Eigentlich wollte ich den letzten Urlaubsbericht von der Nordsee noch Ende 2018 mit euch teilen, aber das hat aus diversen Gründen nicht mehr geklappt. Dennoch möchte ich euch auch unseren Abschied vom Wattenmeer in Dagebüll am letzten Reisetag nicht vorenthalten:
Der Flug des Navigators – OT: Flight of the Navigator (1986)
Langsam aber sicher muss ich der Tatsache ins Auge sehen, dass sich der Urlaub dem Ende neigt. Und nicht nur ich, auch meine Familie. Bis es jedoch soweit ist, stehen uns noch ein paar entspannte Tage ins Haus und ich möchte, so die Abende nicht bereits anderweitig verplant sind, noch möglichst viele Filme sehen. Heute habe ich mich für „Der Flug des Navigators“ entschieden, den ich als Kind geliebt (und ein wenig gefürchtet) habe. Warum lest ihr in der folgenden Besprechung…

Der Flug des Navigators (1986) | © Splendid Film
Auf den Spuren von „E.T. the Extra-Terrestrial“
Es gibt ein paar Sci-Fi-Filme, die nach dem Erfolg von „E.T. the Extra-Terrestrial“ produziert wurden. Neben „Der Flug des Navigators“ kann ich mich auch noch an „Explorers: Ein phantastisches Abenteuer“ erinnern. Beide Filme habe ich sogar vermutlich noch vor dem Original kennengelernt. Auch „Invasion vom Mars“ fällt in diese Zeit des (mehr oder weniger) kindgerechten Sci-Fi-Nachmittagsprogramms. Neben dem Design des Raumschiffs hat sich mir vor allem die doch recht düstere Geschichte ins Gedächtnis eingebrannt. Ich weiß, dass ich den Film nicht immer sehen wollte, weil mir Davids Schicksal – auch wenn es natürlich ein Happy-End gibt – sehr nahe ging. Getrennt von der Familie. Als Kind das Schlimmste.
Aus heutiger Sicht kann ich den eher düsteren Verlauf der Geschichte zu schätzen wissen. Dafür wirken die eher actionreichen Szenen in zweiten Filmhälfte ein wenig albern. Speziell das frühe CGI ist natürlich in die Jahre gekommen. Dafür besitzt der Look der Innenausstattung samt seiner Kreaturen und Max immer noch viel Charme. Ansonsten musste ich bei der Stimmung des Films an einen recht modernen Genre-Kollegen denken: „Midnight Special“, in dessen Besprechung ich damals bereits die Verbindung zu „Der Flug des Navigators“ gemacht hatte.
Fazit
Auch wenn „Der Flug des Navigators“ nicht an das große Sci-Fi-Vorbild der 80er Jahre herankommt, so ist der Film doch ein famoses Jugendabenteuer, das auch vor düsteren Themen nicht zurückschreckt. Der Film hat mich heute noch so fasziniert wie damals und ich habe ihn bestimmt nicht zum letzten Mal gesehen: 8/10 Punkte.
Run, Fatboy, Run (595)
Nachdem ich vergangene Nacht, aus welchen Gründen auch immer, kaum geschlafen habe und wir heute Vormittag bereits Schlittschuhlaufen waren, stand eigentlich ein ruhiger Nachmittag auf dem Programm. Speziell da die Familie ausgeflogen war, wäre es verlockend gewesen, in Ruhe die Xbox anzuschmeißen. Aber nein, es hatte ja geschneit, also raus und laufen:
Distance: 7.61 km
Duration: 00:44:16
Elevation: 53 m
Avg Pace: 5:48 min/km
Avg Speed: 10.31 km/h
Heart Rate: 164 bpm
Stride Frequency: 148 spm
Energy: 660 kcal
2019: 14 km
Januar: 14 km
Auch wenn ich mich nicht 100%ig fit gefühlt habe, so war es doch ein tolles Gefühl durch den Schnee zu laufen. Leider waren die Gehsteige teils spiegelglatt, so dass ich jeden Schritt sehr bedacht setzen musste. Über die Felder ging es dann deutlich besser. Die Zeit ist okay, die Strecke war nicht besonders lang, aber ich war laufen. Statt spielen. Verrückt.
Im Ohr: Radio Nukular – Episode 88: Auf Speed zum Point Break der Matrix (Keanu Reeves)
Analyse und Interpretation meiner Blog-Statistik 2018
2018 war ein wichtiges Jahr für mein Blog. Vielleicht das wichtigste in den letzten 12 Jahren. Nein, ich habe nichts am Konzept geändert oder neue Techniken implementiert (auch wenn ich die Kategoriestruktur komplett überarbeitet habe). Nachdem ich 2017 noch eine leicht steigende Tendenz in den Aufrufzahlen vermelden konnte, sind diese 2018 in den Keller gerasselt. Noch vor dem größten Einbruch der Zahlen im April, habe ich mich in dem Artikel „Was ich bei der Analyse der Aufrufzahlen meines Blogs gelernt habe (oder auch nicht)“ ausführlich mit diesem Trend auseinandergesetzt. Seitdem sind neun Monate vergangen. Höchste Zeit also, ein Update zu geben:
Entwicklung der Aufrufzahlen 2018
Wie ihr hier sehen könnt, ging es ab April noch einmal deutlich nach unten. Dieser Trend sollte sich seitdem auch nicht mehr erholen (auch wenn der Dezember eine rühmliche Ausnahme war). Besonders stark fällt der Vergleich zum Vorjahr auf, in dem der April der stärkste Monat war. Ganz konkret hat der April 2018 gegenüber dem Vorjahr um 102% verloren – oder in absoluten Zahlen 2.318 weniger Aufrufe (allerdings nur 158 weniger Besucher):
Kiss the Cook: So schmeckt das Leben! – OT: Chef (2014)
Der Jahreswechsel liegt hinter uns. Das Raclette ist verdaut, der erste Lauf des Jahres ist gelaufen. Fehlt nur noch der erste Film – und mit „Kiss the Cook: So schmeckt das Leben!“ haben wir einen gar wunderbaren Einstand in das Filmjahr 2019 gewählt. Gerade auch, weil er an solch einem Regentag das Sommergefühl zurückbringt…

Kiss the Cook: So schmeckt das Leben! (2014) | © Koch Media GmbH
Besser nicht hungrig schauen!
Tatsächlich gibt es wohl auch keine besseren Tage im Jahr, „Chef“ (so der deutlich gelungenere Originaltitel) zu schauen, als diese Zeit des kulinarischen Überflusses. Denn Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller Jon Favreau gelingt es einfach unglaublich gut, die Freude am Kochen und die Freude am Essen zu inszenieren. Ich hätte nun liebend gerne auch ein leckeres Sandwich es dem El-Jeffe-Food-Truck. Und das obwohl ich von den Schlemmereien der letzten zwei Wochen immer noch komplett gesättigt bin.
So sehr „Chef“ ein Film über das Kochen ist, so sehr ist er auch ein Film über digitales Marketing. Dieser Teil der Geschichte nimmt einen eher kleinen Teil ein, doch zeigt sich unmissverständlich, dass Chef Carl Casper ohne seinen Twitter-Account, sein viral gegangenes Video und seinen Sohn als Social-Media-Manager nicht wirklich viel Buzz erzeugt hätte. Das fand ich einen interessanten Aspekt und selten habe ich die Nutzung von Twitter und Co. so wunderbar organisch in einem Film inszeniert gesehen. Das mochte ich wirklich sehr.
Fazit
„Chef“ ist ein wunderbarer Film, der einfach nur gute Laune macht. Jon Favreau ist zu seinen Anfängen à la „Swingers“ zurückgekehrt und hat aus seinen Blockbustern (z.B. „Iron Man“) einfach seine Gaststars, wie Scarlett Johansson, Rorbert Downey Jr. und Co., mitgenommen. Daraus ist ein wunderbarer Gastro-Roadmovie entstanden, der unfassbar viel Spaß macht: 8/10 Punkte.
Run, Fatboy, Run (594)
Habe ich gestern erst noch meinem Laufjahr 2018 einen ausführlichen Rückblick gewidmet, schreiben wir heute schon das Jahr 2019. Eigentlich war ich noch voll vom leckeren Raclette und auch ziemlich müde, aber nach unserem Neujahrsspaziergang hatte ich Lust, gleich den ersten Lauf des Jahres anzugehen:
Distance: 7.30 km
Duration: 00:41:17
Elevation: 59 m
Avg Pace: 5:38 min/km
Avg Speed: 10.61 km/h
Heart Rate: 162 bpm
Stride Frequency: 153 spm
Energy: 622 kcal
2019: 7 km
Januar: 7 km
Irgendwie ist es schon ernüchternd, nun wieder bei 0 km anzufangen. Aber so ist das schließlich jedes Jahr. Dennoch bin ich froh, es gleich heute angepackt zu haben, denn wie wir Läufer wissen: Die Routine aufrecht zu erhalten ist das Wichtigste. Juckt es euch auch schon in den Laufschuhen? Oder wart ihr sogar schon unterwegs?
Im Ohr: Nerdtalk Top 5: Top 2018
Mein Laufjahr 2018: 1.132 km in 109 Stunden und 125 Läufen
Neben meinem Serienjahr und meinem Filmjahr möchte ich zum ersten Mal auch einen Rückblick auf mein Laufjahr 2018 geben. Schließlich habe ich mit Laufen fast genauso viel Zeit verbracht, wie mit meinen anderen Hobbies.
Insgesamt bin ich 1.132 km gelaufen, womit ich sehr zufrieden bin. Mein ursprüngliches Ziel waren 720 km, welches ich im Laufe des Jahres auf 1.000 km hochkorrigiert habe. Damit bin ich dieses Jahr beinahe soviel gelaufen, wie 2016 und 2017 zusammen (davor habe ich meine Läufe noch mit einem anderen Tool getrackt):
Media Monday #392
Letzte Woche habe ich mich noch darüber gefreut, endlich Urlaub zu haben, und nun ist Weihnachten vorbei und der Urlaub auch schon über die Hälfte aufgebraucht. Morgen kommt der Jahreswechsel und ab dem 1. Januar rennt die Zeit bis Heilige Drei Könige ohnehin. Doch nun gönne ich mir erst noch eine kleine Verschnaufpause und beantworte die Fragen des Medienjournals. Euch wünsche ich damit einen guten Rutsch, kommt fein rüber und schaut auch 2019 ab und zu hier vorbei… 🎉🥂

- Nachdem 2018 nun wirklich und wahrhaftig so gut wie gelaufen ist war es höchste Zeit, die medialen Jahresrückblicke „Mein Serienjahr 2018“ und „Mein Filmjahr 2018“ zu veröffentlichen.
- Ab morgen – also dem kommenden Jahr – möchte ich noch mehr Animationsfilme wie „Chihiros Reise ins Zauberland“ schauen.
- Mein persönliches Film-Highlight war spät im Jahr die Reboot-Trilogie „Planet of the Apes“ – ganz großes Kino!
- „Been there, done that“: Eigentlich hatte ich mir für das Jahr ja vorgenommen, 1.000 km zu laufen und letztendlich sind es sogar 1.132 km geworden.
- Gute Vorsätze sind das eine, aber Vorsätze in Bezug auf Film- und allgemein Medien-Konsum habe ich keine. Ich möchte nur mindestens ebenso viele Filme (78) schauen wie 2018 – und das obwohl seit neuestem auch eine moderne Konsole (siehe unten) um meine Aufmerksamkeit ringt.
- Bevor das Jahr Schlag Mitternacht endet, werde ich definitiv noch viel zu viel essen: Es wird Raclette geben.
- Zuletzt habe ich die Marvel-Filme „Spider-Man: Homecoming“ und „Thor: Ragnarok“ nachgeholt und das war gute, wenn auch nicht tiefschürfende Unterhaltung, weil Disney hier einfach eine ziemlich gut funktionierende Formel gefunden hat, die nur nicht sonderlich nachhaltig ist.
Mein Wiedereinstieg in die Videospiele (mehr davon auf meinem Instagram-Account):
Run, Fatboy, Run (593)
Nach weiteren Tagen des abendlichen Schlemmens steht heute auch noch ein Geburtstag im Familienkreis auf dem Programm. Auch wenn sich meine Lust zu Laufen in Grenzen hielt, so musste ich mich aus den genannten Gründen doch aufraffen…
Distance: 6.30 km
Duration: 00:36:13
Elevation: 38 m
Avg Pace: 5:44 min/km
Avg Speed: 10.44 km/h
Heart Rate: 162 bpm
Stride Frequency: 150 spm
Energy: 534 kcal
2018: 1132 km
Dezember: 88 km
Ob ich morgen noch zu einer kleinen Runde aufbreche? Die 100 km werde ich im Dezember so oder so nicht mehr knacken, doch im Januar nehme ich es mir fest vor. Denn 1200 km sollen es 2019 auf jeden Fall werden! 💪
Im Ohr: Nerdtalk Top 5: Weihnachtsfilme
Mein Filmjahr 2018
Nach dem Rückblick auf mein Serienjahr ist natürlich mein Filmjahr 2018 dran: Ich habe 78 Filme gesehen, was tatsächlich eine kleine Steigerung zum Vorjahr darstellt (2017 waren es 75 Filme). Ich hätte gerne noch mehr gesehen, doch war das zeitlich einfach nicht drin. Im Juli habe ich z.B. keinen einzigen Film gesehen. Das muss man erst einmal aufholen. Zudem schreibe ich nach wie vor zu jedem einzelnen Film eine Besprechung. Auch das kostet Zeit und wäre mir bei 300 bis 500 Filmen, wie man teils auf Twitter lesen kann, einfach nicht möglich gewesen. Lange Rede, kurzer Sinn: Hier kommt mein Filmjahr 2018 in Zahlen (2017 zum Vergleich darunter).
Freigabe
Auch im Jahr 2018 haben Filme mit den Freigaben FSK 12 (35%) und FSK 16 (25%) überwogen. Darauf folgten, welch Überraschung, die kinderfreundlichen FSK 6 (16%) und FSK 0 (14%). Die härteren Freigaben schlagen mit insgesamt 5% zu Buche. Der Schnitt ist leicht gesunken: ∅ = FSK 10 und 10 Monate (2017: exakt FSK 11)

Freigabe 2018

Zum Vergleich: Freigabe 2017





