Run, Fatboy, Run (407)

Eigentlich wollte ich schon gestern einen Neujahrslauf angehen. Dann war die Silvesternacht aber um 5 Uhr vorbei, da das Zappelinchen einmal wieder eine Mittelohrentzündung ausbrütet. Okay, den Lauf also um einen Tag verschoben. Die heutige Nacht war nicht besser und ich bin unvernünftigerweise auch wieder viel zu spät ins Bett gegangen. Da wir morgens erste einmal zum HNO sind, habe ich den Lauf gleich auf den Nachmittag verschoben: Wir waren bei meiner Mama zum Mittagessen eingeladen, weshalb sich ein Lauf zurück entlang des Alten Kanals anbot. Diese Strecke bin ich inzwischen schon mehrfach gelaufen, jedoch immer im Sommer. Es sollte also eine neue Erfahrung werden durch den Schnee zu traben:

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Da es ziemlich kalt war, habe ich mir noch eine extra Lage Klamotten eingepackt, was sich auch als sinnvoll herausstellen sollte. Anfangs hatte es noch geschneit, weshalb ich ohne Brille gelaufen bin. Mit Brille hätte ich weniger gesehen. Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, war die Strecke sehr idyllisch und ich hätte wirklich alle paar Meter stehen bleiben können, um ein Foto zu schießen:

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Distance: 15.52 km
Duration: 01:38:05
Elevation: 188 m
Avg Pace: 6:19 min/km
Avg Speed: 9.49 km/h
Heart Rate: 175 bpm
Stride Frequency: 148 spm
Energy: 1438 kcal

Als ich zu Hause angekommen bin, war es schon dunkel. Da ich die Strecke dieses Mal anders herum gelaufen bin (und ich zu faul für eine weitere Schleife war), lag am Ende ein steiler Berg durch den letzten Ort im Weg, der auch sehr glatt war. Diesen bin ich aus verschiedenen Gründen gegangen, was mir meine Zeit auf dem 14. (8:05 min/km) und 15. Kilometer (7:15 min/km) ein wenig verhagelt hat. Macht aber nichts. Insgesamt war der Lauf ein teils schon magisches Erlebnis und einmal mehr der Beweis, dass man sich viel öfter bei jedem Wetter aufraffen sollte. Und ich brauche nun unbedingt Trail-Schuhe, die wasserdicht sind und mehr Halt bieten.

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 64: Interview Rainer Koch
Im zweiten Ohr: FatBoysRun – Interview Andrea Löw

13 Gedanken zu “Run, Fatboy, Run (407)

  1. Bei uns hat’s ja erst etwas später angefangen zu schneien (weiß ich, weil ich zuvor mit einer Freundin aus Nbg telefoniert hatte, wo es schon schneite, als hier noch keine Schneeflocke zu sehen war), jetzt ist aber auch alles hübsch überzuckert.

    Respekt, dass du bei dem Wetter über 1 1/2 Stunden gelaufen bist! Ich bräuchte allerdings für solches Wetter auch noch andere Schuhe…

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    • Da sich das Wetter nicht so schnell ändern wird und ich nicht gleich mit Ausreden ins neue Jahr starten will, hatte ich keine Wahl… 😉

      Am Kanal entlang (ca. 2/3 der Strecke) war es auch mit den normalen Laufschuhen kein Problem, da genug Schnee lag und ich somit nicht gerutscht bin. Auf den Gehsteigen durch die Dörfer war es gerade bei Steigungen schwieriger, da hier der Schneematsch schon sehr rutschig war. Habe auch nur so leichte Sommerlaufschuhe bisher. Da wären Trail-Schuhe wirklich nett, zumal man dann im Sommer auch mal mehr querfeldein laufen könnte – nicht, dass ich das auch mit meinen normalen Schuhen nicht schon machen würde… 😀

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      • Du bist toll! (Das wolltest du doch jetzt hören, oder? 😉 Von wegen keine Ausreden… 😉 )

        Übrigens, das kann ich ja auch hier antworten: Beim Fränkische Schweiz Marathon gibt es anscheinend auch einen Halbmarathon. 😉 Ich wollte ja früher immer mal beim Inline-Marathon mitfahren, aber inzwischen fahre ich kaum mehr Inline; irgendwie ist da bissl die Luft raus… :-/

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      • Haha, natürlich wollte ich das hören! 😀

        Gut zu wissen, aber ich bin ehrlich gesagt gar nicht so der Wettkampf-Typ. Am liebsten laufe ich für mich, selbst wenn es mal die Halbmarathon-Distanz ist. Den Lauf hier bei uns mache ich nur, weil es eben einfach ist und der Start nur ein paar Straßen weiter… 😉

        Mensch, Inline-Skates bin ich auch schon ewig nicht mehr gefahren. Wir hatten früher so eine ca. 20-km-Hausrunde. Ist aber bestimmt schon, ähm, acht Jahre her.

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  2. Respekt, für dieses Jahr hast du noch 2.5x so viel wie ich auf dem Laufmesser 🙂

    Sommerlaufschuhe gibt es nicht, nur Laufschuhe mit Sommersocken und Laufschuhe mit Wintersocken. Trailschuhe haben normalerweise eine dünne Sohle und sind für Strecken über anderthalb Stunden nicht zu empfehlen.

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    • Haha, das dürfte nur eine Frage von Tagen sein… 😉

      Aber es gibt doch bestimmt Laufschuhe mit ausgeprägterem Profil, die sich eher für Matsch und Schnee eignen, oder? Socken trage ich tatsächlich im Winter wie Sommer die gleichen, da meine Füße eh immer zu warm werden. Dachte auch Trail-Schuhe haben Goretex-Material o.ä.

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      • Hui, gerade durch die Pentlands mit extremem Wind und halsbrecherichem bergab (scree running). Aber ebenfalls sehr langsam im Durchschnitt 🙂

        Meine Socken und Füße waren am Ende durchnässt. Das ist so beim fell running, cross country etc. Da hilft das beste Gore upper nichts. Das ist nicht Sinn der Sache. Nach dem Lauf zieht man sofort frische Sachen an. So wird das geplant. Was einen Trailschuh ausmacht ist die Sohle.

        Deine Füße werden immer zu warm – trägst du Laufsocken? Die machen wirklich Sinn, nicht nur im Hinblick auf links-rechts-Verwebung und Kompression etc, sondern weil sie für weniger Blasen/Druckstellen sorgen und Schweiß vertragen können. Es gibt da natürlich extrem teure und fantastische Dinger, aber ich nutze auch immer noch die Nike-Dinger, die es mal für 15€ im Dreierpack gab.

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      • Ach, die nassen Füße würden mich gar nicht so sehr stören. Wie du schreibst, zieht man sich danach ja eh um. Doch der Grip der Sohlen ist schon sehr mäßig bei meinen Laufschuhen, egal ob die Nikes oder Asics. Da würde ich mir von Trail-Schuhen mehr erwarten. Also jetzt nicht Spikes, aber zumindest ein wenig mehr Profil.

        Ich nutze tatsächlich Laufsocken. Allerdings ziemlich günstige ohne zwei Lagen usw. Bin damit auch recht zufrieden und habe nur nach sehr langen Läufen ab und zu eine Blase.

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    • Also ein klassischer guter Vorsatz? Auch ich habe mir das tatsächlich vorgenommen. Ganz regelmäßig mindestens zweimal pro Woche. Oder eine bestimmte Zahl an Kilometern. Noch ist es einfach. Sobald die Arbeit wieder losgeht, naja, mal sehen…

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  3. Pingback: Run, Fatboy, Run (408) | Tonight is gonna be a large one.

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