Die 5 einflussreichsten Regieführenden des 21. Jahrhunderts

Wir lassen die besten Anime-Filme hinter uns und wenden uns bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG den fünf einflussreichsten Regieführenden des 21. Jahrhunderts zu. Gar nicht so einfach, speziell was die Abgrenzung zu meinen liebsten Regisseur:innen angeht. Letztendlich wurde ich fündig und bin auch durchaus zufrieden mit meiner Liste. Was meint ihr dazu? 🎥

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 407 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 407 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 407 lautet:

Die 5 einflussreichsten Regieführenden des 21. Jahrhunderts

  1. James Cameron – Auch wenn sich seine Filme des 21. Jahrhunderts auf „Avatar: Aufbruch nach Pandora“ und „Avatar: The Way of Water“ beschränken, so hat James Cameron das Kino doch revolutioniert. Ohne ihn hätte es keine 3D-Welle gegeben und er hat Motion Capture sowie virtuelle Studios noch einmal auf das nächste Level gehoben.
  2. Jon Favreau – Ich behaupte, dass Jon Favreau einen großen Teil dazu beigetragen hat, dass das Marvel Cinematic Universe (MCU) zu dem geworden ist, was wir heute kennen. Auch wenn Kevin Feige das Mastermind dahinter ist, so hat Favreaus „Iron Man“ damals alles losgetreten. Auch seine führende Hand bei „Star Wars“ ist nicht zu unterschätzen, hat er doch „The Mandalorian“ mit aus der Taufe gehoben und als erster das StageCraft-Studio „The Volume“ von ILM gewinnbringend eingesetzt.
  3. Hayao Miyazaki – Auch wenn Studio Ghibli bereits im 20. Jahrhundert aktiv war, so hat Miyazaki im aktuellen Jahrhundert mit seinen Animes den Sprung in die westliche Welt geschafft. Speziell „Chihiros Reise ins Zauberland“ war der Durchbruch und seitdem haben auch die vorhergehenden Filme des Studios eine Renaissance bei uns erlebt. Dedizierte Anime-Fans kannten sie natürlich schon davor.
  4. Christopher Nolan – Schon als ich „Memento“ damals im Kino gesehen habe, wusste ich dass man Christopher Nolan im Auge behalten sollte. Egal ob die „The Dark Knight“-Trilogie oder seine Sci-Fi-Thriller „Inception“, „Interstellar“ oder „TENET“: Nolan besitzt stets eine Vision, die sich auch schon in „The Prestige“ zeigte. Kaum ein Regisseur wie Nolan besitzt diesen Freifahrtschein, um seine Vision auch umzusetzen, sei es im IMAX-Format zu drehen oder Filme wie „Oppenheimer“ zu realisieren.
  5. Jordan Peele – Auch wenn ich in jüngster Vergangenheit nicht viele Horrorfilme gesehen habe, so sind mir „Get Out“, „Wir“ und „Nope“ doch extrem im Kopf geblieben. Alle drei sind wahre Schocker, besitzen aber noch eine Metaebene, welche gesellschaftspolitische Themen verhandelt. Damit hat sich Jordan Peele so stark in Hollywood platziert, wie kaum ein zweiter Regisseur in diesem Genre. Völlig zurecht.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

24 Gedanken zu “Die 5 einflussreichsten Regieführenden des 21. Jahrhunderts

  1. Nolan gehört natürlich auch auf diese Liste (keine AHnung, warum er bei mir nicht drauf ist…) und Du hat Recht, Peele hat vermutlich sehr viel dazu beigetragen, dass Horror seine soziopolitischen Aussagen inzwischen sehr deutlich macht.

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    • Nolan ist bei mir nun von der ersten Liste geflogen, d.h. ich muss mal schauen, wer mir da kommenden Monat noch einfällt. Bei Peele ist es genauso. Beide nehme ich schon als sehr einflussreich auf das heutige Hollywood wahr.

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  2. Es freut mich, bei Dir Jordan Peele zu entdecken. Ich selbst bin mir noch uneins, welchen Einfluss er auf nachfolgende Filmschaffende inzwischen schon hat oder vielleicht noch haben wird, er ist aber sicherlich einer der wichtigsten Regisseure der letzten 10 Jahre. Gut, Miyazaki würde ich in solch einer Liste selbst nicht mehr nennen. Sein Einfluss ist auf jeden Fall noch spürbar, aber die Nachwirkung seiner Werke mit Studio Ghibli war sicherlich auf die Filmemacher des frühen 21. Jahrhunderts an sich höher, als die darauf folgende Generation, und wird in Zukunft wohl leider eher abnehmen. Wobei ich wirklich hoffe, mich zu irren.

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    • Ich finde, dass man Jordan Peeles Einfluss schon jetzt merkt und er auch den Weg geebnet hat für Horror mit einem All-Black-Cast, wie z.B. „Blood & Sinners“, der gerade einen kleinen Hype erfährt.

      Wenn man sich alleine diesen doofen AI-Trend, alles im Ghibli-Stil zu machen anschaut, dann ist selbst bei sowas Profanem Miyazakis Einfluss spürbar. Doch auch erzählerisch wird da einiges bleiben. Aber klar, gibt dazu immer unterschiedliche Einschätzungen.

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      • Zu Peele gilt natürlich. dass es gut ist, solche All-Black-Sachen im Mainstream etabliert zu haben. Seit Melvin Van Peebles und Sweet Sweetback sind inzwischen ja auch über 50 Jahre vergangen.
        Zu AI und Miyazaki bin ich mir noch nicht schlüssig, ob ich das „Ghibli für jedermann, weil AI kann das auch“ gut finden soll. Gerade weil Miyazaki selbst schon lange gegen die Einbeziehung von AI wettert. Ich denke tatsächlich eher, dass das ein Move der AI-Macher war, es ihm heimzuzahlen. Das wird noch einen ganz schönen Backlash haben, von seiner Seite wetzen ja nun seine Anwälte ihre Klingen, um weitreichend Klagen und Abmahnungen rauszuschicken. Klar, man kann jetzt anführen, dass es eben seinen anhaltenden Einfluss bestätigt, wird dem Kleinkrieg, der da ausgebrochen ist, aber eben auch nicht gerecht. Das geht ja eher in die Richtung „Was Du kannst, kann unsere AI von nun an auch, und das von Tag zu Tag besser.“

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      • Nein, der AI-Ghibli-Stil ist natürlich nicht gut. Das ist ein gar schrecklicher Trend. Aber es zeigt eben auch, dass Miyazaki einflussreich ist, was seinen Stil angeht. Sonst wäre er nicht so offensiv kopiert worden und von Tausenden bereitwillig geteilt. Ich bin mir sicher, dass seine Filme überdauern werden und andere Künstler:innen maßgeblich beeinflussen.

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      • Schwierige Sache. Aber Miyazaki wird ja immer der Anime-Gottvater des 20. Jahrhunderts bleiben. Zumindest für die 2000er-Jahre würde ich diesen Titel dann aber eher Satoshi Kon, der ja nicht nur Anime, sondern auch darüber hinaus noch Hollywood beeinflusst hat, zuspechen wollen.

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      • Das ist durchaus ein valides Argument. Für mich sticht eben „Chihiros Reise ins Zauberland“ massiv heraus, da durch diesen Anime im westlichen Mainstream angekommen war.

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