Labyrinthe üben schon immer eine starke Faszination auf mich aus – und ich finde es immer noch tragisch, dass es in meiner Kindheit anscheinend noch keine Maislabyrinthe gab. Auf James Dashners „Die Auserwählten im Labyrinth“ wurde ich folglich auch einzig und allein aufgrund seiner Prämisse aufmerksam. Allerdings hatte ich das Buch zunächst verschenkt und sollte erst jetzt, im Fahrwasser der Verfilmung, dazu kommen es zu lesen. Aufgrund etlicher vernichtender Kritiken der Adaption, hatte ich meine Erwartungen ziemlich gesenkt – und war vielleicht gerade deshalb so angetan. So schnell habe ich schon lange kein Buch mehr verschlungen…
Die Prämisse ist so genial wie einfach: Jugendliche, deren Gedächtnis gelöscht wurde, finden sich im Zentrum – der sogenannten Lichtung – eines Labyrinths wieder. Tagsüber suchen sie im Labyrinth nach einem Ausgang, nachts schließen sich die Tore zur Lichtung und grausige Kreaturen ziehen hinter den Mauern ihre Kreise. Man erlebt all das durch die Augen eines Neuankömmlings, der sich – wie auch wir Leser – erst mit der Mythologie vertraut machen muss. Zunächst gibt es unzählige Fragen und Geheimnisse, welche erst nach und nach gelüftet werden. Eben das „Lost“-Prinzip, welches bei mir anscheinend immer noch tadellos funktioniert.
Anfangs ist die Sprache des Romans ein wenig ungewohnt, versucht Dashner doch eine Art eigene Jugendsprache zu etablieren, die sich auf der Lichtung entwickelt hat. Doch schon nach ein paar Seiten geht diese recht locker von der gedanklichen Zunge. Die Charaktere sind dabei weder sonderlich ausgefeilt, noch bleiben sie blass. Durch das hohe Tempo und die auf Hauptcharakter Thomas beschränkte Erzählperspektive, wird man als Leser einfach mitgerissen. Zumindest ging es mir so – und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Auch wenn „Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele“ bestimmt das bessere Jugendbuch ist, so habe ich „Die Auserwählten im Labyrinth“ doch stets mit großer Freude gelesen und wurde beinahe ebenso gut unterhalten wie von Suzanne Collins‘ Reihe. So ist es kaum verwunderlich, dass ich mir inzwischen den zweiten Band zugelegt habe habe schenken lassen und auch schon die ersten Kapitel gelesen sind. Besser als sein durch diverse Kritiken zur Verfilmung heraufbeschworener Ruf: 8/10 Punkte.
Nachdem ich mich in den letzten Jahren nahezu ausschließlich mit George R. R. Martins
Nachdem die letzte
Nach dem
Nach zweieinhalb Jahren
Ich bin durch! Schneller als noch beim Vorgänger, habe ich „A Dance with Dragons“ in nur 8 Monaten verschlungen. Somit habe ich mich die letzten zweieinhalb Jahre – mit einer kurzen Unterbrechung aufgrund eines
Georg R. R. Martin hat es mir mit diesem Buch wirklich nicht leicht gemacht. Ganze 10 Monate habe ich benötigt, um mich durch die knapp 1000 Seiten zu kämpfen – auch wenn ich nach der Hälfte zugegebenermaßen erst einmal Suzanne Collins
Gestern habe ich nun auch den letzten Band von Suzanne Collins‘ dystopischer Romantrilogie beendet. Auch wenn ich teils so meine Probleme mit „Die Tribute von Panem: Flammender Zorn“ hatte, finde ich es schade diese Welt und ihre Charaktere zu verlassen. Letztendlich wundert es mich nicht, dass die Reihe ein so großer Erfolg war und bin erstaunt ob der Konsequenz mit der die Geschichte zum Abschluss gebracht wird. Spoiler sind zu erwarten.
Seit ein paar Wochen verbringe ich täglich ca. eine halbe Stunde in Panem. Viel zu wenig eigentlich, denn nach wie vor nimmt mich Suzanne Collins‘ Romanwelt gefangen und ich würde am liebsten länger dort verweilen. Somit habe ich auch „Die Tribute von Panem: Gefährliche Liebe“ verhältnismäßig schnell verschlungen und weiß jetzt schon, dass ich nach dem Finale der Romantrilogie Entzugserscheinungen haben werde. Spoiler sind zu erwarten.
Nach der