Black Panther (2018) (WS1)

Nach einer langen Woche hatte ich mich auf den freitäglichen Filmabend gefreut. Der Zwergofant war zuvor noch beim Karate-Training, dann gab es noch Flammkuchen und somit sind wir erst gegen 20:30 Uhr aufs Sofa gekommen. Auf dem Programm stand heute „Black Panther“ und damit ein später Neuzugang ins MCU. Der Film hatte mir bei der ersten Sichtung ziemlich gut gefallen und somit war ich gespannt, wie er heute abschneiden würde. 🐈‍⬛

Black Panther (2018) | © Walt Disney

Black Panther (2018) | © Walt Disney

Ein wichtiger und mitreißender MCU-Beitrag

Nach dem teils recht albernen „Thor: Tag der Entscheidung“ wirkt „Black Panther“ fast schon zu ernst. Ist er aber natürlich nicht. Es ist ein strukturell recht klassischer MCU-Film, der weniger durch das Was als durch das Wie und das Warum zu punkten weiß. Lässt man „Blade“ außen vor, dann ist „Black Panther“ der erste große Superheldenfilm mit einem schwarzen Protagonisten. Nicht nur das, denn nahezu der gesamte Cast ist schwarz. Auch werden die mit wichtigsten Rollen von Frauen besetzt. All das ist leider immer noch nicht selbstverständlich. Alleine diese Aspekte, die nicht aufgesetzt wirken und sich wunderbar in den größeren Kontext des MCU einfügen, machen „Black Panther“ zu einem wichtigen Film.

Dabei fährt der Film die spaßig-fantastischen Elemente deutlich zurück. Oft erinnert „Black Panther“ eher an ein „James Bond“-Abenteuer als einen Superheldenfilm. Als Gegenspieler mochte ich Andy Serkis als Ulysses Klaue sehr, den wir bereits für einen kurzen Auftritt in „Avengers: Age of Ultron“ bewundern durften. Was hat dieser Mann für eine Energie! Inhaltlich spannender ist jedoch Killmonger, der im Grunde für mehr Gerechtigkeit auf der Welt kämpft. Auch wenn seine Mittel die falschen sind, so hat er doch einen Punkt und bringt König T’Challa letztendlich zum Umdenken. Es ist wirklich unfassbar traurig, dass Chadwick Boseman nur zwei Jahre nach diesem Auftritt als ikonischer Superheld verstorben ist. Das wird die Kinder auch noch hart treffen, wenn wir irgendwann den zweiten Teil schauen.

Fazit

Mir hat „Black Panther“ bei der heutigen Sichtung noch einmal besser gefallen, als beim ersten Durchgang. Obwohl ich über weite Strecken wirklich extrem müde war (so langsam wird das zum Dauerzustand), bin ich nicht eingeschlafen und auch der Zwergofant hat nach seinem Karate-Training komplett durchgehalten. Ein wirklich sehenswerter Teil des MCU: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte;  Zwergofant: 8/10 Punkte.)

19 Gedanken zu “Black Panther (2018) (WS1)

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  2. Ja, sehr traurig das mit Chadwick Boseman. Aber ein kleiner Wehrmutstropfen: Ihr bekommt ihn vor Black Panther 2 noch in den Avengers-Filmen sowie What If zu sehen. Da hat er eine eigene Episode.

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  4. Nach der Vorlage den zweiten Teil zu drehen war sicherlich eine Herausforderung, aber ja, mir haben die Black Panther Filme auch gut gefallen. Sie haben noch einmal frischen Wind reingebracht.

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    • Wohoo! Gesehen habe ich alleine allerdings schon weiter damals. Bin vor „The Eternals“ ausgestiegen. Und wie wir es mit den Serien machen, muss ich mir noch überlegen. Welche sind denn Pflicht um in der Story zu bleiben?

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      • Sind da wirklich alle wichtig für die große Handlung? Hatte mir „Wanda/Vision“, „Loki“, „The Falcon and the Winter Soldier“, „Hawkeye“ und „Ms. Marvel“ überlegt, doch finde ich das schon fast zu viel.

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      • Wandavision und die erste Staffel Loki sollten es auf jeden Fall sein. Falcon and the Winter Soldier kann man weglassen, wenn man nicht unbedingt wissen möchte, wie der neue Captain America zustande kommt und Hawkeye ist fast nur für Hawkeye-Fans interessant und macht sehr wenig fürs gesamte MCU. Ms. Marvel haben wir noch nicht geschaut, genauso wenig wie She-Hulk. Moon Knight sind wir ja mitten drin, wirkt aber auch eher wie eine separate Geschichte bis zur Hälfte der Serie zumindest. Weiter sind wir noch nicht. Und What if? sind halt schöne alternative Spielereine. Da haben wir auch bisher nur die erste Stachel geschaut, aber da sind die Folgen auch recht kurz, dass man es durchaus mitnehmen kann.

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      • Okay, das klingt doch schon einmal übersichtlicher. Also „WandaVision“ und „Loki“ sind Pflicht, dann gegebenenfalls „The Falcon and the Winter Soldier“, „Hawkeye“ und „Ms. Marvel“. So zumindest der Plan. 😉

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