Run, Fatboy, Run (2003)

Heute war ich erneut im Büro und der Tag war etwas frustig. Der Stau auf dem Heimweg hat nicht zur Laune beigetragen. Eigentlich wollte ich heute nicht mehr laufen, da es schon recht spät war. Doch als Kompromiss habe ich mir wenigstens eine 5-km-Runde zugestanden. 🏃‍♂️

Kurzer, schneller Feierabendlauf

Kurzer, schneller Feierabendlauf

Distanz: 5.10 km
Zeit: 00:26:14
Anstieg: 43 m
Ø Pace: 5:09 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 146 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 18.9 °C
Kalorien: 369 kcal

2025: 701 km
April: 22 km
KW 14: 30 km

Da ich ja nur kurz unterwegs war, bin ich die Runde direkt schnell gelaufen. Also für meine Verhältnisse. Im Schnitt gut 30 Sekunden pro Kilometer schneller als normalerweise. Das ist ein ungewohntes Tempo für mich. Hat aber ganz gut funktioniert. Die untergehende Sonne hat mich wohl getragen. ☀️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 660 – Besserdisser
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Jimmy Eat World

Die 5 besten Filme aus den 1970er Jahren

Mit unvergesslichen Film- und Serienmusiken im Ohr wenden wir uns bei der ersten April-Ausgabe von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG den besten Filmen der 1970er Jahre zu. Habe ich mir bei den 1930er, 1940er, 1950er und 1960er Jahren noch schwer getan, eine sinnvolle Top 5 zusammenzustellen, so hätte ich bei den 1970ern locker eine Top 10 zusammengebracht. Eine kurze Gedenkminute noch an das Duo Bud Spencer & Terence Hill, das es leider nicht auf diese Liste geschafft hat.

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 405 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 405 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 405 lautet:

Die 5 besten Filme aus den 1970er Jahren

  1. „Alien: Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ (1979) – Ich musste mich bis zum Ende des Jahrzehnts vorkämpfen, bis ich diesen Film gefunden hatte, der meine Liste noch einmal über den Haufen geworfen hat. Natürlich ist Ridley Scotts Meisterwerk auch aus den späten 1970ern, selbst wenn er deutlich moderner wirkt. Einer meiner Lieblingsfilme, wenn nicht der Lieblingsfilm überhaupt. Großes Sci-Fi-Horror-Kino, das bis heute eine unfassbare Faszination auf mich ausstrahlt.
  2. „Jahr 2022… die überleben wollen“ (1973) – Ich habe „Soylent Greent“, so der Originaltitel des Films, stellvertretend für all die fantastischen Sci-Fi-Dystopien der 1970er Jahre gewählt. Zu diesen gehören noch „Rollerball“, „Flucht ins 23. Jahrhundert“, „Westworld“ oder „Coma“. Alle sind sehr sehenswert, doch gerade diese hier wird mir immer im Gedächtnis bleiben.
  3. „Der Pate“ (1972) – Natürlich darf auch Francis Ford Coppolas Meisterwerk nicht fehlen. Ich durfte den Film 2022 noch einmal im Kino erleben und war wieder komplett begeistert. Zurecht einer der besten Filme aller Zeiten. Prägend für die Popkultur und den Gangsterfilm im Speziellen.
  4. „Star Wars: Eine neue Hoffnung“ (1977) – Selbst „Star Wars“ fällt in die 1970er Jahre, was unfassbar ist. Beinahe 50 Jahre hat dieser Film inzwischen schon auf dem Buckel und er weiß Jung und Alt immer noch zu begeistern. Das wäre so als hätte mich mit 12 Jahren ein Film aus den 1944er Jahren komplett umgehauen. George Lucas hat hier wahrlich Großes geschaffen. Eben einen der besten Filme der 1970er Jahre.
  5. „Der weiße Hai“ (1975) – Wir bleiben bei Blockbustern, denn Steven Spielbergs Klassiker hat dieses Jahr tatsächlich 50. Jubiläum. Dabei wirkt auch dieser heute noch aktueller denn je. Bestimmt ein Film, den jeder kennt und der sich zurecht ins popkulturelle Bewusstsein eingebrannt hat. Prägendes Kino für mehr als nur eine Generation.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (2002)

Habe ich gestern noch getönt, dass ich nun erst einmal eine Laufpause einlege, war ich heute doch schon wieder unterwegs. Das gute Wetter ist einfach zu verlockend und da mein Termin im Büro geplatzt ist, und auch sonst nichts los war, bin ich mittags wieder ins Home Office gefahren. Somit war auch ein herrlich sonniger Lauf drin. ☀️

Ungeplanter Lauf bei bestem Wetter

Ungeplanter Lauf bei bestem Wetter

Distanz: 8.57 km
Zeit: 00:48:20
Anstieg: 85 m
Ø Pace: 5:39 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 135 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 12.8 °C
Kalorien: 617 kcal

2025: 696 km
April: 17 km
KW 14: 25 km

Ich kam erstaunlich schnell voran und das trotz des fiesen Gegenwinds. Morgen dann aber wirklich Laufpause? Mal sehen. 😅

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 660 – Besserdisser
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, The Wohlstandskinder

Run, Fatboy, Run (2001)

Nun ist er schon da, der April. Zum Scherzen ist mir nicht zumute, deshalb gibt es nach dem Jubiläumsartikel zum 2.000sten Lauf heute auch wieder das Übliche: Einen simplen Laufbericht. Ich war müde und es war extrem windig. Gefühlt nur Gegenwind, aber das kann ja nicht sein. Hat sich das Aprilwetter einen Scherz erlaubt? 🤪

Der erste Lauf im April, kein Scherz

Der erste Lauf im April, kein Scherz

Distanz: 8.56 km
Zeit: 00:50:44
Anstieg: 84 m
Ø Pace: 5:56 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 8.9 °C
Kalorien: 688 kcal

2025: 687 km
April: 8 km
KW 14: 17 km

Immerhin war ich etwas schneller unterwegs als gestern, doch vor Energie gesprüht habe ich nicht. Die nächsten zwei Tage werde ich wieder pausieren müssen und dann mal schauen, was das Wochenende bringt. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #867 – The Gorge
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Run, Fatboy, Run (2000): Spezialausgabe

Mit diesem weder schönen noch schnellen Lauf feiere ich ein kleines Jubiläum, denn seit ich meine Läufe tracke bzw. hier darüber blogge, sind inzwischen 2.000 Läufe zusammengekommen. Vor ein paar Jahre noch hätte ich dies nie für möglich gehalten. Leider war der heutige Lauf eher müßig, ich habe schlecht geschlafen und bin immer noch müde. Zudem hat es geregnet und war kalt. Dennoch habe ich mich aufgemacht, denn wenn ich warten würde, dass ich mich fit fühle oder das Wetter besser wird, dann hätte ich noch nicht einmal die 100 Läufe geknackt. 🥳

Mit meinem 2000. aufgezeichnetem Lauf den März mit 248 km abgeschlossen

Mit meinem 2.000sten aufgezeichnetem Lauf den März mit 248 km abgeschlossen

Distanz: 8.56 km
Zeit: 00:52:56
Anstieg: 77 m
Ø Pace: 6:11 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 7.2 °C
Kalorien: 693 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 95%

2025: 678 km
März: 248 km
KW 14: 8 km

Heute sind nicht nur 100 neue Läufe voll, für die ich gut vier Monate gebraucht habe, sondern auch 1.000 neue Läufe, während denen knapp vier Jahre ins Land gezogen sind. Die ersten 1.000 Läufe haben mich dagegen noch gut 13 Jahre beschäftigt. Die Pandemie war für mich der Auslöser, deutlich mehr zu laufen. Ein wenig stolz bin ich schon, dass das bis heute beibehalten habe. Hier erneut die Übersicht über meine gesamten Laufbemühungen seit Anfang an:

2008 2009 2010 2011 2012
Distanz 130,60 143,53 382,31 426,62 291,15
Dauer 15:32:00 15:37:00 38:48:45 41:55:03 28:39:25
kCal 12.416 11.838 32.184 33.147 22.415
min/km 7:05 6:31 6:05 5:53 5:54
2013 2014 2015 2016 2017
Distanz 388,03 319,01 243,70 670,52 649,79
Dauer 39:02:57 31:23:04 24:24:25 63:12:58 64:56:12
kCal 29.878 24.563 18.930 54.316 53.696
min/km 6:02 5:54 06:00 05:39 5:59
2018 2019 2020 2021 2022
Distanz 1.132,30 451,9 2.020,36 2.887,91 2.561,0
Dauer 109:40:38 44:12:04 190:24:35 271:35:47 246:09:22
kCal 95.800 39.100 159.598 215.909 192.529
min/km 5:48 5:52 5:39 5:39 5:46
2023 2024 2025 Gesamt
Distanz 2.502,48 2.524,53 678,88 18.404,62
Dauer 245:00:56 246:18:42 67:54:39 1784:48:32
kCal 198.622 205.069 56.225 1.456.235
min/km 5:52 5:51 6:00 5:58

Das erste Quartal des Laufjahres liegt schon hinter uns. Mit 678 km bin ich sehr zufrieden. Mit meinem Gewicht geht es, dank Fastenzeit, auch bergab und die Läufe tragen ihren Teil dazu bei: Ich habe 2025 bisher bereits 105 Tafeln Schokolade bzw. 239 Flaschen Bier runtergelaufen. 🍫🍺

Im ersten Ohr: Sneakpod #867 – The Gorge
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Alkaline Trio

Media Monday #718 – Letztes Boxtraining, Helfen bei der Tafel und Sonntagsbrunch

Die vergangene Woche war in vielerlei Hinsicht recht turbulent. Gerade zu Beginn hatte ich ein ungutes Gefühl, was sich dann auch bestätigt hat. Stichwort Veränderung. Bin ich inzwischen ja gewohnt. Mitte der Woche fand das letzte Boxtraining statt (siehe Foto unten), da der Trainer weiterzieht. Wirklich schade, aber war ohnehin sehr unregelmäßig zuletzt. Also eine weitere Veränderung. Ebenso diese Woche habe ich im Rahmen eines Freiwilligentages bei der Tafel ausgeholfen und das war abermals ein beeindruckendes, anstrengendes und erfüllendes Erlebnis. Freitag haben sich so langsam die Spuren der turbulenten Woche gezeigt, was nicht dadurch besser wurde, dass ich noch bis 17 Uhr Termine hatte. Abends war ich mit dem Zwergofanten beim Karate-Training und danach sind wir sind endlich ins Wochenende gestartet. Der Samstag war recht ruhig. Ich habe mich seit einer halben Ewigkeit wieder an einem Videoprojekt versucht und mit dem Zwergofanten ein Skate-Video geschnitten. Das hat viel Spaß gemacht und ich habe es, trotz neuer Software, noch nicht ganz verlernt. In der Nacht war dann Zeitumstellung (endlich längere Abende!) und am Sonntag waren (teils ehemalige) Kollegen zum Brunchen bei uns, was sehr schön war. Wir haben auch nicht nur über die Arbeit gesprochen. Nun habe ich hoffentlich wieder etwas Energie für die kommende Woche, welche ich natürlich mit den Fragen des Medienjournals begehe. Viel Spaß damit! 🙂

Media Monday #718

  1. Ginge es nur darum, dass ich Filme nach objektiven Maßstäben bewerte, dann hätte „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ wohl nicht ganz so gut abgeschnitten. Allerdings teile ich auf diesem Blog meine rein subjektive Perspektive und aus dieser begegne ich dem Indy-Prequel mit viel Liebe.
  2. Meine Aufenthaltsdauer in Laufschuhen ist wahrscheinlich die längste Zeit, die ich im März mit einem Hobby verbracht habe.
  3. Spektakulär wäre wahrlich, würde man die Legacy-Sequel-Serie „Cobra Kai“ doch noch fortführen. Ich bin wirklich gespannt, was man nach dem kommenden Kinofilm „Karate Kid: Legends“ noch aus dem Franchise macht.
  4. Das Legacy-Sequel „Die wilden Neunziger“ gibt mir immer wieder das Gefühl, nach Point Place, Wisconsin nach Hause zu kommen, wo auch schon „Die wilden Siebziger“ gespielt hat.
  5. Es wäre nicht das erste Mal, dass ich diesen unvergesslichen Film- oder Serienmusiken lausche.
  6. Die Debatte um die Abschaffung eines Feiertages grenzt an einen Witz, denn es gäbe viel effektivere Wege, Geld in die Kassen zu spülen; Stichwort: Spitzensteuersatz drastisch rauf und Steuerbetrug hart verfolgen. Aber was weiß ich schon.
  7. Zuletzt habe ich meinen Beitrag zur aktuellen Aufgabe von „Projekt 52“ zum Thema Veränderung geteilt und das war höchste Zeit, weil inzwischen schon neue Aufgaben anstehen.

Das letzte Boxtraining hat mich noch einmal ordentlich durch die Mangel gedreht (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Projekt 52 – 2025 #13: Veränderung

Projekt 52 LogoSchon steht die letzte Ausgabe von Projekt 52 im März an: Das Thema ist Veränderung und zum ersten Mal hätte ich mir gewünscht, dass ich die Aufgaben nicht fotografisch löse, sondern einen Text schreibe. Veränderung. Dieses Wort hat über die Jahre stets an Bedeutung gewonnen und ist, so klischeehaft es klingt, auch die einzige Konstante im Leben. Veränderung. Ich könnte ganze Bücher über Veränderung in Bezug auf die Kinder schreiben. Wie schleichend diese vonstatten geht. Erst wenn ich mich bewusst an etwas erinnere, z.B. das letzte Mal Fußball-Training oder das letzte Mal Indoor-Spielplatz, dann werde ich mir dieser Veränderung bewusst. Und unfassbar wehmütig. Veränderung. Auch in Bezug auf meinen beruflichen Werdegang könnte ich ganze Kapitel mit dem Thema füllen. Doch letztendlich habe ich mich für die fotografische Aufarbeitung entschieden und die letzte große Veränderung, die ich bildlich festhalten konnte, war die Installation der PV-Anlage auf unserem Dach. Eine wunderbare Veränderung, speziell an solch sonnigen Tagen, wie jenem an dem ich das Foto gemacht habe. Ein weiterer Schritt zu mehr Nachhaltigkeit, zumindest im Privaten:

Die Photovoltaik-Anlage war die letzte große Veränderung an unserem Haus

Die Photovoltaik-Anlage war die letzte große Veränderung an unserem Haus

Motiv: Ein Teil unserer Photovoltaik-Anlage auf unserem Hausdach
Kamera:
Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

Relevante Links von Initiatorin Sari auf Heldenhaushalt:

Ihr wollt mehr?
Meine bisherigen Beiträge zu Projekt 52…

Run, Fatboy, Run (1999)

Heute war ich ausnahmsweise nicht direkt morgens laufen, da wir zwei (teils ehemalige) Kollegen zum Brunch eingeladen hatten. Somit habe ich viel zu viel geschlemmt und auch der kurze Spaziergang hat nichts am übertriebenen Völlegefühl geändert. War aber auch alles so lecker! Somit habe ich mich am späteren Nachmittag  doch noch zu einem Lauf aufgerafft. Trotz des leichten Regens. 🌧️

Verregneter Sonntagslauf nach viel zu üppigem Brunch

Verregneter Sonntagslauf nach viel zu üppigem Brunch

Distanz: 10.13 km
Zeit: 00:59:43
Anstieg: 116 m
Ø Pace: 5:54 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 8.9 °C
Kalorien: 808 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 89%

2025: 670 km
März: 239 km
KW 13: 45 km

Eigentlich wollte ich nur meine übliche 8-km-Runde laufen, doch dann hatte ich doch Lust auf etwas Abwechslung und habe die Runde spontan erweitert. Insgesamt kam ich trotz meines vollen Bauchs ganz gut voran. Dennoch werde ich heute nichts mehr zu essen brauchen. Morgen noch ein letzter März-Lauf? 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #867 – The Gorge
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Indiana Jones und der Tempel des Todes – OT: Indiana Jones and the Temple of Doom (1984) (WS1)

Frau bullion ist mit Kolleginnen auf einem Konzert, was bedeutet, dass für die Kinder und mich ein einsamer Filmabend auf dem Programm stand. Natürlich haben wir mit „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ unsere aktuelle Reihe fortgesetzt. Das Zappelinchen war beim Vorgänger noch eingeschlafen, doch heute sind alle wachgeblieben. Ob uns die teils gescholtene Fortsetzung überzeugen konnte? 🐘

Indiana Jones und der Tempel des Todes (1984) | © Paramount Pictures (Universal Pictures)

Indiana Jones und der Tempel des Todes (1984) | © Paramount Pictures (Universal Pictures)

Ein frühes Prequel mit Abenteuerfaktor

Schon verrückt, dass meine letzte Sichtung des Films schon wieder 17 Jahre zurückliegt. Dabei konnte ich mich an die meisten Szenen noch haargenau erinnern. „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ ist vielleicht der Indy-Film, den ich als Kind bzw. Jugendlicher am häufigsten gesehen habe. Von der irrwitzigen, sehr an „James Bond“ erinnernden, Action im Prolog über das Festmahl im indischen Palast bis hin zur Lorenfahrt und der Hängebrücke im Finale, all das war mir noch bestens im Kopf. Hinzu kommt die Dynamik zwischen Indy, Shorty und Willie, welche vielen Zuschauern sauer aufgestoßen ist, mir jedoch schon immer gut gefallen hat. Ke Huy Quan (zuletzt großer Erfolg mit „Everything Everywhere All at Once“) ist fantastisch als Short Round und ich kann Steven Spielberg durchaus verstehen, dass er sich am Set in Kate Capshaw verguckt hat. Insgesamt war der Film für mich in vielerlei Hinsicht prägend. Auch weil er einerseits humorvoller, andererseits aber auch bedeutend düsterer und brutaler als die anderen Teile der Originaltrilogie ist.

Die Tatsache, dass es sich hierbei um ein Prequel handelt, wird bis auf die Einblendung einer Jahreszahl nicht weiter thematisiert. Es spielt auch keine Rolle. Dennoch mag ich das Gefühl, dass es sich um ein frühes Abenteuer Indys handelt und man viele von diesen einfach verpasst hat, weil sie nicht verfilmt wurden. Der Zwergofant hat sich während der gleichen Szenen gegruselt, wie ich damals, und das Zappelinchen hat den Film eher über sich ergehen lassen. Für mich selbst war es eine wunderbare Erfahrung. Wie eine Reise zurück in meine eigene Jugend. Auch wenn mir bewusst ist, dass vieles viel übertrieben ist, so musste ich vor etlichen Szenen auch meinen Hut ziehen: Alleine das großartige Set des unterirdischen Tempels oder die irrwitzige Lorenfahrt, all das fühlt sich genauso echt an, wie der Einsturz der Hängebrücke im Finale. Ein Film aus einer anderen Zeit, der für mich mit viel Nostalgie verbunden ist.

Fazit

Auch wenn „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ sicher der schwächste Teil der Originaltrilogie ist, so liebe ich ihn jedoch sehr. Auch weil er etwas aus dem Muster herausfällt. Ein wunderbar klassischer Abenteuerfilm, der heute ein wenig aus der Zeit gefallen wirkt, mich aber immer noch famos zu unterhalten weiß: 10/10 Punkte. (Zappelinchen: 6/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Prädikat: Lieblingsfilm

Cobra Kai – Die komplette Serie (Staffel 1 bis 6)

Mit dieser Serie ist ein neues Zeitalter bei uns angebrochen. Auch wenn ich schon Serien mit meinen Kindern gesehen habe, so waren dies eher Kinderserien und die Sichtung hat sich über einen langen Zeitraum gezogen. „Cobra Kai“ jedoch haben wir, zumindest zu Beginn unserer Sichtung in den Ferien, fast schon zusammen gebinged, wie es neudeutsch heißt. Jeden Abend zwei Episoden, was bei 30 Minuten Laufzeit zwar nicht sonderlich lang ist, aber doch ein neues Erlebnis, diese Art von serieller Erzählung zusammen mit den Kindern zu genießen. 🥋

Cobra Kai | © Netflix

Cobra Kai | © Netflix

Warum ausgerechnet „Cobra Kai“? Zuletzt haben wir erstmalig die „Karate Kid“-Reihe geschaut und speziell der erste Teil hat mich nachhaltig fasziniert. Ein herrlicher 1980er-Jahre-Film mit absurder Prämisse, aber fantastischer Stimmung und sympathischen Figuren. Somit war ich heiß auf die Serie und es hat nicht viel Überzeugungsarbeit gekostet, auch den Rest der Familie davon zu überzeugen. Inzwischen wurde mir sogar eine „Cobra Kai“-Mottoparty zuteil, woran man sieht, wie stark der popkulturelle Einfluss der Serie inzwischen (bei uns) ist. Nun aber zu den Besprechungen der einzelnen Staffeln:

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