Nach den besten männlichen Synchronstimmen springen wir bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter zu einer Aufgabe, die es letzten Monat schon einmal in ähnlicher Form gab: Gesucht werden die besten Regieführenden des 21. Jahrhunderts. Das ist, gerade in Abgrenzung zu den einflussreichsten Regieführenden der gleichen Periode, gar nicht so einfach gewesen. Letztendlich bin ich dennoch zufrieden. Wie ist eure Einschätzung? 🏆

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 411 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)
Das Thema für Ausgabe 411 lautet:
Die 5 besten Regieführenden des 21. Jahrhunderts
- Alex Garland – Ich fand Alex Garland bereits als Drehbuchautor, in Kombination mit der Regie von Danny Boyle, sehr spannend. Doch mit seinen eigenen Filmen, von denen ich bisher „Ex Machina“ und „Auslöschung“ gesehen habe, hat er sich noch einmal mehr in den Fokus gerückt. „Civil War“ steht bereits im Regal und ich bin sehr gespannt darauf.
- Denis Villeneuve – Für mich vermutlich der Regisseur des 21. Jahrhunderts. „Prisoners“ war für mich damals ein Schlag in die Magengrube und „Sicario“ nicht weniger intensiv. Spätestens seine großen Sci-Fi-Werke „Arrival“, „Blade Runner 2049“ und natürlich seine „Dune“-Adaption haben ihn für mich ganz nach vorne katapultiert.
- Edgar Wright – Schon mit seiner innovativen TV-Serie „Spaced“ habe ich Edgar Wrights Stil lieben gelernt. Es folgten die Cornetto-Trilogie „Shaun of the Dead“, „Hot Fuzz“ und „The World’s End“, welche ich sehr liebe. Mit „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“ hat er seine Art der Inszenierung perfektioniert und auch wenn ich „Baby Driver“ inhaltlich eher belanglos fand, so ist die Montage doch großartig.
- Kathryn Bigelow – Leider gibt es kaum Regisseurinnen, von denen ich mehr als einen Film gesehen habe. Gerade wenn ich mich auf das 21. Jahrhundert beschränke. Deshalb muss hier Kathryn Bigelow herhalten, deren Filme „Near Dark“, „Gefährliche Brandung“ oder „Strange Days“ ich schon vor der Jahrtausendwende geliebt habe. Allerdings hat sie auch in jüngerer Zeit mit ihren Kriegsthrillern „The Hurt Locker“ und „Zero Dark Thirty“ abgeliefert.
- Peter Jackson – Schon alleine für die „Der Herr der Ringe“-Trilogie zählt Peter Jackson für mich zu den besten Regieführenden. Auch seinen „King Kong“ liebe ich sehr. Danach wurde es eher durchwachsen, doch gibt es in jedem Film Elemente, die zu überzeugen wissen, so wie z.B. auch in „In meinem Himmel“ der markerschütternde Anfang. Zudem gehöre ich zu den Zuschauern, die auch die „Der Hobbit“-Trilogie lieben.
Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.
Peter Jackson hat klar eine Generation geprägt. Aber ich muss auch gestehen, dass ich kaum eine Ahnung habe, wer hinter welchen Filmen steht.
Für mich der Film der letzten Jahrzehnte, der immer nachhallt ist Prisoners….
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Für mich sind Regieführende dagegen sehr präsent. Meist sogar präsenter als Schauspielende bzw. wecken diese eher den Wunsch bei mir, einen Film sehen zu wollen.
Ja, „Prisoners“ war harter Tobak. Der Film ist mir auch lange nachgehangen und ich habe ihn bisher auch nicht mehr gesehen.
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Ich hatte Recht mit Villeneuve! 😉
Wright hat meine Liste knapp verpasst, wohl weil ich Baby Driver und Last Night In Soho bloß so okay fand. Ich hoffe er landet mal wieder einen echten Kracher. Vielleicht sein Running Man Remake. Hm.
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„Baby Driver“ fand ich auch nur okay. Sein „Last Night in Soho“ steht noch ungesehen im Regal. Wird mal Zeit. Aber ja, auf seinen „Running Man“ freue ich mich auch schon sehr.
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„Last Night in Soho“ fand ich auch ganz stark.
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Klingt gut, freue mich auf den Film.
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Von Alex Garland kenne ich tatsächlich nur „Civil War“. Nachdem ich den im Kino gesehen hatte, war ich erst mal für eine Weile verstört und dachte mir: So ein Horrorseznario kann doch niemals Wirklichkeit werden. Nach den letzten Wahlen in den USA war ich mir da nicht mehr so sicher.
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Den Gedankengang kann ich gut nachvollziehen, auch wenn ich den Film noch nicht gesehen habe. Auch Garlands andere Werke kann ich empfehlen.
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Edgar Wright hatte ich ja ganz vergessen, der würde mindestens meine Honorable mentioned bereichern; obwohl ich Last Night in Soho gehasst habe. Aber Shaun…, Hot Fuzz und Baby Driver sind super. Von der Bigelow hab ich, glaube ich, gar nichts mehr in den letzten 25 Jahren gesehen. Die ist mir nur durch Near Dark, Gefährliche Brandung und Strange Days noch gut im Gedächtnis.
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„Last Night in Soho“ steht bei mir noch aus. Ich mochte „Baby Driver“ schon nicht so gern. Seine Cornetto-Trilogie ist aber Liebe pur.
Bei Bigelow sind mir auch eher ihre früheren Filme präsent, doch habe ich auch großen Respekt für ihr aktuelles Werk.
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An Jackson habe ich gar nicht gedacht.
Villeneuve hatte ich bei dir erwartet.
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Ja, der war recht schnell gesetzt.
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Das glaube ich. 🙂
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