Heute ist die mir die Wahl des Films am Abend nicht schwergefallen, da ich bereits vergangenes Wochenende mit „Jagd auf Roter Oktober“ eine neue Reihe begonnen hatte. Folglich stand heute der Nachfolger „Die Stunde der Patrioten“ auf dem Plan – und wie sich dieser geschlagen hat, lest ihr in der folgenden Besprechung…

Die Stunde der Patrioten (1992) | © Paramount (Universal Pictures)
Jack Ryan wird zum Actionhelden
Hat Jack Ryan in „Jagd auf Roter Oktober“ (gespielt von Alec Baldwin) noch eher Worte denn Taten sprechen lassen, legt Harrison Ford als Neubesetzung sogleich Hand an und rettet die britische Königsfamilie vor einem Attentat. Damit ist der Ton der Fortsetzung auch gesetzt und wir bekommen einen viel klassischeren Thriller zu sehen, der bis zum übertriebenen Finale auch weitestgehend nach Schema F abläuft. Statt den bösen Russen steht dieses Mal eine Splittergruppe der IRA im Mittelpunkt, die jedoch nur als Aufhänger für eine nur allzu persönliche Rachegeschichte dient. Als Gegenspieler erleben wir einen jungen Sean Bean, der Harrison Fords Jack Ryan ganz schön zum Schwitzen bringt.
Ich mochte den Fokus auf Ryans Familie sowie das Gefühl der beständigen Bedrohung. In diesen eher ruhigen Szenen ist der Film auch zweifellos am gelungensten. Die Action ist dagegen oft ausufernd (speziell das übertriebene Finale) und die Dialoge zwischen diversen CIA-Agenten und Militär-Mitgliedern ein wenig ermüdend.
Fazit
Insgesamt ist auch „Die Stunde der Patrioten“ ein nach wie vor sehenswerter Thriller, dem jedoch das spezielle Setting des Vorgängers abgeht. Die Rachegeschichte ist handwerklich sauber inszeniert und es gibt genügend spannende Szenen. Alles in allem ein leichter Rückschritt, auch wenn ich dennoch Spaß mit dem Film hatte: 7/10 Punkte.
Wenn ich mich nicht irre, war „Das Kartell“ noch ne Ecke besser. So ein Racheding ist natürlich auch immer so ein bisschen Standardware. Aber hatte ganz vergessen, dass Sean Bean hier den Antagonisten gibt. Schon alleine deshalb muss ich mir den mal wieder angucken.
LikeGefällt 1 Person
Ja, ich meine auch mich zu erinnern, dass die Fortsetzung mit Ford wieder besser war. Sean Bean ist super hier. Ohne ihn hätte die Rache-Story bestimmt noch schwächer gewirkt.
LikeLike
Bean ist eigentlich immer super. Vor allem in der Rolle des Antagonisten. Oder wenn er in einem Mittelalter/Fantasy-Setting unterwegs ist. Der ist einfach der geborene Rittertyp.
LikeGefällt 1 Person
Oh ja, in solchen Filmen oder Serien sehe ich ihn auch immer gerne. Und hier hält er sogar fast komplett bis zum Ende durch… 😁
LikeLike
Was für ihn ja schon fast rekordverdächtig ist.
LikeGefällt 1 Person
Keine Frage, doch diese Spezialität hat er ja auch erst später entwickelt… 😉
LikeLike
Auch wieder wahr.
LikeGefällt 1 Person
Pingback: Media Monday #351 | moviescape.blog
Pingback: Tom Clancy’s Jack Ryan – Season 1 | moviescape.blog
Pingback: Die 5 besten Serien, die auf einer Filmvorlage beruhen | moviescape.blog