Turtles 3 – OT: Teenage Mutant Ninja Turtles III (1993)

Heute war es endlich soweit und auf Wunsch des Zwergofanten ist „Turtles 3“ in den Player gewandert! Davor gab es natürlich selbstgemachte Pizza und überhaupt sind wir momentan wieder komplett im Turtles-Fieber. Auch mich hat der Zwergofant angesteckt, was darin resultiert, dass wir momentan die Nickelodeon-Serie zusammen schauen. Sehr gelungen, das muss selbst ich als Fan der alten Serie sagen… 🍕🐢

Turtles III (1993) | © Alive - Vertrieb und Marketing/DVD

Turtles III (1993) | © Alive – Vertrieb und Marketing/DVD

Ein netter Abschluss der klassischen Filmreihe

Im Gegensatz zu „Turtles“ und „Turtles 2: Das Geheimnis des Ooze“ war mir der Abschluss der Reihe bisher noch unbekannt. Außerdem wusste ich, dass die Kritiken eher bescheiden waren und auch Fans nichts mit dem Film anfangen können. Meine Erwartungen waren also ziemlich niedrig, was vielleicht auch die positive Überraschung erklärt, die „Turtles 3“ letztendlich für mich war. Hinzu kommt die Begeisterung des Zwergofanten, die zweifellos auf mich abgestrahlt hat.

Ich mochte, dass sich die Handlung nicht nur ins Japan des 17. Jahrhunderts verlegt wurde, sondern der Bezug zum modernen New York jederzeit vorhanden ist. Natürlich fehlen die ikonischen Gegenspieler der vier Kampfschildkröten, doch immerhin gibt es Casey Jones zu begrüßen. Die Szenen in der Vergangenheit sind zwar durchaus opulent inszeniert, doch wirkt der Film irgendwie kleiner und unbedeutender, als die beiden vorherigen Teile. Wie eine überbrückende Episode der TV-Serie. Hinzu kommt, dass die Kostüme der Turtles geändert wurden und alles nicht mehr ganz so charmant wirkt, wie zuvor. Am Ende hatte ich aber dennoch sehr viel Spaß mit dem Film.

Fazit

Nun ist dieser Ausflug in die Vergangenheit (also meine persönliche) mit den Turtles wieder vorbei. Dennoch bin ich mir sicher, dass uns die vier Schildkröten noch länger begleiten werden. Auch den 2007er „TMNT: Teenage Mutant Ninja Turtles“ werde ich demnächst wohl noch einmal schauen. Wie gesagt: Auch ich bin wieder hooked und mochte selbst diesen nicht wirklich angesehenen Abschluss der Reihe: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 5/10 Punkte; Zwergofant: 10/10 Punkte.)

Turtles 2: Das Geheimnis des Ooze – OT: Teenage Mutant Ninja Turtles II: The Secret of the Ooze (1991)

Nach einer (für alle) anstrengenden Woche haben wir uns sehr auf den heutigen Filmabend gefreut. Besonders der Zwergofant, der sich natürlich „Turtles 2: Das Geheimnis des Ooze“ ausgesucht hat. Nach dem Erfolg des ersten „Turtles“-Films ist er im Schildkrötenfieber und auch ich habe mich sehr auf die Sichtung gefreut… 🍕🐢

Turtles 2: Das Geheimnis des Ooze (1991) | © Alive - Vertrieb und Marketing/DVD

Turtles 2: Das Geheimnis des Ooze (1991) | © Alive – Vertrieb und Marketing/DVD

Für mich eine absolut gelungene Fortsetzung

Mit „Turtles 2: Das Geheimnis des Ooze“ geht es mir ein wenig wie mit „Ghostbusters II“. In Fankreisen sind die beiden Fortsetzungen deutlich weniger beliebt, als die ersten Teile der jeweiligen Franchises, doch ich mag sie beinahe genauso gerne wie die Originale. Vermutlich weil ich sie als Kind nahezu immer gemeinsam geschaut habe und sie in meiner Erinnerung miteinander verschmelzen. Ob es ein Zufall ist, dass in beiden Fortsetzungen eine leuchtende, gefährliche Flüssigkeit eine Rolle spielt? Ob jetzt Schleim oder Ooze ist da fast schon nebensächlich.

Tatsächlich hatte ich mit dem zweiten Realfilmabenteuer der Turtles auch heute noch so viel Spaß wie damals. Die Welt wird ein wenig größer, doch der Kern der Geschichte bleibt der gleiche: Alberne Teenager-Sprüche, spaßige Kampfszenen und noch mehr (mutierte) Gegner. Auch wenn es unterhaltsam war, die vier Schildkröten zu Beginn in April O’Neils (übrigens neu besetzt) Wohnung zu sehen, so mochte ihren neuen Unterschlupf in der alten U-Bahn-Station doch besonders gerne. Überhaupt ist auch „Turtles 2: Das Geheimnis des Ooze“ wieder herrlich handgemacht, was ihn zwar nicht zeitlos, aber doch wunderbar sympathisch wirken lässt.

Fazit

Für mich gehören die ersten beiden Turtles-Abenteuer nahtlos zusammen und ich mag beide beinahe gleich gerne. Der Zwergofant war erneut extrem begeistert und das Zappelinchen zumindest ein wenig mehr als noch beim ersten Teil. Die letzte Fortsetzung der klassischen Reihe habe ich selbst noch nie gesehen und bin deshalb ziemlich gespannt darauf. Nach wie vor ein tolles Abenteuer: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 5/10 Punkte; Zwergofant: 10/10 Punkte.)

Turtles – OT: Teenage Mutant Ninja Turtles (1990)

Nachdem sich das Zappelinchen letzte Woche mit „Ostwind“ einen Film aussuchen durfte, war heute der Zwergofant an der Reihe, der sich für „Turtles“ entschieden hat. Natürlich nicht ganz unbeeinflusst von seinem Vater und unzähligen Spielstunden mit „Turtles in Time“. Ich hatte mich nach den ersten Arbeitstagen des Jahres schon sehr auf den gemeinsamen Filmabend gefreut und dafür war der Film genau der richtige. Auch weil wir davor Pizza gegessen haben… 🍕🐢

Turtles (1990) | © Alive - Vertrieb und Marketing/DVD

Turtles (1990) | © Alive – Vertrieb und Marketing/DVD

Eine Reise zurück in meine Kindheit

Ender der 1980er Jahr war ich voll und ganz im „Turtles“-Fieber. Speziell durch die Zeichentrickserie und die Actionfiguren, die ich zwar nie selbst besessen, aber immer gerne bei Freunden bespielt habe. Als dann 1990 ein Realfilm ins Kino kam, kannte meine Begeisterung keine Grenzen mehr. Dennoch sollte es noch etwas dauern, bis ich den Film letztendlich gesehen hatte. Und zwar in unserem kleinen Kino vor Ort, das es schon seit etlichen Jahren nicht mehr gibt. Dort liefen Filme immer erst mit größerer Verspätung an. Doch ich war begeistert. Darauf folgten einige weitere Sichtungen bei TV-Ausstrahlungen und irgendwann war dann die „Turtles“-Manie bei mir vorbei. Im Gegensatz zu Klassikern, wie „Zurück in die Zukunft“, haben es die vier Ninja-Schildkröten zunächst nicht bis in mein Erwachsenenalter geschafft.

Aus heutiger Sicht ist der Film hoffnungslos veraltet. Gar nicht einmal so sehr aufgrund der immer noch gut funktionierenden Ganzkörperanzüge, sondern vor allem aufgrund seines Looks und seines Scores bzw. Soundtracks. „Turtles“ war eben nie eine große Studioproduktion, sondern ein Independent-Film, der auch nicht mit Blockbuster-Budget umgesetzt wurde. Dennoch hat er weit mehr Charme und funktioniert für mich weit besser als das 2014er Reboot von Michael Bay. Der 2007er Animationsfilm „TMNT“ hat für mich das Gefühl der Comichelden dagegen recht gut eingefangen, krankt für mich aber am austauschbaren Bösewicht. Über die Laufzeit entwickelt das Original einfach den stärksten Sog und kann durch dumme Sprüche, authentisch wirkende Kulissen und wunderbar handgemachte Effekte überzeugen. Ohne künstliche Übertreibung. Das mag ich immer noch sehr gerne.

Fazit

Auch wenn „Turtles“ inzwischen recht in die Jahre gekommen ist, so hat der Film für mich immer noch gut funktioniert. Er ist keiner meiner großen persönlichen Klassiker, doch wird er immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Bei meinen Kindern war die Meinung dieses Mal sehr geteilt und Frau bullion wäre wohl am liebsten geflohen: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 4/10 Punkte; Zwergofant: 10/10 Punkte.)

Gortimer Gibbon: Mein Leben in der Normal Street – Die komplette Serie (Staffel 1 bis 2)

Heute habe ich bzw. haben wir eine Serie abgeschlossen, die uns schon seit Mitte des letzten Jahres begleitet. Auf der Suche nach einer Serie, die ich zusammen mit den Kindern schauen kann, sind wir irgendwann auf „Gortimer Gibbon“ gekommen. Nach einer längeren Pause, kurz vor dem Finale, haben wir die Serie heute schweren Herzens abgeschlossen… 🐸🔨📦

Gortimer Gibbon | © Amazon Prime Video

Gortimer Gibbon | © Amazon Prime Video

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Nanga Parbat (2010)

Wir befinden uns mitten drin, in dieser komischen Zeit zwischen den Jahren. Die Tage zerrinnen nur so zwischen den Fingern. Nachdem ich in den letzten Nächten auf YouTube immer wieder in Bergsteiger-Dokus versumpft bin, habe ich heute „Nanga Parbat“ auf den Fernseher geholt. Was das Drama um den Tod von Reinhold Messners Bruder Günther zu bieten hat, erfahrt ihr in der folgenden Besprechung… 🏔

Nanga Parbat (2010) | © LEONINE

Nanga Parbat (2010) | © LEONINE

Irgendwo zwischen Heimatfilm und Biographie

Tatsächlich ist „Nanga Parbat“ auf meinem Radar gelandet, nachdem ich vor ein paar Wochen viel Spaß mit dem deutschsprachigen Bergsteigerfilm „Nordwand“ hatte. Zudem habe ich mich filmisch noch nicht mit Reinhold Messner auseinandergesetzt und Joseph Vilsmaiers Film schien mir wie ein guter Einstieg. Man merkt, was Messner und der Regisseur mit dem Drama erreichen wollten: Eine Mischung aus Biopic und dramatischem Bergsteigerfilm. In Teilen gelingt dies auch. Der Rückblick in die Jugend der Messner-Brüder zum Beispiel. Hier hätte der Film gerne noch ein wenig mehr ins Detail gehen dürfen, eben um die Grundlage für die spätere Beziehung zu legen. Leider bleibt das Drama hier nur sehr oberflächlich.

Auch die Bezwingung des „Nanga Parbat“, wie es im Film dramatisch ausgedrückt wird, hat seine Momente. Und auch Schwächen, denn häufig lassen sich die Aufnahmen klar nach Studiokulisse und On-Location-Flüge rund um den Berg trennen. Dies nimmt viel von der Immersion und wurde im zwei Jahre zuvor produzierten „Nordwand“ deutlich besser gelöst. Aus dramatischer Sicht wird natürlich nur Reinhold Messners Perspektive erzählt. Auch wenn er nicht wie der unschuldige, strahlende Held dargestellt wird, so wirken manche Szenen um den Konflikt mit seinem Bruder Günther doch entweder über- oder unterdramatisiert. Ebenso sein Verhältnis zu Expeditionsleiter Karl Maria Herrligkoffer. Hier hätte ich mir ein differenzierteres Bild gewünscht.

Fazit

Für Freunde von Bergsteigerfilmen bietet „Nanga Parbat“ gute Unterhaltung. Er bleibt jedoch hinter seinen Genrekollegen zurück. Dem eigentlichen Thema nähert man sich wohl besser über eine Dokumentation, welche die verschiedenen Perspektiven beleuchtet; falls es eine solche gibt. Solide Unterhaltung: 6/10 Punkte.

Schöne Bescherung – OT: Christmas Vacation (1989) (WS11)

Ich sehe „Schöne Bescherung“ jedes Jahr und bespreche den Film danach auf meinem Blog. Du möchtest die komplette Dosis Griswolds? Du findest alle Besprechungen hier!

Wenn dieses Jahr auch vieles anders ist (oder gerade weil), so sind gewisse Traditionen umso wichtiger. Deshalb haben wir alle (also zumindest die Kinder und ich) uns auch sehr auf die diesjährige Sichtung von „Schöne Bescherung“ gefreut. Dies ist inzwischen schon meine zwölfte Besprechung des Films auf diesem Blog. Mal sehen, welch neue Aspekte ich ihm dieses Jahr abgewinnen konnte…

Schöne Bescherung (1989) | © Warner Home Video

Schöne Bescherung (1989) | © Warner Home Video

Ein wenig Normalität in der Weihnachtszeit 🎄🎅

Es ist wirklich erstaunlich, wie gut der Film immer noch funktioniert. Gerade für die Kinder. Auch wenn wir ihn erst seit ein paar Jahren zusammen schauen, so ist diese Tradition jedoch schon fest in ihren Köpfen verankert. Erneut wurde jedem Highlight des Films entgegengefiebert (und davon gibt es, wie wir wissen, ja so einige) und die einzelnen Szenen entsprechend kommentiert. So liebe ich das. Mir ist dagegen aufgefallen, dass „Schöne Bescherung“ auch wunderbar als Kommentar auf unsere Konsum- und Leistungsgesellschaft funktioniert. Speziell auch, was die Erwartungen an diese paar Tage im Jahr inklusive des familiären Zusammenseins angeht.

In diesem Corona-Jahr werden unsere Erwartungen an das Fest der Feste von vornherein gebrochen. Es ist klar, dass die kommenden Tage anders ablaufen werden als wir es gewohnt sind. Kleiner und vermutlich auch ruhiger. Vielleicht werden wir es nächstes Jahr dann wieder mehr zu schätzen wissen, was wir alles haben. Aber ich bezweifle es. Denn es ist eben doch irgendwie immer das gleiche. Quasi wie jedes Jahr Clarks Erwartungen gebrochen werden. „Schöne Bescherung“ in Dauerschleife.

Fazit

Auch wenn meine Besprechung dieses Jahr nicht so fröhlich ausgefallen ist, hatten wir doch wieder enorm viel Spaß mit dem bunten Treiben. Und soll ich euch etwas verraten? Ich freue mich jetzt schon wieder auf die Sichtung im nächsten Jahr. Denn wer weiß? Vielleicht wird ja doch alles besser: 10/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Prädikat: Lieblingsfilm

Klaus (2019)

Nachdem wir heute bereits den Weihnachtsbaum aufgestellt und geschmückt haben, waren die Kinder schon sehr in Weihnachtsstimmung. Am Abend war dann irgendwie die Luft raus und wir sind nur noch aufs Sofa gefallen. Somit haben wir mit „Klaus“ ausnahmsweise einen weiteren Filmabend veranstaltet. Von der Netflix-Produktion hatte ich schon viel Gutes gehört und somit auf ein echtes Highlight gehofft… 🎅

Klaus (2019) | © Netflix

Klaus (2019) | © Netflix

Toll animiert, emotional und doch „nur“ gut

Am meisten war mir „Klaus“ im Vorfeld als Retter der 2D-Animation ein Begriff. Und ja, ich muss sagen, dass ich den Stil toll fand. Ein wahrer Augenschmaus. Allerdings gibt es, bis auf die Figuren, gar nicht so viele rein 2D-animierten Elemente, da Hintergründe, Gegenstände und gerade Licht und Schatten offensichtlich computer-gestützt animiert wurden und somit sehr modern wirken. Das ist nicht schlimm, aber für mich ist „Klaus“ damit kein rein klassisch animierter Film, sondern nimmt sich eben das Beste aus beiden Welten. Was „Klaus“ zweifellos besitzt, ist ein eindeutiger Stil, der ihn vom Großteil der heutigen Animationsfilme abhebt. Wahrlich ein frischer Wind.

Inhaltlich mochte ich „Klaus“ auch über weite Strecken. Speziell, wenn er sich dann doch einmal näher an seine Figuren heranwagt. Leider verbringt Regisseur Sergio Pablos sehr viel Zeit damit, die Fehde zweier verfeindeter Familien in Zwietrachtingen auszuführen, was für so manchen grotesken Moment sorgt, mich aber nie wirklich in die Geschichte hineingezogen hat. Ich hätte gerne mehr Zeit mit Klaus und Jesper verbracht, denn hier liegt in meinen Augen das wahre Potenzial der Geschichte.

Fazit

Mir und den Kindern hat „Klaus“ durchaus Freude bereitet. Allerdings hätte ich zuvor erwartet, dass mich der Film inhaltlich mehr zu begeistern weiß. Letztendlich wird er mir vor allem durch seinen Stil im Gedächtnis bleiben. Nur der Zwergofant war mehr von der Welt und speziell Klaus eingenommen. Ein nettes Weihnachtsmärchen: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 6/10 Punkte; Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Kevin: Allein in New York – OT: Home Alone 2: Lost in New York (1992) (WS1)

Heute war mein letzter Arbeitstag in diesem Jahr. Endlich. Wurde auch wirklich Zeit. Aber wem sage ich das? Momentan gehen wohl alle ein wenig auf dem Zahnfleisch. Um den Weihnachtsurlaub gebührend einzuläuten, stand heute „Kevin: Allein in New York“ auf dem Programm. Die Kinder waren voller Vorfreude und auch ich hatte mich auf eine weitere Begegnung mit Kevin McCallister gefreut… 🎄

Kevin: Allein in New York (1992) | © 20th Century Fox

Kevin: Allein in New York (1992) | © 20th Century Fox

Redundant zum ersten Teil und dennoch toll

Meine letzte Sichtung liegt bereits 8 Jahre zurück und doch war mir der Großteil des Films noch recht gut im Gedächtnis. Kein Wunder, habe ich ihn doch bereits als Kind bzw. Jugendlicher etliche Male gesehen. Im Grunde ist „Kevin: Allein zu Haus“ eine typische Fortsetzung, wie man sie in den 1980er bzw. 1990er Jahren gedreht hat: Quasi ein Remake des ersten Teils, nur mit anderen Schauplätzen und teils neuen Figuren. Auch wenn dieser Ansatz nur wenig Raum für wirklich Neues lässt, so habe ich die Reise nach New York City sehr genossen.

Richtig begeistert waren dagegen meine beiden Kinder, die so viel und laut gelacht haben, wie bei kaum einem Film zuvor. Mit 10 und 8 Jahren sind sie auch genau im richtigen Alter, um den Slapstick-Humor voll und ganz zu würdigen. So viel Freude ist natürlich ansteckend und auch ich habe jede Minute sichtlich genossen. Auch wenn Kevin mit seinen Fallen schon wirklich brutal mit den feuchten klebrigen Banditen umspringt. Da wundert mich doch die niedrigere Freigabe dieser Fortsetzung.

Fazit

Auch wenn „Kevin: Allein in New York“ nur wenig Neues zu bieten hat, so hatte ich heute jedoch extrem viel Spaß mit dem Film. Schon alleine das weihnachtliche New York ist großartig anzusehen. Die Begeisterung der Kinder war zudem ansteckend, was meine Wertung heute nach oben getrieben hat: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 10/10 Punkte; Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt – OT: How to Train Your Dragon: The Hidden World (2019)

Hilfe, nur noch zwei Wochen bis zu den Weihnachtsferien! Wie soll das alles nur zu schaffen sein? Aber schieben wir diese Gedanken für einen Moment beiseite und widmen uns etwas Erfreulichem, wie „Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt“ und dem heutigen Filmabend, mit dem wir das Wochenende eingeläutet haben. Wie uns der Abschluss der drachenstarken Trilogie gefallen hat, erfahrt ihr in der folgenden Besprechung… 🐉

Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt (2019) | © Universal Pictures Germany GmbH

Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt (2019) | © Universal Pictures Germany GmbH

Ein wunderbarer Abschluss der Trilogie

Nachdem ich erst letzte Woche begeistert war, wie gut doch „Drachenzähmen leicht gemacht 2“ gealtert ist, so setzt die Fortsetzung technisch noch einmal eine Schippe drauf. Die Grenze zum Realfilm verschwimmt langsam, was aber auch kein Wunder ist, setzen heutige Realfilme doch auf die gleiche Technik, sprich zu einem Großteil auf CGI. Wirklich extrem beeindruckend und ein wahrer Augenschmaus. Gerade auch die Massenszenen mit unzähligen Drachen vor fotorealistischen Hintergründen und dynamischen Kamerafahrten lassen den Film unglaublich immersiv wirken.

Doch auch inhaltlich weiß „Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt“ zu überzeugen. Im Grunde geht es um Veränderungen und Loslassen. Eben erwachsen werden und Entscheidungen treffen. Auch wenn es so einige alberne Szenen gibt, wie zum Beispiel den unfassbar witzigen Balztanz Ohnezahns, so ist der Kern der Geschichte doch eher ernst. Gerade am Ende sind dann auch wieder die Tränen geflossen, wobei sich der Epilog durchaus versöhnlich gestaltet. Das Finale ist somit ziemlich endgültig und doch hoffnungsvoll. Gerne hätte ich noch mehr Zeit in dieser Welt verbracht und wünsche mir gleichzeitig, dass der Abschluss der Reihe in dieser Form Bestand haben wird.

Fazit

Was für eine famose Trilogie! Neben den großen Pixar-Klassikern sind diese wohl meine liebsten 3D-animierten Filme. Qualitativ nehmen sich die drei Teile nicht viel und die Entwicklung der Charaktere trägt sich über die gesamte Reihe. Auch das sieht man nicht alle Tage. Ein absolut gelungenes Finale, das ich allen Freunden des animierten Films nur dringend ans Herz legen kann: 9/10 Punkte. (Zappelinchen: 10/10 Punkte; Zwergofant: 10/10 Punkte.)

Drachenzähmen leicht gemacht 2 – OT: How to Train Your Dragon 2 (2014) (WS1)

Hoch die Hände… ja, es ist schon wieder Wochenende. Die Zeit rennt momentan und ich weiß gar nicht, wie ich alles noch in dieses Jahr packen soll, was in dieses Jahr gehört. Hinzu kommt die Gesamtsituation, aber ich möchte nicht schon wieder über das immer gleiche Thema schreiben. Also zum Film: Nach gut zwei Monaten Pause haben wir uns endlich „Drachenzähmen leicht gemacht 2“ angeschaut. Dieses Mal auf den speziellen Wunsch des Zwergofanten. 🐉

Drachenzähmen leicht gemacht 2 (2014) | © Twentieth Century Fox

Drachenzähmen leicht gemacht 2 (2014) | © Twentieth Century Fox

Eine nahezu perfekte Fortsetzung

Vor dem Hauptfilm haben wir uns noch den Kurzfilm „Dragons: Das große Drachenrennen“ angeschaut. Dieser hat mich eher ziemlich ernüchtert und die Vorfreude ist ein wenig geschwunden. Aber klar, dieser hat weder das Budget, noch den Bombast oder die Finesse, mit der „Drachenzähmen leicht gemacht 2“ erzählt wird. Nachdem sich bereits meine Begeisterung über den ersten Teil bei der letzten Sichtung noch einmal steigern konnte, ist dieser Effekt auch bei der Fortsetzung eingetreten. Selbst wenn hier auf größer, schneller und weiter gesetzt wird, so wirkt die Geschichte unglaublich gut durchdacht und der gesamte Film sehr erwachsen. Am ehesten würde ich die Wirkung mit „Toy Story 3“ vergleichen, was ich als absolutes Kompliment sehe.

Vielleicht entspringt meine Begeisterung auch der gemeinsamen Sichtung mit den Kindern, die heute komplett mit dem Auf und Ab des Films mitgegangen sind. Von enthusiastischen Ausrufen, lautem Gelächter bis hin zu dicken Krokodilstränen. Es waren einfach alle Emotionen dabei. Und das nicht nur bei den Kindern. Hinzu kommt, dass „Drachenzähmen leicht gemacht 2“ einfach unglaublich gut aussieht. Gerade in Kontrast zum vorher gesehenen Kurzfilm. Nachdem ältere 3D-animierte Filme, wie z.B. „Shrek“, inzwischen deutlich Staub angesetzt haben, wirkt dieser sechs Jahre alte Film als wäre er erst gestern produziert worden. Sehr beeindruckend.

Fazit

Wie ihr merkt, fand ich „Drachenzähmen leicht gemacht 2“ heute enorm gelungen (und ich mochte ihn schon bei der ersten Sichtung sehr). Ich freue mich nun schon unbändig auf den dritten Teil. So richtig. Achja, das tolle 3D muss ich auch noch erwähnen: sehr immersiv, gerade in den Flugszenen. Aber damit bin ich (zusammen mit meinen Kids) ja eh alleine auf weiter Flur. Eine wahnsinnig gute Fortsetzung, die auf kompletter Linie zu überzeugen weiß: 9/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 9/10 Punkte.)