Vaiana 2 – OT: Moana 2 (2024)

Eine extrem fordernde Woche geht zu Ende. Wie jeden Freitagabend habe ich auch heute den Zwergofanten zum Karate-Training gefahren. Seit der Zeitumstellung fahre ich währenddessen nicht mehr nach Hause, sondern gehe eine Runde über die Felder spazieren und schaue mir danach den Rest des Trainings an. Danach haben wir noch die bestellte Pizza abgeholt und uns im Anschluss endlich „Vaiana 2“ angeschaut. Den Film hätten wir schon unglaublich gerne im Kino gesehen, doch leider waren damals alle abwechselnd krank. So ging es erst heute wieder in die Südsee… 🌊

Vaiana 2 (2024) | © Walt Disney

Vaiana 2 (2024) | © Walt Disney

Leider nur eine nett anzusehende Fortsetzung

Mit „Vaiana“ verbinde ich ganz besondere Erinnerungen: Es war nach „BFG: Big Friendly Giant“ der zweite Kinofilm, den ich damals vor acht Jahren mit dem Zappelinchen zusammen im Kino geschaut habe. Nicht nur deshalb fand ich den Film toll, es war auch der beste Disney-Film, den ich seit langer Zeit gesehen hatte. Beim zweiten Durchgang vor sechs Jahren war ich ebenso begeistert und entsprechend heiß auf die Fortsetzung. Inzwischen hatte sich die Vorfreude etwas gelegt, denn ich habe viele durchwachsene Kritiken gelesen. Auch der Fakt, dass die Geschichte zunächst als Serie umgesetzt werden sollte und man sich wohl ziemlich kurzfristig entschieden hat, aus dieser einen Kinofilm zu machen, sorgte bei mir nicht gerade für Begeisterung. Das für Streaming typische Bildformat von 2,00:1 ist wohl ein Überbleibsel davon. Ob mich der Film dennoch zu überzeugen wusste?

Ich sag es mal so: „Vaiana 2“ wäre nicht nötig gewesen. Für mich fängt er die Magie des Vorgängers nicht wirklich ein. Der Look ist famos, keine Frage. Auch habe ich mich gefreut, die liebgewonnenen Figuren wiederzusehen. Alles darüber hinaus? Das ist leider nur bestenfalls nett. Die Geschichte ist nahezu ein Remake des ersten Teils. Nur mit schlechterem Pacing und mehr Figuren. Auch die Songs haben bei mir nicht gezündet, was besonders schade ist, denn die von „Vaiana: Das Paradies hat einen Haken“ hatte ich noch tagelang danach im Ohr. Vielleicht fehlt hier einfach das Talent eines Lin-Manuel Miranda? Das liest sich nun alles katastrophal, doch ist es nicht. Mich hat „Vaiana 2“ durchgehend nett unterhalten. Aber eben auch nicht mehr. Spätestens bei der Mid-Credit-Szene und dem lieblosen Abspann davor hatte ich das Gefühl, dass Disney hier auf Teufel komm raus ein Sequel nachschieben wollte. Es macht den Vorgänger nicht kaputt, aber bietet auch keinen wirklichen Mehrwert. Dennoch habe ich wieder sehr gerne Zeit mit Vaiana, Maui und Co. verbracht. Das war schön.

Fazit

Wenn ich den Vorgänger nicht so sehr lieben würde, wäre ich vielleicht nicht so enttäuscht gewesen. Die Kinder waren deutlich begeisterter, speziell das Zappelinchen (leider schon wieder recht angeschlagen), das zu Beginn eher keine große Lust auf einen Filmabend hatte. Frau bullion war nach 10 Minuten schon eingeschlafen, was auch kein gutes Zeichen ist. Mit viel gutem Willen eine nette Fortsetzung: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (2010)

Bestes Laufwetter und ich habe meinen Mittagslauf herbeigesehnt. Da wusste ich auch noch nicht, dass anaerobe Intervalle auf dem Plan stehen würden. Ziel-Pace waren 3:45 min/km und das insgesamt achtmal für je 40 Sekunden. Ich habe im Schnitt jedoch nur Intervalle zwischen 4:09 und 4:56 min/km geschafft. Teils aufgrund meiner mangelnden Laufleistung, teils aber auch aufgrund der Gegebenheiten (starker Anstieg oder zu überquerende Straßen). Insgesamt habe ich den Puls wohl nicht hoch genug bekommen, damit das Training als anaerob zählen würde. 🏃‍♂️

Vernichtende Intervalle in der Mittagspause

Vernichtende Intervalle in der Mittagspause

Distanz: 8.79 km
Zeit: 00:52:00
Anstieg: 83 m
Ø Pace: 5:55 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 144 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 12.2 °C
Kalorien: 689 kcal

Training: Anaerob
Ausführungswert: 0%

2025: 774 km
April: 96 km
KW 15: 33 km

Ich fand die Intervalle durchaus hart, auch wenn ich sie nicht komplett auf Ziel-Pace laufen konnte. Vermutlich müsste ich mich einfach häufiger an die Trainingsvorschläge halten. Dennoch hat der Lauf gut getan und der Ausblick auf ein sonniges Wochenende trägt seinen Teil dazu bei. ☀️

Im ersten Ohr: Sneakpod #868 – Fly Me to the Moon
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Run, Fatboy, Run (2009)

Der dritte Bürotag in Folge war heute sehr frustrierend. Ich möchte gar nicht genauer ins Detail gehen, aber abends habe ich dringend einen Lauf gebraucht. Meine soziale Batterie ist leer und eigentlich war ich schon vor dem Lauf erschöpft. Zumindest dem Kopf hat die Bewegung gut getan. 🏃‍♂️

Feierabendlauf nach frustrierendem Tag

Feierabendlauf nach frustrierendem Tag

Distanz: 8.57 km
Zeit: 00:50:35
Anstieg: 66 m
Ø Pace: 5:54 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 141 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 13.9 °C
Kalorien: 662 kcal

2025: 766 km
April: 87 km
KW 15: 25 km

Morgen werde ich im Home Office arbeiten und dann ist endlich Wochenende. Volles Programm, doch immerhin größtenteils schöne Pläne. Eigentlich müsste ich mich um die Steuer kümmern, aber das Wetter soll gut werden. Also mal sehen. ☀️

Im ersten Ohr: Sneakpod #868 – Fly Me to the Moon
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Die 5 besten Anime-Filme

Bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG springen wir heute weiter von den besten Filmen der 1970er Jahre zu den besten Anime-Filmen. Auch wenn ich bereits einige Animes gesehen habe, so bin ich doch weit kein Experte für diese Kunstform. Dennoch hat es Spaß gemacht, meine Top 5 zusammenzustellen. Was sind eure Favoriten? 🏯

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 406 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 406 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 406 lautet:

Die 5 besten Anime-Filme

  1. „Akira“ (1988) – Das ist der Film, der mich überhaupt erst zum Anime gebracht hat. Ich war fasziniert von der Cyberpunk-Thematik, den flüssigen Animationen und der Gewalt. Im Anschluss habe ich sogar die ersten beiden Bände des Mangas gelesen. Seit ein paar Jahren steht die Manga-Komplettbox auch bei mir im Regal, doch bin ich noch nicht dazu gekommen, sie zu lesen. Auch auf dem Film habe ich wieder Lust bekommen. Schade, dass die Realfilm-Adaption von Taika Waititi bisher auf sich warten lässt.
  2. „Chihiros Reise ins Zauberland“ (2001) – Die beiden Ghibli-Filme „Prinzessin Mononoke“ und dieser hier haben die westliche Welt wie im Sturm erobert. Spätestens mit diesen beiden Filmen war Anime auch hierzulande im Mainstream angekommen. Und das völlig zurecht, denn es sind fantastische Filme, die aufgrund ihres klassischen Stils völlig zeitlos sind.
  3. „Ghost in the Shell“ (1995) – Neben „Akira“ der zweite große Cyberpunk-Anime, der meine Wahrnehmung des Genres geprägt hat. Inzwischen habe ich eher die Realfilm-Adaption im Kopf, doch das Original war damals prägend. Ohne „Ghost in the Shell“ hätte es „Matrix“ in dieser Form wohl nicht gegeben, was die popkulturelle Bedeutung des Films deutlich macht.
  4. „Paprika“ (2006) – Auch „Paprika“ stand Pate für einen großen Realfilmerfolg. Zumindest indirekt, denn die Geschichte erinnert sehr an Christopher Nolans „Inception“.  In diesem Anime werden die Traumsequenzen aber viel fantastischer inszeniert. Wirklich sehenswert.
  5. „Your Name. – Gestern, heute und für immer“ (2016) – Der jüngste Film auf meiner Liste ist ein großer Anime-Erfolg, der mich tief zu berühren wusste. Der Stil ist großartig und inhaltlich hat „Your Name“ auch einiges zu bieten. Die Geschichte ist mir danach noch länger im Kopf geblieben. Es war zudem der erste Anime, den ich zusammen mit den Kids geschaut habe.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (2008)

Ein langer Tag mit vielen Menschen geht zu Ende. Eigentlich hatte ich heute nicht mehr geplant zu laufen, doch der Kopf wollte es so. Also habe ich mich noch zu einer kurzen Feierabendrunde aufgemacht. 🏃‍♂️

Kurzer und flotter Feierabendlauf zum Kopf durchpusten

Kurzer und flotter Feierabendlauf zum Kopf durchpusten

Distanz: 8.03 km
Zeit: 00:45:07
Anstieg: 64 m
Ø Pace: 5:37 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 12.8 °C
Kalorien: 638 kcal

2025: 757 km
April: 78 km
KW 15: 16 km

Die Sonne war gerade am Untergehen und ich wollte zumindest 8 km vollmachen. Hat auch geklappt. Bin zufrieden mit der Pace. Morgen dann aber wirklich Laufpause, da ich abends noch ein Arbeitsessen (scheint ein Ding zu sein) habe. Donnerstagabend wird es mich garantiert wieder vor die Tür locken. Ich kenne mich doch. ☀️

Im ersten Ohr: Sneakpod #868 – Fly Me to the Moon
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, My Chemical Romance

Run, Fatboy, Run (2007)

Das Wochenende ist vorbei, der Alltag hat uns wieder. Somit habe ich zur Mittagszeit auch meine übliche Home-Office-Runde gedreht. Es war kühl, aber sonnig. 🏃‍♂️

Sonniger Mittagslauf am Montag

Sonniger Mittagslauf am Montag

Distanz: 8.54 km
Zeit: 00:50:38
Anstieg: 73 m
Ø Pace: 5:56 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 144 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 8.9 °C
Kalorien: 677 kcal

2025: 749 km
April: 70 km
KW 15: 8 km

Nach dem laufintensiven Wochenende kam ich heute ganz gut voran. Nun muss ich geschwind weitermachen, denn heute Abend feiert noch meine Nichte Geburtstag. ☀️

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 355: Mit Florian Jaeger
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, The Mountain Goats

Media Monday #719 – Gürtelprüfung, Halbmarathon im April und LitRPG-Abenteuer

Wo ist die letzte Woche nur hin? Gefühlt ist wie wie im Rausch an mir vorübergezogen. Das Wochenende war natürlich noch einmal kürzer. So wie es eben immer ist. Freitagabend hatte der Zwergofant eine erfolgreiche Gürtelprüfung im Karate. Danach gab es Pizza und wir haben den Tag mit einer Folge „Joko & Klaas gegen ProSieben“ ausklingen lassen. Der Samstag war recht entspannt und hat uns bestes Wetter geboten, welches ich direkt für einen ausführlichen Halbmarathon genutzt habe. Abends ging es für einen Filmabend (siehe Frage 6) aufs Sofa. In der Nacht zum  Sonntag gab es einen Temperatursturz von 15 °C(!), was völlig verrückt war. Somit haben wir den Sonntag, bis auf einen kurzen Lauf, größtenteils drinnen verbracht. Ich habe die Zeit genutzt, um mich nach einem möglichen Kurzurlaub für die Osterferien umzusehen. Die kommende Arbeitswoche ist geprägt von der Zusammenkunft internationaler Teams und damit verbunden viel Bürozeit. Doch nun erst einmal zu den aktuellen Fragen des Medienjournals und euch einen guten Wochenstart! ☀️

Media Monday #719

  1. Im noch jungen Monat April bin ich schon einen Halbmarathon gelaufen und das fühlt sich gut an!
  2. Ich brenne ja regelrecht darauf, das LitRPG-Abenteuer „Der Todes-Dungeon: Liams Labyrinth“ (siehe Foto unten) zu lesen, das mir ein Blogger hat zukommen lassen, der sich schon seit Jahren in meiner Blogroll befindet.
  3. Ich fühle mich ja schon ein wenig gehypt wenn ich bedenke, dass ich erst kürzlich meinen 2.000sten Lauf hier auf dem Blog festgehalten habe. Das hätte ich beim Start meiner Laufkarriere niemals für möglich gehalten.
  4. Jeder einzelne der 5 besten Filme der 1970er Jahre hat das Potential, mich restlos zu begeistern.
  5. Für das 2. Quartal 2025 wünsche ich mir weniger Stress, der durch meine Arbeit und/oder (inter)nationale Politik ausgelöst wird.
  6. „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ ist regelrecht ein perfekter Blockbuster und damit einer der besten Teile der Indy-Reihe.
  7. Zuletzt habe ich im Rahmen des „Projekt 52“ das Thema mein Hobby bearbeitet und das war wenig überraschend, weil ich auch hier auf meine Filmsammlung zurückgegriffen habe, um ein paar Sammlereditionen zu präsentieren.

Der gute Thilo vom Nerd-Wiki hat mir eines seiner Bücher zukommen lassen (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Projekt 52 – 2025 #14: Mein Hobby

Projekt 52 LogoAuch im April geht es mit frischen Themen weiter bei Projekt 52: Heute dreht sich alles um mein Hobby und ihr könnt bestimmt erraten, welches Hobby bei mir ins Zentrum rückt. Natürlich hätte ich das Laufen nehmen können oder auch das Bloggen. Allerdings habe ich damals nur mit dem Bloggen begonnen, um einen zentralen Ort für mein Filmtagebuch zu haben. Seit ich Filme schaue, üben diese eine starke Faszination auf mich aus. Schon als Kind habe ich begonnen, gesehene Filme zu besprechen und zu tracken. Damals noch via Ausschnitten aus TV-Zeitschriften und der Schreibmaschine meiner Mutter. Die meisten Menschen schauen Filme, doch für mich waren Filme schon immer mehr als nur Unterhaltung. Ich wollte lange Zeit in der Filmbranche arbeiten, habe in diese Richtung studiert und kam letztendlich in der Werbebranche an, die ich inzwischen wieder hinter mir gelassen habe. Mit der wachsenden Familie und der damit einhergehenden Verschiebung von Prioritäten habe ich diesen Pfad jedoch nicht weiterverfolgt. Inzwischen sind Filme nur noch mein Hobby. Der physische Ausdruck davon ist meine Filmsammlung, welche ich ihm Rahmen dieses Projekts schon an der einen oder anderen Stelle festgehalten habe. Heute jedoch stehen ein paar fantastische Sammlereditionen im Fokus, die meine Wertschätzung für das Medium Film ausdrücken:

Ein paar Schmuckstücke meiner Filmsammlung

Ein paar Schmuckstücke meiner Filmsammlung

Motiv: Ein weiterer Teil meiner Filmsammlung mit seltenen Editionen
Kamera:
Panasonic LUMIX DMC-FZ1000
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

Relevante Links von Initiatorin Sari auf Heldenhaushalt:

Ihr wollt mehr?
Meine bisherigen Beiträge zu Projekt 52…

Run, Fatboy, Run (2006)

Ich muss gestehen, dass meine Motivation, heute laufen zu gehen, sehr gering war. Der gestrige Halbmarathon hing mir noch zu sehr in den Knochen. Zudem sind die Temperaturen seit gestern einfach mal so um 15 °C(!!!) gefallen. Sprich ich bin in langen Laufklamotten, Mütze und Handschuhen los. 🥶

Die Sonne trügt: Knackig kalter Lauf zu den 70 km diese Woche

Die Sonne trügt: Knackig kalter Lauf zu den 70 km diese Woche

Distanz: 8.57 km
Zeit: 00:53:24
Anstieg: 78 m
Ø Pace: 6:14 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 141 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 2.8 °C
Kalorien: 676 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 85%

2025: 741 km
April: 62 km
KW 14: 70 km

Die Beine waren schwer, aber es war wunderbar sonnig. Es ging ein eiskalter Wind und am Ende war ich froh, als ich unter der warmen Dusche stand. Warum dann der heutige Lauf, wenn es solch eine Qual war? Um mich selbst zu fordern und, der wichtigere Grund, weil kommende Woche mit Arbeitsterminen übervoll ist und ich vermutlich an drei zusammenhängenden Tagen nicht zum Laufen kommen werde. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 355: Mit Florian Jaeger
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182, Fenix*TX

Indiana Jones und der letzte Kreuzzug – OT: Indiana Jones and the Last Crusade (1989) (WS1)

Ein entspannter Samstag liegt hinter uns. Außer der langen Laufeinheit habe ich heute nicht viel gemacht. Der Zwergofant war den ganzen Tag mit Freunden draußen und das Zappelinchen hat sich in ihr Zimmer verkrochen. Da der Filmabend gestern schon ausgefallen ist, wollte ich heute unbedingt „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ sehen. Das Zappelinchen hatte keine Lust auf den Film und Frau bullion ist  schnell eingeschlafen, weshalb es am Zwergofanten und mir lag, Indy zu begleiten. 📙

Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (1989) | © Paramount Pictures (Universal Pictures)

Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (1989) | © Paramount Pictures (Universal Pictures)

Der wundervolle Abschluss der Originaltrilogie

Ich habe schon bei meiner letzten Sichtung vor 17 Jahren festgestellt, dass „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ eigentlich zu perfekt ist. Waren „Jäger des verlorenen Schatzes“ und „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ eher noch roh und ungestüm, wirkt der dritte Teil der Reihe fast schon zu durchdacht. Alleine schon der Prolog ist wunderbar, in dem Indy vom viel zu früh verstorbenen River Phoenix verkörpert wird. Der Übergang zur Haupthandlung ist perfekt gelungen. So hat eine Origin-Geschichte auszusehen. Ich war dieses Mal überrascht, dass es ganze 48 Minuten dauert, bis Henry Jones Sr. im Film auftaucht. So prägend habe ich das Zusammenspiel zwischen Harrison Ford und Sean Connery damals wohl empfunden. Auch heute noch ist die Vater-Sohn-Dynamik für mich das Highlight des Films.

Die unzähligen Schauplätze und Action-Set-Pieces machen unfassbar viel Freude. Auch die bösen Nazis sind erneut die perfekten Gegner für Indy und seine Freunde. Ich konnte mich an die meisten Dialoge noch perfekt erinnern und wusste ganz genau, dass ich als Kind bei den Fallen im Finale und dem Ergebnis des falschen Grals immer wegschauen musste. Das waren auch die Momente, in denen der Zwergofant am angespanntesten war. Ansonsten muss ich noch John Williams‘ grandiosen Score hervorheben: Neben dem klassischen Raiders-Marsch fand ich das Gral-Thema eine fantastische Ergänzung. Es strahlt eine wehmütige Vergänglichkeit aus, welche wunderbar zum Film passt. Man darf nicht vergessen, dass dies für lange Zeit Indys letztes Abenteuer war. Das musste ich heute auch erst einmal dem Zwergofanten erklären: Für mich als Kind bzw. Jugendlicher bedeutete der Film stets Abschied. Das zugehörige Lego-Set hat inzwischen natürlich seinen Platz im Filmregal gefunden:

Fazit

„Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ ist immer noch ein großartiger Abenteuerfilm. Sean Connery und Harrison Ford sind so gut zusammen. Dennoch hat mir beim aktuellen Durchgang „Jäger des verlorenen Schatzes“ noch einen Tick besser gefallen. Dem Zwergofanten übrigens auch, der die beiden Vorgänger minimal mehr mochte. Das Gesamt-Ranking gibt es nach dem letzten Teil, doch ich befürchte, dass es jetzt nur noch bergab gehen kann: 10/10 Punkte. (Zappelinchen: hatte keine Lust den Film mit anzuschauen; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Prädikat: Lieblingsfilm