Run, Fatboy, Run (412)

Als ich heute morgen gestartet bin, um den Zwergofanten in den Kindergarten zu bringen, hatte es -14 °C. Das Auto ist mit Mühe und Not angesprungen. Die besten Voraussetzungen also für einen Lauf. Immerhin sind die Temperaturen über den Tag bis auf -7 °C gestiegen, was jedoch kaum einen fühlbaren Unterschied macht. Doch man hat ja Ziele und somit habe ich mich in die Dunkelheit gewagt:

run-fatboy-run-412

Distance: 6.25 km
Duration: 00:35:32
Elevation: 32 m
Avg Pace: 5:41 min/km
Avg Speed: 10.55 km/h
Heart Rate: 168 bpm
Stride Frequency: 152 spm
Energy: 562 kcal

Die Strecke war die gleiche wie beim letzten abendlichen Lauf, quasi einmal auf den letzten befestigten Wegen um unser Städtchen herum. Es war teils wieder enorm rutschig und auch wirklich kalt. Ich war froh noch eine extra Lage Klamotten angezogen zu haben. Auch die Zeit ist mit dem letzten Lauf vergleichbar. Insgesamt bin ich einfach nur froh draußen gewesen zu sein und noch dankbarer jetzt wieder im Warmen zu sitzen… 😉

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 69: Interview Joe Kelbel

Run, Fatboy, Run (411)

Auch wenn es heute Nacht abermals geschneit hat, habe ich mich aufgerafft und bin gleich morgens eine Runde gelaufen. Mein selbsternanntes Ziel sind pro Woche 20 km, so sich das irgendwie bewerkstelligen lässt, weshalb ich meine 15-km-Runde anvisiert habe (6 km sind schon auf der Uhr). Die Feldwege waren jedoch voller Schnee, worauf ich nicht schon wieder Lust hatte. Deshalb habe ich zwei größere Steigungen in Kauf genommen und bin an der Straße entlang gelaufen:

run-fatboy-run-411

Distance: 14.32 km
Duration: 01:24:41
Elevation: 140 m
Avg Pace: 5:54 min/km
Avg Speed: 10.15 km/h
Heart Rate: 170 bpm
Stride Frequency: 153 spm
Energy: 1321 kcal

Insgesamt kam ich somit auf gut 14 km, womit ich recht zufrieden bin. Auch die Zeit kann sich sehen lassen, hatte ich doch ab und zu mit schlecht geräumten Wegstrecken zu kämpfen. Und kalt war es. So richtig kalt. Zwar zeigte das Thermometer nur -2 °C, doch war es extrem windig. Speziell die Innenseiten meiner Oberschenkel fühlen sich selbst nach der warmen Dusche immer noch an wie Eiszapfen. Brr.

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 68: Interview Robert Wimmer
Im zweiten Ohr: Fortsetzung folgt S07EW2016 – Wir servieren Katze

Run, Fatboy, Run (410)

Was für eine Woche. Bereits nach den ersten zwei Arbeitstagen hatte ich das Gefühl nie Urlaub gehabt zu haben. Inzwischen hat es sich wieder ein wenig eingependelt und ich bin heute pünktlich gegangen, um den längst überfälligen Lauf anzugehen. Wie ihr auf dem Bild sehen könnt, habe ich einmal wieder meine Stirnlampe ausgepackt und bin durch unser nächtlich verschneite Städtchen gelaufen:

run-fatboy-run-410

Distance: 6.13 km
Duration: 00:34:28
Elevation: 32 m
Avg Pace: 5:37 min/km
Avg Speed: 10.67 km/h
Heart Rate: 173 bpm
Stride Frequency: 150 spm
Energy: 556 kcal

Es war kein weiter Lauf, doch habe ich zum ersten Mal in diesem Jahr den Schnitt von 6:00 min/km geknackt. Dies lag auch an den besseren Verhältnissen: Die Strecke war größtenteils geräumt und es war auch nicht ganz so kalt, wie bei den letzten Läufen. Dennoch bin ich froh, wenn es wieder früher hell wird. Diese Nachtläufe sind nicht so mein Ding. Aber eben besser als nicht zu laufen… 🙂

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 72: Interview Carsten Eich

Run, Fatboy, Run (409)

Der letzte Urlaubstag. In der Nacht hatte es wieder gut 10 cm geschneit, was natürlich wieder Schlittenfahren ganz oben auf die Liste der Freizeitaktivitäten bringt. Zudem steht ein Besuch bei den Großeltern an, was nur noch die nicht mehr ganz so frühen Morgenstunden zum Laufen ließ.

run-fatboy-run-409-1

Da die Gehsteige noch nicht geräumt und die Feldwege ebenso voller Schnee waren, bin ich eine Runde durch den Wald gelaufen. Doch auch hier waren die Wege voller Schnee, was das Vorwärtskommen schwierig gestaltete. Ich hatte das Gefühl oft einen Schritt zu machen und wieder eine halbe Schrittlänge nach hinten zu rutschen. Naja.

run-fatboy-run-409-2

Distance: 7.78 km
Duration: 00:50:36
Elevation: 98 m
Avg Pace: 6:30 min/km
Avg Speed: 9.22 km/h
Heart Rate: 174 bpm
Stride Frequency: 150 spm
Energy: 721 kcal

Insgesamt war es ein guter Lauf durch eine winterlich weiße Landschaft. Warum hat das Wetter nicht vor zwei Wochen so sein können? Aber so ist es ja jedes Jahr. Morgen beginnt wieder der Ernst des Lebens und ich hoffe, dass die Straßenverhältnisse um 7:00 Uhr morgens schon einigermaßen sind…

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 67: Interview Lutz Balschuweit

Run, Fatboy, Run (408)

Mein Gewicht steigt unablässig. Die langen TV-Abende fordern langsam aber sicher ihren Tribut. Somit habe ich mich auch heute trotz knapp 20 cm Neuschnee aufgerafft und bin gleich früh laufen gegangen. Eigentlich musste ich mich auch gar nicht groß motivieren, denn mir war der letzte Lauf im Schnee noch in guter Erinnerung. Und heute gab es dazu noch Sonnenschein:

run-fatboy-run-408-1

Die Gehsteige und Straßen waren noch nicht geräumt und somit extrem rutschig. Deshalb habe ich mein Glück über die Felder versucht, doch von Wegen war nichts mehr zu sehen und ich musste mich ziemlich durch den Schnee kämpfen. Puh. Sehr anstrengend. Nebenbei habe ich noch ein paar mögliche Schlittenberge erkundet:

run-fatboy-run-408-2

Distance: 7.18 km
Duration: 00:44:56
Elevation: 45 m
Avg Pace: 6:15 min/km
Avg Speed: 9.59 km/h
Heart Rate: 168 bpm
Stride Frequency: 149 spm
Energy: 649 kcal

Die zwei Kilometer über die Felder ist meine Zeit ziemlich eingebrochen (6:51 min/km) und auch über die rutschigen Gehwege musste ich mich ziemlich konzentrieren. Insgesamt bin ich aber doch zufrieden mit meiner Zeit und  froh heute draußen gewesen zu sein. Bevor es am Montag wieder losgeht, plane ich am Wochenende noch einen Lauf ein – auch wenn es Temperaturen um die -14 °C geben soll. Wer weiß, wann ich unter der Woche wieder dazu komme?

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 66: Auf dem Boot

Run, Fatboy, Run (407)

Eigentlich wollte ich schon gestern einen Neujahrslauf angehen. Dann war die Silvesternacht aber um 5 Uhr vorbei, da das Zappelinchen einmal wieder eine Mittelohrentzündung ausbrütet. Okay, den Lauf also um einen Tag verschoben. Die heutige Nacht war nicht besser und ich bin unvernünftigerweise auch wieder viel zu spät ins Bett gegangen. Da wir morgens erste einmal zum HNO sind, habe ich den Lauf gleich auf den Nachmittag verschoben: Wir waren bei meiner Mama zum Mittagessen eingeladen, weshalb sich ein Lauf zurück entlang des Alten Kanals anbot. Diese Strecke bin ich inzwischen schon mehrfach gelaufen, jedoch immer im Sommer. Es sollte also eine neue Erfahrung werden durch den Schnee zu traben:

run-fatboy-run-407-1

Da es ziemlich kalt war, habe ich mir noch eine extra Lage Klamotten eingepackt, was sich auch als sinnvoll herausstellen sollte. Anfangs hatte es noch geschneit, weshalb ich ohne Brille gelaufen bin. Mit Brille hätte ich weniger gesehen. Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, war die Strecke sehr idyllisch und ich hätte wirklich alle paar Meter stehen bleiben können, um ein Foto zu schießen:

run-fatboy-run-407-2

Distance: 15.52 km
Duration: 01:38:05
Elevation: 188 m
Avg Pace: 6:19 min/km
Avg Speed: 9.49 km/h
Heart Rate: 175 bpm
Stride Frequency: 148 spm
Energy: 1438 kcal

Als ich zu Hause angekommen bin, war es schon dunkel. Da ich die Strecke dieses Mal anders herum gelaufen bin (und ich zu faul für eine weitere Schleife war), lag am Ende ein steiler Berg durch den letzten Ort im Weg, der auch sehr glatt war. Diesen bin ich aus verschiedenen Gründen gegangen, was mir meine Zeit auf dem 14. (8:05 min/km) und 15. Kilometer (7:15 min/km) ein wenig verhagelt hat. Macht aber nichts. Insgesamt war der Lauf ein teils schon magisches Erlebnis und einmal mehr der Beweis, dass man sich viel öfter bei jedem Wetter aufraffen sollte. Und ich brauche nun unbedingt Trail-Schuhe, die wasserdicht sind und mehr Halt bieten.

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 64: Interview Rainer Koch
Im zweiten Ohr: FatBoysRun – Interview Andrea Löw

Run, Fatboy, Run (406)

Ich habe es tatsächlich noch einmal geschafft, mich zu einem letzten Lauf im Jahr 2016 aufzuraffen. Wäre das Wetter nicht so famos gewesen, hätte ich es aber auch gelassen: Sonnenschein, wolkenloser Himmel  und knackige 0 °C. Wunderbare Laufbedingungen also, die mich nach draußen gelockt haben:

run-fatboy-run-406

Distance: 10.52 km
Duration: 01:00:00
Elevation: 76 m
Avg Pace: 5:42 min/km
Avg Speed: 10.52 km/h
Heart Rate: 178 bpm
Stride Frequency: 152 spm
Energy: 915 kcal

Mit diesem letzten Lauf des Jahres habe ich einmal wieder die 10 km angepackt und bin auch gleich eine Zeit unter 6:00 km/min gelaufen. So muss das sein. Ansonsten hier noch eine kleine Aufstellung zu meinem Laufjahr:

Aktivitäten: 61
Dauer: 63:09:44
Distanz: 670,5 km
Tempo: 5:39 min/km
Puls: 170 bpm
Kalorien: 56.800 kCal

2017 gilt es das zu schlagen! 😀

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 65: Interview Flo vom Schnaufcast

Run, Fatboy, Run (405)

Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei und somit war es höchste Zeit, nach erneut einer guten Woche Pause, wieder einmal laufen zu gehen. Schließlich hat sich mein Gewicht seit Beginn meines Urlaubs schon um knapp zwei Kilo erhöht – und da jeden Abend die Leckereien locken, wird sich dieser Trend so schnell auch nicht umkehren…

run-fatboy-run-405

Distance: 8.15 km
Duration: 00:48:04
Elevation: 86 m
Avg Pace: 5:53 min/km
Avg Speed: 10.17 km/h
Heart Rate: 174 bpm
Stride Frequency: 155 spm
Energy: 709 kcal

Nach einer kurzen Nacht (ich bin im Urlaub immer so unvernünftig, was meinen Schlaf angeht), habe ich mich gleich früh aufgerafft und mich in die Kälte begeben. Es ging ein frostiger Wind bei gerade mal 1 °C und somit war ich froh, als ich mich warm gelaufen hatte. Anfangs wollte ich nur eine kleine Runde mit ca. 5 km drehen, dann die 10 km anpacken – letztendlich wurden es 8 km. Deutlich ausbaufähig, aber immerhin war ich laufen. Das neue Jahr kann kommen! 😀

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 62: Laufanalyse bei Molibso

Konsumrausch 2016

Eben wünsche ich euch noch ein frohes Weihnachtsfest, schon sind der Heilige Abend und der erste Feiertag vorüber. Es ist jedes Jahr aufs Neue unfassbar, wie schnell diese turbulente Zeit an einem vorüberrast. Dabei sollte es doch besinnlich zugehen. Wer Kinder hat weiß jedoch, dass dies ein Irrglauben ist – und genau so muss es sein: An Heiligabend waren wir zunächst im Kindergottesdienst, wo das Zappelinchen im Kinderchor mitgesungen hat, und danach ging es zu den Schwiegereltern. Die Kids samt ihren Cousins und ihrer Cousine haben bis knapp 22 Uhr durchgehalten. Eine respektable Leistung. Am ersten Feiertag war dann meine Familie an der Reihe und auch hier wurde wild mit den beiden Cousinen gefeiert, viel zu viel gegessen und eine irrsinnige Menge an Päckchen geöffnet. Auch ich wurde, wie ihr dem Foto entnehmen könnt, eifrig beschenkt und muss demnach, ähm, sehr brav gewesen sein:

konsumrausch-2016

Anders als noch im letzten Jahr blieben dieses Mal die nützlichen Dinge aus. So sitze ich gerade hier und lausche Howard Shores Score zu „The Hobbit: The Battle of the Five Armies“ während ich heute Vormittag bereits in „The World of Ice & Fire: The Untold History of Westeros and the Game of Thrones“ geschmökert habe. Auch das Film Quiz wird für etliche unterhaltsame Momente sorgen und natürlich gab es wieder den einen oder anderen Whisky, wobei ich mich hier besonders auf die Smoking Guns der Tastillery freue. Das halbe Kilo Lindor wird mich dann hoffentlich dazu anspornen auch im kommenden Jahr wieder eifrig zu trainieren. Ja, in der freien Zeit zwischen den Jahren hat es mein Körper schon nicht leicht…

Am morgigen zweiten Feiertag haben wir ausnahmsweise keine großen Pläne. Nach der kompletten Dosis Großfamilie werden wir viele neue Brettspiele testen und die Kinder können sich in aller Ruhe mit ihren neuen Spielsachen beschäftigen. Vielleicht wird es ja doch noch ein wenig besinnlich? 😉

Frohe Weihnachten! (2016)

Jedes Jahr nehme ich mir vor die Vorweihnachtszeit zu genießen. Viel Zeit mit der Familie zu verbringen, auf Weihnachtsmärkte zu gehen, zu basteln, Geschichten zu erzählen und – ganz einfach – in Weihnachtsstimmung zu kommen. Jedes Jahr kommt der 24. Dezember, ohne dass ich diese Vorhaben wirklich erfolgreich umgesetzt habe. Im Gegensatz zu letztem Jahr mussten wir kein Haus fertigstellen, doch hatte mich die Arbeit in den vergangenen Wochen fest im Griff und erst seit ein paar Tagen gelingt es mir ein wenig abzuschalten…

weihnachten-2016

Am Abend meines letzten Arbeitstages in diesem Jahr, habe ich dem weihnachtlichen Theaterstück unseres Zappelinchens beigewohnt und seitdem der Weihnachtsbaum steht und ich mit den Kindern „Schöne Bescherung“ gesehen habe, macht sich so langsam die Erkenntnis breit, dass nun tatsächlich zwei ruhige Wochen mit meinen Liebsten auf mich warten. Neben den festen Terminen, sprich Heiligabend, den beiden Weihnachtsfeiertagen, Silvester und zwei Geburtstagen, habe ich keine Pläne. Ich werde viel Zeit mit der Familie verbringen, viel essen und trinken, ein paar Filme und Serien schauen sowie ein wenig bloggen. Und dabei hoffentlich ein wenig entspannen. Klingt doch nach einem guten Plan, was meint ihr?

Nun bleibt mir nur noch auch euch, meinen lieben Lesern, ein frohes Weihnachtsfest mit euren Liebsten zu wünschen. Genießt die ruhigen Tage und sammelt Kraft für die Herausforderungen, die auch 2017 bestimmt für uns bereithalten wird. Erfreut euch an eurer Familie, genießt die kulinarischen Freuden und seid dankbar für das, was ihr habt (und geschenkt bekommt). Wir lesen uns auch zwischen den Jahren, doch nun erfreue ich mich erst einmal an leuchtenden Kinderaugen… 🙂

Euer bullion