Run, Fatboy, Run (408)

Mein Gewicht steigt unablässig. Die langen TV-Abende fordern langsam aber sicher ihren Tribut. Somit habe ich mich auch heute trotz knapp 20 cm Neuschnee aufgerafft und bin gleich früh laufen gegangen. Eigentlich musste ich mich auch gar nicht groß motivieren, denn mir war der letzte Lauf im Schnee noch in guter Erinnerung. Und heute gab es dazu noch Sonnenschein:

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Die Gehsteige und Straßen waren noch nicht geräumt und somit extrem rutschig. Deshalb habe ich mein Glück über die Felder versucht, doch von Wegen war nichts mehr zu sehen und ich musste mich ziemlich durch den Schnee kämpfen. Puh. Sehr anstrengend. Nebenbei habe ich noch ein paar mögliche Schlittenberge erkundet:

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Distance: 7.18 km
Duration: 00:44:56
Elevation: 45 m
Avg Pace: 6:15 min/km
Avg Speed: 9.59 km/h
Heart Rate: 168 bpm
Stride Frequency: 149 spm
Energy: 649 kcal

Die zwei Kilometer über die Felder ist meine Zeit ziemlich eingebrochen (6:51 min/km) und auch über die rutschigen Gehwege musste ich mich ziemlich konzentrieren. Insgesamt bin ich aber doch zufrieden mit meiner Zeit und  froh heute draußen gewesen zu sein. Bevor es am Montag wieder losgeht, plane ich am Wochenende noch einen Lauf ein – auch wenn es Temperaturen um die -14 °C geben soll. Wer weiß, wann ich unter der Woche wieder dazu komme?

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 66: Auf dem Boot

10 Gedanken zu “Run, Fatboy, Run (408)

  1. So in etwa dachte ich mir das auch und habe auf die Regel „Ein Tag Regeneration“ gepfiffen. Dafür durfte ich mich von einer virtuellen Tante im Fitnessstudio verhöhnen lassen. „Lächeln! Du tust dir was Gutes!“ „Spürst du, wie du stark wirst?“ … Und alles was ich spürte war ein Brennen im ganzen Körper. -.-“ Aber dafür passt der Gürtel wieder ins richtige Loch. Ich hasse Weihnachten. ^^
    Viel Spaß beim Rodeln wünsche ich jedenfalls. 🙂

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  2. Bei solchen Bedingungen ist die Geschwindigkeit egal! Du solltest auch immer die gefuehlte Anstrengung (Borg Scale, Rate of Perceived Effort etc) beachten und in dein Logbook eintragen.

    Dass dir dein kompletter Schnitt ueber die Jahre verhagelt wird ist voellig egal, da du jeden Lauf immer mit einem Ziel angehen solltest (das hatte ich schon oefter erwaehnt), gerade weil du nur selten zum Laufen kommst.

    Ich schreibe immer A-F auf:
    Aim: zb Recovery 50min bei 6:20 oder Long 120min bei 5:35 oder intervalle….
    BAS: (Borg adjusted scale) und E (enjoyment)
    Clothes: Schuhe, Socken, Hose, BH, Oberteil(e), Sonstiges (Handschuhe, Buff, Sleeves, etc)
    Drumherum: Wetter
    Essen: die letzte Mahlzeit und wie es mir erging beim Lauf
    Feeling: was so alles ablief, niggles, alles ok, Verlauf, besondere Vorkommnisse

    Gefällt 1 Person

    • Ich war auch zufrieden mit meiner Zeit. Es waren ja die Rahmenbedingungen, die diese eingeschränkt haben. Mein Ziel war insofern: Ein entspannter Lauf durch den Schnee und Möglichkeiten zum Rodeln auftun… 😀

      Das was du detailliert aufschreibst, kommt ja durch meine kurzen Blogeinträge raus, in denen ich auch immer auf Wetter, Tagesform usw. eingehe. Mit den Zielen hast du allerdings recht, da könnte ich noch konkreter werden. Bisher laufe ich immer so schnell es geht und so lange es die Zeit bzw. die Strecke hergibt.

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