Still Growing Up

Ich habe heute meinen ersten richtigen Arbeitsvertrag unterschrieben. Unheimlich. Wirklich unheimlich. Es ist nicht so, dass ich mich nicht auf die neuen Herausforderungen freuen würde. Es wirkt nur so bedeutsam. Endgültig. Bestimmend für das weitere Leben.

Natürlich bin ich auch glücklich und dankbar, dass ich so übergangslos ins Berufsleben übertrete – und auch wenn ich meiner jetzigen Firma etwas wehmütig hinterher blicken werde, so bietet ein Neuanfang doch stets aufregende Möglichkeiten.

Startschuss ist am 1. Oktober.

Um es mit Chandlers Worten zu sagen: „Could I be more grown-up?“

18 Gedanken zu “Still Growing Up

  1. Wow, herzlichen Glückwunsch! Ich fahre ja die Taktik „Festangestelltes Arbeiten so lange wie möglich hinauszögern“. Einige behaupten auch „Arbeiten so lange wie möglich hinauszögern“ 😉 Ich denke aber, man kann auch im Herzen „not so grown up“ sein und sich trotzdem über die regelmäßig eingehende Kohle auf dem Konto freuen.

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  2. @ Paul: Ich arbeite in einer Medienagentur, die auf B2B-Kommunikation spezialisiert ist. Dort werde ich hoffentlich tolle Ideen herbei zaubern, die die Kunden in Verzückung versetzen werden. 😉

    Freie Zeit ist bis dahin leider nicht, da ich als freier Mitarbeiter zurzeit noch in einer anderen Agentur tätig bin.

    @ Miss Sophie: Danke! 🙂

    Ich würde solch schwerwiegende Entscheidungen oft auch lieber länger hinauszögern, doch manchmal muss es eben sein. Auf die Kohle freue ich mich natürlich schon, wenngleich das anfangs noch nicht zu viel sein wird und für mich erst einmal der Spaß an der Arbeit im Vordergrund steht. Hoffentlich kommt es dann auch so…

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  3. Wieder etwas spät, aber herzlichen Glückwunsch auch noch von mir. 🙂

    Wenn ich mal fragen darf, wie hast du denn die freie Stelle gefunden? Stellenausschreibung, Arbeitsamt, Kontkate aus der Studienzeit?

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  4. Danke! 🙂

    Die Stelle habe ich durch Recherche im Internet gefunden. Ich habe einige Firmenwebseiten der Branche aus der Region abgeklappert und ein paar Bewerbungen rausgeschickt. Zwischen Bewerbung und Unterschreiben des Arbeitsvertrags lagen letztendlich gerade mal zwei Wochen. Den neuen Medien sei dank!

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  5. Ist es auch und das kann sich glaube ich keiner vorstellen, der das nicht auch mit gemacht hat. Aber ich will das nicht weiter ausbreiten. Für mich ist es nur immer mal ganz interessant zu sehen, wie das andere machen, so dass ich dadurch vielleicht noch mal eine Anregung erhalte, wie ich es selbst noch nicht probiert habe.

    Immerhin habe ich im Oktober mal einen „Freelancer“-Job, der erste bisher, aber allerdings vorläufig auch der einzige.

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  6. In welcher Branche suchst du denn und bist du örtlich gebunden? Kann mich gerne mal umhören. Man schnappt ja auch im Freundeskreis aus vielen Bereichen so einiges auf…

    Teilweise habe ich bei den Praktika wirklich um eine Stelle gekämpft – 20 Bewerbungen waren da der Standard. Ist ein mieses Gefühl, aber wenn man sich erst einmal „drin“ ist, hat man sich – zumindest in der entsprechenden Region – einen gewissen Namen in der Branche erarbeitet. Zeugnisse etc. zählen da (leider) eh nichts, nur was du bisher praktisch gemacht hast.

    Freelancer klingt ja schonmal nicht schlecht! 🙂

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  7. Örtlich bin ich im Grunde nicht gebunden, wobei ich allerdings auch nicht mal eben einen Umzug finanziell aus der Tasche schütteln kann, schon gar nicht, wenn ich nicht sicher gehen kann, dass es sich lohnt.

    Da ich Neuere/Neueste Geschichte im Hauptfach studiert habe, suche ich irgendwas in einem Museum, Archiv, kulturelle Stiftung/Träger, irgendwas mit einer Redaktion (Zeitung), oder eben in öffentlichen Behörden (Ministerium, Landratsamt, Stadtverwaltung). Das wäre so grob meine Richtung, wobei ich anonsten lernfähig bin, wenn es nicht zuviel mit Mathe, Technik oder Naturwissenschaften zu tun hat. 😉

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  8. Ein schwieriger Bereich. Ich habe zwar bereits mit Museen zusammengearbeitet (Stichwort: Virtuelle Rekonstruktion), aber was man da hört jammern diese stets über fehlende Mittel und gestrichene Stellen. Sollte ich etwas aufschnappen, lasse ich es dich auf jeden Fall wissen. Ich drücke dir weiterhin die Daumen! Genieße erstmal deinen Freelance-Job. Besser als nichts! 🙂

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  9. Pingback: Schluss mit lustig! « Tonight is gonna be a large one.

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