The Mentalist – Season 3

Es gibt einige Serien, die schleppt man so mit sich rum. Weil man Gutes darüber gehört hat. Weil man sie eben irgendwann einmal angefangen hat. Weil es sie günstig zu erwerben gab. Auch „The Mentalist – Season 3“ gehört zu diesen Serien und somit habe ich mich über ein dreiviertel Jahr durch die Staffel gekämpft. Wobei gekämpft vermutlich der falsche Ausdruck ist, denn alle paar Wochen habe ich Patrick Jane ganz gerne beim Ermitteln zugesehen…

the_mentalist_s3

Eigentlich kann ich nicht viel mehr zur Serie sagen, als ich es bereits bei der ersten und zweiten Staffel getan habe. Simon Baker als titelgebender Mentalist macht immer noch Spaß, das restliche Team bleibt blass und die einzelnen Fälle weisen teils große qualitative Unterschiede auf. Sehr gut fand ich stets die fortlaufende Handlung rund um Red John, welche jedoch nur mittels einer Handvoll Episoden erzählt wird. Die Einzelfälle dümpeln dagegen eher vor sich hin und sind oft weder sonderlich spannend oder unterhaltsam geschrieben, noch aufregend inszeniert.

Auch wenn die vierte Staffel inzwischen in recht attraktive Preisregionen gerutscht ist, so werde ich es bei drei Staffeln „The Mentalist“ belassen. Ich hatte durchaus Spaß mit den Ermittlungen, doch sind mir die Charaktere weder sonderlich ans Herz gewachsen, noch wollte der Funke letztendlich überspringen – und für eine nur ganz nette Krimiserie ist die Zeit dann doch zu kostbar und sind die Alternativen zu herausragend: 7/10 (6.6) Punkte.

8 Gedanken zu “The Mentalist – Season 3

  1. Sehe ich ähnlich, nur habe ich bereits nach Staffel 2 abgebrochen, da mein Serienfanleben einfach zu kurz ist, um Serien durchzuschleppen, die mich nicht richtig packen ;-).
    Ich stehe mittlerweile Fall der Woche Serien negativ gegenüber, da mir hierbei oftmals zu viel Einheitsbrei geboten wird. Löbliche Ausnahme ist aktuell „Persons of Interest“, ist eine echte Granate.

    Liken

    • Ich schaue auch nicht viele Procedurals. Einzig „Castle“ finde ich wirklich gelungen und „Bones“ werde ich wohl auch noch weiter verfolgen. Das war es dann aber auch und im Vergleich zu diesen Serien (insbesondere der Erstgenannten) ist „The Mentalist“ dann doch bedeutend schwächer.

      „Person of Interest“ hatte ich auch einmal angefangen, dann aber aufgrund von Zeitmangel abgebrochen. Man kann eben nicht alles schauen… 😉

      Liken

  2. Stimmt. Vorallem wenn man noch so echte Perlen wie The Wire nicht gesehen hat. Procedurals kann ich auch nicht mehr so wirklich ab. Finde aber schon das sie oftmals so der erste Weg in die Serienleidenschaft sein können. CSI zb. war ab 2001 so die erste Serie die ich wirklich regelmässig geschaut hab und von da an ist die Begeisterung von Serien immer größerer geworden. Klar nachdem man dann über die Jahre so geniale Serien wie The Wire, The Shield, Lost, Prison Break (ersten beiden Staffeln), Dexter, 24 oder Six Feet Under gesehen hat wars dann schnell dahin mit der Begeisterung für Procedurals. Aber das macht ja nix.

    The Mentalist haben mir die ersten 2 Staffeln ebenfalls noch ganz gut gefallen. Recht schnell stellte sich aber eine Abhängigkeit von Patrick Jane fest. Waren die Folgen nicht super humorvoll was seine Figur angeht oder ging es nicht um Red John wurde es doch schnell langweilig. Folgen sind eigentlich auch immer nach Schema F. Nach ne halben Staffel ist man da sehr schnell drin und weiß quasi immer schon wie es ablaufen wird und das derjenige der am unwahrscheinlichsten scheint der Mörder ist. Nun ist es schon Jahre er seit ich sowohl die letzte Mentalist als auch die letzte CSI (bezieht sich nur auf das Original, die Spinoffs nie geschaut) gesehen hab und daran wird sich auch nix mehr ändern. Auch wenn ich schon Hardcore CSI Fan war die ersten 4 Staffeln (was aber auch daran lag das DVDs damals erst langsam rauskamen und die Serienleidenschaft eben erst so langsam begonnen hat). Am Ende wird es sowieso vermutlich eine unbefriedigene Antwort auf die Frage geben wer Red John ist. Gibt kaum ne Serie wo große Mysterien halbwegs glaubhaft oder befriedigend aufgelöst wurden.

    Liken

    • Auch bei mir war „CSI: Las Vegas“ (also das Original) damals eine der Einstiegdrogen. Damals noch im TV und eher unregelmäßig gesehen. Davor gab es eigentlich nur „Akte X“, was ich über 2 Jahre sklavisch verfolgt hatte, doch aufgrund der undurchschaubaren Ausstrahlung irgendwann aus den Augen verlor. Das ist schon ewig her. Wirklich gepackt hat es mich das Serienfieber dann erst mit „24“ und „Lost“ (zumindest im Drama-Bereich) – und die habe ich allesamt auf DVD gesehen.

      Was du über „The Mentalist“ schreibst kann ich sehr gut nachvollziehen. Gerade die Formelhaftigkeit hat mich genervt. Da gefällt mir z.B. „Castle“ (auch ein Procedural) viel besser, da hier die Einzelfälle stets Überraschungen bergen und auch die Nebencharaktere viel besser ausgearbeitet sind.

      Was Red John angeht, so bin ich mir auch sicher, dass die Auflösung enttäuschend ausfallen wird. Es soll ja dieses Jahr (Staffel 6, glaube ich) aufgelöst werden. Den Spoiler werde ich mir ausnahmsweise wohl durchlesen, so komme ich nicht in Versuchung doch noch einmal reinzuschauen… 😉

      Liken

  3. Meine erneute Einstiegsdroge, nach „Akte X“ und dessen hervorragendes Spin-Of „Millennium“, war „Lost“ und ab diesem Moment waren meine Qualitätsansprüche schlagartig höher, was in meinem Freundeskreis oftmals kritisiert wird (z.B. wie kannst du nur „NCIS“ nicht gut finden?). Im Drama-Bereich schaue ich, bis auf wenige Ausnahmen, nur noch US-Cable & Pay TV Serien. Ich bewundere HBO, Showtime und AMC für ihre Serien-Perlen.

    Im Comedy-Bereich sieht das ganze anders aus, hier bin ich noch sehr Broadcast-lastig, aber in diesem Genre stellt sich ja die Frage ob Proceduals oder Serial nicht.

    Liken

    • „Millennium“ wollte ich auch schon lange mal nachholen, oder auch „Akte X“ zu Ende schauen – beides habe ich bisher aber noch nicht geschafft. Am liebsten schaue ich wohl auch die höherwertigen HBO, AMC usw. Produktionen, doch auch bei den normalen Networks lassen sich einige Perlen (z.B. „The West Wing“ oder „Parenthood“) finden, die ich ohne Zweifel zu meinen Lieblingsserien zählen würde.

      Im Comedy-Bereich schaue ich recht viel ganz gerne, wobei so manche HBO-Sachen (z.B. „Curb Your Enthusiasm“) dann doch nochmal andere Kaliber sind.

      Liken

  4. Pingback: Bones – Season 8 | Tonight is gonna be a large one.

  5. Pingback: Tatort: Der Himmel ist ein Platz auf Erden (2015) | Tonight is gonna be a large one.

Deine Meinung? (Indem du die Kommentarfunktion nutzt, erklärst du dich mit der Verarbeitung deiner angegebenen Daten durch Automattic, Inc. sowie den Dienst Gravatar einverstanden.)

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.