Stichtag – OT: Due Date (2010)

Freitagabend, Zeit für einen Film. Dabei würde es unendlich viele andere Dinge zu erledigen geben. Hausplanungen vertiefen, Studienarbeiten bewerten. Solche Sachen eben. Aber da die letzte Filmsichtung schon wieder zwei Wochen zurückliegt, habe ich die Todd-Phillips-Komödie „Stichtag“ aus dem Regal gezogen. Übrigens verfasse ich mit dieser Besprechung erstmals einen Eintrag auf meinem neuen 23-Zoll-Monitor und alles sieht sehr anders aus, deshalb bitte nicht wundern, sollte die Kritik a) viel ausführlicher oder b) viel knapper ausfallen als sonst…

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Ich muss ja zugeben, dass ich Todd Phillips „Hangover“-Trilogie ziemlich gelungen finde (selbst dem dritten Teil konnte ich noch etwas abgewinnen). Auch Zach Galifianakis sehe ich ich spätestens seit der TV-Serie „Bored to Death“ sehr gerne und finde ihn, selbst in repetitiv angelegten Rollen, stets lustig. Da bin ich sehr einfach gestrickt. Insofern gute Voraussetzungen für „Stichtag“, in dem Galifianakis an der Seite von Robert Downey Jr. auf einen Roadtrip durch die USA geschickt wird. Eine simple Prämisse, unter 100 Minuten Laufzeit und starke Schauspieler. Was soll da bei einer Komödie noch schief gehen?

Die Kritiken zu „Stichtag“ waren nicht sonderlich positiv, weshalb meine Erwartungen nicht besonders hoch waren. Letztendlich hat dies auch ziemlich perfekt zum Film gepasst, der tatsächlich nicht überragend ist. Ich musste ein paar Mal laut lachen, habe die tollen Landschaftsbilder genossen und ansonsten eine mehr oder minder mittelmäßige Komödie gesehen. Ganz nett, aber eben auch nicht mehr. Downey Jr. und Galifianakis harmonieren recht gut, es gibt ein paar schöne Gastauftritte, doch letztendlich ist der Film kurz nach dessen Ende auch schon wieder vergessen. Zum einmal Schauen durchaus geeignet, doch beim nächsten Filmabend lieber noch einmal „Hangover“ einlegen: 6/10 Punkte.

7 Gedanken zu “Stichtag – OT: Due Date (2010)

  1. Also, ich muss sagen, dass ich „Stichtag“ bei weitem besser finde als die Hangover-Trilogie. Zum einen, weil mir Robert Downey Jr. und seine Figur sehr sympathisch sind und zum anderen, weil die Witze nicht ganz so extrem bzw. übertrieben ausfallen wie bei „Hangover“. Aber Zach Galifianakis ist eigentlich in jedem Film herausragend 🙂

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    • Interessanter Punkt. Ich fand Robert Downey Jr. in seiner Rolle eher unsympathisch und überheblich und seine Wandlung nicht nachvollziehbar. Das hat mich mit am meisten gestört, da hat das Überdrehte aus „Hangover“ für mich viel besser funktioniert. Aber so nimmt eben jeder Filme ander wahr… 😉

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  2. An viele Szenen aus dem Film kann ich mich auch nicht mehr erinnern. Aber die Szene wo er auf den Hund spuckt…fantastisch. Ich habe Tränen gelacht! Auch wenn die Handlung an sich natürlich nicht vertretbar war (um gleich einen Aufschrei zu vermeiden 😉 ).

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    • Ja, er hatte schon ein paar wirklich unterhaltsame Szenen, doch insgesamt ist er für mich zu lang vor sich hin geplätschert und mit den Charakteren wurde ich auch nicht war. Dennoch nette Unterhaltung!

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