…und nun zu etwas ganz anderem: Da ich den ganzen Tag mit irgendeiner Art von Fachliteratur (von kurzen Artikeln bis längeren Abhandlungen) beschäftigt bin, lese ich in meiner Freizeit meist nur Fiktion. Sollte es einmal ein Sachbuch sein, dann beschäftigt es sich bestimmt mit Film. Im Zuge einer beruflichen Veränderung bekam ich von meinen Führungskräften jedoch das Buch „Spielräume: Projektmanagement jenseits von Burn-out, Stress und Effizienzwahn“ geschenkt, das mir Impulse und Ansätze für meine neue Rolle mit auf den Weg geben soll. Ein Management-Ratgeber also, den ich sonst eher nicht zu meiner üblichen Lektüre zählen würde. Nach anfänglicher Skepsis war ich doch schon bald positiv überrascht und kann Tom DeMarcos Buch auch nur bedingungslos weiterempfehlen.
In meinem letzten Job in einer Kommunikationsagentur habe ich mit vielen größeren Unternehmen bzw. Konzernen zusammengearbeitet und dabei auch ein wenig Einblick in die Firmen- bzw. Management-Kultur erhalten. Oft ist diese tatsächlich eine Kultur der Angst und ich hätte in vielen Abteilungen und unter vielen Führungskräften Vorgesetzten nicht arbeiten wollen. Tom DeMarco zeigt in seinem Buch Wege auf, die zu einer effektiveren Führung führen können – ohne Angst und unnötigen Stress. Wie wichtig die titelgebenden Spielräume für Organisationen im Hinblick auf beständige Veränderungen sind, wird in nahezu jedem Themenkomplex sichtbar – sei es nun in Bezug auf aggressive Zeitpläne, lernende Organisationen oder Risikomanagement.
Da ich im Moment sowohl auf der Arbeit als auch im Privaten ziemlich Land unter bin, habe ich auch diesen scheinbar schweren Stoff nur abends kurz vor dem Einschlafen gelesen. Glücklicherweise schreibt DeMarco sehr nachvollziehbar und verwendet keine unnötig komplizierte Satzkonstruktionen. Die Themen sind zwar komplex, doch werden sie stets nachvollziehbar aufbereitet und häufig durch Beispiele ergänzt. Dabei darf man keine exakte Anleitung erwarten, wie man spezifische Herausforderungen konkret angeht, sondern bekommt eher einen Gesamtüberblick wie man in Zeiten des beständigen Wandels sinnvoll agiert – und dabei spielen die bereits erwähnten Spielräume sowohl für Manager als auch deren Teams eine große Rolle.
Wie weiter oben geschrieben, hatte ich so meine Vorbehalte was solch ein Sachbuch als Abendlektüre angeht. Ich konnte jedoch viel daraus mitnehmen und werde versuchen die vorgeschlagenen Herangehensweisen auch in meinen Alltag zu integrieren. Eine interessante, wenn auch zeitweise zugegebenermaßen anstrengende Erfahrung, was jedoch eher an den äußeren Umständen als an dem Buch liegt. Nun gilt es nur noch die einleuchtenden und sinnvollen Ideen in die persönliche Arbeitswelt zu übertragen – eine echte Herausforderung: 9/10 Punkte.
Wie schon sowohl für mein
Hatte ich den
Labyrinthe üben schon immer eine starke Faszination auf mich aus – und ich finde es immer noch tragisch, dass es in meiner Kindheit anscheinend noch keine Maislabyrinthe gab. Auf James Dashners „Die Auserwählten im Labyrinth“ wurde ich folglich auch einzig und allein aufgrund seiner Prämisse aufmerksam. Allerdings hatte ich das Buch zunächst verschenkt und sollte erst jetzt, im Fahrwasser der Verfilmung, dazu kommen es zu lesen. Aufgrund etlicher vernichtender Kritiken der Adaption, hatte ich meine Erwartungen ziemlich gesenkt – und war vielleicht gerade deshalb so angetan. So schnell habe ich schon lange kein Buch mehr verschlungen…
Nachdem ich mich in den letzten Jahren nahezu ausschließlich mit George R. R. Martins
Nachdem die letzte
Nach dem
Nach zweieinhalb Jahren
Ich bin durch! Schneller als noch beim Vorgänger, habe ich „A Dance with Dragons“ in nur 8 Monaten verschlungen. Somit habe ich mich die letzten zweieinhalb Jahre – mit einer kurzen Unterbrechung aufgrund eines
Georg R. R. Martin hat es mir mit diesem Buch wirklich nicht leicht gemacht. Ganze 10 Monate habe ich benötigt, um mich durch die knapp 1000 Seiten zu kämpfen – auch wenn ich nach der Hälfte zugegebenermaßen erst einmal Suzanne Collins