Neben viel Fiktion und Bergsteiger-Literatur habe ich endlich einmal wieder ein richtiges Sachbuch in die Hand genommen. Und welches Thema liegt da näher als eine meiner liebsten Filmreihen? Mit „Alien the Archive: The Ultimate Guide to the Classic Movies“ habe ich mich in die Produktionsgeschichte der vier ursprünglichen Alien-Filme begeben und hatte enorm viel Spaß dabei. Da ich meist nur abends im Bett zum Lesen gekommen bin, sollte ich noch eine Warnung aussprechen: Man kann von dem großformatigen Wälzer leicht erschlagen werden…
Zunächst einmal muss ich die Aufmachung loben: Das Buch ist, wie schon erwähnt, wunderbar großformatig, was die unzähligen Fotos und Skizzen hervorragend zur Geltung bringt. Hinzu kommt eine sehr gute Verarbeitungsqualität und wenn man den Schutzeinband entfernt, wird man von einem geprägten Storyboard-Panel überrascht, das einen Alien-Angriff zeigt. Dadurch alleine lädt „Alien the Archive“ schon zum Schmökern ein und man könnte es wahrlich perfekt als Coffee-Table-Book verwenden, gäbe es nicht auf nahezu jeder Seite gruselige Monster und blutige Details. Besonders interessant fand ich hier Konzeptzeichnungen, die belegen wie viele Gedanken sich die Designer gemacht haben. Absolut großartig. Kein Wunder, dass die Reihe bis heute so wunderbar zeitlos ist.
Auch inhaltlich war es schön das Wissen um „Alien“ zu vertiefen bzw. noch einmal in gedruckter Form zu lesen, denn wirklich neu war für mich nicht viel. Gerade die Making-of-Dokumentationen auf der Blu-ray-Edition gehen unglaublich detailliert auf die Entstehungsgeschichte der vier Filme ein und klammern dabei auch kritische Passagen nicht aus. Wer diese kennt, wird von „Alien the Archive“ nur wenig Neues mitnehmen können. Dennoch ist das Buch gut geschrieben und wartet mit den wichtigsten Fakten rund um die „Alien“-Reihe auf. Es gibt ein paar neue Interviews und Informationen zu den alternativen Szenen und Schnittfassungen. Insgesamt also ein rundes Paket für Fans und solche, die es werden wollen.
Aufgrund seiner Aufmachung und den unzähligen Set-Fotos und Skizzen, ist das Buch ein Schmuckstück in jedem Regal. Man bekommt viel für sein Geld, sollte jedoch nicht erwarten neue Einsichten in die Produktionsgeschichte der Filme zu bekommen. Wer damit leben kann, erhält mit „Alien the Archive: The Ultimate Guide to the Classic Movies“ ein famoses Nachschlagewerk rund um das beste Sci-Fi-Horror-Franchise der Filmgeschichte: 9/10 Punkte.
Zu unserem siebzehnten(!) Jahrestag hat mir meine Frau ein Buch geschenkt, mit dem ich abermals vom sicheren Sofa aus in die Berge aufbrechen konnte. Graham Bowleys „Kein Weg zurück: Leben und Sterben am K2“ zeichnet sehr detailliert die
Knapp zwei Monate habe ich an Jussi Adler-Olsens Roman „Verachtung“ gelesen. Für meine Verhältnisse recht schnell, zumal ich nur abends vor dem Einschlafen zum Lesen gekommen bin. Meist schaffe ich dann nur noch ein bis zwei Seiten, doch der vierte Teil der Sonderdezernat-Q-Reihe hat mich, wie bereits der Vorgänger
Seit ich Kinder habe sind etliche allabendliche Rituale entstanden. Eines der wichtigsten ist wohl das Vorlesen der Gutenachtgeschichte. Ich freue mich meist sehr darauf, weil dies einen ruhigen Abschluss des Tages bedeutet. Ohne Hektik und Streiterei. Meistens zumindest. Auch fällt diese Aufgabe mir zu, da ich die Kinder den ganzen Tag nicht sehe. Bisher haben wir eher kürzere Geschichten gelesen, doch nach dem Kinobesuch von
Anfang September des letzten Jahres war ich auf der Suche nach einem neuen Buch und hatte nicht so recht Lust auf alles, was bei mir im Regal stand. Ich bin dann recht schnell über Ernest Clines „Ready Player One“ gestolpert, von dem ich schon einiges gehört hatte. Und was soll ich sagen? Bereits auf den ersten Seiten offenbarte sich, was ich mir erhofft hatte: Eine wunderbar erzählte Dystopie, die ihren Fokus nahezu komplett auf der Popkultur der 80er Jahre hat. Im November kam mir dann Jon Krakauers
Nachdem ich mir letzte Woche den Spielfilm 
Über die letzten drei Monate habe ich abends vor dem Einschlafen meist einen kurzen Ausflug auf den Roten Planeten unternommen. Andy Weirs „Der Marsianer“ steht schon, seit ich den Roman vor einem knappen Jahr bei
Neuerdings geht es Schlag auf Schlag in dieser Kategorie: Nachdem ich erst letzte Woche
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