Die 5 besten Filmzitate

Gorana trägt sich ernsthaft mit dem Gedanken Die 5 BESTEN am DONNERSTAG aufgrund von Zeitmangel aufzugeben. Das können wir nicht zulassen, also macht eifrig mit und denkt an tolle Zitate! Tatsächlich bin ich heute aber auch zeitlich eingespannt und müsste bereits seit 15 Minuten unterwegs sein. Deshalb bin ich ganz froh auf meinen Fundus der „Top 10 Filmzitate“ zurückgreifen zu können, denn an meinen Top 5 hat sich tatsächlich nichts geändert…

Das Thema für Ausgabe #43 lautet:

Die 5 besten Filmzitate

  1.  „Blade Runner“ (1982) – Wenn ich an diesen improvisierten Dialog denke, bekomme ich heute noch Gänsehaut. Für mich der perfekte Moment in einem perfekten Film. Besser geht es nicht:

    ‘I’ve seen things you people wouldn’t believe. Attack ships on fire off the shoulder of Orion. I watched C-beams glitter in the dark near the Tannhauser gate. All those moments will be lost in time, like tears in rain.’ (Roy Batty)

  2.  „Absolute Giganten“ (1999) – Das stärkste Zitat dieses Meisterwerks ist wohl das hier genannte. Am besten funktioniert es wohl im Film, da Sebastian Schipper exakt das von Floyd beschriebene Phänomen audiovisuell umsetzt:

    ‚Weißt du was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein. Bei allem was du machst. Und wenns so richtig scheiße ist, dann ist wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle wo, wo es am allerschönsten ist, da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment.‘ (Floyd)

  3. „True Romance“ (1993) – Alabamas Schlussmonolog zusammen mit Hans Zimmers fantastischem Score funktioniert für mich einfach immer. So cool:

    ‘Amid the chaos of that day, when all I could hear was the thunder of gunshots, and all I could smell was the violence in the air, I look back and am amazed that my thoughts were so clear and true, that three words went through my mind endlessly, repeating themselves like a broken record: you’re so cool, you’re so cool, you’re so cool.’ (Alabama)

  4.  „Der Herr der Ringe: Die zwei Türme“ (2002) – Dieses Zitat aus Peter Jacksons epischer Fantasy-Trilogie fasst für mich perfekt zusammen, was ich an der Reihe so liebe:

    ‘Those were the stories that stayed with you. That meant something, even if you were too small to understand why. But I think, Mr. Frodo, I do understand. I know now. Folk in those stories had lots of chances of turning back, only they didn’t. They kept going. Because they were holding on to something.’ (Sam)

  5. „Stand by Me: Das Geheimnis eines Sommers“ (1986) – Es ist einfach die Wahrheit. Nostalgie perfekt auf den Punkt gebracht:

    ‚I never had any friends later on like the ones I had when I was twelve. Jesus, does anyone?‘ (The Writer)

Letztendlich sind wir dem Universum egal (David Levithan)

Schon seit mir „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ bei einer Besprechung der Ergothek aufgefallen ist, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Kurz darauf hatte es meine Frau zufällig gekauft, woraufhin es direkt auf meine Liste der fünf Bücher, die ich 2017 lesen möchte gewandert ist. Nun bin ich damit durch und lasse die Geschichte Revue passieren. Eine ungewöhnliche Geschichte, eine Geschichte mit Konzept. Doch was hat David Levithans Roman tatsächlich über seine außergewöhnliche Prämisse hinaus zu bieten?

Jeden Tag ein anderes Leben

Normalerweise spare ich mir ja die Zusammenfassung des Inhalts und beschränke mich auf den Eindruck, den das Buch bei mir hinterlassen hat. Hier jedoch möchte ich aber wenigstens kurz auf die Geschichte von A eingehen, der jeden Tag in einem anderen Körper aufwacht und somit jeden Tag ein anderes Leben lebt. Da der Protagonist selbst Jugendlicher ist, sind auch die Personen, in die er Tag für Tag schlüpft, in diesem spannenden Lebensabschnitt verortet. Auch wenn sich die unterschiedlichen Leben in manchen Aspekten durchaus ähneln, so gibt es teils doch eklatante Unterschiede. Interessant wird die Geschichte als sich A verliebt und Rhiannon von seinem unglaublichen Leben erzählt. Der Versuch eine Beziehung aufzubauen, die länger als nur einen Tag andauert, ist der Kern des Romans. Darüber hinaus schneidet David Levithan noch viele andere Themen an, was „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ zu einem wirklich famosen Jugendbuch macht.

Wer bin ich und wenn ja, wie viele?

Durch die Vielzahl an unterschiedlichen Leben driftet A einerseits ohne Anker durch die Welt, andererseits hat er auch eine wunderbar freie Perspektive auf Sexualität und Geschlechterrollen. A ist weder weiblich noch männlich und fühlt sich in beiden Geschlechtern zu Hause. Ein in dieser Hinsicht wirklich erfrischend unkomplizierter Held, gerade in einem Jugendbuch. Den unzähligen Körpern, die unsere Hauptfigur durchwandert, und von denen jeder einzelne eine ganz eigene Geschichte besitzt, steht der behutsame Aufbau der Beziehung zu Rhiannon gegenüber. Auch hier ist es sehr erfrischend wie anders und gleichzeitig doch bekannt die Liebesgeschichte wirkt. A und Rhiannon haben einerseits mit ganz anderen Problemen zu kämpfen, als der Standard-Teenager, die emotionale Basis bleibt jedoch stets nachvollziehbar und kann leicht auf die eigenen Erfahrungen transferiert werden.

Fazit

Ich habe „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ wirklich sehr gerne gelesen und A unglaublich gerne bei seinen unsteten Abenteuern begleitet. Am Ende gibt es keine Erklärungen, nur einen vorsichtigen Blick auf eine mögliche größere Geschichte. A bleibt seinen (oder ihren) Prinzipien jedoch treu und handelt entgegen aller erwartbaren Klischees, was mir – trotz des scheinbar unbefriedigenden Ausgangs – ziemlich imponiert hat. Ein tolles Buch: 9/10 Punkte.

Hast du den Nachfolgeroman „Letztendlich geht es nur um dich“ gelesen? Dann freue ich mich ganz besonders über einen Kommentar samt persönlicher Einschätzung… 🙂

Run, Fatboy, Run (431)

Nachdem das Zappelinchen immer noch Fieber und einen üblen Husten hat, werden wir auch den heutigen Feiertag größtenteils drinnen verbringen. Deshalb habe ich gleich morgens die Gelegenheit ergriffen und mich mit dem Zwergofanten zu einem Lauf aufgemacht. Meine Beine waren eigentlich noch vom Samstag schwer, doch der junge Herr hatte Lust, was auch mich wiederum motiviert hat:

Wie beim letzten Lauf mit dem Zappelinchen haben wir einen kurzen Abstecher zur Tartanbahn gemacht, wo ich eine Runde mit dem Zergofanten gelaufen bin. Es ist so toll, mit welch kleinen Dingen sich Kinder begeistern lassen. Ich liebe das. Danach ging es natürlich wieder per Fahrrad weiter:

Distance: 11.18 km
Duration: 01:09:34
Elevation: 83 m
Avg Pace: 6:13 min/km
Avg Speed: 9.64 km/h
Heart Rate: 153 bpm
Stride Frequency: 146 spm
Energy: 974 kcal

Ich wollte es bewusst langsam eingehen lassen und habe den Zwergofanten auch beständig eingebremst. Am Anfang an den Steigungen hat das noch ganz gut funktioniert, doch die zweite Hälfte der Strecke geht beinahe komplett bergab. Somit lief ich dann doch wieder schneller als geplant. Letztendlich war es für meine Verhältnisse aber ein entspannter Lauf bei relativ niedrigem Puls. An das Laufen mit meinen Kids könnte ich mich echt gewöhnen. Quality time, wie man so schön sagt… 🙂

Im Ohr: „Papa komm jetzt, lauf schneller!“

Media Monday #305

Nach einem wettertechnisch durchwachsenen Tag, an dem wir dennoch zum ersten Mal in diesem Jahr gegrillt haben, standen noch ein paar spontane Arbeiten im Haus an. Glücklicherweise nur im Keller, weshalb ich den Schlagbohrer auch am Sonntag auspacken konnte. Ansonsten ist die Bilanz des langen Wochenendes bisher eher mager und ich kann nur einen Film („Mystic River“), fast vier Stunden bügeln und die Pflege des kranken Zappelinchens verbuchen, was gleichzeitig für kurze Nächte sorgt. Im Moment ist irgendwie der Wurm drin. Somit warten wir weiter, bis wir endlich ein paar sommerlich anmutende Ausflüge unternehmen können. Doch nun erst einmal zu den aktuellen Fragen des Medienjournals für den morgigen ersten Mai…

  1. Den zusätzlichen freien Tag heute werde ich nutzen, um eine weitere Runde laufen zu gehen und hoffentlich ein wenig zu entspannen.
  2. Eine ganze Zeit lang habe ich das Brettspiel „Carcassonne“ samt etlicher Erweiterungen extrem gerne/häufig gespielt, denn es hatte sich damals im Freundeskreis so etabliert.
  3. Den Job von irgendeinem Charakter aus einer Sitcom wie „Friends“, „How I Met Your Mother“ oder „The Big Bang Theory“ hätte ich ja auch gerne mal, schließlich scheinen sie nur zwei Stunde pro Tag zu arbeiten und den Rest der Zeit in Cafés, Bars oder Comic-Läden zu sitzen.
  4. Ich würde mir ja oft wünschen, mehr Zeit zu finden, um entspannt (d.h. nicht erst ab 22 Uhr abends) meinen Hobbies nachzugehen.
  5. „Kein Weg zurück: Leben und Sterben am K2“ war eine eindrückliche Lektüre, immerhin werden darin die teils tödlichen Schicksale von mehreren Bergsteigern geschildert.
  6. Jetzt, da das Wetter (hoffentlich) langsam etwas besser wird stehen hoffentlich bald wieder ein paar Wanderungen an.
  7. Zuletzt habe ich die TV-Serie „11.22.63 – Der Anschlag“ gesehen und das war wunderbar intensive Unterhaltung, weil Stephen Kings Romanvorlage darin in eine achtteilige Serie verdichtet wurde.