zu meiner Kritik:
    Das, was du schreibst, plus Xanders Kritikpunkte, die ich ziemlich 1:1 übernehmen kann. Einige Szenen im Film wurden anders umgesetzt als im Buch, obwohl man es laufzeit- und handlungstechnisch genau gleich hätte umsetzen können. Was sollte das? Aber hauptsache, wir haben nochmal Action reingepackt.

    Hätte ich das Buch nicht schon ein paar mal gelesen, wäre ich vom Film vermutlich begeistert.

    Was für mich allerdings mit der größte Kritikpunkt ist… warum sehen ein paar der Zwerge, allen voran Thorin Eichenschild, aus wie normale Menschen, und die anderen wie Zwerge, wie man sie kennt? Noch dazu fast völlig ohne Bart! Das war für mich irgendwie nicht konsequent. Ist natürlich Geschmackssache, ja….(und ja, ich weiß, dass auch Zwerge nicht alle gleich aussehen müssen 😉 )

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    • Wie gesagt fand ich 3D in einigen Szenen durchaus okay, aber sobald die Schnittfrequenz erhöht wird, fällt die Technik für mich auseinander.

      Die Änderungen zum Buch haben mich größtenteils nicht sonderlich gestört. Ob sie jedoch nötig waren? Bei den Trollen z.B. hatte ich das Gefühl Jackson wollte Bilbo schon früher als gewitzten Typen etablieren, da er ja darauf gekommen ist die Sache bis zum Morgengrauen rauszuzögern. Im Buch ist es ja Gandalf, der durch die Stimmen den Streit entfacht. In meinen Augen nicht uninteressant. Andere Sachen, wie der ewig lange Kampf im Nebelgebirge fand ich dagegen auch doof.

      Das Aussehen der Zwerge hat mich eher positiv überrascht. Sahen doch alle zwergig aus, oder nicht? Dass besonders Thorins Anführermentalität auch optisch Ausdruck verliehen wurde, war doch klar und in meinen Augen auch passend. Nee, fand ich absolut nicht störend.

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  9. Tja, hättest du den Film mal in HFR angeguckt, da war die 3D-Technik durchgängig gut 😉
    Das mit den Trollen war auch eine der Stellen, an der ich dachte: „Warum nicht wie im Buch?“. Natürlich kann mans nicht jedem Recht machen, aber naja…
    In meinen Augen sahen ein paar Zwerge eben nicht zwergig aus, eher wie normale Menschen 😀

    Ist halt wieder so ein Film, an dem sich die Geister scheiden. Nicht nur in gut / schlecht, sondern auch in naja / meh oder scheiße / extrem genial. ^^

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    • Nee, ich glaube HFR hätte mich nur unendlich genervt. Werde ich bestimmt mal bei einem unwichtigen Film probieren, aber hier hätte mich der TV-Look gestört. Glücklicherweise sind Blu-rays nur für 24 fps spezifiziert!

      Ja, habe ich mir bei den Trollen auch gedacht, doch ich habe auch Jacksons Intention gesehen Bilbo bereits früher etwas Heldenhaftes zu verleihen. Fand ich insofern also nicht störend. Und die Zwerge waren doch viel kleiner als Menschen und hatten mehr Haare… 😉

      Bei dem Film wird sich vermutlich sowieso erst in zwei Jahren zeigen, ob er tatsächlich an „Der Herr der Ringe“ anschließen kann. Wenn Jackson den Übergang gekonnt hinbekommt, dann bin ich beeindruckt und freue mich irgendwann 24 Stunden am Stück in Mittelerde verbringen zu können…

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      • Stimmt. Thorin war schon sehr als Quasi-Aragorn angelegt. Schweigsam, ernst, Führungspersönlichkeit. Hat aber in meinen Augen auch gepasst. Zudem kann er singen… 😉

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  10. Schöne Kritik, bullion. 🙂

    Also die HFR-Fassung kannst du dir sparen. Das ist a) wenig ausgereift und b) nimmt es diesem Film und vermutlich dem Erlebnis Kino allgemein die Magie. Die beste Fassung von „Der Hobbit:“-Teil 1 ist die mit 24fps und in 2D.

    Gegen 3D habe ich nicht unbedingt etwas, wenn der Film in 3D gedreht ist bzw. bei Animationsfilmen. Brauchen tue ich es aber nicht.

    Ich gehöre auch zu der Generation, die in den frühen 1980ern geboren wurde, irgendwann dann mal nen PC und erst später Internetnanschluss hatte. Und bei der Technikverliebtheit des jungen Gemüses heutzutage kommt man sich irgendwie mit Anfang 30 schon alt vor.

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    • Danke!

      Ja, HFR werde ich mir auch sparen. Einzig um fundiert mitreden zu können wäre es nett gewesen. So hat man doch nur andere Clips mit 48 fps bzw. 50 fps und das ohne 3D. Aber ich glaube auch nicht, dass diese Technik für jemanden wie mich bei „Der Hobbit“ dann plötzlich gut aussieht. In 3D gedreht wurde der Film aber soweit ich weiß schon…

      Ich habe auch in den (ganz) frühen 80ern das Licht der Welt erblickt und manchmal kommt es mir so vor als bilde unsere Generation die Brücke zwischen alter und neuer Welt, was die Kommunikations- und Informationsgesellschaft angeht. Bin mal gespannt, wann wir dann den Anschluss an die Jugend verlieren… 😉

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  12. So, konnte ihn jetzt auch sehen. HFR hat mich doch ein wenig gestört, es geht irgendwie die Magie flöten, ich kann es auch nur mit diesem Vergleich konkretisieren, den ich in einem Forum gefunden habe:

    24 fps zu 48 fps ist, als würde man neben ein Landschaftsbild von Casper David Friedrich ein Foto aus einer modernen Kamera legen. Das eine ist Kunst, das andere näher an der Realität, als man es sich vielleicht wünscht.

    Optisch ist der Film ansonsten ein Hammer, alleine die gewaltigen Landschaften oder Konstrukte im Berg. Weniger begeistert war ich von der Story. Wohl weil ich das Buch nicht kenne, fand ich den Anfang mit dem Treffen in Bilbos Haus zu langwierig, von daher reihe ich mich in die Reihe der Zuschauer ein, die erst in der zweiten Hälfte gepackt wurden. Von den 13 Zwergen hatte nur der Anführer eine eigene Geschichte, vom Rest könnte ich weder Namen nennen oder Auffälliges berichten, das war für mich nur eine Ansammlung von Bärten und komischen Frisuren. Wäre da einer ums Leben gekommen, wäre es mir nicht mal nahe gegangen. Überhaupt hat mich nur das Wiedersehen mit Gollum emotional packen können. Die Kämpfe gerieten mir unrealistisch blutarm, wahrscheinlich um die 12-jährigen ins Kino lassen zu dürfen.

    Insgesamt habe ich die Sichtung nicht bereut, würde den Hobbit aber doch ein paar Punkte unterhalb der HdR-Trilogie einordnen.

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    • Einen schönen Vergleich hast du da bzgl. HFR und 24 fps gefunden. Dachte mir schon, dass die Wirkung so ist – und da ich deinen Einschätzungen nahezu blind vertraue, fühle ich mich gleich noch bestätigt. Aber ich werde das evtl. noch einmal bei einem unwichtigen Film ausprobieren…

      Ansonsten sehen wir den Film wohl ähnlich, wenngleich auch mit anderen Schwerpunkten. So stark, wie die „Der Herr der Ringe“-Trilogie ist er auf keinen Fall, doch insgesamt schon recht gelungen. Mal sehen, wie er sich im Heimkino und in Zusammenhang mit seinen beiden Fortsetzungen schlägt.

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