Papa, wie alt wirst du?

Über die letzten Wochen gab es nur ein Thema für das Zappelinchen: ‚Papa, wie alt wirst du?‘ Seit ihrem letzten Geburtstag ist das Alter ohnehin zu einem wichtigen Attribut geworden – und z.B. zu behaupten sie sei erst 3 und nicht 4 Jahre alt, grenzt schon an Majestätsbeleidigung. Mein Alter hat sie sich nun auch eingeprägt, wenngleich es für sie noch eher abstrakt ist; für mich übrigens größtenteils auch: Wie kann es denn sein, dass seit meinem letzten Geburtstag schon wieder ein Jahr vergangen ist?

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Den Geburtstag habe ich im Kreise meiner Familie verbracht. Bereits in aller Frühe kamen meine Kids ins Bett gestürmt, um mir eine Schatzkiste zu überreichen; diese war gefüllt mit etlichen leckeren Whiskys, einem Müsli, einem Buch, weiteren Leckereien, einem selbstgemalten Bild, einem Theatergutschein und – besonders wichtig – einem Boomerang (vom Zappelinchen übrigens als Garten-Crisbee bezeichnet). Neben der Frage nach meinem Alter stand mit ‚Papa, wann kommen endlich die Gäste?‘ bereits die nächste große Frage im Raum. Gegen 15 Uhr sind sie dann auch eingetrudelt und einmal mehr verwandelte sich die Feier in einen Kindergeburtstag, der unsere Wohnung abermals an den Rand der Belastung brachte – nächstes Jahr jedoch wird hoffentlich schon im Haus gefeiert!

Um im Haus auch nicht ganz so hilflos zu sein, wurde ich mit einem tollen Werkzeugkasten bedacht. Weiterhin gab es es noch ein paar Filme, von denen ich „Olympus Has Fallen“ gestern Abend sogar bereits angeschaut habe. Kurz vor Mitternacht war das Chaos des Tages dann auch weitestgehend beseitigt. Mit meinem persönlichen Jahreswechsel neigt sich auch mein Urlaub so langsam dem Ende, der aufgrund nerviger Alterserscheinungen leider nicht so ereignisreich und erholsam war, wie ich gehofft hatte. Übrigens bin ich mir bereits jetzt sicher, dass die Zeit bis zum nächsten Geburtstagseintrag a) wieder äußerst schnell verfliegt und b) wohl noch aufregender werden wird, als das letzte Jahr…

Swim, Fatboy, Swim (007)

Nur auf vielfachen Wunsch Florian Liebs war ich heute einmal wieder schwimmen. Okay, eigentlich hat mich mein Arzt dazu bewegt: Gestern – wohlgemerkt am ersten Urlaubstag – hatte ich einen fiesen Hexenschuss, der mich beinahe komplett bewegungslos zurückließ. Normalerweise würde ich wegen so etwas nicht zum Arzt gehen, doch da ich diese Woche noch einige Handwerkertermine habe, musste es sein. Neben Einrenken und Schmerzmitteln hat er mich zu 20 Bahnen (eigentlich waren es 40 x 25 m) Brustschwimmen verdonnert – und kurzzeitig hatte ich mich tatsächlich besser gefühlt.

Länge: 20 x 50 m
Zeit: 00:33:00
min/Bahn: 01:39
Energie: ca. 432 kcal

Natürlich war ich im Vergleich zum letzten Mal vor, ähm, über zwei Jahren deutlich langsamer, doch ging es dieses Mal auch gar nicht um Geschwindigkeit, sondern um die entspannte Bewegung. Nun werde ich mich erst einmal mit Wärmflasche aufs Sofa verziehen und hoffen, dass die Sache in 1-2 Tagen gegessen ist. So ist das nämlich wahrlich kein Urlaub. Autsch.

Run, Fatboy, Run (309)

Nachdem wir heute Vormittag lecker Brunchen waren, sah es für einen Lauf heute eigentlich nicht sonderlich gut aus. Zudem ist das Wetter extrem wechselhaft und beinahe schon winterlich: 10 °C und Dauerregen im August? Na, wie passend dass ich nächste Woche Urlaub habe – und wir dieses Jahr nicht wegfahren…

Distance: 8.17 km
Duration: 00:46:19
Avg Speed: 10.58 km/h
Avg Pace: 5:40 min/km
Energy: 645 kcal

Trotz des noch recht vollen Magens, ging es eigentlich ganz gut voran. Der Lauf war auch bitter nötig, denn bereits die letzten Abende haben gezeigt, dass ich an den freien Tagen doch eher zum Schlemmen neige. Mal sehen, wie sich das Laufen nächste Woche gestaltet, die – keine Überraschung an dieser Stelle – breits komplett verplant ist.

Im Ohr: Fortsetzung folgt S04E26 – God, I Have Issues

Run, Fatboy, Run (308)

Heute war alles zeitlich einmal wieder ziemlich knapp, weshalb ich mich für einen kurzen Lauf entschieden habe. Folglich habe ich zum zweiten Mal ein Intervalltraining angepackt. Und ja, es lief besser als noch letzte Woche…

Distance: 4.75 km
Duration: 00:25:44
Avg Speed: 11.07 km/h
Avg Pace: 5:25 min/km
Energy: 372 kcal

Ich bin dieses Mal besser in den Rhythmus gekommen und hatte mehr Energie für die schnellen Phasen. Insgesamt bin ich somit knapp auf einen Schnitt von 11 km/h gekommen, was mich positiv stimmt. Am Wochenende (obwohl eigentlich schon wieder komplett verplant ist) dann hoffentlich wieder ein längerer Lauf.

Im Ohr: Radio Nukular – Episode 2: Wir haben Gelbsucht!

Run, Fatboy, Run (307)

Eigentlich wollte ich heute Vormittag noch nicht laufen gehen, da ich mich nach einem weiteren Küchenmarathon sowie zuviel Käsefondue am Tag zuvor nicht sonderlich fit fühlte. Allerdings erfuhr ich dann, dass der Sonntag auch wieder komplett verplant ist, was mir nur die Möglichkeit ließ sofort in die Laufschuhe zu springen, wenn ich dieses Wochenende nicht sportlos verstreichen lassen wollte.

Distance: 8.69 km
Duration: 00:50:25
Avg Speed: 10.35 km/h
Avg Pace: 5:47 min/km
Energy: 690 kcal

Heute bin ich recht schwer in die Gänge gekommen, obwohl das Wetter wirklich wieder angenehm war: sonnig, aber mit 17 °C nicht zu warm. Da zeitlich nicht allzu viel zu holen war, bin ich einmal wieder eine etwas längere Runde gelaufen, was gut getan hat. Zudem habe ich in der letzten Woche endlich einmal wieder zwei Läufe zusammengebracht. Ich hoffe das wird nun wieder eher die Regel als die Ausnahme…

Im ersten Ohr: Second Unit #121: Star Wars – Episode V
Im zweiten Ohr: Second Unit #74: Elysium

Run, Fatboy, Run (306)

Mit dem Laufen ist es zurzeit nicht so einfach. Bisher ist jeden Tag ab dem Feierabend die Welt untergegangen. Auch heute kam die Sinnflut. Folglich hatte ich den Lauf schon abgehakt und mit der Familie zu Abend gegessen. Eine Stunde später: strahlender Sonnenschein. Also habe ich mich trotz einer viel zu dicken Portion Spaghetti im Bauch aufgemacht…

Distance: 7.13 km
Duration: 00:39:33
Avg Speed: 10.81 km/h
Avg Pace: 5:33 min/km
Energy: 560 kcal

Vielleicht sollte ich das jetzt jedes Mal so machen, denn es lief wirklich erstaunlich gut. Insgesamt war ich sogar deutlich schneller unterwegs als beim Intervalltraining am Wochenende. Allerdings glaube ich eher, dass der Grund dafür im perfekten Laufwetter zu finden ist: Durch den Regen war es auf angenehme 15 °C abgekühlt. Die langsam untergehende Sonne sorgte zudem für eine angenehme Laufatmosphäre. So mag ich das!

Im Ohr: Nerdtalk Episode 354

Run, Fatboy, Run (305)

Nach einem Wochenende, das mir beinahe den letzten Nerv gekostet hätte – den Samstag habe ich bis früh um 2:00 Uhr mit der Neuinstallation meines Rechner verbracht –, war ich eigentlich nicht mehr in Stimmung zu laufen. Doch da es am heutigen Kärwa-Sonntag (für Nichtfranken: Kirchweih- oder Volksfestsonntag) viel zu viele Leckereien gab, wollte ich wenigstens eine kurze Runde laufen und habe mich somit erstmals, wie von juliaL49 vorgeschlagen, am Intervalltraining versucht.

Distance: 4.38 km
Duration: 00:25:18
Avg Speed: 10.39 km/h
Avg Pace: 5:46 min/km
Energy: 347 kcal

Da ich ohne Audiounterstützung der App laufe, musste ich das Display immer wieder im Auge behalten, um die 1-Minuten-Intervalle wenigstens einigermaßen zu treffen. Das war teils anstrengend, hat aber insgesamt recht gut funktioniert. Ingsesamt war es ein Lauf mit einer Gesamtlänge von 25 Minuten und 10 Intervallen, davon 5 mit je 4:36 min/km und 5 mit 6:00 min/km sowie einer Ein- und Auslaufphase. Wie gut ich die Intervalle getroffen habe, kann ich in der Auswertung irgendwie nicht so recht nachvollziehen, auf jeden Fall war ich danach ziemlich kaputt – und das nach gerade einmal ca. 4 Kilometern. Ein gutes oder schlechtes Zeichen?

Im Ohr: Fortsetzung folgt S04E25 – Luftpost

Run, Fatboy, Run (304)

Nachdem ich vergangene Woche bereits verzweifelt versucht hatte Zeit für einen Lauf zu finden, sah es am Wochenende kaum besser aus. Somit habe ich die letzte Möglichkeit am Sonntagabend genutzt, um wenigstens einen kurzen Lauf unterzubringen. Dabei war ich eigentlich viel zu geschafft, es war noch viel zu heiß und die Lust hielt sich auch in Grenzen. Dennoch: was muss, das muss – und somit habe ich mich aufgemacht…

Distance: 7.59 km
Duration: 00:44:24
Avg Speed: 10.26 km/h
Avg Pace: 5:50 min/km
Energy: 603 kcal

Die Zeit hat sich nach ein paar schnelleren Läufen wieder in gewohnten Regionen eingefunden. War aber auch nicht anders zu erwarten. Mal sehen, was die nächste Woche bringt…

Im Ohr: CINECAST #14: Zum Einjährigen, mit Boll und Holmes…!

Run, Fatboy, Run (303)

Nach der großen Laufveranstaltung Anfang der Woche war der heutige Lauf recht unspektakulär. Da ich mich morgens nicht in der nötigen Verfassung sah, hatte ich den Lauf auf den Nachmittag verschoben. Selbst schuld, denn somit musste ich bei Regen starten, was aber eigentlich recht angenehm war. Einzig die eingeschränkte Sicht (ich laufe mit Brille) hat das Vergnügen ein wenig getrübt.

Distance: 8.02 km
Duration: 00:44:39
Avg Speed: 10.78 km/h
Avg Pace: 5:34 min/km
Energy: 630 kcal

Die Zeit war über die ersten 6 km wirklich super und ich hätte schwören können mit einem Schnitt von mindestens 5:30 km/h durchzulaufen. Leider ging am Ende dann nicht mehr, so dass ich dieses Ziel knapp verpasst habe. Für mich dennoch eine recht gute Zeit, doch im Vergleich zum vorherigen Lauf natürlich wieder ein kleiner Rückschritt – schon alleine aufgrund der Steigungen aber auch nicht weiter verwunderlich…

Im ersten Ohr: Fortsetzung folgt S04E24 – Unentbehrliche Dinge
Im zweiten Ohr: FatBoysRun – Episode 2: Back with Feedback

Run, Fatboy, Run (302): Special Event

Nach dem Stadtlauf vor über 2 Jahren habe ich gestern Abend erstmals wieder bei einer Laufveranstaltung mitgemacht. Es ging sozusagen zurück zum Anfang meiner Laufkarriere, denn vor 6 Jahren hatte ich aufgrund eines Firmenlaufs ursprünglich begonnen zu trainieren. Seitdem laufe ich mehr oder weniger regelmäßig und es ist deshalb wohl auch kein Wunder, dass ich dieses Mal über 2 min/km schneller war als noch vor 6 Jahren.

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Distance: 6.30 km
Duration: 00:32:54
Avg Speed: 11.49 km/h
Avg Pace: 5:13 min/km
Energy: 491 kcal

Ich war sogar bedeutend schneller unterwegs als normalerweise, was bei solch einem Event wohl auch nicht verwunderlich ist. Anfangs war es dennoch wieder schwierig voranzukommen, da trotz eines gestaffelten Starts wieder Erinnerungen an einen Slalomlauf wach wurden – zumindest auf den ersten 500 Metern. Gefühlt habe ich mich auch nicht besonders fit, da der Tag durchaus anstrengend war und ich im Vorfeld den Team-Stand durch das halbe Gelände getragen habe – umso mehr freut mich natürlich das Ergebnis!

b2run_2014_stadium

Geärgert habe ich mich abermals über meinen fehlerhaften GPS-Empfang, der ganze Abschnitte verschluckte, so dass ich im Nachhinein die Strecke rekonstruieren musste, was bei solch einer von vielen Nutzern belaufenen Strecke glücklicherweise nicht sonderlich schwierig ist. Somit hat sich die offizielle Netto-Zeit zur tatsächlich gemessenen noch einmal verbessert, was erneut ein Grund zur Freude war. Zum sonstigen Ablauf gibt es nicht viel zu sagen, außer dass alles recht gut organisiert schien, die Läufer nett und rücksichtsvoll waren und trotz über 17.500 Läufern man nur selten das Gefühl hatte es wäre zu voll.

Im Ohr: Schnaufen, Klatschen und diverse andere Anfeuerungsarten