Eigentlich wollte ich schon gestern einen Neujahrslauf angehen. Dann war die Silvesternacht aber um 5 Uhr vorbei, da das Zappelinchen einmal wieder eine Mittelohrentzündung ausbrütet. Okay, den Lauf also um einen Tag verschoben. Die heutige Nacht war nicht besser und ich bin unvernünftigerweise auch wieder viel zu spät ins Bett gegangen. Da wir morgens erste einmal zum HNO sind, habe ich den Lauf gleich auf den Nachmittag verschoben: Wir waren bei meiner Mama zum Mittagessen eingeladen, weshalb sich ein Lauf zurück entlang des Alten Kanals anbot. Diese Strecke bin ich inzwischen schon mehrfach gelaufen, jedoch immer im Sommer. Es sollte also eine neue Erfahrung werden durch den Schnee zu traben:

Da es ziemlich kalt war, habe ich mir noch eine extra Lage Klamotten eingepackt, was sich auch als sinnvoll herausstellen sollte. Anfangs hatte es noch geschneit, weshalb ich ohne Brille gelaufen bin. Mit Brille hätte ich weniger gesehen. Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, war die Strecke sehr idyllisch und ich hätte wirklich alle paar Meter stehen bleiben können, um ein Foto zu schießen:

Distance: 15.52 km
Duration: 01:38:05
Elevation: 188 m
Avg Pace: 6:19 min/km
Avg Speed: 9.49 km/h
Heart Rate: 175 bpm
Stride Frequency: 148 spm
Energy: 1438 kcal
Als ich zu Hause angekommen bin, war es schon dunkel. Da ich die Strecke dieses Mal anders herum gelaufen bin (und ich zu faul für eine weitere Schleife war), lag am Ende ein steiler Berg durch den letzten Ort im Weg, der auch sehr glatt war. Diesen bin ich aus verschiedenen Gründen gegangen, was mir meine Zeit auf dem 14. (8:05 min/km) und 15. Kilometer (7:15 min/km) ein wenig verhagelt hat. Macht aber nichts. Insgesamt war der Lauf ein teils schon magisches Erlebnis und einmal mehr der Beweis, dass man sich viel öfter bei jedem Wetter aufraffen sollte. Und ich brauche nun unbedingt Trail-Schuhe, die wasserdicht sind und mehr Halt bieten.
Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 64: Interview Rainer Koch
Im zweiten Ohr: FatBoysRun – Interview Andrea Löw