Dein Ex – Mein Albtraum – OT: The Ex/Fast Track

Endlich Wochenende und somit Filmzeit. Als erstes gab es gestern Abend „Dein Ex – Mein Albtraum“ – ein wahrlich albtraumhafter Titel, wenngleich man im Hinterkopf behalten sollte, dass man sich nichtmal auf einen eindeutigen Originaltitel festlegen konnte. So ist der Film sowohl unter „The Ex“, als auch „Fast Track“ bekannt. Das sowie die Tatsache, dass dem Film hierzulande eine Kinoauswertung verwehrt geblieben ist, verheißt nichts Gutes.

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Mich dagegen hat der Film schon mit dem Trailer auf seiner Seite gehabt. Zack Braff („Garden State“, „The Last Kiss“) und Jason Bateman („Arrested Development“) in einem Film. Da kann doch gar nicht so viel schief gehen. Kann es auch nicht. Der Film lebt von seinen Darstellern und diese spielen ihre Rollen auch mit viel Freude und vollem Engagement. Die beiden männlichen Hauptdarsteller werden von Amanda Peet („Studio 60 on the Sunset Strip“) unterstützt, die wohl den undankbarsten – weil langweiligsten – Part hat.

Die Geschichte um den verrückten Ex, der dem jungen Paar – bzw. hauptsächlich dem Ehemann – das Leben zur Hölle macht ist sicherlich alles andere als originell. Trotz böser Spitzen bleibt der Witz meist recht brav und die Wendungen sind überschaubar. Ich als überzeugter Fan von Zack Braff, der zudem Jason Bateman sehr gerne sieht, kann dem bunten Treiben doch sehr viel mehr abgewinnen. Zwei grandios aufgelegte Schauspieler in einer netten Komödie, die sich ausnahmsweise einmal nicht in Fäkalhumor-Regionen begiebt. Mehr braucht es manchmal auch gar nicht. Gern gesehene Nebendarsteller wie Donal Logue („Grounded for Life“) oder Paul Rudd („Friends“) tun ihr übriges, um den Film bei mir nach vorne zu bringen.

„The Ex“ ist ein sehr netter Film, den ich allen Fans der Hauptdarsteller wirklich ans Herz legen kann. Wer nicht zuviel erwartet kann durchaus positiv überrascht werden. Macht Spaß: 7/10 Punkte.

11 Gedanken zu “Dein Ex – Mein Albtraum – OT: The Ex/Fast Track

  1. Freut mich, dass er dir auch was abgewinnen konnte. Wobei wir eben auch beide erklärte Fans von Braff sind, andere würden sich mit dem Film evtl. schwerer tun, aber so lange man selbst auf seine Kosten kommt 😀

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  2. Ganz genau! Zudem macht sich Braff im Kino noch etwas rar, so dass ich mich über jeden neuen Film mit ihm freue. Mit gemischten Gefühlen sehe ich allerdings seiner nächsten Regiearbeit „Open Hearts“ entgegen, die leider nur ein Remake wird. Dabei hat er sich mit „Garden State“ – in meinen Augen – als ausgezeichneter Autor bewiesen.

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  3. Wenn man die Messlatte nimmt, die Zack in Garden State aufgestellt hat, und auf Comedy-Verhältnisse überträgt, dann springt „Dein Ex“ leider deutlich unten drunter durch. Er und Bateman sind die tragenden Figuren, das Skript gibt allerdings zu wenig her. Für Braff-Fans dennoch empfehlenswert. War der Film eigentlich ein größerer Erfolg? Ich habe das nicht so genau verfolgt.

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  4. Nee, ich glaube der Film ist ziemlich untergegangen. Ohne Braff und Bateman hätte ich mich auch nie dafür interessiert. Doch meiner Meinung nach holen beide alles aus dem dürftigen Skript raus und haben so manchen Lacher auf ihrer Seite. Amanda Peet gibt es dann noch als Bonus oben drauf. 🙂

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  5. 7 von 10? Ich war sooo enttäuscht von dem Film. Ich glaube sogar mich erinnern zu können, dass der so viel Fremdschäm-Potential hatte, dass wir den vorzeitig ausgemacht haben…(und wir haben noch nicht viele Filme in unserem Leben ausgemacht)

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  6. Fremdschäm-Potential konnte ich eigentlich nicht ausmachen. Dafür ist mir Braff auch in der Rolle einfach zu sympathisch. Sicher ist der Film kein Meisterwerk, aber so schlecht dass man ihn ausmachen müsste? Kann ich nun auch nicht nachvollziehen.

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  7. Nene, ausmachen würde ich den auch nicht, wobei ich mir den nicht unbedingt so oft angucken könnte – zumindest nicht in kurzen Abständen. Ich kann dem nur zustimmen, wenn man einen der Hauptdarsteller mag (bei mir isses mehr Zach Braff, da ich Scrubs vergöttere, Jason Bateman ist mir dennoch auch ein Begriff), dann lohnt es sich wirklich den zu gucken und auch sonst bin ich genau deiner Meinung, also tolle Review!

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  8. Bei den vielen noch ungesehenen, wiedersehenswerteren und neuen Filmen komme ich so schnell sowieso nicht zu einer erneuten Sichtung – und bis dahin habe ich den Inhalt größtenteils vergessen und kann erneut lachen! 😉

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  9. Ach, Jason Bateman fand ich eigentlich auch recht witzig – sicher nicht so gut wie in „Arrested Development“, aber er hat die Rolle in meinen Augen doch unterhaltsam gestaltet. Und Amanda Peet war zumindest süß… 😉

    Aber es ist eben – wie Film überhaupt – Geschmackssache! 🙂

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  10. Pingback: Handicapped yet very rude « Kälte Reich

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