Red One: Alarmstufe Weihnachten (2024)

Was für eine Woche. Mein Energie-Level dürfte inzwischen im negativen Bereich sein. Zunächst war ich heute noch einen halben Tag arbeiten, danach habe ich versucht meinen Kopf freizulaufen. Wenig erfolgreich. Dann noch schnell mit dem kränkelnden Zwergofanten den Baum abgesägt und aufgestellt und schon ging es aufs letzte Weihnachtskonzert am Nürnberger Christkindlesmarkt. Abends waren wir eigentlich alle platt und doch wurde der Wunsch nach einem Filmabend laut, dem wir mit „Red One: Alarmstufe Weihnachten“ nachgekommen sind. 🎅

Red One: Alarmstufe Weihnachten (2024) | © Amazon Prime Video

Red One: Alarmstufe Weihnachten (2024) | © Amazon Prime Video

Generische Superhelden-Action an Weihnachten

Als der Zwergofant und ich in der Vorweihnachtszeit den Trailer zu „Red One: Alarmstufe Weihnachten“ gesehen haben, waren wir recht angetan. Kurzzeitig stand sogar ein Kinobesuch im Raum, der natürlich zeitlich nicht geklappt hat. Dann kamen die ersten vernichtenden Kritiken und der Film hat an Priorität verloren. Dank Veröffentlichung auf Amazon Prime Video konnten wir ihn nun ohne viel Aufwand nachholen. Was soll ich sagen? Ich bin froh, dass wir es nicht ins Kino geschafft haben. Es liegt bestimmt auch am heutigen, viel zu vollen Tag, der schlaflosen Nacht davor und der damit verbundenen Müdigkeit. Teils konnte ich mich kaum noch wach halten. Frau bullion und das Zappelinchen haben sogar Teile verschlafen. Kein allzu großer Verlust, würde ich behaupten.

Die Prämisse ist ja noch recht witzig, den Weihnachtsmann in die Realität zu holen. Warum das alles dann wie ein generischer Superheldenfilm aussehen muss? Viel zu viel überbordende Action und zu wenig leise Töne? Fand ich anstrengend und ermüdend zugleich. Dabei machen Chris Evans und Dwayne Johnson zusammen durchaus Spaß. Lucy Liu dagegen wirkt komplett verschenkt und J. K. Simmons (u.a. „Whiplash“) bekommt leider kaum etwas zu tun in seinem fast schon Cameo-Auftritt. Die Effekte sind durchwachsen, die Welt wirkt nicht konsistent und der Humor ist nur ganz nett. Da hatte ich mit den beiden vorherigen Jake-Kasdan-Filmen „Jumanji: Willkommen im Dschungel“ und „Jumanji: The Next Level“ deutlich mehr Spaß.

Fazit

„Red One: Alarmstufe Weihnachten“ ist kein neuer Weihnachtsfilmklassiker. Er macht durchaus Spaß, allerdings werde ich den Film morgen auch schon wieder vergessen haben. Die Kinder wurden ganz gut unterhalten, doch wirklich begeistert waren auch sie nicht. Vielleicht wäre an einem anderen Tag ein Punkt mehr drin gewesen, doch heute war das für mich bestenfalls okay und höchstens Durchschnitt: 5/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1924)

Die letzten beiden Arbeitstage waren nicht nur noch einmal ordentlich stressig, sondern leider auch enttäuschend und aufwühlend. Vieles davon ist mir letzte Nacht nicht aus dem Kopf gegangen und ich lag ab 3 Uhr morgens wach und konnte nicht mehr schlafen. Entsprechend gerädert fühle ich mich heute. 🥴

Nach Schlafloser Nacht und doofen Tagen endlich der Lauf in den Weihnachtsurlaub

Nach Schlafloser Nacht und doofen Tagen endlich der Lauf in den Weihnachtsurlaub

Distanz: 8.58 km
Zeit: 00:48:32
Anstieg: 80 m
Ø Pace: 5:39 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 154 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 3.9 °C
Kalorien: 694 kcal

2024: 2454 km
Dezember: 132 km
KW 51: 25 km

Nach meinem letzten Termin habe ich mich, nachdem das Zappelinchen von ihrem letzten Schultag berichtet hat, zu einem Lauf aufgemacht. Es war zu kalt und ich fühle mich als würde ich krank werden. Hat dennoch gut getan. Nun will ich eigentlich noch den Weihnachtsbaum ins Haus holen, doch in einer Stunde müssen wir schon zum nächsten Chorauftritt. Mal sehen, ob das noch klappt. Dann ist endlich Urlaub. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 655 – Auch mal praktisch denken
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner

Niederlande: Nordholland 2024 #10 – Unser Ferienhaus in Callantsoog

Kaum zu glauben, doch ich bin nach vier Monaten tatsächlich bei meinem letzten Reisebericht angekommen. Nachdem ich zuletzt über Sonnenuntergänge am Strand berichtet habe, werfe ich heute einen ausführlichen Blick auf unser Ferienhaus in Callantsoog. Dieses war so ganz anders als in den Vorjahren, doch haben wir uns nach einer gewissen Anlaufphase schnell heimisch gefühlt und es am Ende nur schweren Herzens verlassen. Eben so, wie es sein muss. 🏡

Unser idyllisch gelegenes Ferienhaus

Unser idyllisch gelegenes Ferienhaus

Auch dieses Jahr waren wir wieder in einem Roompot-Park. Mit diesen hatten wir bereits in den letzten Jahren gute Erfahrungen gemacht und den Park in Callantsoog hatte ich schon länger auf dem Schirm. Gerade weil er sehr naturnah angelegt schien und es auch ein kleiner und nicht zu überlaufener Park sein sollte. Natürlich haben wir im Vorfeld das strategisch perfekt gelegene Haus auf der Übersichtskarte ausgesucht und direkt gebucht. Nah am Parkplatz und Ausgang und doch nicht inmitten unzähliger anderer Ferienhäuser. Das hat auch dieses Jahr gut geklappt.

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Die 5 besten Cyberpunk-Filme

Am besten lassen wir die besten Filme der 1930er Jahre ganz schnell hinter uns, so wenig ich bei dieser Aufgabe beizutragen wusste. Heute bewegen wir uns bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG in die Zukunft und wenden uns den besten Cyberpunk-Filmen zu. Ein nicht immer eindeutig zu definierendes Genre, das mir als „Shadowrun“-Pen-and-Paper-Spieler jedoch sehr am Herzen liegt. 💻

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #390 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #390 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #390 lautet:

Die 5 besten Cyberpunk-Filme

  1. „Alita: Battle Angel“ (2019) – Als ich 2019 ins Kino gegangen bin, wusste ich noch nichts von der Cyberpunk-Welt, in der die Geschichte spielt. Ich war jedoch begeistert davon. So sehr, dass ich mir die Manga-Vorlage „Battle Angel Alita“ gekauft und verschlungen habe. Eine fantastische Reihe und eine fantastische Welt. Schade, dass es bisher zu keiner filmischen Fortsetzung gekommen ist.
  2. „Blade Runner“ (1982) & „Blade Runner 2049“ (2017) – Auf „Blade Runner“ bin ich in meiner Jugend tatsächlich gestoßen, da ich aktiv auf der Suche nach Cyberpunk-Filmen war. Damals habe ich das Pen-and-Paper-Rollenspiel „Shadowrun“ gespielt und wollte das als Film umgesetzt sehen. Natürlich bot „Blader Runner“ das nicht, doch über die Jahre hat er sich zu einem meiner Lieblingsfilme entwickelt. Denis Villeneuves späte Fortsetzung fängt den Geist wunderbar ein und kann der Welt dennoch etliche neue Aspekte abgewinnen. Beide Filme sind fantastisch!
  3. „Ghost in the Shell“ (2017) – Eigentlich müsste hier das Anime-Original aus dem Jahr 1995 stehen. Oder auch „Akira“. Beide Filme habe ich jedoch viel zu lange schon nicht mehr gesehen und zugleich fand ich auch die Realfilmadaption deutlich besser als ihren Ruf. Diese ist visuell famos gelungen und ich habe auch starke Cyberpunk-Vibes gespürt. Wenn ich so darüber schreibe, bekomme ich direkt wieder Lust auf den Film.
  4. Die „Matrix“-Reihe (1999 bis 2021) – Der erste „Matrix“ hat 1999 die Filmwelt erschüttert. Alles was danach kam, war leider nur noch eine Randnotiz. Dennoch mag ich zumindest den zweiten Teil auch noch recht gerne. Schon alleine die Ästhetik war bahnbrechend. Hinzu kommt auch ein inhaltlich starker Cyberpunk-Bezug, der so ausgeprägt im westlichen Mainstream bisher noch nicht vorhanden war. Definitiv stilbildend.
  5. „Vernetzt: Johnny Mnemonic“ (1995) – In meiner „Shadowrun“-Phase habe ich auch diese William-Gibson-Adaption entdeckt, welche Keanu Reeves wohl für die „Matrix“-Filme empfohlen hat. Der Film ist oft eher trashig und wusste mich dennoch bestens zu Unterhalten. Habe richtig Lust, den jetzt einmal wieder zu schauen.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (1923)

Der vorletzte Home-Office-Tag in diesem Jahr. Viel zu vollgestopft. Da ich mittags Termine hatte, habe ich mich erst am frühen Nachmittag zu einem kurzen Lauf aufgemacht. War nötig und ich kam ganz gut voran. 🏃‍♂️

Später Mittagspausenlauf an nervig vollem Tag

Später Mittagspausenlauf an nervig vollem Tag

Distanz: 8.61 km
Zeit: 00:48:59
Anstieg: 73 m
Ø Pace: 5:41 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 154 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 7.8 °C
Kalorien: 703 kcal

2024: 2445 km
Dezember: 114 km
KW 51: 17 km

Heute Abend gilt es wieder Berufliches und Privates zu jonglieren, doch das ist in unserer Gesellschaft ja das Mindeste, was man als Familienmitglied zu leisten hat. Alle anderen Großbaustellen schiebe ich ab Freitagmittag auf nächstes Jahr und verdränge dabei, dass dieses nicht schon in zwei Wochen auf uns hereinbricht.

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 655 – Auch mal praktisch denken
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182

Niederlande: Nordholland 2024 #9 – Sonnenuntergänge am Strand von Callantsoog

So langsam, geht es auf das Ende dieser Artikelserie zu. Nachdem ich mit dem Besuch des Ecomare auf Texel unseren letzten Ausflug verarbeitet habe, stehen heute zwei ausführlich bebilderte Sonnenuntergänge am Strand von Callantsoog an. In den letzten Jahren sind wir bereits am ersten Abend noch zum Strand und haben dort den Sonnenuntergang genossen. Dieses Jahr hat das leider nicht geklappt, weshalb es mir ein umso größeres Anliegen war, dies noch nachzuholen. Gibt es etwas Schöneres als Sonnenuntergänge am Meer? 🌅

Der Sonnenuntergang zwischen den Dünen

Der Sonnenuntergang zwischen den Dünen

Sonnenuntergang über einem Strandfest

Wir hatten in den letzten Tagen immer wieder Plakate gesehen, die ein Strandfest beworben haben. Da wir sehr gute Erinnerungen an Strandfest in einem vorherigen Urlaub hatten, bei dem es eine fantastische Lasershow gab, haben wir uns am Abend des besagten Tages noch auf den Weg zum Strand gemacht. Da wir davor bereits im Tierpark Hoenderdaell unterwegs gewesen sind, war die Lust schon wieder zu laufen jedoch eher gering.

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Run, Fatboy, Run (1922)

Was für ein Tag. Wir sind heute morgen direkt zu einem Stromausfall aufgewacht. Nach viel Ausschlussverfahren konnte ich den Fehler ausfindig machen. Nicht dramatisch, aber nervig. Dann ist der Zwergofant krank und zu Hause geblieben. Nur gut, dass ich ohnehin Home Office geplant hatte. In der Arbeit herrscht auch Chaos durch Krankheitsfälle. Mittags war ich dann mehr als bereit für einen kurzen Lauf. 🏃‍♂️

Montagslauf in trübstem Wetter ever, aber immerhin die 100 km im Dezember geknackt

Montagslauf in trübstem Wetter ever, aber immerhin die 100 km im Dezember geknackt

Distanz: 8.63 km
Zeit: 00:49:15
Anstieg: 74 m
Ø Pace: 5:42 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 146 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 7.2 °C
Kalorien: 686 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 61%

2024: 2437 km
Dezember: 105 km
KW 51: 8 km

Leider war das Wetter sehr bescheiden. Es hat zwar nicht richtig geregnet, doch es war sehr feucht und komplett düster. Ziemlich ekelhaft. Bei 7 °C war auch der verbleibende Schnee verschwunden. Ich mag nicht mehr und will einfach nur noch, dass die kommenden vier Tage vorbei sind. 😖

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 655 – Auch mal praktisch denken
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner

Media Monday #703 – Sternstunden-Gala 2024, „Die Legende von Sleepy Hollow“ und Filmnachmittag mit Xenomorph

Der berufliche Jahresendspurt steht an: Noch eine Woche, dann beginnen endlich die Weihnachtsferien und auch mein Weihnachtsurlaub. Zwei Wochen frei. Ich kann es noch gar nicht fassen. Doch davor liegt noch eine anstrengende Woche vor uns mit etlichen beruflichen und privaten Terminen. Auch das vergangene Wochenende war voll: Freitagabend stand ganz im Zeichen der „Sternstunden-Gala 2024“, bei der die Kinder ihren großen Chorauftritt im Fernsehen hatten. Frau bullion und ich waren bei den Nachbarn zum Pizzaessen und Public Viewing eingeladen. Was für eine Aufregung! Kurz vor 22 Uhr waren die Kinder auch wieder zu Hause und wir haben den Abend ausklingen lassen. Am Samstag haben der Zwergofant und ich den Weihnachtsbaum gekauft, ich habe den endgültigen Umzug auf den neuen PC vollzogen sowie das NAS auseinandergebaut und von Staub befreit. War dringend nötig. Abends ging es nach Nürnberg ins Theater, wo wir uns „Die Legende von Sleepy Hollow“ angeschaut haben, was ein tolles Erlebnis war. Am Sonntag waren die Kids auf dem Kindergeburtstag der Cousine eingeladen und ich habe mit „Alien: Romulus“ nachmittags einen Film geschaut. Kann gar nicht sagen, wann das zuletzt vorgekommen ist. Was sonst noch bleibt für die Fragen des Medienjournals? Das könnt ihr hier lesen… 🕯️🕯️🕯️

Media Monday #703

  1. Es hat definitiv Vorzüge, wenn man gesund ist und jede Woche über 40 km laufen kann.
  2. Die Aufgabe „Die 5 besten Filme aus den 1930er Jahren“ wäre nicht meine erste Wahl gewesen, wobei es doch interessant war, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
  3. Um wenig wird soviel Aufhebens gemacht wie Weihnachten (und ja, in Teilen kann ich das durchaus nachvollziehen).
  4. Christian Convery als Gus in der Serie „Sweet Tooth“ war ein ziemlicher Besetzungs-Coup, denn der Kinderdarsteller schafft es mühelos die komplexe Figur darzustellen und die Serie damit zu tragen.
  5. Es bereitet mir richtig Freude, zu sehen wie meine Reiseberichte Form annehmen, so wie vergangene Woche „Ausflug nach Texel & Besuch des Ecomare“, mein achter Artikel zu unserem Sommerurlaub.
  6. „Die Legende von Sleepy Hollow“ spielt zwar mit so manchem Klischee, aber das so innovativ inszeniert im Theater umgesetzt zu sehen, war eine reine Freude.
  7. Zuletzt habe ich den Nachmittag auf dem Sofa verbracht und „Alien: Romulus“ gesehen und das war ein großartiges Erlebnis, weil ich den Film schon gerne im Kino gesehen hätte und ewig keinen Erwachsenenfilm mehr geschaut habe.

Ein lohnenswerter Theaterbesuch mit der ganzen Familie (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Alien: Romulus (2024)

Heute habe ich mich nachmittags einfach vor den Fernseher gesetzt (die Kinder waren beide ausgeflogen) und einen Film geschaut. Komplett alleine. Einen Film, der erst am Freitag geliefert wurde und den ich schon unglaublich gerne im Kino gesehen hätte. Die Rede ist von „Alien: Romulus“ und damit bereits dem siebten Teil der Filmreihe. Was soll ich sagen? Es war ein großartiges Erlebnis und ich sollte das viel häufiger machen. 👩‍🚀

Alien: Romulus (2024) | © 20th Century Studios & LEONINE

Alien: Romulus (2024) | © 20th Century Studios & LEONINE

Im Legacy-Sequel hört dich jeder schreien

Fede Álvarez hat den Look von „Alien: Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ komplett verstanden. Was sieht „Alien: Romulus“ doch gut aus! Schon alleine die Minenkolonie auf Jackson’s Star ist großartig gestaltet. Wie gerne hätte ich mich hier länger aufgehalten. Doch auch als es dann auf die titelgebende Raumstation geht, habe ich mich sofort wieder zu Hause in diesem Universum gefühlt. Alles ist dreckig und kaputt. Einfach fantastisch anzusehen! Auch die Crew, die wir dieses Mal verfolgen, fand ich passend zusammengestellt. Hier wurden Erinnerungen an Fede Álvarez „Don’t Breathe“ wach, welcher eine ähnliche Prämisse mit einem blinden Sadisten anstelle eines Xenomorphs bietet. Auch wenn hier einige Klischees geritten werden, so hat die Zusammensetzung für mich doch wunderbar funktioniert. Speziell Rain und Andy stechen natürlich heraus. Eine interessante Dynamik, auch über den weiteren Verlauf des Films. Ob wir die beiden in einer möglichen Fortsetzung wiedersehen?

Als dann die ersten Facehugger auftauchen, setzt Álvarez leider eher auf Masse statt Klasse. Durch die schiere Anzahl und Unübersichtlichkeit der Bedrohung, wollte sich bei mir nicht so recht Spannung einstellen. Zu viel Action, zu wenig Horror. Leider sollte sich dies auch beim Auftauchen der ausgewachsenen Xenomorphs nicht ändern. Auch hier gibt es viel zu viele, welche dann im entscheidenden Moment auch nur zu Kanonenfutter verkommen. Das hatte James Cameron mit „Aliens: Die Rückkehr“ bereits 1986 deutlich besser hinbekommen. Gerade die Szenen mit dem ikonischen Filmmonster fand ich demnach leider am schwächsten. Weil zu wenig auf Spannung und Horror gesetzt wurde und zu viel auf Action. Auch die Bezüge zu den anderen Teilen der Filmreihe waren mir zu offensichtlich. Den CGI-Charakter nur des Rückbezugs wegen hätte es nicht gebraucht, dann das blaue Laserlicht über dem Boden (obwohl keine Eier in der Nähe waren) oder der Spruch von Andy als Gipfel der Ideenlosigkeit: „Get away from her, you bitch!“ Nein, all das hätte es wahrlich nicht gebraucht. Die beständige Legacy-Sequel-Krankheit.

Dank „Prometheus“ ein starkes Finale

Mir hat überraschenderweise das Finale am besten gefallen. Einfach weil hier nicht einfach nur Elemente kopiert wurden, sondern zumindest neu arrangiert. „Alien: Romulus“ bezieht spannenderweise „Prometheus“ und „Alien: Covenant“ in seinen Kanon mit ein. Das hatte ich so nicht erwartet. Somit wurde ich am Ende tatsächlich überrascht, wenngleich man sich fragen kann, inwiefern „Alien: Die Wiedergeburt“ für das Finale mit seinen gewissen Bestandteilen Pate gestanden hat. Hier kam für mich erstmals wirklich Spannung auf und ich fand das Monster auch unheimlicher als alle davor im Film gesehenen. Insgesamt ist der Film leider genauso überladen, wie das Cover des UHD-Blu-ray-Steelbooks:

Fazit

Auch wenn es laut meiner Besprechung nicht so wirkt, hatte ich doch unfassbar viel Spaß mit „Alien: Romulus“. Der Film atmet fast schon zu sehr den Geist seiner Vorgänger, doch das war fast zu erwarten. Am liebsten hätte ich wohl eine Geschichte ohne beständige Rückbezüge gesehen. Aber das ist in unserer schönen, neuen Legacy-Sequel-Welt wohl nicht möglich. Aber völlig egal. Ich sollte viel häufiger nachmittags Filme schauen. Kein neues Meisterwerk, aber wohl das Beste, was man mit all den Zutaten und dem Erfolgsdruck hat erreichen können: 7/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (1921)

Nach einem schönen Theaterabend habe ich heute Morgen erstaunlich lange geschlafen und mich erst gegen 10:30 Uhr rausgewagt. Es hatte nachts ein wenig geschneit und es war, gerade in höheren Regionen, noch ganz schön rutschig. Das hat mir aber Spaß gemacht und war eine schöne Atmosphäre. 🥶

Schneelauf am Sonntag zu den 44 km diese Woche

Schneelauf am Sonntag zu den 44 km diese Woche

Distanz: 10.17 km
Zeit: 01:00:20
Anstieg: 97 m
Ø Pace: 5:56 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 146 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: 2.8 °C
Kalorien: 823 kcal

2024: 2428km
Dezember: 97 km
KW 50: 44 km

Ich bin insgesamt ganz gut vorangekommen und habe mit dem heutigen Lauf 44 km diese Woche geknackt. Auch damit bin ich recht zufrieden. Die Kinder sind nun auf einem Kindergeburtstag und ich werde schauen, was ich mit dem freien Nachmittag anzufangen weiß. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 655 – Auch mal praktisch denken
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Alkaline Trio, Frank Turner