Pulp Fiction (1994)

Nachdem ihre Unkenntnis des Films jahrelang ein Running Gag zwischen uns war, hat mir eine befreundete Kollegin nicht nur diese wunderschöne Tasse, sondern auch einen Gutschein für einen gemeinsamen Filmabend zum Geburtstag geschenkt. Also haben wir uns gestern Abend auf den Weg gemacht, um endlich „Pulp Fiction“ zu sehen. Ein Freund hatte seine Wohnung, ganz im Sinne von Me casa es su casa, zur Verfügung gestellt und wir haben im Vorfeld noch leckere Burger gegrillt. 🍔

Pulp Fiction (1994) | © Paramount (Universal Pictures)

Pulp Fiction (1994) | © Paramount (Universal Pictures)

Zweifellos der prägende Film meiner Jugend

Es ist schon erstaunlich, dass ich „Pulp Fiction“ bisher noch nicht auf meinem Blog besprochen habe. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass ich den Film mindestens 17 Jahre lang nicht gesehen habe. Schon verrückt. Ich würde vermuten, dass sich die meisten Sichtungen in einen Zeitraum von fünf Jahren ballen, so zwischen meinem 16. und meinem 21. Lebensjahr und damit auch in meine filmische Erweckungsphase fallen. Angefangen hatte damals alles mit „From Dusk Till Dawn“ und ab diesem ersten Blick in diese etwas andere Filmwelt, haben wir im Freundeskreis alles aufgesogen, was auch nur annähernd nach Robert Rodriguez oder eben Quentin Tarantino roch.

„Pulp Fiction“ war natürlich einer der ersten Filme, die den Weg aus der Videothek in den Videorekorder fanden. Recht leicht zugänglich, da die deutsche FSK-16-Fassung seit jeher ungeschnitten ist. Seitdem war meine Wahrnehmung von Kino nicht mehr die selbe. Quentin Tarantinos Meilenstein war für mich so prägend, dass ich ein paar Jahre später meine Facharbeit im Leistungskurs Englisch über den Film geschrieben habe. Natürlich erst nachdem ich mir auf Kursfahrt nach London die englischsprachige Widescreen-VHS gekauft hatte (zusammen mit unzähligen anderen Filmen, an die man in Deutschland nicht so leicht herankommen konnte). Ich habe damals noch nicht Buch geführt, doch würde es mich nicht wundern, wenn der „Pulp Fiction“ bei mir an den 20 Sichtungen kratzt.

Wie wirkt „Pulp Fiction“ nach knapp 30 Jahren?

Seit meinem, mehr oder weniger, wissenschaftlichen Abtauchen in die Welt von „Pulp Fiction“ sind über 23 Jahre vergangen. Die Welt hat sich weitergedreht und ich war nicht nur gespannt, wie der Film bei meiner Kollegin ankommt, sondern auch, ob er für mich heute noch funktioniert. Schließlich wird das N-Wort inflationär genutzt, Frauen spielen außerhalb ihrer Beziehungen zu Männern kaum eine Rolle und Maskulinität  gepaart mit Gewalt wird groß geschrieben. Damit ist „Pulp Fiction“ eindeutig ein Produkt seiner Zeit, und wenn man das reflektiert betrachtet und im Hinterkopf hat, dann ist es immer noch ein fantastischer Film (siehe auch „True Romance“). Vor allem ist er unglaublich unterhaltsam und dabei großartig inszeniert. Lange Einstellungen, die Wirkung zeigen, die gezielt eingesetzte non-lineare Erzählweise, die ikonischen Figuren, die Dialoge, die aus der Popkultur nicht mehr wegzudenken sind, der Soundtrack usw. usf. Der Film hatte mich sofort wieder und er ist trotz seiner pulpy bzw. trivialen Themen einfach unfassbar kunstvoll arrangiert.

„Pulp Fiction“ sah übrigens nie so gut aus, wie auf der neuen UHD Blu-ray in 4K-Auflösung. Zuletzt habe ich ihn wohl auf DVD gesehen, was schon ein deutlicher Sprung zu den VHS-Fassungen war, doch die neue Abtastung ist wirklich großes Kino. Kann ich Filmfreund*innen nur ans Herz legen:

Fazit

Mal abgesehen davon, dass ich einen wirklich schönen Abend im Kreise von guten Freund*innen hatte, hat mir das Filmerlebnis gezeigt, dass ich immer noch viel Liebe für „Pulp Fiction“ besitze. Ich hätte noch viel mehr über den Film schreiben können, doch das habe ich vor 23 Jahren schon getan. Somit bleibe ich dem Motto meines Blogs treu und teile meine ganz subjektiven Eindrücke des Films. Ich bin mir sicher, dass es bis zur nächsten Sichtung nicht noch einmal 17 Jahre dauern wird: 10/10 Punkte.

Prädikat: Lieblingsfilm

Run, Fatboy, Run (1612)

Nach einer recht kurzen Nacht bin ich heute lieber im Home Office geblieben. Das hat mir eine Mittagslaufrunde ermöglicht, worüber ich recht froh war. Hat geholfen, die unzähligen Termine am heutigen Tag ein wenig zu verdauen. 🏃‍♂️

Sonniger Mittagslauf

Sonniger Mittagslauf

Distanz: 8.56 km
Zeit: 00:48:02
Anstieg: 64 m
Ø Pace: 5:37 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 154 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 18.9 °C
Kalorien: 709 kcal

2023: 1955 km
Oktober: 84 km
KW 41: 8 km

Damit habe ich diese Woche erst 8 km in der Tasche und, wenn es schlecht läuft, kommen bis zum Wochenende auch keine weiteren Kilometer dazu. Aber mal sehen. Heute auf jeden Fall habe ich noch einmal die Sonne genossen. ☀️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 633 – Wetten Dass ASMR in der miefigen Decke
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner

Media Monday #641 – Foxtrail-City-Rallye, Flammkuchen und Arnold Schwarzenegger

Wie kann das Wochenende schon wieder vorbei sein? Dabei war es für mich ja dank Brückentag (siehe Foto unten) eine sehr kurze Woche. Dennoch bin ich ausgelaugt und habe mich heute deshalb sehr über eine schöne Freizeitaktivität gefreut: Wir haben mein Geburtstagsgeschenk eingelöst und uns durch eine City-Rallye von Foxtrail gerätselt. Ein großes Vergnügen, das ich nur weiterempfehlen kann. Morgen wartet dann der Alltag wieder auf mich und es wird eine enorm volle Woche. Bevor diese startet, widme ich mich allerdings erst einmal den Fragen des Medienjournals. Viel Spaß damit und einen guten Wochenstart wünsche ich euch! 🤪

Media Monday #641

  1. Publikumsmessen wie die SPIEL ’23 sind bisher komplett an mir vorbeigegangen.
  2. Mit eine der faszinierendsten Locations in Film und Fernsehen sind künstlich geschaffene, beeindruckende Welten, so wie in diesen fünf Science-Fiction-Filmen.
  3. Brügge wird dem Hype mehr als gerecht, schließlich ist es eine wirklich schöne und sehenswerte Stadt.
  4. Ich will ja nichts beschreien, aber nach der vierten Staffel von „Tom Clancy’s Jack Ryan“ hätte ich mir durchaus noch eine fünfte angeschaut.
  5. Flammkuchen kommt bei mir/uns häufiger auf den Tisch, denn man kann daraus unzählige leckere Varianten zaubern, ob vegetarisch, vegan oder klassisch.
  6. Es ist schon eine Erfahrung, einen Halbmarathon recht früh in klirrender Kälte zu starten und in der Mittagshitze zu beenden, so wie ich es am Brückentag vollzogen habe.
  7. Zuletzt habe ich mit der ganzen Familie „Kindergarten Cop“ gesehen und das war wunderbare 90er-Jahre-Unterhaltung, weil Arnie einfach ein Charakter und der Film immer noch charmant erzählt ist.

Die Woche hat für mich entspannt mit einem Brückentag gestartet (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1611)

Heute haben wir mein Geburtstagsgeschenk eingelöst und einen Foxtrail absolviert. Sprich wir haben uns gut drei Stunden und 9 km durch Nürnberg gerätselt. Das war wieder ein echtes Erlebnis! Danach hatte ich anscheinend noch nicht genug, sprich ich habe mich noch zu einer abschließenden Laufrunde aufgemacht. 🏃‍♂️

Nach 9 km durch die Stadt, noch 10 km zum Wochenabschluss mit 150 HM nachgelegt

Nach 9 km durch die Stadt, noch 10 km zum Wochenabschluss mit 150 HM nachgelegt

Distanz: 10.62 km
Zeit: 01:02:35
Anstieg: 153 m
Ø Pace: 5:54 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 151 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 17.8 °C
Kalorien: 923 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 66%

2023: 1946 km
Oktober: 75 km
KW 40: 64 km

Nach bereits gestern hatte ich auch heute keine Lust auf die üblichen Wege und mir eine der Wanderrouten um unseren Ort ausgesucht. Das hat wieder für etliche Höhenmeter gesorgt, zumal ein Teilabschnitt der Strecke auch gesperrt war. Somit bin ich ordentlich ausgepowert und habe heute über 21.000 Schritte auf der Uhr. Dringend nötig, denn die kommende Woche wird wohl eher mau, was gehen und laufen angeht. Anstrengend wird sie aus anderen Gründen. 🤪

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 633 – Wetten Dass ASMR in der miefigen Decke
Im zweiten Ohr: blink-182, Skye Wallace

Kindergarten Cop (1990)

Der erste Filmabend im Oktober nach einem recht faulen Samstag. Um die Mittagszeit war ich eine Runde laufen, nachmittags habe ich mit dem Zwergofanten LEGO gebaut. Abends gab es dann mit „Kindergarten Cop“ einen Klassiker meiner Jugend. Vermutlich der Film aus Arnold Schwarzeneggers Komödienphase, den ich am häufigsten gesehen habe. Wie er mir heute gefallen hat? 👮‍♂️🚸

Kindergarten Cop (1990) | © Pandastorm (WVG Medien GmbH)

Kindergarten Cop (1990) | © Pandastorm (WVG Medien GmbH)

Die Arnie-Komödie funktioniert auch heute noch

Immer wenn ich Filme aus den 1990er Jahren sehe, dann komme ich mir besonders alt vor. Weil sich die 90er noch nicht so lange her anfühlen, wie z.B. die 80er Jahre. Sie sind es aber doch. Auch „Kindergarten Cop“ hat halt schon 33 Jahre auf dem Buckel und das sieht man dem Film inzwischen tatsächlich an. Auch inhaltlich sind manche Witze eher schwierig und man würde die Geschichte heute anders angehen. Aber das macht für mich auch den Charme aus, zumal Arnie hier seine weichere Seite entdecken durfte, was damals fast schon revolutionär gewesen sein dürfte.

Das erste Drittel baut seine Figur John Kimble als typischen Action-Helden auf, was wichtig für den folgenden Bruch mit den Klischees ist. Hier war ich erstaunt, wie viel Zeit sich Ivan Reitman für diesen heranführenden Teil der Geschichte lässt. Sehr angenehm und ich bin mir sicher, dass alles danach nur deshalb so gut funktioniert, weil sich Reitman langsam an die titelgebende Prämisse herantastet. Dabei besitzt der Film, auch im weiteren Verlauf, durchaus einige Härten. Arnies Zusammenspiel mit den Kinderdarsteller*innen ist herzallerliebst und hat gerade dem Zappelinchen so manches ‚Oh, wie süß!‘ entlockt. Es ist aber auch einfach nett anzusehen. Da stört es auch gar nicht, dass sich die Geschichte ziemlich genau so entwickelt, wie man das als einigermaßen erfahrener Filmfan auch erwarten hätte können.

Fazit

Ich hatte auch heute wirklich viel Spaß mit „Kindergarten Cop“. Am meisten hat es mich jedoch gefreut, dass auch die Kids begeistert waren. Speziell das Zappelinchen, von der ich das nicht erwartet hatte. Nun habe ich wieder Lust auf Arnie-Komödien bekommen und werde demnächst wohl noch die eine oder andere einlegen: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 10/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1610)

Heute hatte ich keine Lust auf eine meiner üblichen Laufstrecken, also bin eine andere gelaufen, die ich sonst meist meide, da sie ein paar fiese Anstiege mitbringt. Hat aber durchaus Spaß gemacht und trotz der Höhenmeter bin ich letztendlich noch auf eine brauchbare Pace gekommen. 🏃‍♂️

Etwas länger und mit ein paar fiesen Anstiegen unterwegs gewesen

Etwas länger und mit ein paar fiesen Anstiegen unterwegs gewesen

Distanz: 13.10 km
Zeit: 01:16:56
Anstieg: 151 m
Ø Pace: 5:52 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 158 spm
Temperatur: 16.1 °C
Kalorien: 1089 kcal

2023: 1935 km
Oktober: 64 km
KW 40: 54 km

Damit sind meine Wochenkilometer eigentlich schon locker erreicht, doch da die nächste Woche recht verplant ist, versuche ich morgen auch noch einen kurzen Lauf unterzubringen. Immer dieser Freizeitstress. 😅

Im ersten Ohr: Sneakpod #789 – Sie haben Tyrone geklont
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, My Chemical Romance

Run, Fatboy, Run (1609)

Da ich heute doch im Home Office geblieben bin, konnte ich auch einen kurzen Mittagslauf unterbringen. Meine Uhr hat mir einen Lauf an der Schwelle nahegelegt, sprich drei Intervalle à 7 Minuten in 4:50er Pace. Für mich schon recht hart, doch da die Gesamtzeit mit 45 Minuten genau meiner freien Zeit entsprach, war ich halt brav und habe es durchgezogen. 😅

Lauf an der Schwelle? In der Mittagspause? Bist du verrückt, Uhr?

Lauf an der Schwelle? In der Mittagspause? Bist du verrückt, Uhr?

Distanz: 8.62 km
Zeit: 00:45:40
Anstieg: 69 m
Ø Pace: 5:18 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 157 bpm
Ø Schrittfrequenz: 158 spm
Temperatur: 13.9 °C
Kalorien: 701 kcal

Training: Schwelle
Ausführungswert: 71%

2023: 1922 km
Oktober: 51 km
KW 40: 41 km

Der Lauf war deutlich über meinem Wohlfühltempo, was ja auch Sinn der Übung war. Dafür hat es insgesamt recht gut geklappt, wenngleich ich in den Erholungsphasen meist auch zu schnell unterwegs war. Morgen wieder Pause und am Wochenende dann hoffentlich gemütlicher. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #789 – Sie haben Tyrone geklont
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Sugarcult

Top 5 epische Science-Fiction-Filme mit beeindruckenden Welten

Nach Serien mit übernatürlichen Elementen, wenden wir uns bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute wieder dem Film zu. Genauer gesagt geht es um epische Science-Fiction-Filme mit beeindruckenden Welten (analog zu den Fantasy-Filmen von vor ein paar Wochen). Da ist mir die Wahl wieder recht leicht gefallen. 🛰

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #332 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #332 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #332 lautet:

Top 5 epische Science-Fiction-Filme mit beeindruckenden Welten

  1. Pandora aus „Avatar: Aufbruch nach Pandora“ (2009) & „Avatar: The Way of Water“ (2022) – Inhaltlich mag man von James Camerons Sci-Fi-Epos halten, was man will, unbestreitbar sind jedoch die beeindruckenden Welten, die uns die Filme von Pandora liefern. Flora, Fauna, unterschiedliche Ökosysteme. Einfach großartig und unglaublich immersiv.
  2. Arakis aus „DUNE“ (2021) – Eine ähnlich beeindruckende Welt macht Denis Villeneuve mit seiner epischen Romanverfilmung auf. Arakis lebt und ist eine feindliche Umgebung, die mittels packender Bilder transportiert wird. Da sag nochmal jemand, dass Sand eintönig sei.
  3. Die virtuelle Welt aus „eXistenZ“ (1999) – Natürlich hätte hier auch „Matrix“ stehen können, doch die Welt von „eXistenZ“ finde ich fast noch beeindruckender. Einfach weil sie so wunderbar abstoßend organisches Material mit Technik verbinden. Typisch Cronenberg eben. Für mich zweifellos einer der besten Wir-leben-in-einer-Simulation-Filme.
  4. LV-223 aus „Prometheus: Dunkle Zeichen“ (2012) – Eigentlich war mein erster Gedanke an dieser Stelle natürlich das Original, nämlich „Alien: Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“, zu nennen. Jedoch steht darin die Welt nicht so sehr im Vordergrund, wie bei diesem Prequel. Auch wenn den Film viele nicht sonderlich mögen, ist er doch einer meiner liebsten aus diesem Universum.
  5. Alle Welten aus „Star Wars: The Skywalker Saga“ (1977 bis 2019) – Beeindruckende Welten gibt es in „Star Wars“ en masse. Selbst die eher ungeliebten Sequel-Filme zeigen interessante Welten. Wohl zweifellos die Filme, die für mich das Tor zu Sci-Fi weit aufgestoßen haben (auch wenn sie teils eher in der Fantasy zu Hause sind).

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und/oder Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.

Tom Clancy’s Jack Ryan – Season 4

Die Fernsehabende der letzten zwei Wochen habe ich mit „Tom Clancy’s Jack Ryan – Season 4“ verbracht. Wie bereits im Vorjahr keine Staffel, auf die ich händeringend gewartet hatte, aber da mich die Serie bisher stets gut zu unterhalten wusste, wollte ich mir auch das Finale nicht entgehen lassen. 🕵️‍♂️

Tom Clancy’s Jack Ryan – Season 4 | © Amazon Prime Video

Tom Clancy’s Jack Ryan – Season 4 | © Amazon Prime Video

Eine Serie im beständigen Wandel

Gefühlt hat „Tom Clancy’s Jack Ryan“ mit jeder Staffel einen kleinen Reboot durchgemacht. War die erste inhaltlich sehr überzeugend und hat ein durchaus differenzierteres Bild der Bedrohung gezeichnet, als ich dies erwartet hätte, ging die zwei Staffel einen klassischeren Weg, während sich die dritte Staffel (zu) nahe am aktuellen Weltgeschehen befand. Im nun finalen Jahr wird der Blick eher nach innen gewandt und Jack Ryan deckt eine Verschwörung innerhalb der CIA auf. Auch seine Figur hat mehrere Iterationen durchlaufen: War Ryan im ersten Jahr noch verletzlich und man bekam Einblicke in sein Privatleben, wurde seine Freundin im zweiten Jahr einfach ignoriert, was ich damals wirklich seltsam fand. In der vierten Staffel taucht sie plötzlich wieder auf und mit einem lapidaren Halbsatz wird erwähnt, dass sie wohl eine Pause eingelegt hatten. Aha. Ein wenig lazy writing ist das schon, doch insgesamt heiße ich die Rückkehr dieser Figur durchaus willkommen.

Die eigentliche Geschichte ist actionreich und durchaus packend erzählt. Allerdings fand ich sie teils unnötig kompliziert aufgebaut, was diverse Zusammenhänge angeht. Dabei ist das alles gar nicht so komplex, wie es zunächst erscheint. Im Gegensatz zur vorherigen Staffel ist die Geschichte auch wieder offensichtlicher im fiktiven Bereich angesiedelt, denn wenn Triaden und Kartelle im Hintergrund die CIA steuern, dann ist der Unterhaltungswert hier höher als bei einem möglichen Krieg auf europäischem Boden, wie noch in der dritten Staffel. Die Inszenierung ist erneut über jeden Zweifel erhaben und es geht teils ganz gut zur Sache. John Krasinski überzeugt mich nach wie vor in dieser Rolle und ich finde es fast etwas schade, dass dies wohl sein letzter Auftritt als Jack Ryan war. Für mich insgesamt eine sehr unterhaltsame Staffel, die ruhig, wie die vorhergehenden drei Staffeln auch, acht anstelle von nur sechs Episoden hätte haben dürfen:

  1. „Tom Clancy’s Jack Ryan – Season 1“ (8.8 Punkte)
  2. „Tom Clancy’s Jack Ryan – Season 3“ (8.4 Punkte)
  3. „Tom Clancy’s Jack Ryan – Season 4“ (7.8 Punkte)
  4. „Tom Clancy’s Jack Ryan – Season 2“ (7.7 Punkte)

Fazit

Insgesamt bietet „Tom Clancy’s Jack Ryan“ in der finalen Staffel wieder einen bombastisch inszenierten Agententhriller. Dabei wird das Rad nicht neu erfunden, doch wenn ihr gerne in diesem Genre unterwegs seid, dann solltet ihr euch die Serie nicht entgehen lassen: 8/10 (7.8) Punkte.

Run, Fatboy, Run (1608)

Nach dem gestrigen Halbmarathon war ich heute eigentlich recht platt. Dennoch wollte ich noch einen 10er angehen, da sich die restliche Woche wohl eher laufarm gestalten wird. Ein Bonus war, dass sich der Zwergofant für die ersten 3 km angeschlossen hat. 🏃‍♂️

Eine entspannte Sonntagsrunde, das erste Drittel mit bester Begleitung

Eine entspannte Sonntagsrunde, das erste Drittel mit bester Begleitung

Distanz: 10.15 km
Zeit: 01:05:10
Anstieg: 71 m
Ø Pace: 6:25 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 140 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 25.0 °C
Kalorien: 847 kcal

2023: 1914 km
Oktober: 43 km
KW 40: 32 km

Nachdem ich den Zwergofant zu Hause abgesetzt hatte, ging es für mich noch alleine weiter. Aber nicht sonderlich viel schneller, da meine Beine noch schwer waren. Somit war es ein recht gemütlicher Lauf und ich bin froh am 3. Oktober bereits 43 km auf der Uhr zu haben. ☀

Im ersten Ohr: Sneakpod #789 – Sie haben Tyrone geklont
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Angels & Airwaves