Weil es gestern so schön war (und der Zwergofant dem Film sehr entgegengefiebert hat), haben wir heute direkt mit „Avengers: Infinity War“ weitergemacht. Für mich war das die inzwischen schon dritte Sichtung und da ich den Film bereits die ersten beiden Male sehr mochte, habe auch ich mich erneut auf den Anfang vom Ende der dritten Phase des MCU gefreut. 💎

Avengers: Infinity War (2018) | © Walt Disney
Superheld:innen-Bombast in Perfektion
Nachdem ich dem großen Kinoerflog unserer geliebten Superheld:innen beim ersten Durchgang noch skeptischer gegenüber eingestellt war, so weiß ich heute die Stärken dieser Filme inzwischen umso mehr zu schätzen. Speziell „Avengers: Infinity War“ ist eine so unterhaltsame Achterbahnfahrt, dass es eine wahre Freude ist. Nach Joss Whedon gelingt es auch den Russo-Brüdern, den inzwischen unfassbar großen Pool an Figuren ausbalanciert zu jonglieren. Es gibt etliche parallel laufende Handlungsstränge und dennoch verliert man als Zuschauer:in nie die Übersicht. Auch wird nicht nur den einzelnen Held:innen genügend Screentime eingeräumt, sondern auch Widersacher Thanos. Das ist für die Wirkung des Films enorm wichtig und die von Josh Brolin verkörperte Figur ist zweifellos der bislang spannendste Bösewicht des MCU.
Ich hatte wieder sehr viel Spaß mit dem Film, den unterschiedlichen Figuren, die ich über die Jahre liebgewonnen habe, den nicht nur visuell faszinierenden Schauplätzen und der bombastischen Action. Vor allem überzeugt „Avengers: Infinity War“ jedoch, weil er auch emotional zu packen weiß. Gerade die Kinder waren vom Finale regelrecht verstört und sichtlich mitgenommen. Nie hätten sie gedacht, dass Thanos gewinnen könnte. Natürlich musste ich etwas anteasern, dass ihre geliebten Held:innen vielleicht doch noch einmal zurückkehren könnten. Mehr wollte ich allerdings noch nicht verraten. Die Wartezeit bis wir zusammen „Avengers: Endgame“ schauen, wird auf jeden Fall hart für sie werden.
Fazit
Schon verrückt, wie weit sich das Superheld:innen-Kino in den letzten 20 Jahren entwickelt hat. Die Hochzeit ist inzwischen wohl vorbei, doch „Avengers: Infinity War“ war definitiv einer der Höhepunkte. Ich freue mich nun schon aufs Weiterschauen, doch das ist nichts im Vergleich zur Vorfreude der Kids. Beide haben den Film geliebt, nur das Ende war ihnen zu schockierend, was direkt zu einer Abwertung geführt hat: 9/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)
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Infinity War war in dem Jahr mein Film des Jahres. Und für mich auch eines der besten Filme überhaupt. Viele finden Endgame besser, das war mir aber irgendwie zu viel.
Aber ja, das war damals die Hochzeit. Danach wurde es nicht mehr besser.
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Ich könnte gar nicht sagen, welcher mir besser gefällt. Gehören für mich auch zusammen. Alles danach habe ich noch nicht wirklich gesehen. Von den Serien finde ich immerhin „Loki“ fantastisch. Filme muss ich noch nachholen.
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Die Serie Loki fand ich klasse. Ich bin bis auf die Fantasic Four auf dem Laufenden bei den Filmem. Bei den Serien fehlen mir viele.
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Oha, da hast du einen großen Vorsprung. Ich hatte damals bis „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“ geschaut. Doch nun werde ich mit den Kids zusammen mal wieder anfangen, bis ich auf dem aktuellen Stand bin.
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Ich wollte das alles auch mal wieder von vorne schauen, aber meine Watchlist ist ewig lang und ich wollte mal das Projekt Top 100 Filme Liste durchschauen.
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Komplett schauen werde ich auch nicht mehr. Ist ja wirklich ein Mammut-Projekt. Phase 1-3 habe ich ja erst vor ein paar Jahren geschaut. Jetzt wären bei mir Phase 4-5 dran. Top 100 wäre auch mal spannend! Coole Idee.
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