Es ist ein Trauerspiel. Wenn ich daran denke, wie schnell ich früher Bücher verschlungen habe. Und nun habe ich an „The Obelisk Gate“ beinahe ein halbes Jahr gelesen. Dabei habe ich den ersten Band der „The Broken Earth“-Trilogie geliebt. Glücklicherweise liegt es nicht an der eventuell abfallenden Qualität der Reihe, sondern alleine an meiner ablenkenden Freizeitgestaltung. Normalerweise finde ich alle paar Wochen tagsüber ein paar Stunden zum Lesen, doch im letzten halben Jahr bin ich nur nachts vor dem Schlafengehen dazu gekommen. Immer ein paar Seiten. Mühsam und dem Buch nicht würdig… 😞
„Being useful to others is not the same thing as being equal.“
Nachdem ich mit „The Fifth Season“ so meine Anlaufschwierigkeiten hatte, bin ich in „The Obelisk Gate“ sehr gut reingekommen. Kein Wunder, ist mir The Stillness doch inzwischen gut bekannt. Auch was die Erzählstruktur angeht, gibt sich die Fortsetzung eher klassisch und setzt auf bereits etablierte Charaktere. N. K. Jemisin führt die Handlung konsequent weiter und wir erleben den Kampf zweier Frauen in einer unsteten Zeit und in einer Welt, die sie missachtet und ihre Fähigkeiten unterschätzt: Essun scheint vorerst angekommen, sieht sich aber schon bald erneut mit Rassismus und weiteren Gefahren konfrontiert. Sie trifft auf alte Verbündete und lernt, dass es neben der bereits etablierten Orogeny auch Magie gibt, welche eine ergänzende Kraft in dieser faszinierenden Welt darstellt. Das titelgebende Obelisk Gate führt ebenfalls bereits etablierte Elemente zusammen und ist von großer Bedeutung für Essun und den gesamten Kontinent.
„Relationships chisel the final shape of one’s being.“
Neben Essuns Geschichte, erleben wir was ihre Tochter Nassun nach der Flucht mit ihrem Vater erlebt hat. Die Geschichte schreitet hier noch nicht weit voran, legt aber vermutlich die Grundsteine für das, was im Finale „The Stone Sky“ ausformuliert werden wird. Im Gegensatz zum Vorgänger gibt es somit keine großen erzählerischen Kniffe und Überraschungen, was aber nicht weiter schlimm ist. Dafür wird es teils sehr emotional und ich habe wirklich mit den Figuren mitgefiebert. Auch die Stone Eater bekommen endlich ein wenig mehr Hintergrund. Es bleiben jedoch noch genug Geheimnisse ungeklärt, um die Spannung für das große Finale aufrecht zu erhalten.
Fazit
Im Grunde ist „The Obelisk Gate“ ein typischer Mittelteil einer Trilogie. Der große Neuigkeitswert ist nicht mehr vorhanden und viele spannende Elemente werden nur angerissen. Auch wenn ich aufgrund der äußeren Umstände nicht so schnell mit dem Buch vorangekommen bin, wie ich gehofft hatte, so habe ich jede Minute mit Essun und Nassun doch genossen und freue mich nun auf das Finale der Saga: 8/10 Punkte.
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In den letzten Wochen habe ich endlich einmal wieder ein Filmbuch gelesen. Tatsächlich ist „Back to the Future: The Ultimate Visual History“ genau das, was man bei dem Titel auch erwarten darf: Die ultimative Entstehungsgeschichte dieser wunderbaren Trilogie. Seit ich das Buch letztes Jahr
Nachdem mich ein fieser Infekt komplett ausgeknockt hatte, war es in der letzten Woche sehr ruhig auf meinem Blog. Die ersten fünf Tage konnte ich aufgrund hohen Fiebers und hämmernder Kopfschmerzen nicht einmal lesen und habe nur geschlafen. Auch wenn ich noch ziemlich angeschlagen bin, so geht es doch deutlich aufwärts, sprich ich habe die neu gewonnene Energie genutzt und mit „Acceptance“ endlich den letzten Teil der Southern-Reach-Trilogie zu Ende gelesen. Nach
Zumindest etwas Gutes hat der
Es ist erschreckend: Nachdem ich von
Zum unserem Jahrestag hat mich meine Frau mit mehreren Büchern bedacht. Darunter befand sich auch der chinesische Sci-Fi-Roman „The Three-Body Problem“ in der englischen Übersetzung (im Deutschen ist das Buch übrigens unter dem Titel „Die drei Sonnen“ bekannt). Ich wusste zuvor überhaupt nichts über den Roman bzw. die Trilogie und war zu Beginn zugegebenermaßen ziemlich skeptisch, hatte ich zuvor doch noch nie chinesische Hard-Sci-Fi gelesen. Meine anfängliche Skepsis sollte jedoch schon bald einer großen Faszination weichen, die Cixin Liu mit seiner epischen Geschichte aufbaut…
Schon seit mir „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ bei einer