Media Monday #305

Nach einem wettertechnisch durchwachsenen Tag, an dem wir dennoch zum ersten Mal in diesem Jahr gegrillt haben, standen noch ein paar spontane Arbeiten im Haus an. Glücklicherweise nur im Keller, weshalb ich den Schlagbohrer auch am Sonntag auspacken konnte. Ansonsten ist die Bilanz des langen Wochenendes bisher eher mager und ich kann nur einen Film („Mystic River“), fast vier Stunden bügeln und die Pflege des kranken Zappelinchens verbuchen, was gleichzeitig für kurze Nächte sorgt. Im Moment ist irgendwie der Wurm drin. Somit warten wir weiter, bis wir endlich ein paar sommerlich anmutende Ausflüge unternehmen können. Doch nun erst einmal zu den aktuellen Fragen des Medienjournals für den morgigen ersten Mai…

  1. Den zusätzlichen freien Tag heute werde ich nutzen, um eine weitere Runde laufen zu gehen und hoffentlich ein wenig zu entspannen.
  2. Eine ganze Zeit lang habe ich das Brettspiel „Carcassonne“ samt etlicher Erweiterungen extrem gerne/häufig gespielt, denn es hatte sich damals im Freundeskreis so etabliert.
  3. Den Job von irgendeinem Charakter aus einer Sitcom wie „Friends“, „How I Met Your Mother“ oder „The Big Bang Theory“ hätte ich ja auch gerne mal, schließlich scheinen sie nur zwei Stunde pro Tag zu arbeiten und den Rest der Zeit in Cafés, Bars oder Comic-Läden zu sitzen.
  4. Ich würde mir ja oft wünschen, mehr Zeit zu finden, um entspannt (d.h. nicht erst ab 22 Uhr abends) meinen Hobbies nachzugehen.
  5. „Kein Weg zurück: Leben und Sterben am K2“ war eine eindrückliche Lektüre, immerhin werden darin die teils tödlichen Schicksale von mehreren Bergsteigern geschildert.
  6. Jetzt, da das Wetter (hoffentlich) langsam etwas besser wird stehen hoffentlich bald wieder ein paar Wanderungen an.
  7. Zuletzt habe ich die TV-Serie „11.22.63 – Der Anschlag“ gesehen und das war wunderbar intensive Unterhaltung, weil Stephen Kings Romanvorlage darin in eine achtteilige Serie verdichtet wurde.

32 Gedanken zu “Media Monday #305

  1. Sehr schöne Idee zur 3. Das ging mir auch des öfteren bei Sitcoms durch den Kopf. Willy Tanner war wohl der einzige Sitcom-Hauptdarsteller der erst abends nach Hause kam oder in Extremsituationen auf der Arbeit angerufen werden musste.

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  2. Da wünsche ich dir erst mal gute Besserung für den kleinen Patienten… bei Spielen haben mich früher auch die Erweiterungen gereizt, nur ist es blöd, wenn irgendwann die Spiele vor sich hin stauben, weil keiner mehr da ist, mit dem man spielen kann. Zu Punkt 7 fällt mir als literarische Vorlage noch der Film „Dead Zone – das Attentat“ mit Christopher Walken ein. Den habe ich neulich gesehen und war entsetzt, wie stark mich der Politiker an Trump erinnert.

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    • Danke dir! 🙂

      Ja, die Zeit der großen Spielrunden ist auch bei uns vorbei. So langsam kommt es wieder mit den Kindern, doch das sind natürlich noch ganz andere Spiele. Mal sehen wie sich das noch entwickelt.

      „Dead Zone“ kenne ich auch noch von früher, habe ich aber schon zu lange nicht mehr gesehen, um Parallelen ziehen zu können.

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  3. Oje, bei euch liegt schon wieder jemand flach? Gute Besserung! Ich drück die Daumen, dass sich nicht die ganze Familie ansteckt…
    Mein langes Wochenende war übrigens bislang auch nicht sehr spannend, da ich es mit Halsschmerzen größtenteils allein zu Hause verbracht habe. Gebügelt habe ich auch. Samstagabend. Ich bin echt alt. 😀

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    • Ja, leider. Das Zappelinchen hat es schon länger nicht mehr so übel erwischt. Ich hoffe das zieht sich nicht mehr zu lange, denn spätestens wenn wir wieder Arbeiten müssen, wird das auch mit der Koordination schwierig…

      Ohje, dann hat es dich also auch erwischt. Gute Besserung auf für dich! Mensch, abends bügeln. Das macht man doch gleich Samstagfrüh! 😉

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      • Hmm, das wahrscheinlich größte Elternproblem: Was tun, wenn das Kind unter der Woche krank ist? Ich sehe das in meinem Umfeld auch, wie der normale Alltagswahnsinn so gerade funktioniert, aber völlig kollabiert, sobald das Kind so krank ist, dass es nicht in Kita oder Schule kann. Ich drück die Daumen, dass eure Kleine sich schnell erholt. Sehr schnell. Am besten bis morgen…

        Bei mir wird immer abends gebügelt. Die Samstagvormittage sind dafür zu kostbar, da es einige dieser wenigen Stunden sind, die der Herr Koch und ich normalerweise zusammen frei haben. 🙂 Außerdem bügelt es sich ganz fantastisch, wenn man nebenbei eine gute Serie schaut. 😀

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      • Ja, das ist wirklich ein Problem. Offiziell kann man natürlich zu Hause bleiben, doch tatsächlich ist man dann in einer Situation, in der man sich auf nichts richtig konzentrieren kann, weder das Kind noch den Job. Da hakt unser tolles System noch gewaltig.

        Beim Bügeln Serien schauen. Mensch, das ist natürlich Luxus! Ich muss mich mit Podcasts begnügen, was aber auch eine sehr gute Ablenkung ist… 🙂

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      • Hmm, du meinst, wenn man sozusagen Homeoffice macht, wenn das Kind krank ist? Das stelle ich mir tatsächlich schwierig vor. 😀 Das ginge bei deiner Frau ja auch nicht, aber als Beamter hat man ja eh ganz andere Probleme, was die Kinderbetreuung bei Krankheit angeht (Stichwort: 4 Tage…).

        Ist dein Bügelbrett nicht beweglich? 😉 Einfach ins Wohnzimmer damit und schon hast du den gleichen Bügelspaß wie ich… 😀

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      • Ach, das geht tatsächlich einigermaßen. Das letzte Mal hat der Zwergofant am Boden im Arbeitszimmer neben mir geschlafen. Kommt aber natürlich immer ganz auf Kind und Krankheit an.

        Auch als Angestellter mit privatversicherten Kindern hat man so seine Probleme. Das System krankt hinten und vorne. Manchmal könnte man meinen der Staat macht es arbeitenden Eltern absichtlich schwer.

        Ach, bis ich das Bügelbrett ins Wohnzimmer schleppe. Da stehe ich lieber mit Podcast im Ohr im Wäschekeller… 😉

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      • Wäschekeller? Immer diese Hausbesitzer – solche Angeber! 😀

        Ich erinnere mich übrigens an den Beitrag zu eurem speziellen Versicherungsproblem! Richtig verrückt! Ich finde ja die vier Tage, die Beamte zugestanden bekommen, schon einen echten Witz, aber das dann auch noch solche Probleme auftreten, ist wirklich krass. Auch wenn ich selbst keine Kinder habe, stoßen mir solche Regelungen immer negativ auf, weil sie ungerecht sind es gut möglich ist, dass sie mich später auch einmal betreffen. Nach wie vor ist die Arbeits- und Familienpolitik einfach darauf ausgerichtet, dass ein Elternteil – am besten die Frau – sich komplett der Kindererziehung widmet. Anders kann ich mir auch nicht erklären, warum wir so sehr am Ehegattensplitting festhalten, macht dieses doch eine Berufstätigkeit abseits der Vollzeit unglaublich unattraktiv für Verheiratete. Da kann ich richtig in Rage kommen, deshalb höre ich jetzt lieber auf. 😉

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      • Ach du, ich kann voll verstehen, dass du dich da aufregst. Geht mir ja nicht anders. Nach außen hin ist immer alles so sozial und alle haben Verständnis, doch man muss sich das alles schon immer dreimal überlegen und im Zweifel geht das Kind dann halt doch mal mit erhöhter Temperatur in die Schule. Was Alleinerziehende oder andere Fälle angeht, die nicht den Luxus von zwei (arbeitenden) Elternteilen haben, möchte ich gar nicht anfangen. Nein, so sozial und familienfreundlich, wie es gerne dargestellt wird, ist unser System leider nicht.

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  4. Dann mal gute Besserung für das Zappelinchen!

    Die Arbeitssituation dieser Serienfiguren fasziniert mich auch immer wieder. Klar, man sieht natürlich nur diese Szenen, und oftmals spielen die nach Feierabend, aber das Bild, das dadurch vermittelt wird, spricht nicht gerade für absolute Leistungsträger. ^^

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    • Danke dir! 🙂

      Ja, gerade bei Sitcoms ist das doch sehr ausgeprägt. Oft ja so sehr, dass es in diesen Serien fast schon wie eine Parodie wirkt, was folglich perfekt zu dieser Frage passt… 😉

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  5. Pingback: Media Monday #305 – filmexe

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