The Middle – Season 1

Normalerweise entscheide ich bereits nach ein paar Episoden, ob ich eine Serie weiter verfolge oder nicht. Mehr Geduld habe ich selten. Auch bei „The Middle – Season 1“ hätte ich beinahe verfrüht aufgegeben, da es mir zu Beginn ziemlich schwer gefallen ist, Anschluss an die Charaktere zu finden. Rückblickend bin ich jedoch froh die kunterbunte Familie Heck nicht zu früh verlassen zu haben…

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Müsste ich die Serie in einem Satz erklären, dann würde ich sie mit 60% „Malcolm mittendrin“, 30% „Roseanne“ und 10% „Alle lieben Raymond“ beschreiben. Ich war zu Beginn wirklich sehr erstaunt, wie sehr „The Middle“ an die sogar titelverwandten Serie „Malcolm in the Middle“ erinnert. Fast schon unheimlich. Im Gegensatz zum Comedy-Hit der frühen 2000er Jahre, setzt „The Middle“ jedoch auf die Perspektive der Eltern, genauer gesagt der Mutter (sehr überzeugend gespielt von Patricia Heaton). Als Mann an ihrer Seite gibt es mit Neil Flynn (der Hausmeister aus „Scrubs“) einen weiteren bekannten Seriendarsteller zu sehen.

Auch die drei Kinder sind nett besetzt und jedes einzelne besitzt seine Eigenheiten: sei es der stark pubertierende Axl, die leicht dusselige Sue oder der eigenbrötlerische Brick – die Eltern haben alle Hände voll zu tun. Sympathisch an der Serie ist, dass eine absolute Durchschnittsfamilie im Mittelpunkt steht. Keine aufstrebenden Twentysomethings mit Penthouse in Manhatten, keine überbezahlten Jobs, kein Wer-mit-wem. Von der Stimmung erinnert die Serie auch stark an „Roseanne“ und die letzte Einstellung der Staffel dürfte sogar als direktes Zitat gewertet werden: Die Kamera umkreist den Tisch der essenden Familie, wie damals im Intro der beliebten 90er Jahre-Sitcom. Toll!

Was die Tonalität der Serie angeht, so schwankt diese zwischen realistisch und gnadenlos überzeichnet. Damit hatte ich zu Beginn zu meine Schwierigkeiten, doch mit der Zeit sind mir die Charaktere durchaus ans Herz gewachsen. Auch wenn weit nicht alle Geschichten zünden, so hatte ich doch meinen Spaß mit den Hecks aus Indiana und werde zumindest noch die zweite Staffel verfolgen, die bereits im Regal wartet: 7/10 (7.4) Punkte.

20 Gedanken zu “The Middle – Season 1

  1. Schöne Serie zum Weggucken und Schmunzeln. Wobei ich die erste Staffel einen Punkt höher bewertet hätte. Die Charaktere sind putzig, können aber halt auf Dauer die Show nicht tragen. So ab Season 3 setzt der Gewohnheitseffekt ein, ab S4 geht schleichend die Luft raus und aktuell ist sie definitiv über den Hai gesprungen. Also eine weise Entscheidung, dass du nur S1+2 deiner Sammlung hinzugefügt hast.

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    • Für mehr Punkte hätte ich wohl früher in der Serie ankommen müssen. Dennoch hatte ich meinen Spaß mit ihr, was größtenteils an den Schauspielern liegt. Auf die zweite Staffel freue ich mich auch schon, wenngleich ich wohl zunächst „Raising Hope“ eine Chance gebe.

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    • Liegt aus der Perspektive eines Serienkenners natürlich auf der Hand, wenngleich die Mitte in „The Middle“ eher geographisch verortet ist und es sich bei Malcom um das mittlere Kind handelte. Aber was erzähle ich? Du hast ja vollkommen Recht… 😉

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  3. Ich habe die ersten 4 Staffeln gesehen und bin begeistert von der Serie. Das ist was zum auf-der-Couch-sitzen-&-Tee-trinken-und-einfach-abchillen 🙂

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    • Oha, vier Staffeln schon. Dafür brauche ich noch etwas Zeit. Werde demnächst noch in die zweite reinschauen und dann entscheiden, ob ich mir die kommenden auch noch zulege. Eine nette Show ist es auf jeden Fall!

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      • Ich hab das Problem, dass ich eine Serie ziemlich schnell durchnerde, wenn sie mir einmal gefällt 😉

        Du kannst dann ja vielleicht noch mal eine Rezension zu den weiteren Staffeln schreiben? Würd’s interessant finden, zu erfahren, was du darüber denkst!

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      • Da ich über alles was ich sehe hier eine Besprechung verfasse – verrückt, nicht? – folgt irgendwann bestimmt auch ein Eintrag zur zweiten Staffel von „The Middle“. Kann aber noch dauern…

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