Hawkeye – Die komplette Miniserie (2021)

„Avengers: Doomsday“ rückt näher und wir sind gerade damit beschäftigt, alle Filme und die wichtigsten Serien bis dahin nachzuholen. Nach „The Falcon and the Winter Soldier“ stand nun „Hawkeye“ auf dem Programm, was eigentlich noch besser in die Vorweihnachtszeit gepasst hätte. Aber wir haben doch keine Zeit! Ob uns die Serie auch im Herbst überzeugen konnte, lest ihr in der folgenden Besprechung… 🏹

Hawkeye (2021) | © Walt Disney

Hawkeye (2021) | © Walt Disney

Eine angenehm klein wirkende MCU-Serie

„Hawkeye“ ist eine angenehm kleine Serie des MCU. Nach dem unkonventionellen Serienstart „WandaVision“ und der wichtigen Multiversen-Geschichte „Loki“ bot „The Falcon and the Winter Soldier“ eher eine konventionelle Action. Seitdem sind unzählige weitere Marvel-Serien erschienen, von denen man bestimmt nicht jede sehen muss. Von „Hawkeye“ jedoch hatte ich nur Gutes gehört und auch die Episodenanzahl ist mit sechs Folgen überschaubar. Warum eigentlich eine Serie zu Hawkeye? Jeremy Renners Bogenschütze ist doch eher eine Randfigur ohne wirkliche Superkräfte. Dies macht die Serie letztendlich auch so sympathisch. Es wird hier eine intime Geschichte erzählt. Mit Kate Bishop (sehr sympathisch gespielt von Hailee Steinfeld) gibt es eine wunderbare Hauptfigur, die famos mit Clint Barton harmoniert. Hinzu kommt das weihnachtliche New York City und Hawkeyes Familie. All das sind die Zutaten einer wahren Wohlfühlserie innerhalb des Marvel Cinematic Universe.

Der große Konflikt zwischen Ronin und Echo ist unterhaltsam, aber auch eher generisch. Die Integration von Yelena, der neuen Black Widow, erweitert den Umfang der Serie dann doch etwas und spinnt Bezüge zum restlichen MCU. Mit Kingpin gibt zudem ein ikonischer Marvel-Bösewicht sein Stelldichein. Da ich die Netflix-Marvel-Serien nicht gesehen habe, fehlt mir der Bezug zu den Street-Level-Figuren, was aber nicht weiter schlimm ist. Man kann einfach nicht alles schauen. Dafür hat Disney das MCU zu groß aufgebaut und ich bin schon froh, wenn wir die Hauptwerke bis zum Start von „Avengers: Doomsday“ schaffen.

Fazit

Am Ende ist die Serie „Hawkeye“ für das größere MCU vermutlich gar nicht so wichtig, doch für sich genommen macht sie enorm viel Spaß und ich habe gerne Zeit mit Kate Bishop, Clint Barton und ein paar LARPern im vorweihnachtlichen New York City verbracht. Vermutlich die Wohlfühlserie des MCU: 8/10 (8.0) Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

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