Run, Fatboy, Run (243)

Nachdem ich in der vergangenen Woche aufgrund der extremen Temperaturen (selbst ab 18:00 Uhr immer noch über 30 °C) nicht laufen war, musste ich mich dieses Wochenende auf jeden Fall einmal wieder aufraffen. Dies ist mir schwerer gefallen, als gedacht und so habe ich den Lauf fast bis zum letzten Moment aufgeschoben.

Distance: 10.66 km
Duration: 01:05:39
Avg Speed: 9.74 km/h
Avg Pace: 6:09 min/km
Energy: 892 kcal

Trotz mangelnder Motivation hatte ich mich bereits nach dem ersten Kilometer dafür entschieden, einmal wieder mehr als 10 km zu laufen. Das Wetter war dafür optimal – nicht zu warm und nicht zu kalt – und ich kam recht gut voran. Insgesamt bin ich recht zufrieden, auch wenn ich meinen 10 km/h-Schnitt nicht halten konnte. Heute war eben die Streckenlänge ausschlaggebend und somit konnte ich die Woche ohne Lauf zumindest ein wenig kompensieren.

Im Ohr: Nerdtalk Episode 304

Eine Reise in die Vergangenheit

Den heutigen Nachmittag habe ich damit verbacht, mich im Haus meiner Eltern durch verstaubte Kisten zu wühlen und die Erinnerungen an meine Kindheit in aufheben und wegschmeißen zu sortieren. Kein leichtes Unterfangen, doch darum soll es hier nicht gehen. Beim Stöbern bin ich auch auf Relikte meiner Computer- bzw. Videospiel-Karriere gestoßen, die eine ganze Flut an Erinnerungen ausgelöst haben…

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Angefangen hatte bei mir alles mit einem C64, der auch heute noch samt Floppy-Drive, Monitor und Nadeldrucker im Keller meiner Eltern steht. Natürlich war mein Hauptargument damals ihn für die Schule und für Hausaufgaben benutzen zu wollen. Eh klar. Wie ich die unzähligen Spielesammlungen (bei denen ein Spiel schlechter als das andere war, die man aber dennoch bis zum Umfallen gespielt hat) erklärt habe, weiß ich heute allerdings nicht mehr…

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Nachdem sich meine Eltern anscheinend daran gewöhnt hatten, dass ich sowieso nur zum Spielen vor dem Rechner sitze, bekam ich Weihnachten 1992 tatsächlich ein SNES geschenkt. Damit sollte eine neue Ära anbrechen. Gefühlt fotorealistische Grafik und Spiele die plötzlich Sinn machten. Das Problem war nur: es gab nicht mehr 30 Spiele für 15 DM – plötzlich sollten die Dinger 150 DM pro Spiel kosten! Somit war eisernes Sparen angesagt – und vielleicht weiß ich diesen Abschnitt meiner persönlichen Videospielgeschichte heute deshalb noch so zu schätzen: weil jedes einzelne Spiel verdient werden wollte – und sei es nur durch eiserne Überredungskünste im Vorfeld von Geburtstagen.

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Nach einer kurzen, aber intensiven Phase mit meinem geliebten Super Nintendo kam pünktlich zu meiner Konfirmation der Wunsch nach einem PC auf. Also habe ich die Nintendo-Konsole verkauft (was ich heute sehr bereue) und all mein Geld in meinen neuen Pentium 75 mit irrwitzigen 16 MB Arbeitsspeicher und einer gigantischen 850 MB Festplatte gesteckt. Man will sich ja nicht lumpen lassen. Der Umstieg vom SNES-„Wing Commander“ zum brandneuen „Wing Commander III: Heart of the Tiger“ raubte mir schier den Atem und ich war der neuen Plattform hoffnungslos verfallen.

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Hatte ich zu Beginn meiner PC-Karriere noch einen topmodernen Rechner, der selbst High-End-Spiele wie „Wing Commander III“ problemlos bewältigte, sah ich mich schon bald mit dem Problem der technischen Weiterentwicklung konfrontiert. Plötzlich war SVGA das Thema und weder CPU noch Grafikkarte wollten da mitmachen. Dennoch habe ich es versucht. Hochtakten, bis der Lüfter heult, Speichererweiterungen und sogar eine 3dfx-Voodoo-Karte mit gigantischen 4 MB-3D-Speicher wurden angeschafft – und plötzlich lief sogar das erste „Quake“ wieder mit brauchbarer Framerate.

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Obwohl ich auch auf den Rechnern nach meinem ersten PC noch ab und zu ein paar Spiele installierte und der Nintendo GameCube noch irgendwo im Regal verstaubt, war meine Spiele-Karriere seit der Ausmusterung des C64, des SNES und meines treuen Pentium 75 auf dem absteigenden Ast. Heute spiele ich leider überhaupt nicht mehr, da Job, Familie und andere Hobbies – wie regelmäßige Leser wissen – meine gesamte Aufmerksamkeit fordern. Dennoch halte ich diese Zeit in seltsam verklärter und warmer Erinnerung. Eine Zeit, als jede neue Power Play, PC Player und Video Games sehnlichst erwartet wurde und die einzige Sorge war, ob man durch diverse Tricks genügend EMS-Speicher in der config.sys und autoexec.bat für die neuesten Spiele freimachen konnte…

Run, Fatboy, Run (242)

Eigentlich war der Plan heute Vormittag laufen zu gehen, als es noch nicht so heiß war. Dann standen die Kinder aber schon um 5:30 Uhr auf der Matte und da ich bis dahin nur ca. vier Stunden Schlaf abbekommen hatte, legte ich mich um 8:00 Uhr lieber noch ein wenig aufs Ohr. Also musste ich bis abends warten, doch selbst um 18:00 Uhr hatte es noch 26 °C im Schatten – und ich möchte gar nicht wissen, wie es auf den sonnigen Streckenabschnitten aussah…

Distance: 7.58 km
Duration: 00:46:35
Avg Speed: 9.77 km/h
Avg Pace: 6:08 min/km
Energy: 634 kcal

Wie zu erwarten, ist die Zeit nicht so besonders. Am Anfang ging es – trotz der langen Steigung, die allerdings größtenteils im Schatten lag – noch recht gut voran, doch ab der Hälfte hatte mich die starke Sonneneinstrahlung – trotz Kopfbedeckung nach Tipp von Rouven – fest im Griff. Insgesamt bin ich ganz froh doch nicht auf die 10 km-Strecke abgebogen zu sein, denn auch nach den 7,5 km war ich schon recht fertig…

Im ersten Ohr: Fortsetzung folgt S03E19 – Die Nutten in Washington sind konservativ
Im zweiten Ohr: Der Game One-Plauschangriff: Die E3 2013

Run, Fatboy, Run (241)

Habe ich nach meinem letzten Lauf noch über Sonne und Hitze gejammert, wäre ich heute nach den ersten paar hundert Metern beinahe umgekehrt, weil es zu regnen begonnen hatte. Immerhin bei angenehmen 15 °C und schließlich ist man(n) ja keine Memme und so bin ich einfach weitergelaufen. Tja, was soll ich sagen? Es war tatsächlich recht angenehm – und es waren glücklicherweise auch keine Hunde unterwegs.

Distance: 6.82 km
Duration: 00:40:12
Avg Speed: 10.18 km/h
Avg Pace: 5:53 min/km
Energy: 564 kcal

Trotz der nicht sonderlich langen Strecke, habe ich mich am Ende ziemlich kaputt gefühlt. Die Zeit war zwar ganz okay, hätte aber durchaus besser sein können. Das Problem ist zurzeit wohl die erste Steigung, die sich beinahe über 2 km hinzieht und gleich am Anfang viel Kraft kostet. Vielleicht sollte ich mir eine gänzlich andere Strecke suchen, doch ohne Feld- und Waldwege bleibt da leider nicht viel…

Im ersten Ohr: Celluleute Folge #64: Knastfilme
Im zweiten Ohr: Sneakpod #289 – Englisch für Anfänger

Run, Fatboy, Run (240)

Frakking dogs and dog owners! Seit meinem traumatischen Lauf mit Hundebiss sind inzwischen knapp drei Wochen ins Land gezogen. Die erste Woche hatte ich mich so wenig bewegt wie möglich, die zweite bin höchstens mal langsam spazieren gegangen und seit ein paar Tagen ist das Bein wieder voll einsatzfähig. Es ziepft nur ab und zu noch. Dennoch habe ich meinen Lauf bis heute rausgezögert, weil ich keine Lust auf Hunde und ihre Besitzer hatte. Doch man kann ja nicht ewig warten…

Distance: 8.99 km
Duration: 00:56:08
Avg Speed: 9.61 km/h
Avg Pace: 6:14 min/km
Energy: 756 kcal

Also habe ich mich heute bei 25 °C im Schatten aufgemacht und eine Strecke ohne Wald- und Feldwege gewählt, d.h. an Straßen entlang und durch die Stadt. Nicht wirklich angenehm, da der Asphalt die Hitze reflektiert und Schatten äußerst spärlich gesäht ist. Doch was tut man nicht alles, um notfalls mal schnell die Straßenseite wechseln zu können, nur weil so eine Trulla denkt ihre drei Köter mitten in der Stadt ohne Leine auszuführen?

Mal abgesehen von ein paar zeitraubenden Ausweichmanövern und einer unbekannten Sackgasse, hat mir die Hitze ziemlich zu schaffen gemacht. Direkte Sonneneinstrahlung kann ich ohnehin nicht so gut ab und dann noch mit viel Bewegung nach drei Wochen Pause? Nicht so toll. Zudem beständig ein ungutes Gefühl beim laufen. Das ist wohl das Schlimmste. Beständig auf der Hut vor uneinsichtigen Hundehaltern und ihren Wadenbeißern zu sein.

Wie ich in Zukunft damit umgehe, kann ich noch nicht sagen. So macht laufen nur noch eingeschränkt Spaß. Meine Zeit war auch nicht besonders toll, die Strecke nur bedingt angenehm – wozu wohne ich denn auf dem Land, wenn ich an Straßen entlang laufen muss? – und am Ende war ich einfach nur geschafft. Dennoch bin ich froh, es einmal wieder angepackt zu haben…

Im Ohr: Der Game One-Plauschangriff: Monster Hunter & Blood Dragon

Vatertag 2013

Zum ersten Mal in diesem Jahr kann ich an dieser Stelle ein paar Bilder präsentieren. Das Verhältnis von Fotos mit Kindern zu Fotos ohne Kinder hat sich im letzten halben Jahr aber auch noch einmal drastisch verschoben…

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Der Kanal hat zur Spielerei mit den Spiegelungen des Wassers eingeladen, aber leider hatte ich nicht die Zeit in aller Ruhe zu fotografieren. Somit sind nur diese Schnappschüsse entstanden, mit denen ich – im Anbetracht der Umstände – aber durchaus zufrieden bin. Mal sehen, ob die nächsten Bilder wieder über ein viertel Jahr auf sich warten lassen…

Run, Fatboy, Run (239): Hundebiss #2

Nachdem ich es die letzten Tage habe schleifen lassen, wollte ich den Sonnenschein am heutigen Feiertag zu einem weiteren Lauf nutzen. Leider kam ich jedoch nicht weit, da mich bereits zum zweiten Mal innerhab von zwei Jahren ein Hund gebissen hat. Seit dem letzten Biss bin ich ja schon extrem vorsichtig geworden und gehe langsam an Hunden vorbei, die von ihren Herrchen oder Frauchen nicht an die Leine genommen werden. Hat es heute etwas genützt? Nein, natürlich nicht: ‚Das verstehe ich nun gar nicht. Sind Sie sicher, dass das mein Hund war?‘ – Nein, ich laufe immer blutend durch die Gegend!

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Es ist wirklich unglaublich. Keine erst gemeinte Entschuldigung, kein Eingestehen des Fehlers. Nur Ausflüchte in Plattitüden. Nicht nur, dass ich meine Laufrunde abbrechen musste, nein ich habe den halben Tag in der Notaufnahme verbracht, meine Tochter ist total durch den Wind und der Feiertagsausflug ist gestrichen, da der Arzt Ruhe – am besten liegend – verordnet hat. Morgen früh muss ich dann noch einmal zum Nachschauen – aber natürlich nur, wenn es sonst zu keinen Komplikationen kommt, denn die eine Bisswunde – ja, es waren natürlich zwei! – sei schon sehr tief.

Warum habe die Halter diese Idioten ihre Drecksköter Tiere nicht besser im Griff? Warum schätzen sie die einfachsten Situation immer wieder falsch ein und sind zu faul ihre Hunde an die Leine zu nehmen? Ich habe so eine Wut im Bauch. Unverantwortliches Pack!

Distance: 4.23 km
Duration: 00:25:24
Avg Speed: 10.0 km/h
Avg Pace: 6:00 min/km
Energy: 351 kcal

Trotz allem ist es mir noch gelungen meinen Lauf zu stoppen. Somit war dieser Teil wenigstens nicht ganz umsonst. Die Zeit hätte noch ganz gut werden können, da ich die großen Steigungen bereits hinter mir hatte. Dennoch ist das ganze Erlebnis auch in dieser Hinsicht frustrierend, da ich die nächsten Tage erst einmal nicht laufen werde. Im Vergleich zum letzten Mal sind die Schmerzen in der Wade nämlich deutlich stärker. Ihr seht: Es hat sich einmal wieder gelohnt und die Kategorie-Bezeichnung Sport ist Mord habe ich nicht zum Spaß gewählt… 😉

Im ersten Ohr: Celluleute Folge #62: Jung und Alt
Im zweiten Ohr:
Nerdtalk Episode 300

Run, Fatboy, Run (238)

Heute fiel es mir – im Gegensatz zum Lauf vom Wochenende – schwer in meinen Rhythmus zu kommen. Nach den ersten paar hundert Metern war ich mir sogar sicher nur eine kleine Runde zu laufen, doch dann ist nach ca. 2 km der Knoten geplatzt und ich kam recht zügig voran. Umso tragischer, dass nach ca. 4 km mein Smartphone angestürzt ist und nach dem Reboot zu Beginn auch nicht mehr korrekt weitertracken wollte.

Distance: 7.64 km
Duration: 00:44:56
Avg Speed: 10.21 km/h
Avg Pace: 5:52 min/km
Energy: 631 kcal

Letztendlich musste ich einen neuen Lauf starten und die endgültige Strecke zu Hause in beinahe schon forensischer Kleinstarbeit rekonstruieren. Mit den Daten von den aufgezeichneten Teilen, den bekannten Streckenabschnitten und der gemessenen Zeit, bin ich nun wohl recht nah an den tatsächlichen Werten dran. Ärgerlich ist es trotzdem, denn ich war heute nach den Startschwierigkeiten wirklich gut unterwegs…

Im ersten Ohr: Sneakpod #285 – The Words
Im zweiten Ohr:
Flimmerfreunde #43: Porno, Popcorn, Kunst – Arthouse im Multiplex

Run, Fatboy, Run (237)

Ich hatte schon gedacht, ich komme diese Woche gar nicht mehr zum Laufen. Doch dann hat sich heute spontan ein Zeitfenster ergeben und auch das Wetter war wie gemacht für eine perfekte Laufrunde – und eine solche sollte es dann auch werden. Seit über einem Jahr endlich einmal wieder die 10 km geknackt und am Ende sogar noch erstaunlich fit gewesen. So muss das sein!

Distance: 10.94 km
Duration: 01:04:44
Avg Speed: 10.14 km/h
Avg Pace: 5:54 min/km
Energy: 906 kcal

Mit der Zeit bin ich auch sehr zufrieden. 10 km gelaufen und einen Schnitt unter 6 min/km, das ist auf jeden Fall wieder die richtige Tendenz. Heute habe ich allerdings auch bereits auf den ersten paar hundert Metern gespürt, dass einfach alles passt: Wetter, Fitness und Motivation – und das nach dem feuchtfröhlichen gestrigen Abend. Vielleicht sollte ich das immer so machen… 😉

Im ersten Ohr: Nerdtalk Episode 299
Im zweiten Ohr: Der Game One-Plauschangriff: Yakuza

Run, Fatboy, Run (236)

Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht sonntagmorgens laufen zu gehen. Diesem Lauf geht meist eine viel zu kurze Nacht voraus, doch dank Kinder bin ich ja sowieso wach. Dennoch fällt es mir meist schwer, mich zu motivieren. Auch heute bin ich nur schwer in Gang gekommen, was auch an den kühlen 7 °C lag – zumindest während der ersten 10 Minuten, danach kam die Sonne raus und ich hatte für die knapp 20 °C natürlich viel zu viele Klamotten an…

Distance: 7.52 km
Duration: 00:44:50
Avg Speed: 10.06 km/h
Avg Pace: 5:57 min/km
Energy: 623 kcal

Trotz der ungünstigen Kombination aus Temperatur und Kleidung, kam ich recht gut voran. Zwar erreiche ich die 10 km/h immer nur knapp, doch immerhin beständig. Wenn ich es mal schaffe Samstagabend früher ins Bett zu kommen, will ich auch einmal wieder eine Strecke anpacken, die über 10 km lang ist. Ob ich das jemals schaffe, sei jedoch dahingestellt… 😉

Im ersten Ohr: Nerdtalk Episode 298
Im zweiten Ohr: Second Unit #53: Birthday Special